Wer macht was? - Strabologe, Orthoptiker, Optiker, Neurologe

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Liebes Forum,

aus aktuellem Anlass (Doppelbilder....pinch ) versuche ich zu verstehen, welcher Beruf "was macht", und zwar für Menschen mit Strabismus (Schielen, richtig?).

Ein Strabologe - soweit ich verstanden habe, ist ein Augenarzt, der sich auf Schielen spezialisier hat? Was unterscheidet ihn von einem nicht-spezialisierten oder anders spezialisierten Augenarzt? Was untersucht ein Strabologe?

Was macht ein Orthopist (z.B. im Gegensatz/in Ergänzung zum Strabologen)?

Was macht demgegenüber ein Optiker?
(wie fügen sich da MKH, VT oder auch Funktionaloptometrie ins Begriffsbild?).

Und was untersucht ein Neurologe bei Strabismus?

Gespannt,
Dirol Masuku
P.S.Danke anRitter Rost für die Korrektur Orthopist (nicht Orthoptiker) muss es heißen. Leider kann ich die Überschrift des Themas nicht ändern...

90 Answers

Hallo Masuku,

Ein Augenarzt mit Strabologie hat sich auf das Schielen spezialisiert. Schielen gilt als Krankheit. Schielen kann sehr viele Ursachen haben. Die Verarbeitung des Sehens findet schließlich im Gehirn statt. Es gibt neurologische und andere Erkrankungen, die Schielen auslösen und man das Schielen oft als eines der ersten Symptome wahrnimmt. Oder aber es taucht im Laufe der Erkrankung auf. Deshalb gibt es auch die Neuroopthalmologen - das sind Ärzte, die sich speziell auf neurologische Erkrankungen spezialisiert haben, die sich auf das Sehen auswirken (Nervenentzündungen gibt es auch im Gehirn, sowie Tumore, die auf die Sehbahnen drücken, Unfälle mit Schädelknochenverletzungen, wo dann auch die Sehbahnen betroffen sind etc.)

Ein Optiker hat sich auf die Korrektion von Fehlsichtigkeiten spezialisiert. Hierzu zählen Kurz-, Über-, Alterssichtigkeit sowie auch die Winkelfehlsichtigkeit, die in Fachkreisen auch assoziierte Phorie genannt wird. Fehlsichtigkeiten gelten NICHT als Krankheiten.

Dennoch sollten im besten Fall Opitker und Augenarzt gut zusammenarbeiten, denn der Augenarzt kann die beste Diagnose erstellen, der Optiker aber meist die beste Brille hierfür ausmessen. Denn er hat dafür jahrelang gelernt, u. U. auch noch studiert, während Augenrefraktion im Medizinstudium relativ kurz abgehandelt wird (im Vergleich zur Optikerausbildung und Meisterschule).

Dann gibt es noch die Optometristen, die eine erweiterte Ausbildung mit vielen medizinischen Grundlagen haben und dieses Studium mit einem Diplom abschließen.

So, dies ist jetz nur ganz grob umrissen und gewiss nicht vollständig. Aber vielleicht hilft es Dir ein wenig weiter.

Viele Grüße
Kerstin

Hallo Kerstin,

vielen Dank für die Erklärungen.

Kerstin Harms schrieb

Schielen gilt als Krankheit. Schielen kann sehr viele Ursachen haben.

Ah ja. Schielen./.Fehlsichtigkeit. Hm.

Was macht denn ein Orthopist? Also, mein Augenarzt (nicht auf Schielen spezialisiert) will mich wegen der Doppelbilder zur Orthoptik an der Uniklinik Leuven schicken. Die untersuchen ihmzufolge den ganzen Tag nichts anderes als Doppelbilder. Was heißt das für mich?

Grüße,
Dirol Masuku

Einen Orthoptiker gibt es nicht. An der Orthoptik-Schule, Uni, oder wo auch immer sitzen die Orthoptisten. Das ist ein medizinischer Hilfs-/Heilberuf und der Augenheilkunde zuzuordnen. Von Winkelfehlsichtigkeit (assoziierte Phorie) wird dort idR nicht geredet und behandelt. Hier geht es meist auch um Strabismus.

Viele Grusse
Ernst

Hallo Ritter Rost,
Liebes Forum,

Danke für den Hinweis, ich habe ihn oben nachträglich eingearbeitet (außer in der Überschrift, sorry ging irgendwie nicht -:blush: ).

Leider ist für mich noch nicht deutlich geworden, was es heißt, wenn der Augenarzt mich zur Orthopsie/Orthoptik an die Uniklinik schicken will. Was wird doch untersucht/behandelt?

Herzlichen Dank im Voraus,
Dirol Masuku

Hallo Masuku,

Orthoptistinnen und die orthoptischen Abteilungen der Kliniken untersuchen auf Strabismus (manifestes Schielen) und allenfalls auf Heterophorie. Das letztere ist zwar eigentlich das Gleiche wie Winkelfehlsichtigkeit. Aber abhängig vom Messverfahren und der dann vorgenommenen Korrektion ist die Unterteilung der eigentlich gleichen Sache in Heterophorie und Winkelfehlsichtigkeit sinnvoll.

Behandelt wird die Heterophorie von den Orthoptisten/innen häufig eben nicht, auch wenn das aus der Sicht von uns auf Winkelfehlsichtigkeit spezialisierten Optikern sehr sinnvoll wäre. Da geht es eben meistens nur darum, ob Strabismus (also dauerhafte Fehlstellung mit Doppelbildern, oder fehlendem beidäugigen Sehen) vorliegt oder nicht. Eine Heterophorie (die Tendenz der Augen aus der richtigen Stellung abweichen zu wollen, aber "nicht zu dürfen") wird meist nicht behandelt, wenn überhaupt festgestellt.

LG
Ernst

Unser Kind trägt seit 1999 eine sehr starke Brille und zumindest seit März 2002 gab es die Diagnose "akkommodativer konvergenter Strabismus" bei den 2 Augenärzten und 2 Hausärzten dieser Zeit, wie wir erst heute wissen. Trotz asthenopischer Beschwerden hielt es keiner der Ärzte für nötig, dieses auch nur zu erwähnen. Stattdessen wurde Ritalin verschrieben und nur durch Zufall wurden wir Juli 2006 auf Winkelfehlsichtigkeit aufmerksam.

....und dem Optiker konntet Ihr deshalb natürlich nicht sagen, dass Euer Kind Schielen hat.....manchmal ist es echt zum Verzweifeln. Ich kenne solche Fälle zur Genüge, auch in Fallgestaltung anderherum...

LG
Kerstin

Es geht aber auch andersrum. Ich habe dem Optiker erzählt, dass ich als Kind Bifokalgläser hatte und er hat mir erklärt, dass diese zur Schielkorrektur benutzt wurden früher. Aber irgendwie muss das wohl nicht rübergekommen sein. Hätte Kerstin und Agnes Maria mich nicth daraufhingewiesen, dann wäre ich trotz besseren Wissens des AO wie eine :wink:elfehlsichtige behandelt worden. Also stetig ins unermessliche steigende Prismen mit anschließender OP...

Hallo Marie,

das meine ich ja auch, wenn ich sage es geht aber auch andersherum. Auch ich habe vorher eindeutig gesagt, dass meine Kinder eine Schielbehandlung hatten, und was wurde mir vom Optiker gesagt Das ist kein Schielen, dann würde das Auge immer schief stehen, es ist eine reine Wf.....es gibt gute Ärzte und es gibt gute Optiker (und andersherum, wie in jedem Beruf), man muss halt nur immer die richtigen finden.

LG
Kerstin

Sorry, ja, hatte ich wohl überlesen, du hattest es geschrieben... Blush

Macht doch nichts, Du hast es ja auch sehr schön dargestellt am Beispiel einer Bifokalbrille.

LG
Kerstin

Nachdem es hier gerade passt, meine ich, dass es an der Zeit ist, meine Erfahrungen aus zwei Jahren Teilnahme an diesem Forum als ratsuchender Laie zu schildern.

Nach meinen Recherchen im Internet halte ich dieses Forum für die beste Informationsquelle zum Thema Winkelfehlsichtigkeit und ggf. Strabismus. Auch wenn mir die Diskussionen im Forum teilweise zu langatmig und unverständlich waren und ich mich (deshalb) zeitweise davon verabschiedet hatte, bin ich doch immer wieder zurückgekehrt. Besonders die Moderatoren Kerstin, Eberhard und Georg leisten organisatorisch, menschlich und fachlich sehr gute Arbeit, wofür ich diesen danken möchte.

Jedermann (ob Laie, tatsächlicher oder selbsternannter Fachmann, Lobbyist usw.) steht es frei, sich in diesem Forum beliebig zu äußern. Die Moderatoren und andere Teilnehmer werden zwar wenn nötig widersprechen aber letztlich muss sich jeder Ratsuchende selbst sein Urteil bilden, wen oder was er für glaubwürdig bzw. kompetent hält. Dabei kommt er nicht umhin, viele viele Beiträge zu lesen, um die Spreu vom Weizen trennen zu lernen.

Richtig schwierig wird es aber erst, den richtigen Optiker bzw. Augenarzt zu finden. Es ist kein Qualitätsmerkmal, in der Liste des IVBV oder hier unter Adressen">http://optometrieonline.de/component/option,com_mtree/task,listcats/cat_... / Spezialisten / Winkelfehlsichtigkeit oder bei einer Selbsthilfegruppe aufgeführt zu sein. Auch das Attribut Beliebt garantiert nicht in jedem Fall Qualität. Hier kann der Ratsuchende nur mit einer privaten Nachricht (PN) bei einem Teilnehmer seines Vertrauens nachfragen, welchen MKH-Optiker oder Augenarzt dieser im konkreten Fall empfehlen würde.

Erwähnen muss ich hier insbesondere den Grenzbereich zwischen Winkelfehlsichtigkeit und Strabismus, den ein versierter und verantwortungsbewusster MKH-Optiker in jedem Fall sofort an einen kompetenten Augenarzt - von denen es erst recht nur wenige gibt - weitergeben würde. Diese besonderen Fälle werden leider zu häufig nicht erkannt, ignoriert oder sogar bestritten. Und das sind dann tatsächlich die Fälle, in denen der Betroffene in die Operation getrieben wird. Das ist natürlich genau so falsch, wie eine Winkelfehlsichtigkeit trotz asthenopischer Beschwerden nicht mit Prismen zu korrigieren.
P

Hallo AkkoStrabo (oder AreMeika),

besonders Deinem letzten Absatz kann ich voll zustimmen. Ich möchte aber gerne ein wenig für die OPtiker in die Bresche springen

Schielen ist eine Krankheit - für das Erkennen und Behandeln ist ein Arzt zuständig. Und ich habe es in einem anderen Thread schon beschrieben Nicht jeder erhält vom AA die richtige Diagnose, sei es, weil der AA den z. B. Mikrostrabismus nicht erkannt hat (das ist NICHT einfach!!!!), oder weil der es nicht für nötig hielt, den Patienten diese Diagnose mitzuteilen. Der Patient hat halt ein schlechtes räumliches Sehen, und der AA kommentiert es mit den Worten Das ist nicht so schlimm, das haben manche halt, da braucht man nichts dran zu machen. Der Patient hört das Wort Mikrostrabismus nicht einmal.

So, und dann geht er trotzdem zum OPtiker, weil asthenopische Beschwerden dazugekommen sind (AA gehen erst dann an die Heterophorien, wenn die asthenopischen Beschwerden sehr stark ausgeprägt sind bzw. DB entstehen. Ihre Begründung Prismen treiben ins Schielen. Was stimmt, wenn man diese bei Vorliegen von Mikrostrabismus in falscher Dosierung verordnet). Ein gewissenhafter MKH-Optiker fragt nach dem letzten AA-Besuch und dem Befund. Patient sagt dann natürlich es ist alles ok. Und dann macht sich der Optiker natürlich an die KOrrektion der Wf. Von einer Wf kann er schließlich ausgehen, denn der AA hat ja nichts von Schielen gesagt.

Ein Optiker ist primär nicht dafür da, die Diagnose Schielen zu stellen!!!!!! Er hat auch nicht die Gerätschaften, die einem AA zur Verfügung stehen!!!!!

Eine FD II, 5. Unterart und höher gehören in den Bereich der WF (assoziierte Phorien, um es mal international zu gebrauchen). Ob die vorliegt, oder ein Mikrostrabismus, mag zuweilen erst nach mehreren Korrektionsschritten erkannt werden. Die Grenzen von FD II und Mikrostrabismus sind sehr, sehr eng!

Und wenn AÄ schon "Probleme" haben, einen Mikrostrabismus mit ARK zu erkennen, dann gestehe ich das im Prinzip auch den Optikern zu.

Was nun aber versierte MKH-Anwender unter den Optikern anbelangt, so fände ich es wünschenswert, wenn sie zumindest den Cover-Uncovertest sich meisterhaft aneignen könnten, sowie ein paar andere Kurzuntersuchungen aus der augenärztlichen Seite (als Bsp. nenne ich mal den Bagolini-Test, der auch nicht das Non-Plus Ultra ist, aber immerhin). Die Fortbildung zum Optometristen beinhaltet recht viel medizinisches Basiswissen. Vielleicht ist das für Betroffene ein hilfreicher Tipp, wenn sie sich auf die Suche machen. Es ist aber nicht ausschlaggebend.

Und ich habe auch immer noch das Gefühl, dass unter den Wf'lern die Prozentzahl von Mikrostrabismus höher ist, als unter der "normalen" Bevölkerung. Denn ein Mikrostrabismus allein macht in der Regel keine Probleme (außer das subnormale Binokularsehen, aber der Betroffene kennt es ja nicht anders). Deshalb sehen die AÄ darüber wohl auch gerne hinweg. ER macht erst dann Probleme, wenn sich die Wf aufpropft. Und natürlich gehe ich davon aus, dass die MEhrzahl der Wf'ler KEINEN Mikrostrabismus hat.

Aber er muss ausgeschlossen werden, denn sonst werden OP-Fälle "produziert", und das, wo wir doch soooo wenige versierte Operateure in Deutschland haben. Und die sind alle überlaufen und teils kurz vor dem Ruhestand. Wo soll das denn noch hingehen?!?!

Daher immer wieder mein Credo der interdisziplinären Zusammenarbeit. Nur so klappt es zur Zufriedenheit der Patienten und Kunden.

Viele Grüße
Kerstin

Hallo Zusammen,

ich hatte eigentlich schon geschrieben - aber leider ist mir was dazwischen gekommen bevor ich auf senden ging S
Geht mir ständig so in letzter Zeit........
Meine Kollegen Fragen danach - hättest Du das noch gebraucht was ich da vorher weggeklickt habe-----
Aber selbst Schuld.....

Jetzt nur die kurze Fassung

@AreMeika danke für das Feedback - und stimme Dir in allen Punkten zu...

@masuku ich hab gesehen du hast einen neuen Thread da werd ich mal gucken.... Wink

@Kerstin, Marie euch kann ich auch beipflichten....

liebe Grüße
Georg

Ihr sprecht mir ganz aus dem Herzen!

Kerstin, Du magst juristisch/standespolitisch recht haben aber ...

Manifester Strabismus unterscheidet sich äußerlich von Winkelfehlsichtigkeit doch nur dadurch, dass bei letzterem die Bilder zur Deckung gebracht werden, also von selbst fusioniert werden, bei ersteren jedoch nicht. Da würde mir doch der Begriff autofusionabler Strabismus für WF gut gefallen. Ist es das, was Augenärzte als akkomodativen Strabismus in ihren „Geheimarchiven“ verstecken?

Dann gibt es noch das Sorgenkind Mikrostrabismus, was ziemlich irreführend ist, weil es sich nicht dadurch auszeichnet, dass es mikro ist sondern, dass es im Gehirn verankert ist. Dann gefiele mir der Begriff cerebraler Strabismus besser.

Ach und dann gibt es doch noch die Fälle von falscher Zuordnung der Sehzellen – wie wäre da sensorischer Strabismus? Den Begriff „neurologischer Strabismus“ habe ich verworfen, denn den könnte man beiden Letztgenannten zuordnen.

Was berechtigt uns zur Annahme, diese würden nur in Reinform auftreten? Ja und dann kann ich mir das auch noch intermittierend vorstellen. Wo sind denn da die Grenzen zwischen Krankheit und Fehlsichtigkeit?

AgnesMaria ist jetzt sicher entsetzt über meine Begriffsschöpfungen aber vielleicht kann sie meinen Gedankengang akzeptieren.

Kerstin, es ehrt Dich, dass Du für die Optiker eine Lanze brichst aber von einem MKH-Optiker muss ich verlangen, dass er erkennt, wo seine Grenze liegt und er nicht mit dem Stereovalenztest Prismen auf Teufel komm raus draufpackt, die dann in einer OP enden.

Liebe Augenärzte frohlockt nicht zu früh, von Euch verlange ich, dass Ihr Euch nicht verhaltet wie die berühmten drei Affen Ohren zu, Mund zu und Augen zu und durch! Sonst landen die Betroffenen (Kinder) mit ihrem asthenopischen Beschwerden beim Hausarzt und der verschreibt Ritalin.

Da fällt mir (humoristisch betrachtet) nur noch der Buchbinder Wanninger ein aber den kennen vermutlich nur noch die Älteren oder Bayern?
:woohoo:

Hallo AkkoStrabo,

nicht nur die Augen können Auslöser für vergleichbare Beschwerden sein, da gibt es noch nicht abgebaute frühkindliche Reflexe oder Ernährungsmängel oder die Gesellschaft mit ihrer rein monetär getriebenen Reizüberflutung.
Wink
Gruß,
Dieter

Hallo AkkoStrabo,

ich kann Deine Begriffe sicher verstehen, aber im Deutschen Sprachgebrauch haben wir den Strabismus als Muskelfehler= Krankheit festgesetzt, der nur von Augenärzten behandelt werden darf.

Es ist einfach nicht sinnvoll, den Strabismus in die Augenoptik zu bringen, wir Augenoptiker dürfen keine Krankheiten behandeln.

Der Unterschied zwischen Tropien und Phorien muß bleiben.

Hallo Eberhard,

ich verstehe Deine Argumentation und die Rechtslage. Dem Betroffenen nützt es aber nichts, wenn ein Optiker seine Grenzen nicht kennt und nicht rechtzeitig an einen der spärlich vorhandenen spezialisierten Augenärzte verweist.

Ich wüsste mich da bei Dir in guten Händen aber Du warst nicht mein Optiker und ich weiß inzwischen auch wohin zu gehen. Ich kann den Betroffenen nur den Rat geben, beim Optiker den Stereovalenztest abzulehnen und nur Brillen zu tragen, mit der er/sie sich wohlfühlt.
Und damit jeder weiß, wie der Sterevalenztest etwa aussieht

Hallo

Danke für Deine gute Antwort.
Der Stereovalenztest ist in der Tat nicht immer zur Korrektion zu gebrauchen. Aber er zeigt immer an, welches Auge stärker ist. Darüber gibt es schon Arbeiten, z. B. vonVolkhardt Schroth.
Und tatsächlich ist die Verträglichkeit der Korrektion das wichtigste Kriterium.

Hallo AkkoSTrabo,

es geht nicht darum den Stereovalenztest abzulehnen. Er sollte aber nicht das ultimative Messmittel sein, nach dem dann die Prismen verordnet werden. Und bei Schielern, v.a. Mikroschielern ist er wirklich nicht zu gebrauchen. Und dann sind wir wieder beim Anfang Wer kann denn nun definitiv feststellen ob Mikroschielen vorliegt? Hab schon erlebt, dass es ein versierter Optiker konnte, während ein AA es negierte, bzw. erst nach langem Insistieren genauer schaute und es dann auch sah! Na ja, und natürlich andersherum.....

Viele Grüße
Kerstin

Hallo Zusammen,

der Valenztest war schon immer Kernstück heftiger Diskussionen. Gerade die letzten Jahre haben gezeigt das die subjekitven Angaben dort mit vorsicht zu genießen sind.
Bei Schielern darf er nicht in Anwendung gebracht werden (ich meine damit dort Korrektionschritte machen).

Auch bei einer "normalen Winkelfehlsichtigkeit (ass. Phorie)" gilt hier nur mit Doppelplacebokontrolle - zu arbeiten. Zusätzlich sind Hilfsmittel erforferlich um zuverlässiges Abfragen zu ermöglichen.
Nach meiner Erfahrung sind Korrektionsschritte am Valenztest dadurch sehr, sehr selten (ich schätze unter 5%)
Trotzdem ist er Interessant als "Statuskontrolle" - auch wenn keine Korr. Schritte daran erfolgen.

Ich habe seit Jahren keine FD2 4. Unterart oder höher gesehen - seitdem ich mit dem Placeboprisma arbeite...... Wink
Wir müssen bestimmte theoretische Grundlagen neu überdenken - das steht für mich fest! Auch wenn das nicht alle möchten.......

viele Grüße
Georg

Ja ja Kerstin, ich weiß wovon Du redest und Du hast ja grundsätzlich recht. Aber von einem Test, der in falschen Händen Unheil anrichten kann, rate ich dann doch lieber ab, da der Betroffene nicht wissen kann, ob er in die falschen Hände geraten ist und es vielleicht erst merkt, wenn es zu spät ist oder bestenfalls nur sinnlos in eine schweineteure Brille investiert hat.

Oder sollte er stattdessen folgende Garantie eines Berliner Optikers am Kürfürstendamm annehmen?

Wenn Ihre Prismenbrille richtig ausgemessen wurde, können Sie damit sofort und dauerhaft beschwerdefrei sehen! Das garantiere ich für meine Prismenbrillen mit einem dreijährigen Rückgaberecht.

Wenn Ihre Prismenbrille stimmt, können Sie die folgenden fünf Prüfkriterien jederzeit mit ja beantworten

1. Sehen Sie mit der Prismenbrille schärfer als zuvor?
2. Können Sie besser räumlich sehen als zuvor?
3. Sind Ihre Sehprobleme und Anstrengungsbeschwerden vollständig behoben oder wesentlich geringer als zuvor?
4. Sind alle Verbesserungen dauerhaft?
5. Haben Sie keine sonstigen Beanstandungen?

Hi Leute,
sonst ging es hier im Forum doch schon so heiß her, nur hier herrscht vorwiegend Sprachlosigkeit - von den Moderatoren mal abgesehen. Wie soll ich das interpretieren? Als schweigende Zustimmung, als Betretenheit oder Abwarten, wer sich aus der Deckung wagt? Gut, es gibt noch ein paralleles Thema Von">http://optometrieonline.de/index.php?option=com_joomlaboard&Itemid=62&fu... zwei Prismen zur Operation in 16 Jahren, in dem darauf eingegangen wird und einiges wurde auch schon in Mikrostrabismus">http://optometrieonline.de/index.php?option=com_joomlaboard&Itemid=62&fu... gesagt.

Vielleicht ist es aber auch schon genug, wenn es bestimmten Lauschern in den Ohren klingelt und sie dadurch aufwachen und beginnen, über sich nachdenken.
evil

Hallo AkkoStrabeo,

das mit dem 3-jährigen Rückgaberecht ist schon recht seltsam. Ich weiß doch genau, daß ich bei nahezu jedem Betroffenen nach der 1. prismatischen Korrektion recht schnell nachkorrigieren muß. Bei Kindern wird nach spätestens 3 Monaten kontrolliert und bei Erwachsenen nach längstens 6 Monaten. Sicher ist nicht jedesmal eine Veränderung nötig, wenn das Beschwerdebild gering genug bleibt. Aber 3 Jahre keine Nachkorrektion -- das halte ich für Augenwischerei.

Ich denke, jeder MKH Optiker ersetzt unverträgliche Gläser kostenlos. Das merkt der Betroffene aber in den ersten Wochen und nicht erst innerhalb 3 Jahren.

Hallo Eberhard,

die drei Jahre sind sicher wie von Dir erklärt unrealistisch. Andererseits kann ich mir vorstellen, dass ein zufriedener Kunde selbst bei einer Korrektur nach einigen Monaten, wenn sie erklärt werden kann, nicht die Garantie beanspruchen würde, wenn er vorher beschwerdefrei war. Vielleicht ist das die praktische Erfahrung dieses Optikers.

Im Gegensatz dazu kenne ich persönlich einen MKH-Optiker, der die Gläser nie ersetzen würde, sondern selbst bei erheblichen Beschwerden einem noch einredet, das wäre so in Ordnung, denn er meint ja, er wäre der Beste. Und er geht ja von vornherein davon aus, dass es letztlich nach Berlin geht.

Von einem zweiten MKH-Optiker weiß ich ähnliches von einer Betroffenen in diesem Forum.

Und noch einen dritten MKH-Optiker, der sich auch für besser wissend hält, wie ich vor kurzem per PN erfahren habe.

Das sind die "ewig gestrigen" Hardliner, die ich mit meinen Beiträgen meine. Und da wäre es schon überlegenswert, mit einer solchen Garantie - sagen wir mal für mindestens 6 Monate - diesen das Wasser abzugraben. Denn nur was zugesagt ist, kann ein Betroffener im Zweifelsfall auch einfordern.

Wäre schön ein wenig mehr zu diesem Thema zu erfahren.

Ich habe ja schonmal gefragt, ob eigentlich alle Wf früher oder später in einer OP enden. Weil ALLE, die ich kenne, die zum selben Optiker gegangen sind, bei denen sind die Prismen ins unermessliche gestiegen und ich kenne zwei Jungs, die ihre Prismenbrillen aus diesem Grund wieder ganz aufgegeben haben. Der eine wird wohl leider mit seiner Rechtschreibschwäche leben müssen. Der andere wurschtelt sich so durch. Okay, vielleicht wäre bei beiden eine OP nötig gewesen.

Die Tochter meiner Freundin das selbe. Und wir sind auch zu dritt und hören dies... zumindest zwei von uns. Beim dritten kommt er ja derzeit nicht weiter.

Hallo marie,

alle WF-ler landen dort sicher nicht aber keiner weiß wie viele. Deshalb auch die heiße Diskussion um Mirkostrabismus. Diejenige, die mit ihrer Versorgung zufrieden sind werden wohl kaum hier im Forum besonders aktiv und reden vermutlich auch weinig im Bekanntenkreis. Die Zufriedenen sind vermutlich die für die Optiker einfachen Fälle von reiner WF.

Der Berliner Optiker mit Garantie schreibt folgendes
Obwohl ich das Rückgaberecht für unsere Prismenbrillen schon seit vielen Jahren gebe, liegt die Rückgabequote jetzt bei ca. 0.5 Prozent. Das Rückgaberecht hat sich aus meiner Sicht sehr bewährt, denn es schafft Vertrauen und ist zugleich das beste „Kontrollinstrument“ für jeden Betroffenen.

Er hat sicher nicht die Kunden, die eine statistisch relevante Stichprobe">http://de.wikipedia.org/wiki/Grundgesamtheit]Stichprobe (statistischer Terminus) darstellen und ich kann nicht beurteilen, wie viele der Problemfälle er schon im Vorfeld erkennt und deshalb nicht falsch versorgt, weshalb dann seine Schadensquote so gering ist.

Aber mir als einem Opfer eines anderen Optikers nützt es nichts, bestenfalls als Kolateralschaden">http://de.wikipedia.org/wiki/Begleitschaden]Kolateralschaden behandelt zu werden, so wie es z. B. den Conterganopfern ging.

marie schrieb


Ich habe ja schonmal gefragt, ob eigentlich alle Wf früher oder später in einer OP enden. Weil ALLE, die ich kenne, die zum selben Optiker gegangen sind, bei denen sind die Prismen ins unermessliche gestiegen und ich kenne zwei Jungs, die ihre Prismenbrillen aus diesem Grund wieder ganz aufgegeben haben. Die Tochter meiner Freundin das selbe. Und wir sind auch zu dritt und hören dies... zumindest zwei von uns. Beim dritten kommt er ja derzeit nicht weiter.

NEIN, der Anteil der reinen Wf'ler, die letztendlich in die OP rutschen ist SEHR gering, nach wie vor. Es sollen 1-2 % sein.

ABER Nicht erkannter Mikrostrabismus plus WF.....das sind die berühmten Prismenfresser, die unweigerlich in einer OP landen, wenn falsch bzw. unbedacht korrigiert wird - eine OP, die zwar den Schaden beseitigt (weil der "Schiel:wink:el" bzw. die Wf irgendwann entgleist), der Mikroschiel:wink:el aber bleibt - ein Leben lang, und macht auch eigentlich gar nichts. Den kann und darf man nicht wegoperieren, weil die anomale Netzhautkorrespondenz nicht wegzuzaubern ist. Wer danach wieder auf die gleiche Weise korrigiert wird, für den geht die Reise von vorne los.

Mikroschieler MIT Wf müssen anders korrigiert werden, als reine Wf'ler. Wer als Mikroschieler zusätzlich Wf bekommt, der ist nur subjektiv auf Beschwerdefreiheit zu korrigieren, und zwar mit den geringstnötigsten Prismenwerten. Als Anhalt soll die Größe des Mikroschiel:wink:els dienen (der muss vorher ausgemessen werden, das geht....!!!!!) und dann nur die phorische Komponente (Wf) mittels Prismen korrigiert werden.

LG
Kerstin

Aber warum steigt dann bei allen die ich hier kenne das Prisma weiter und weiter? Meine zwei Nachbarjungs waren solche Fälle, mein Sohn, ich und die Tochter meiner Freundin. Sehr viel weiter reichen meine persönlich bekannten Wf leider nicht. Warum dann bei ALLEN? Warum wird allen spätestens beim 2. Besuch erklärt, dass es vermutlich in einer OP enden wird? Ich habe da seit einiger Zeit ein Problemchen damit, und deswegen habe ich auch immer wieder gefragt, ob ALLE Fälle in einer OP enden. Es kam mir echt so vor. Wenn dem aber nicht so ist, dann würde ich einfach mal die These wagen, dass Mikrostrabismus gepaart mit Wf eben doch nicht ganz so selten ist wie angenommen...?

marie,

Deine These ist bedenkenswert. Woher sollen denn die Zahlen kommen, wenn angeblich nur wenige die Technik beherrschen, um das überhaupt richtig festzustellen.

Mein erster MKH-Optiker gab einen "einwandfrei verträglichen" Prismenwert. Ein nicht MKH-Optiker am Ort, der persönlich interessiert war und technisch dafür ausgerüstet, hat kostenlos nachgemessen und gleich fast die doppelten Prismen herausbekommen. Ein MKH-Hardliner hat danach ein vielfaches mit dem Stereovalenztest herausgekitzelt.

Ich setze jetzt eine andere These oben drauf. Die Masse der Optiker gibt gar nicht die vollen Prismen und bewahrt bewusst oder unbewusst die Mehrzahl vor den geschilderten Problemen.

Wo sollen also die Zahlen herkommen? In einem anderen Thema wurde unter "man sollte" über statistische Erhebungen diskutiert und festgestellt, wie aufwändig diese wären.

Ach ja und der Optiker von dem Du redest und von dessen Kunden Du das hörst, der ist auch einer, der die Prismen rauskitzelt, also müssen sich bei ihm die genannten Probleme häufen. Logisch?

marie schrieb

Aber warum steigt dann bei allen die ich hier kenne das Prisma weiter und weiter? Meine zwei Nachbarjungs waren solche Fälle, mein Sohn, ich und die Tochter meiner Freundin. Sehr viel weiter reichen meine persönlich bekannten Wf leider nicht. Warum dann bei ALLEN? Warum wird allen spätestens beim 2. Besuch erklärt, dass es vermutlich in einer OP enden wird? Ich habe da seit einiger Zeit ein Problemchen damit, und deswegen habe ich auch immer wieder gefragt, ob ALLE Fälle in einer OP enden. Es kam mir echt so vor. Wenn dem aber nicht so ist, dann würde ich einfach mal die These wagen, dass Mikrostrabismus gepaart mit Wf eben doch nicht ganz so selten ist wie angenommen...?

Hallo Marie,

guck mal in meinem langen Beitrag hier im Thread vom 25.01.....dann hast Du Deine Antwort.

LG
Kerstin

Hallo allerseits

Ich denke ihr macht da aus einer Mücke einen Elefanten.
Versuchen wir doch einmal realistisch zu sein.
Operative Fälle kommen in ca. 2.4% aller Versorgungen mit Prismen vor (Günthert 1980).
Angenommen ein AO beschäftigt sich ausschliesslich mit Prismen und versorgt 100% mit Prismen, so ergibt dies 29 Fälle im Jahr (9 Std/Tag, 1.5 Std/Klient, 200 Arbeitstage).

Da die meisten Kollegen keine permanent ausgefüllte Agenda haben, sich nicht ausschliesslich mit Prismenmessungen beschäftigen, einige Klienten jährlich mehrere Termine haben und auch nicht jeder Klient mit Prismen versorgt wird, darf man dies auf 13 Fälle im Jahr (=33%) reduzieren.

Also ich kenne nur ganz wenige Kollegen die durchschnittlich jeden Monat eine OP aufbauen.
Die Meisten kommen auf 1 bis 3 Fälle im Jahr, wenn überhaupt.

Dies nur mal so als Denkansatz für weitere Spekulationen und irrwitzige Ideen.

Liebe Grüsse
Urs

Also entschuldige Urs, so schlüssig Deine Argumentation scheint, so unbrauchbar ist sie für die Diskussion, ob (in weiß nicht wieviel Fällen) durch falsches Vorgehen in die Operation getrieben wird.

Ich wäre erst mal entsetzt, wenn tatsächlich pro (MKH-?) Optiker 13 Kunden zur OP müssten. Du sprichst von 1 bis 3 Fällen pro Optiker und Jahr in Deinem Umfeld.

Nehmen wir an, davon wäre auch nur einer pro Optiker und Jahr durch falsches Vorgehen in die Operation getrieben worden, dann erzähl diesem mal was von einer Mücke statt Elefant.

Da kann ich doch eher auf Sicherheitsgurt und Airbag und weiß nicht was sonst noch verzichten, weil ein Verkehrsunfall wesentlich unwahrscheinlicher ist.

Dann würde mich eher interessieren, wie sich die Häufigkeit auf die Optiker verteilt, um diese Unfallschwerpunkte weit zu umfahren.

Lieber Urs, liebe Moderatoren,

Ihr ward doch sicher letzten Juni beim IVBV-Kongress">http://www.ivbv.org/Kongress_2007.htm]IVBV-Kongress. Da hat ein Spezialist für Augenmuskeloperationen gesprochen. Habt Ihr dessen zwei Vorträge gehört?
09.06.2007 Problematik kombinierter Konvergenz-OP
10.06.2007 Augenmuskelchirurgie

Er soll darin von jeder Operation abgeraten haben, die nicht zwingend nötig ist! Habt Ihr davon vielleicht Unterlagen?

Gruß,
Dieter

Nach den bisherigen Ausführungen im Forum und einem höchst interessanten Telefonat mit einem "alternativen" MKH-Optiker will ich mal versuchen, für mich einen Schluss zu ziehen

Prismen dürfen nur in der Höhe gegeben werden, wie sie nötig sind, damit sie die asthenopischen Beschwerden beseitigen und dabei sehr gut verträglich sind, jedoch keinesfalls als Vollkorrektion.
Maßstab kann dabei nur die subjektive Wahrnehmung des Kunden sein.

Diese Vorgehensweise bietet folgende Vorteile

ohmy Es kann nicht durch Überkorrektion in die Operation getrieben werden.

ohmy Die Brille ist einwandfrei verträglich, es gibt keine Eingewöhnungsbeschwerden.

ohmy Die Brille hat weniger optische Einschränkungen (Farbkonturen usw.).

ohmy Die Brille ist kostengünstiger.

und als Ergänung zu AkkoStrabo

evil damit wird unkontrolliertes Visualtraining verordnet

Hallo AkkoStrabo(he hast Du Deinen Namen gewechselt),

Dogmas wie
- Du muss immer Vollkorrigieren
- Du darfst nie Vollkorrigieren
- Du darfst nie korrigieren
- Du musst immer korrigiern
- Du musst immer...................

sind alle Falsch - es ist Fallabhängig........wie Du selbst schreibst ist Vetrträglichkeit und beseitigen von Sehbschwerden am wichtigsten.
Auch die Funktionsteste wie Fusionsreserven, NPC, Cover, Akk. , relative Akk. , MEM-Skiaskopie, Stereosehen, AC/A, welcher Teste wurden verwendet etc. müssen berücksichtigt werden.

liebe Grüße
Georg

Stimmt Urs, ich muss Dir da recht geben. Es soll gar welche geben, die machen ein bisserl von beidem - sprich ein paar Prismen und den Rest mit VT. Oder sie machen erst mal so, und dann so...das finde ich ziemlich heftig...um jetzt nicht noch deutlicher zu werden. Und der Kunde zahlt doppelt.

Ich möchte hier nochmal klarstellen, und hoffe, Urs stimmt mir zu

Bei reinen Wf'lern (also assoziierte Phorie) kann und soll Vollkorrektion gegeben werden, egal ob Seite oder Höhe. Alternativ für die, die keine Brille tragen wollen, ist ein gutes und seriöses VT auch in Ordnung.

Bei Mischfällen von Mikrostrabismus MIT Wf ist Vorsicht angeraten - in welcher Art, darüber wurde nun schon genug geschrieben. Die Vorsicht gilt sowohl für die Prismenabgabe als auch für VT.

Reine Schieler gehören ausschließlich in augenärztliche Betreuung, bei intermittierenden Schielformen oder Doppelbildern ggf. am besten unter Mitbetreuung eines versierten Augenoptikers, weil der einfach mehr Zeit hat und in Sachen Brillenrefraktion (auch das richtige Plus und Minus und die Zylinder sind bei Schielern wichtig!!!!) in der Regel auch die gründlichere Ausbildung und aus der Praxis die bessere Erfahrung im Brillenrefraktionieren hat. Brillenrefraktion ist für einen Augenarzt nur ein klitzekleiner Teil des Studiums, das darf nicht vergessen werden. Wo Augenärzte abgewunken haben, haben Optiker schon oft noch kleine oder auch große Wunder bewirkt.

Viele Grüße
Kerstin

Wenn ich das aus früheren Beiträgen richtig in Erinnerung habe, dann wurde doch gesagt, dass die Mehrzahl der Bevölkerung WF hat und dabei wohl mehrheitlich beschwerdefrei lebt.
Dann wurde auch gesagt, dass nur ein kleiner Teil jemals Prismen verordnet bekam.

Dann müsste also ein erheblicher Anteil der Bevölkerung nach Urs unkontrolliertes Visualtraining machen.

Von den Korrigierten bekamen offenbar viele keine Vollkorrektion, das lese ich jedenfalls aus Beiträgen heraus wie z. B. „Die ersten Jahre wurde richtig korrigiert, dann wurde plötzlich am Stereovalenztest vollkorrigiert.“

Die Teilkorrigierten machen (nach Urs) ebenfalls unkontrolliertes Visualtraining.

Hast es denen geschadet??? Geschadet hat doch offenbar immer nur die unangebrachte Vollkorrektion!!!

05.01.2008">http://optometrieonline.de/index.php?option=com_joomlaboard&Itemid=62&fu... 1912 AgnesMaria
Gute Orthoptistinnen kann man mit der Lupe suchen, gute Augenärzte sind da noch rarer gesäht.

25.01.2008">http://optometrieonline.de/index.php?option=com_joomlaboard&Itemid=62&fu... 1825 Kerstin Harms
Nicht jeder erhält vom AA die richtige Diagnose, sei es, weil der AA den z. B. Mikrostrabismus nicht erkannt hat (das ist NICHT einfach!!!!), ...
Ein Optiker ist primär nicht dafür da, die Diagnose Schielen zu stellen!!!!!! Er hat auch nicht die Gerätschaften, die einem AA zur Verfügung stehen!!!!!
Und wenn AÄ schon "Probleme" haben, einen Mikrostrabismus mit ARK zu erkennen, dann gestehe ich das im Prinzip auch den Optikern zu.
Aber er muss ausgeschlossen werden, denn sonst werden OP-Fälle "produziert", ...

28.01.2008">http://optometrieonline.de/index.php?option=com_joomlaboard&Itemid=62&fu... 1634 Kerstin Harms
Nicht erkannter Mikrostrabismus plus WF.....das sind die berühmten Prismenfresser, die unweigerlich in einer OP landen, wenn falsch bzw. unbedacht korrigiert wird.
Wer als Mikroschieler zusätzlich Wf bekommt, der ist nur subjektiv auf Beschwerdefreiheit zu korrigieren, und zwar mit den geringstnötigsten Prismenwerten.

Also Leute,

den Teilkorrigierten schadet es offenbar nicht und bei später wieder auftretenden asthenopischen Beschwerden kann nachkorrigiert werden aber es ist nichts in den Brunnen gefallen.

Aber die ARC (ANK) - Fälle werden dann nicht in die Operation getrieben!

Wenn ich die richtigen Diagnostiker mit der Lupe suchen muss oder sie noch rarer gesäht sind, dann bleibe ich doch lieber bei meiner angegriffenen These

Prismen dürfen nur in der Höhe gegeben werden, wie sie nötig sind, damit sie die asthenopischen Beschwerden beseitigen und dabei sehr gut verträglich sind.
Maßstab kann dabei nur die subjektive Wahrnehmung des Kunden sein.

Hallo Stolli,

ich sehe gerade, dass Sie wieder mal online sind, es wäre toll, wenn Sie vielleicht hier Ihren ersten Beitrag im Forum schreiben würden.

Sie bezeichnen sich im Forum als Augenoptiker aus Flacht und zeigen Ihr Foto.

Dieses Foto habe ich verglichen mit einem Foto auf http://www.optikum.at/modules.php?name=News&file=article&sid=478
27. Juni 2006
Georg Stollenwerk ist weiterhin Präsident der IVBV (Internationale Vereinigung für Binokulare Vollkorrektion). Die Generalversammlung sprach ihm am Wochenende mit breiter Mehrheit das Vertrauen für eine weitere Amtszeit von drei Jahren aus. Der 45-jährige Direktor der Diezer Fachschule Optonia hatte vor sechs Jahren die Nachfolge des Gründungspräsidenten Dr. David Pestalozzi angetreten.

Hallo AkkoStrabo,

vielen Dank für den doch etwas ungewöhnlichen Wink mit dem Zaunpfahl. Ich werde mich gewiss zu gegebener Zeit hier im Forum beteiligen, behalte mir aber vor, selbst zu entscheiden, wann und zu welchem Thema das sein wird.

Freundliche Grüße
Georg Stollenwerk

Hallo Stolli,

ich freue mich, dass Sie geantwortet haben. Natürlich verstehe ich, dass man in exponierter Position überlegen muss, was man wo sagt. Von mir war es nur als Anregung gedacht. Ich :wink:e nicht mit Zaunpfählen, der Pfahl könnte ja ins Auge gehen.
:woohoo:
Ebenfalls freundliche Grüße
AkkoStrabo

Es ist eigenartig, ein Punkt, gegen den ich Widerspruch erwartet hatte, wurde von Niemandem beanstandet, also werde ich ihn selbst korrigieren.
ohmy
Ich verwendete zwei Begriffe „cerebraler Strabismus“ und „sensorischer Strabismus“. Die muss ich jetzt für mich doch zusammenfassen in dem ursprünglich von mir verworfenen Begriff „neurologischer Strabismus“.
Wink
Durch das Forum geht das unter folgenden Synonymen
Anormale Netzhaut-Korrespondenz ANK
Anomalous Retinal Correspondence ARC - bitte nicht ARK
auch zu finden unter Abnormal Retinal Correspondence
Mikrostrabismus
Mikrotropie
Nach gängiger Definition sind dafür Augenärzte zuständig, die offenbar noch rarer sind, als dass man sie mit der Lupe finden könnte.
:blink:
Nur um zu zeigen, wie problematisch die Verwendung von Kürzeln ist
Acronym Definition
ARC Address Resolution Client (part of ARP)
ARC AIDS Related Complex
ARC American Red Cross
ARC Abnormal Retinal Correspondence (ophthalmology)
ARC Academic Resource Center
ARC Academic Resource Coordinator
ARC Accelerating Rate Calorimetry
ARC Access to the Region's Core
ARC Accounting Requirements Code
ARC Accounts Receivable Check
ARC Accounts Receivable Conversion (banking; aka check conversion)
ARC Accueil, Rencontre, Communaute (UK)
ARC Acorn Resource Centre (UK)
ARC Acoustic Research Center
ARC Acquisition and Restoration Council (Florida)
ARC Acquisition Review Committee/Council
ARC Acronym Review Committee (fictitious)
ARC Act Against Restraints of Competition
ARC Activator-Recruited Cofactor
ARC Active Range Clearance
ARC Activity Readiness Code
ARC Activity Relationship Chart
ARC Adapter Return Code
ARC Adaptive Rate Control
ARC Adaptive Reception Control
ARC Addiction Research Center
ARC Additional Resource Charges
ARC Administration Radio Conference
ARC Administrative Resource Center
ARC Admission and Release Committee
ARC Admissions and Registration Council
ARC Adolescent Recovery Center
ARC Adult Rehabilitation Center
ARC Advance Release Calendar
ARC Advanced Reading Copy
ARC Advanced Recon Commando (Star Wars)
ARC Advanced Research Center
ARC Advanced Resource Corporation
ARC Advanced RISC Computing
ARC Advanced Rotor Concepts
ARC Advanced Ruling Certificate
ARC Advocacy for Respect for Cyclists (Toronto ON, Canada)
ARC Aeronautical Research Council (UK)
ARC Aerospace Research Center
ARC Affinity Reality Communication (basic elements of understanding; Scientology)
ARC Africa Reconciliation Committee
ARC Agency Ranking Committee
ARC Aggregation of Red Cells
ARC Aging Research Center
ARC Aging Research Centre
ARC Agricultural Research Center (Egypt)
ARC Agricultural Research Corporation
ARC Agricultural Research Council (Pretoria, South Africa)
ARC Agricultural Resources Center (Raleigh, NC)
ARC Agriculture Research Center
ARC AIDS Resource Center
ARC Air Reserve Components (US DoD)
ARC Airborne Radio Communication
ARC Airline Reporting Corporation
ARC Airlines Reporting Corporation
ARC Alarm Reporting Control
ARC Alarm Response Card
ARC Albany Rowing Center
ARC Alcohol Rehabilitation Center
ARC Alien Registration Card (aka Green Card)
ARC Alliance for Rail Competition
ARC Alliance of Religions and Conservation
ARC Allocation Review Committee (New York Stock Exchange)
ARC Alpine Rescue Center
ARC Alternative Recycling (Tax) Credit
ARC Alternative Resources Corporation
ARC Alternatively Refined Carrageenan
ARC Amateur Radio Club
ARC Amber Rum & Coke
ARC Ambiguity Resolution Code
ARC America Reads Challenge
ARC American Radiolabeled Chemicals, Inc.
ARC American Refugee Committee
ARC American Retirement Corporation
ARC American River College (Sacramento, CA, USA)
ARC Ames Research Center
ARC Amphibious Reconnaissance Course
ARC Amplitude and Rise Time Compensation
ARC Amtrak Reform Council
ARC Analytical Research Collective
ARC Ancient Rosae Crucis
ARC Andromeda Research Corporation (Gaming, Uplink from Introversion Software)
ARC Annual Report Card
ARC Annual Report on Carcinogens
ARC Annual Required Contribution
ARC Anomalous Retinal Correspondence
ARC Anthony Robbins Companies
ARC Anti Ragging Committee
ARC Anti Reflecting Coating
ARC Anti Reflective Coating
ARC AntiVirus Research Center (Symantec)
ARC Appalachian Regional Commission
ARC Appliance Research Consortium
ARC Applied Research Center
ARC Applied Research Center (Berkely, California)
ARC Applied Rheology Center
ARC Appraisal Requirements for CMMI (Capability Maturity Model Integration)
ARC Aquatic & Recreation Center
ARC Arc-Second Raster Chart
ARC Arcade
Arc Arcadian (linguistics)
ARC Architectural Research Consultants, Incorporated
ARC Architectural Resources Cambridge, Inc (Cambrige, Massachusetts)
ARC Architectural Review Committee
ARC Architecture Review Committee
ARC Archival Research Catalog (online catalog of National Archives and Records Administration)
ARC Archive (File Name Extension)
ARC Archive of Renal Cancer
ARC Area Coordination Review
ARC Area Reprogramming Capability
ARC Armada República de Colombia (Colombian Navy)
ARC Armature Reaction and Commutation
ARC Armored Cavalry Regiment
ARC Army Recruiter Course (US Army; Fort Jackson, SC)
ARC Army Reserve Command
ARC Army Reuse Center
ARC Array Compensated Resistivity (oil and gas well logging)
ARC Art Renewal Center
ARC Arthritis Research Campaign
ARC Arthritis Research Centre of Canada (Vancouver, Canada)
ARC Articulated Robot Controller (software)
ARC Asociaciòn de Remo del Cantábrico (Spanish Cantabrian Sea Boat Racing Association)
ARC Assessment Requirements for CMMI (Capability Maturity Model Integration)
ARC Asset Reporting Code
ARC Assign Remote Connection
ARC Assistant Regional Commissioner/Counsel
ARC Association for Retarded Children
ARC Association for Retarded Citizens (now renamed The Arc)
ARC Association of Retarded Citizens (of High Point)
ARC Association pour la Recherche sur le Cancer
ARC Astrophysical Research Consortium
ARC Athletic Recreation Center (fitness facility at the University of the Sciences in Philadelphia)
ARC Atlanta Recumbent Cyclists
ARC Atlanta Regional Commission
ARC Atlantic Research Corporation
ARC Atmospheric Reduced Crude
ARC Atomic Radio Clock
ARC ATSR Reprocessing for Climate (ATSR = Along-Track Scanning Radiometer; climatology)
ARC Attached Resource Computer
ARC Attack Response Controller
ARC Attack Retrieve Capture (game)
ARC Attorneys for the Rights of the Child
ARC Auckland Regional Council (New Zealand)
ARC Audio Response Controller
ARC Augmented Reality for Construction
ARC Australian Rally Championship
ARC Australian Research Council
ARC Austrian Research Centers GmbH (Seibersdorf, Austria)
ARC Authorized Restriction Code
ARC Auto Rating Consideration
ARC Auto Reseting Counter
ARC Automated Routing and Completion
ARC Automatic Call Distribution Remote Capture (JC Penney)
ARC Automatic Radio Control
ARC Automatic Range Control
ARC Automatic Reaction Control
ARC Automatic Relay Calculator
ARC Automatic Remote Configuration
ARC Automatic Remote Control
ARC Automatic Rent Collection
ARC Automatic Restart Circuit
ARC Automatic Return Code
ARC Automotive Research Center
ARC Avaliable Resource-driven Control-flow
ARC Average Response Computer
ARC Average Runlength-Constrained
ARC Avery Research Center (Pa:sad:ena, California)
ARC Aviation Refueling Capability
ARC Aziende Riunite Caffè
ARC Cable Repair Ship
ARC Caribbean Revolutionary Alliance (Martinique)

Hallo AkkoStrabo,

Es ist eigenartig, ein Punkt, gegen den ich Widerspruch erwartet hatte, wurde von Niemandem beanstandet, also werde ich ihn selbst korrigieren.

Man hätte bei mehr "Dingen" was beanstanden können/sollen was Du geschrieben hast. Du hast ja eh schon selber auch darauf hingewiesen das es Deine Gedanken sind und eine Garantie auf absolute Richtigkeit gibt es im Forum nicht. Das muss sich jeder bewusst sein.
Solche "Grundsatzdiskussionen" mag ich prinzipiell sehr gerne - leider ist der einfache Grund zu wenig Zeit was es momentan verhindert. Sorry!

An der Stelle danke an Kerstin und Eberhard die über Jahre solche Zeit investiert haben und immer noch investieren )
Und auch dank an alle anderen die hier (öfter) schreiben............

viele Grüße
Georg

AkkoStrabo schrieb

Es ist eigenartig, ein Punkt, gegen den ich Widerspruch erwartet hatte, wurde von Niemandem beanstandet, also werde ich ihn selbst korrigieren.
ohmy
Ich verwendete zwei Begriffe „cerebraler Strabismus“ und „sensorischer Strabismus“. Die muss ich jetzt für mich doch zusammenfassen in dem ursprünglich von mir verworfenen Begriff „neurologischer Strabismus“.
Wink
)

Ooooch, doch, das ist mir sofort aufgefallen, so manch anderes auch, was ich hätte geradebiegen können. Aber ich will Dir Deine Gedankengänge und Wortschöpfungen nicht nehmen - du machst Dir ja in der Tat viele Gedanken, die ich aber in so manchen Dingen anders sehe. In manchen sehe ich es ähnlich. Und auch mir fehlt derzeit einfach die Zeit, immer wieder von vorne mit den gleichen Erklärungen zu beginnen. Ich tue es ja eh schon so oft, und hege langsam die Befürchtung, ich könnte andere damit langweilen. Aber es werden derzeit sooo oft die gleichen Fragen gestellt.

Ich baue nun einfach mal darauf, dass die Teilnehmer hier auch ein bisschen querbeet lesen. Es gibt so viele aktuelle, interessante Threads mit gar ähnlicher Problematik. Da möchte ich nicht immer die Gebetsmühle spielen.

Übrigens Ob sensorisch, neurologisch oder cerebral Das ist im Prinzip alles das Gleiche, denn das Sehen wird im Gehirn verarbeitet.......ich finde die derzeitigen, üblichen Definitionen recht klar und verständlich, und suche keine neuen Wortschöpfungen.

Und ANK = anomale Netzhautkorrespondenz...ist also schon richtig, wenn man es so schreibt. Wir können auch ruhig "Deutsch" bleiben. Und ARK = anomale retinale Korrespondenz. Da gibt es übrigens noch die harmonischen anomalen Korrespondenzen und unharmonischen anomalen Korrespondenzen!

Also, nichts für ungut. Aber ich finde es gut, dass Du Dich mit dem Thema intensiv auseinandersetzt. Und wenn dich das Thema Strabismus tiefer interessiert, kann ich Dir für den Einstieg den Strabismus von Joseph Lang empfehlen. Ist Fachliteratur, aber mit Lateinkenntnissen und medizinischem Interesse, das du ja durchaus hast, geht's schon.

Und ich bin immer noch dafür, eine REINE Wf voll zu korrigieren. Sonst bleiben die Beschwerden, bzw. kommen bald wieder. Und ich zahle lieber nur einmal oder einige wenige Male für ein paar Gläser als in kleinen Schritten ganz oft für viele Paar Gläser. Eine reine Wf lässt Dich nicht in Ruhe, bis sie auskorrigiert ist. Meine Meinung...

Viele Grüße
Kerstin

Bei soooo vielen Synonymen für eine einzige Sache zu denen Kerstin noch ARK = Anomale Retinale Korrespondenz hinzugefügt hat, darf ich doch mein eigenes haben, wenn es (m)einem Verständnis hilft?
Wink
Ich provoziere hier wegen eigener schlechter Erfahrung ganz bewusst aber wenn Augenärzte lernen sollen, dass Fehlsichtigkeiten bei asthenopischen Beschwerden (ggf. auch voll) korrigiert werden müssen, dann müssen auch gewisse MKH-ler lernen, dass es Fehlsichtigkeiten gibt, in denen nicht (voll) korrigiert werden darf.

Und wenn das jetzt bei nur Einem mehr angekommen ist, hat sich die Mühe gelohnt.

AkkoStrabo schrieb

Anomalous Retinal Correspondence ARC - bitte nicht ARK
auch zu finden unter Abnormal Retinal Correspondence
Mikrostrabismus

Nun, ich hab die ARK ja nicht hinzugefügt, ich habe nur auf Deinen Post (s. Zitat) reagiert. Denn ARK = ARC. ARK fürs Deutsche, ARC fürs Englische. Und wie Du richtig erkannt hast, kommt die bei Mikrostrabismus vor. Und der gehört nicht mehr durch eine reine MKH korrigiert.....aber ARK und Mikrostrabismus zu erkennen ist nicht leicht - auch nicht für einen Mediziner. Meist bedarf es mehrerer Untersuchungen und auch mehrerer Korrektionsschritte, bis man dahinter kommt, dass Mikrostrabismus vorliegt. Zu schnell dürfen wir die Fachleute also nicht abwatschen.....ist natürlich doof, wenn es schief läuft. Bei mir ist es ja auch schief gelaufen. Aber ich bin ein versöhnlicher Mensch, und es gibt nur wenige, auf die ich richig sauer bin....

Deine eigenen Definitionen lasse ich Dir gerne, drum habe ich auch vorher nicht darauf reagiert (aber Du wundertest Dich ja, weil keiner reagierte) - aber Deine eigenen Definitionen verstehst im Zweifelsfall nur Du. Und für eine (fachübergreifende) Diskussion bedarf es einer gewissen Nomenklatur, damit jeder versteht, was gemeint ist, und es keine Missverständnisse gibt. Nicht umsonst sollten wir für Wf auch gerne den Begriff assoziierte Phorie benutzen - der ist Medizinern und Optikern international bekannt - die Engländer sagen halt associated phoria...aber das versteht dann auch ein Mediziner aus anderen Landen. Und das finde ich dann das Schöne.

In diesem Sinne

Viele Grüße
Kerstin

Hallo
ich bin hier vielleicht ein wenig überfordert, ich hab jetzt mehrfach gelesen und haängen bleibt immer wieder, das in eine OP getrieben wird. Bisher hatte ich immer den Eindruck, das das die logische folge ist, wenn vol korregiert ist, der Winkel nicht mehr steigt und danach ein "normales Sehen möglich ist. Ist das denn hier nicht so?

Jetzt bin ich gespannt zu lesen, wie unser "Provokateur" dies wieder ins Reine bringt.

Hallo Zusammen,
Hi Daja,
Hi Urs,

auf was beziehst Du das "hier"? Bei einer Winkelfehlsichtigkeit (asso.Phorie) ist es so wie Du schreibst. Falls ein "echtes Schielen vorliegt" kann es passieren das Prismen adaptiert werden (gerade eben Microschielen mir ARK) - da wäre die Bezeichnung in eine OP getrieben wohl zutreffend.

Nicht immer ist die Vollkkorrektion das beste - manchmal auch schon.....siehe meinen Beitrag über Dogmas weiter vorher.

schönen Abend wünscht
Georg

Liebe Daja,

Schielen und Wf dürfen einfach NICHT in einen Topf geschmissen werden.

Eine große Wf endet in einer OP - die Fälle sind aber selten.

Ein Mikrostrabismus ist eine andere Geschichte und da sind die Dinge eben anders gelagert...wie in den Vorbeiträgen erläutert.

LG
Kerstin

Hallo Georg, hallo Kerstin,

im konkreten Fall ist gerade eindeutig Mikrostrabismus diagnostiziert worden, das solltet Ihr noch schnell erfahren, denn morgen früh gehe ich in Urlaub und erst danach geht es darum, wieviel Prismen dann gegeben werden sollen.

Urs, da gibt es von meiner Seite nichts ins Reine zu bringen. Da nicht viele Fachleute Mikrostrabismus richtig feststellen können, sollte jeder Laie wissen, dass es diese Fälle gibt. Weil ich das vorher nicht wusste, hat es viele Monate gedauert, bis ich reagieren konnte. Du solltest lieber fragen, wie das der Optiker wieder ins Reine bringt.

Hi AkkoStrabo,

Supe danke für die Infos. - war schon neugierig!
Dann einen schönen Urlaub......

Grüße
Georg

Hallo AkkoStrabo,

dann war meine Vermutung ja richtig, oder? Aber mir will ja keiner glauben....angeblich wedele ich ja viel zu oft mit dem Begriff Mikrostrabismus hier im Forum und kriege dafür oft Schelte.

Aber hier sind nunmal die harten Fälle und ich möchte wetten, dass sehr viele davon einen nicht erkannten Mikrostrabismus haben.

Ich drücke Euch die Daumen. Erst mal einen schönen Urlaub, und dann hören wir bestimmt voneinander.

Viele Grüße
Kerstin

Bei welcher Form des Schielens unnötig in eine Op getrieben wird habe ich nicht verstanden. Mit Schielen meine ich eben die Art der Augenfehlstellung. Und warum ist die Op dann unnötig. Bringt sie dann keinen Erfolg und es folgt ein erneuter Prismenaufbau? Entsteht kein bleibendes räumliches Sehen? Sicher ist eine Op immer auch mit Risiken verbunden, und allein deshalb schon zu vermeiden. Aber mit unnötig ist doch eigentlich gemeint , das ihr Erfolg ausbleibt. Oder?

Hallo Daja, ich will Dir langes Suchen ersparen, deswegen nochmal die Erklärung

Eine Winkelfehlsichtigkeit kann vom Betroffenen selbst ausgeglichen werden, allerdings mit Beschwerden. Deswegen wird dann mit Prismen korrigiert.Bei 2-4 % der Betroffenen kommt es wegen der Höhe der WF irgendwann zur OP.

Bei Mikrostrabismus oder Anomaler Retinaler Korrespondenz sieht ein Auge immer mit einer zum Zentrum abweichenden Stelle. Ist dann noch ein WF-Anteil dabei, ist die Falle geöffnet. Man korrigiert den WF Anteil + dem Mikrostrabismus, weil man nicht merkt, das eine ARK vorliegt. Zuerst ist die Korrektion erfolgreich, aber nach kurzer Zeit rutscht das betroffene Auge wieder in die alte Fixation und eine erneute Nachkorrektion wäre die Folge, wenn man immer noch nicht gemerkt hat, das es keine normale WF ist. Somit treibt man die Prismen in kurzer Zeit hoch. Wenn dann operiert wird, ist die WF weg, aber die ARK bleibt.

Danke Eberhard,

aber eine dumme Frage hab ich noch ARK und Mikrostrabismus sind zwei Paar Schuhe, oder?

Hallo Daja,

ja, es sind zwei Paar Schuhe. Bei Mikrostrabismus hat man ein ANK, auch ARK genannt. Dieses kann man nicht aufgeben. Man kann es auch nicht durch OP beseitigen.

Bei einer starken Wf fällt der Lichtstrahl zuweilen auch nicht direkt auf die Netzhautmitte, sondern leicht daneben (ein ANK bzw. eine ARK ist ja auch leicht neben der Foveola angesiedelt). Man spricht hier von Fixationsdisparation der 5. Unterart und höher. Ein Wf'ler kann dieses "falsche" Korrespondenzzentrum aber nach optimaler Korrektion aufgeben. Oft erst nach Jahren, aber er kann es. Ein Schieler rutscht immer wieder auf seine ARK zurück. Und Beschwerden hat er in der Regel erst dann, wenn sich die WF obendraufpackt.

Und das nun zu unterscheiden, ob Mikrostrabismus mit ANK oder "nur" Wf mit nicht zentraler Korrespondenz - das ist die Kunst und die Verantwortung. Den Rest hat Eberhard schon klar beschrieben.

LG
Kerstin

Jetzt muss ich dann doch nochmal saublöd einhaken wie ist das dann bei einem Kollobom? Da geht doch der Lichteinfall auch nicht ins Zentrum? Das ist dann weder das eine noch das andere, aber die Prismen gehen ggf. ebenso schnell in die Höhe?

So, jetzt muss ich noch kurz was anderes loswerden. Mein konkreter Fall, M., 10 Jahre alt, trägt jetzt wieder seine Brille mit den 4Prismen. Ich weiß nicht, ob das schlau ist jetzt, aber mir reicht es. Er hat seit 16.10. die zweite Brille mit den 8 Dioptrien. An anderer Stelle habe ich ja schon geschrieben, dass ich es für nicth normal halte, dass er ständig DRÜBER schaut. Der Optiker sagte mir aber, dass er genau wegen diesem Drüberschauen seine Probleme hätte. MIR rutscht die Brille auch, weil ich neulich mit meiner kleinen Tochter zusammengestoßen bin. Trotzdem ist es mir angenehmer DURCH die Brille zu sehen als drüber, also schiebe ich meine Brille wieder in ihre Ausgangspostition. Nicht so mein Sohn. Der läßt sie dann einfach auf der Nasenspitze. Im Gegenteil, der ARBEITET die Brille sogar nach vorne. Der Optiker sagt klar, dem ist die Brille da unangenehm, wo sie aufsitzt. Warum aber? Er trägt doch schon seit rund 4 Jahren eine Brille. Seither war es ihm doch auch nicht unangenehm. Die Brille strengt ihn an, sagt er. Darf einen eine Brille ANSTRENGEN? Gestern war Fußballturnier von der Fußballschule und er war ja immer einer der gefragtesten Torwarte dort. Gestern wurde wirklich für alle offensichtlich, dass einfach etwas ganz schief läuft. "Der sieht doch nicht richtig durch seine Brille!" sagte mir dann auch ein Vater eines anderen Kindes. Mein Kind irrte im Tor rum, faustete den Ball weg statt ihn sicher zu haben, hechtete sich meilenweit NEBEN den Ball... da läuft doch grad was völlig schief. Ich hatte IMMER Geduld und habe IMMER noch geglaubt es sei das Problem meines Kindes und nicht das seiner Brille. Aber inzwischen bin ich mir da absolut nicht mehr sicher. Er selber sagte, dass er gar nicht verstehe, warum er grad solche Probleme hätte und nicht in der Lage wäre den Ball zu FANGEN. Er war gestern abend so todunglücklich, dass wir die alte Brille suchten und wir ausgemacht haben, dass er ab heute früh die alte Brille trägt. Und siehe da das erste Frühstück seit fast 4 Monaten, bei dem er mich nicht ÜBER sondern DURCH die Brille ansieht. Aber unser Optiker wollte ja nicht nachmessen, das wird schon... ja, und wann??? Ich bin jetzt froh, dass M. am 7. Februar einen Termin bei Dr. L hat, aber da wird es nicht um die Prismen gehen sondern um die normalen AA Untersuchung. Der Prismentermin wird dann erst später kommen. Aber ich befürchte ZU spät. Dann wenn das Schuljahr auch schon wieder fast rum ist. Y. hatte am 29.01. seinen Termin bei Dr. L und hat den nächsten erst am 28.03. Bei M. kann und will ich nicht zwei Monate auf einen Termin warten, der hat wirklich richtige Schwierigkeiten grad. Und ich glaube ich bilde mir die nicht nur ein. Sorry, ein bisschen emotional vielleicht, aber ich bin grad ein bisschen verzweifelt. Ich will meinem Kind doch helfen...

LG
Marion

Hallo Marion,

die zweite PB von Sohnemann ist falsch in den Werten, basta. Der Rest würde jetzt den Thread sprengen, der ja unter einem anderen Thema läuft. Lass ihm die 4er Brille und warte den Termin bei Dr. L. ab.

LG
Kerstin

hi,

ich geber Kerstin auf alle Fälle recht!! Ich verstehe Deinen Augenoptiker nicht.......da muss man doch nachschauen wenn er nicht klarkommt.

Viele Grüße
Georg

Georg, ich weiß es nicht. Aber es ist in jedem Fall bequemer zunächst mal zu sagen, dass das Kind selber dran schuld sei.

Vielleicht hat er ja recht und M. bräuchte die 8 oder mehr Dioprien. Ich will das ja auch nicht absprechen, aber Fakt ist, dass er nicht durch die Brille sieht und Fakt ist, dass er heute schon den ganzen Tag die 4er auf hat und die ist sogar verbogen und ich habe ihn den ganzen Tag noch nicht ÜBER die Brille schauen sehen. Ich müßte hier einen neuen Thread aufmachen. Aber ich bin grad etwas zu müde um das alles nochmal zu schreiben.

LG
Marion

Hi Marie,

klar kann es stimmen - auch wenn ich es nicht glaube. Aber ausschalggebend ist doch er kommt nicht klar. Das hat auch nichts speziell mit Prismen zu tun. Wenn jemand mit seiner Brille nicht klar kommt wird nachgemessen!!!!!
Machmal ist der "richtige" Wert trotzdem nicht verträglich dann muss ich mir was überlegen.........also sorry ich versteh da den Kollegen nicht. Ich kann doch nicht jemanden mit einer Brille rumlaufen lassen wo er massive Schwierigkeiten hat....über Monate. Ein paar Wochen von mir aus.....nachgemessen sollte man sowieso mal!

viele Grüße und alles gute
Georg

Hallo Georg,

genau, und weil ich es auch nicht verstehe, gehen wir jetzt auf Kerstins Rat hin zu Dr. L, der gar nicht weit weg von uns ist.

Danach muss ich mir dann aber einen anderen Optiker suchen, weil ich die Diskussionen leid bin. Der wird dann u.U. das wieder alles in Frage stellen und das will ich nicht. Ich will jetzt kein hin- und her mehr auf Kosten des Kindes.

Und klar, ich habe selbst 8 Wochen als Eingewöhnungsphase in Kauf genommen, aber irgendwann muss die einfach mal vorbei sein. Und jetzt ist einfach mal gut.

Ich war auch an einem anderen Punkt sauer, nämlich dass er bei mir sehr wohl erkannt hat, dass ich nicht Wf bin sondern ein Schieler und er mich nicht drauf hingewiesen hat, dass ich da eigentlich zum AA muss damit. Ich meine, wenn er schon so super ist, dass er das ERKENNT. Klar, wir haben die endlos Diskussion gehabt, weil er von Anfang an meinte, dass es bei mir auf eine OP rauslaufen wird und ich dann nach Berlin zum Dr. W. soll. Hab ich ja jetzt hier auch oft genug breitgetreten. Aber wieso nach Berlin, wenn ich Dr. L. in 40 Minuten erreichen kann??? Vermutlich hat er mich dann vor diesem Hintergrund eben auch nicht mehr drauf hingewiesen, dass ich zum AA soll. Weil ich ja eh nicht zu dem gehen wollte, den er mir ans Herz gelegt hat. Aber das ist doch Kindergarten... eigentlich war ich ja nicht unzufrieden mit dem Optiker, ich will das ja nicht so stehen lassen, als ob ich da völlig unzufrieden wäre. Die erste Prismenbrille bei meinem großen Sohn war der volle Erfolg! Aber mit der zweiten hat er uns echt ziemlich im Regen stehen lassen. Er hat dann dauernd am Gestell rumgebastelt, dass das möglichst nicht mehr rutschen kann. Aber glaub mir, mein Sohn schafft das trotzdem die auf die Nase vorzuarbeiten. Auch ohne Einsatz seiner HÄnde.

Im Übrigen hat mir gestern auch ein befreundeter Optiker gesagt, dass ich das so nicht stehen lassen darf und war kurzzeitig so weit mit unserem Optiker sogar drüber reden zu wollen. Aber ich will einfach jetzt nimmer. Jetzt soll erstmal Dr. L draufgucken.

Sorry, schon wieder den Thread missbraucht. Aber so ganz missbraucht ja denn doch wieder nicht, da es ja doch ums Thema geht wer eigentlich für was zuständig ist.

LG
Marion

marie schrieb


Ich war auch an einem anderen Punkt sauer, nämlich dass er bei mir sehr wohl erkannt hat, dass ich nicht Wf bin sondern ein Schieler und er mich nicht drauf hingewiesen hat, dass ich da eigentlich zum AA muss damit. Ich meine, wenn er schon so super ist, dass er das ERKENNT. Klar, wir haben die endlos Diskussion gehabt, weil er von Anfang an meinte, dass es bei mir auf eine OP rauslaufen wird

Und hier hat er den großen Fehler gemacht und Du darfst zu Recht sauer sein. Er hat ein Schielen erkannt, und prognostiziert die OP. Klar läuft es auf OP hinaus, wenn echte Schieler prismatisch voll korrigiert werden. Die phorische Komponente muss sauber vom Schiel:wink:el abgegrenzt werden und nur die phorische Komponente darf korrigiert werden. Er hätte Dich noch vor der ersten Korrektion zum AA schicken müssen, der auch MKH macht.

Ich habe nun, drei Monate nach meiner OP, meinen sauberen Mikroschieler wieder. Es ist alles wie vorher, toll, was?!?!?! Die OP war demnach so überflüssig wie ein ausgelatschter Schuh. Und hier müssen manch euphorischer Anwender echt noch dazu lernen. Und es soll mir bitte keiner kommen, ich könne diesen Mikroschieler irgendwie wegtrainieren und meine ANK aufgeben. Denn genau so was hat mir kürzlich jemand erzählt. Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, aber nicht mit mir selbst als Versuchskaninchen.

LG
Kerstin

Ja, das hat mich neulich schon geschockt, als ich das von Dir gelesen hatte... das war echt überflüssig demzufolge.... -(

So, nochmal ich und nochmal mißbrauche ich den Thread hier. Ich weiß grad nicht wo ich das sonst posten soll.

Also war mit M. heute bei Dr. L. Bei beiden Brillen sind die sphärischen und zylindrischen Werte auf jeden Fall zu gering. Warum er mit der 4er Brille besser zurecht kommt als mit der 8er ist jetzt nicht ganz nachvollziehbar. Die 4er scheint auf alle Fälle nicht ausreichend zu sein. Eventuell könnte die 8er zu viel sein. Aber das glaubt er eher nicht. Auch ist er überzeugt davon M. sei ein latenter Schieler (also Wf, oder?) und kein echter. Er verfügt über räumliches Sehen. Auf jeden FAll stimmt Dr. L mit mir überein, dass man sich nach 4 Monaten an seine Brille gewöhnt haben müsse. Klar können die Verwirrungen dadurch entstehen, dass er immer wieder drübersieht, aber nach vier Monaten müsste er, wenn die Brille optimal wäre, durchschauen. Könnte eventuell sein, dass es daran liegt, dass die spährischen und zylindrischen Werte zu gering sind.

Ich hab's ja fast geahnt, denn ich hielt unseren Optiker schon für kompetent. Allerdings hat es mich total genervt, dass er da einen Nuller drauf eingegangen ist und auch stur nicht nachgemessen hat. Ja, vermutlich werde ich Abbitte leisten müssen und er hatte in allem recht. Aber warum kommt das Kind dann mit der Brille nicht zurecht? Wie dem auch sei am 13. März wird M. 3-4 STunden lang prismatisch gemessen. Unser Optiker hat zu sph/zyl. und prismatisch immer nur insgesamt 1 Stunde gebraucht und uns auch nie die Testbrille eine zeitlang aufgelassen. Ich bin mal gespannt was nun rauskommt.

Einen neuen Optiker werde ich mir leider vermutlich trotzdem suchen müssen.

LG
Marion

AkkoStrabo schrieb


AgnesMaria ist jetzt sicher entsetzt über meine Begriffsschöpfungen aber vielleicht kann sie meinen Gedankengang akzeptieren.

Ist sie nicht. Sie schmunzelt nur. So ist es eben nicht, auch wenn Sie sich darüber wirklich gute Gedanken machen. Es ist noch komplizierter.

Da ich einige meiner Kollegen im Rahmen der Vorbereitung auf Ihre Facharztprüfung in der Richtung Strabologie/Neuroophthalmologie (ein klitzekleines Teilgebiet der Augenheilkunde und nicht besonders spannend für die meisten) unterstütze, weiß ich ja aus Erfahrung was da eigentlich für Mankos vorhanden sind. Man lernt für die zwei Fragen die da in dieser Richtung kommen. 18 sind aus anderen Teilgebieten und sie sind daher auch nicht so prüfungsrelevant aber imens lernintensiv. Das vergisst man, wenn man es hinterher nicht täglich anwendet.

Ich denke, ein Neuropsychologe kennt sich da vielleicht besser aus als ein Ophthalmologe. Der hat ja seine Orthoptistin, wenn es darauf ankommt oder irgendeine Uni. Ich mag genaues Arbeiten, aber was da so kommt.....Bis auf eine Ausnahme in all den Jahren schüttelte ich mich immer vor Erstaunen....Wahrscheinlich bin ich wirklich zu lernresistent um das zu begreifen.

Und die Augenoptiker die MKH anwenden?
Es gibt nur sehr wenige, die ich kenne, die wirklich was können (bei meinem begrenzten intelligenzmäßig niedrigen Horizont). Vor denen kann ich den Hut ziehen. Kompetent, verständnisvoll, ihre Grenzen kennend, helfend. Die kann ich aber an einer Hand abzählen.

Und was die Einordnung von Strabismus in die verschiedenen Kategorien betrifft da verweise ich gerne auf schon vorhandene Literatur.

Und der "Zankapfel" FD II/6? Ich weiß, woran ich bin. Da gibt es verschiedenste Untersuchungmethoden um zu bestimmen Mikrotropie oder nicht. Doch die IVBV interessiert sich m.E. nicht wirklich für diese Frage. Da muss man nur die Konferenzbeiträge der letzten Jahre und diesen Jahres sich durchlesen und die Abstracts dazu. Da weiß man wo der Ha(a)se hinläuft. Schade, kann ich dazu nur sagen.

LG

A.M.

AkkoStrabo schrieb

Wenn ich die richtigen Diagnostiker mit der Lupe suchen muss oder sie noch rarer gesäht sind, dann bleibe ich doch lieber bei meiner angegriffenen These

Prismen dürfen nur in der Höhe gegeben werden, wie sie nötig sind, damit sie die asthenopischen Beschwerden beseitigen und dabei sehr gut verträglich sind.
Maßstab kann dabei nur die subjektive Wahrnehmung des Kunden sein.

Genau dass, was ich selber jeden Tag versuche umzusetzen bei den Patienten, die es betrifft. Es geht nicht immer so...Im Leben gibt es immer Ausnahmen. Manchmal muss man voll korrigieren, weil sonst der Befund stagniert, oder wertvolle Zeit verloren geht, oder es sonst u.U, sogar zur Befundverschlechterung kommt, auch wenn subjektiv manchmal was anderes empfunden wird. Die Psyche und das Sehen sind miteinander verbandelt. Liegt u.A. an der rechten Hemisphäre und schlägt dann ein Strich durch die Rechnung. Unser Hirn ist schon was Elitäres. Und schließlich sehen wir nicht mit den Augen sondern mit dem Hirn. Augen sind nur ein wichtiger Rezeptor. Der Input zur Verarbeitung von Seheindrücken.

Wenn der Urs wüßte, was wir täglich an Augenmuskelbewegungen und visuellen Fusions- und Stereoübungen so vollbringen. Den würde es glatt auf den P.... setzen. Wink denn es stellt sich dann wirklich die Frage für Ihn, warum 90% der Menschen eine Heterophorie besitzen und nur knapp 10% davon asthenopische Beschwerden haben?

LG

A.M.

Danke AgnesMaria für die klaren Worte.

Gerne nehme ich Ihren Steilpass auf und frage Sie hiermit offiziell an
„Sind Sie bereit am IVBV-Kongress 2009 zu diesem Thema in einem Vortrag und auch in einem Seminar zu halten.“
Aus Ihren vielen Beiträgen kann man erkennen, dass Sie auf diesem Gebiet wirklich sehr fundiertes Wissen haben. Gerne würden die Mitglieder der IVBV dieses Wissen so kompetent vermittelt bekommen.

Dies kann ja nur im Sinne der Betroffenen sein.

Herzlichen Dank für Ihre ausserordentlichen Bemühungen, dieses wertvolle Wissen weiterzugeben.

Mit freundlichen Grüssen

Urs Keller

Urs schrieb

Herzlichen Dank für Ihre ausserordentlichen Bemühungen, dieses wertvolle Wissen weiterzugeben.

Mit freundlichen Grüssen

Urs Keller

Danke, Herr Keller, dass Sie so fundiert um den heißen Brei reden. Was ist nun mit VT, Asthenopie, WF und Strabismus? Sie sind doch so kompetent. Warum brauchen Sie dann Redner aus anderen Branchen um angeblich Kenntnisse zu vermitteln? Können Sie das nicht selber tun?

Mit den freundlichsten Grüßen

A.M.

Sehr geschätzte AgnesMaria

Warum so angriffig?
Ich meine es wirklich ernst! Im Bezug auf Mikrostrabismus kann ich nur dazulernen.
Genauso meine Kollegen. Also nochmals Bitte lernen Sie uns mehr zu diesem Thema. Ein Vortag an der IVBV-Tagung bietet sich geradezu an.
Mit entsprechend besserem Wissen wird für die Anwender der MKH auch die Abgrenzung einfacher und sicherer. Dieses Thema muss aber von einem Arzt vermittelt werden. Also zum Beispiel von Ihnen.
Ich hoffe sehr, dass Sie nicht kneifen sondern Ihren guten Willen zeigen und damit allen Betroffenen helfen, nicht der Gefahr ausgesetzt zu sein, von einem zuwenig wissenden MKH-Anwender in die falsche Korrektion getrieben zu werden.

Herzlichen Dank für Ihre wohlwollende Antwort.

Mit freundlichen Grüssen

Urs Keller

Sehr geehrter Herr Keller,

ich denke, ich bin informierter als die Mitleser hier, die gar nicht verstehen können, was sich jetzt abspielt. Belassen wir es dabei.

Wir können gern per PN darüber reden. Das Forum ist nicht der Ort dazu.

Mit den allerfreundlichsten Grüßen

A.M.

hallo zusammen,

um es vorweg zu nehmen wenn jetzt einer sagt "halt dich da raus, das geht dich nix an" werde ich ihm das nicht übel nehmen...

ich stelle in den letzten monaten fest, dass die diskussionen hier im forum verstärkt in richtung mikrostrabismus gehen. etwa gleichzeitig ist es ruhig um vt etc. geworden. ich interpretiere das so, das thema mit interesse verfolgt wird und hier und da vielleicht bewegung in festgefahrene fronten kommt.

von da her klingt das angebot von urs für mich als einen der nicht hinter die kulissen sehen kann so als könnte es die sache voran bringen. und wenn nach der tagung ein paar leute mehr diesen grenzbereich besser verstehen, wäre das doch ein gewinn. und aus agnes marias beiträgen gewinne ich den eindruck, dass sie mit beiden beinen auf dem boden der realität steht und hier keine religion vertritt.

wie gesagt naive annahme eines aussenstehenden
Blush

viele grüße,

michael

Nein. Daran liegt es nicht. Man muss um die internen Querelen einer gewissen Organisation Kenntniss haben, um das hier richtig eintakten zu können. Ich weiß und darum bin ich im Vorzug.

Bodenhaftung war immer sehr wichtig für mich und ist es jetzt mehr denn je.

Die Diskussion wegen Mikrostrabismus ist hier erst richtig aufgeflammt als ärztlich orientierte Mediziner sich zu Wort meldeten. Voher gab es das hier ja fast nie...

Na, so was aber auch....Und nun springt sogar ein Seminar und ein Vortrag bei einem Kongreß einer Vereinigung heraus Das wollte ich ja schon immer.....,-) Pseudonym, was kannste....

Unter akademisch wissenschaftlich arbeitenden Denkenden undenkbar... Aber Mitarbeiter eines wissenschaftlich arbeitendenden Beirates finden das ok....Ja, wo bin ich denn?...

P.s.

Und nein, eine PN habe ich natürlich nicht bekommen. Ich hatte auch nichts anderes erwartet. Außer Spesen nichts gewesen,

Da ist man bemüht das Beste für die Betroffenen zu erreichen. Ist offen und will vermeintliche Spezialisten motivieren ihre dringend nötige Hilfe da anzubringen wo sie dringend gebraucht wird….
…als Dank wird man wieder verunglimpflicht. Zum Glück habe ich einen dicke Haut und einen geraden Rücken und kein schlechtes Gewissen.
Keine Angst ich werde nicht lockerlassen!
Die PN ist unterwegs (ich bin auch nur ein Mensch und kann nicht immer nur am Rechner sitzen).

Gerne fordere ich alle andern Forumsteilnehmer auf, sich bei der entsprechenden Stelle intensiv einzusetzen, um den MKH-Anwendern und der IVBV das offenbar mehrheitlich fehlende Wissen bezüglich Mikrostrabismus zugänglich zu machen.

Mit freundlichen Grüßen
Urs

Urs,

sei ehrlich, Dein Motiv ist doch viel mehr, jemand aus der Deckung locken zu wollen!!!

Ich gehe das mal anders an; Stolli ließt hier jetzt fleißig mit und wird vielleicht für das Thema Mikrostrabismus sensibilisiert und bemüht sich dann sicher darum, das Thema aufzugreifen oder?

Übrigens finde ich das Wort Mikrostrabismus so verniedlichend für ein wirklich großes Problem. Dann ist mir doch viel lieber und verständlicher Anormale Netzhaut Korrepondenz ANK - eines der vielen möglichen Synonyme!
S

Langsam "stinkts" mir! Nichts als verleumderische Anschuldigungen und Verdächtigungen.

Da ziehe ich mich doch lieber wieder zurück. Sollen doch die Betroffenen selber schauen wie sie zu ihrem Recht kommen.

Tschüss
Urs

Ach Urs,

ein bisschen mehr Humor hätte ich Dir schon zugetraut!
)

Wenn man unter ANK leidet, braucht man ja auch ein riesen Maß Humor um nicht zu verzweifeln.

Es soll ja Menschen geben, die in solchen Foren "nur so zum Spass" mitschreiben.
Solche, die es spannend finden andere zu provozieren.
Sind dies etwas dieselben, die versuchen gewisse Organisationen oder einzelne Menschen zu zerstören?

Soche Gedanken drängen sich bei mir auf - auch nur so als humoristische Anmerkung!

Urs

Ich schließe mich der Einschätzung von Urs voll und ganz an. Und mit Humor haben diese Provokationen nun wirklich überhaupt nichts zu tun.

Konkret @AkkoStrabo Was soll die erneute Provokation (Zitat) "Stolli ließt hier jetzt fleißig mit und wird vielleicht..."

Was soll das???

Ich sage es noch einmal klipp und klar Wann und zu was ich etwas schreibe, entscheide einzig und allein ich! Und bevor ich mich zu irgend etwas provozieren lasse, melde ich mich aus diesem Forum lieber wieder ganz ab. Jetzt endlich kapiert???!!!

Diese Reaktion haut mich jetzt wirklich um. Kann man etwas tatsächlich so in den falschen Hals bekommen? Da kommt dann auch mir der Humor abhanden.

- Ich habe hier niemanden provozieren wollen und Sie Herr Stollenwerk auch nicht dazu, einen Beitrag zu schreiben!

- Dass Sie Herr Stollenwerk im Forum lesen ist Fakt und in keiner Weise ehrenrührig!

- Als Präsident des IVBV sind Sie wohl (auch) dafür zuständig, geeignete Referenten für den IVBV-Kongress zu finden und zwar nicht öffentlich.

Nicht mehr und nicht weniger wollte ich damit sagen! Ich halte es dagegen für deplaciert, wenn Urs das Requirieren von Referenten hier öffentlich austrägt, dafür gibt es PN.

Ist das Thema ANK für den IVBV ein so heißes Eisen, dass solche Mimositäten aufbrechen müssen?
Sie können sich vermutlich nicht vorstellen, welchen Spießrutenlauf von ANK Betroffene bei der Suche nach Hilfe erfahren, die können sich solche Mimositäten gar nicht leisten.

@Urs Und diese schreiben hier wirklich nicht zum Spass, sondern sind verzweifelt!

Was soll

Da ziehe ich mich doch lieber wieder zurück.
und
... melde ich mich aus diesem Forum lieber wieder ganz ab. Jetzt endlich kapiert???!!!
mir sagen? Wen soll das beeindrucken?

Lieber AkkoStrabo

Sie wollen es offensichtlich nicht anders als das wir nun mal öffentlich machen, was Sache ist!

Seit Jahren versuchen wir, über eben diese Themen jene spezialisierten Fachärzte zu Vorträgen zu bewegen. Leider ohne Erfolg. Dabei wird in solchen Foren immer von den Angefragten so scheinheilig verlangt, dass es dringend nötig ist, bezüglich Mikrostrabismus und ARK mehr zu vermitteln und damit zum Beispiel die IVBV-Tagung aufzuwerten.

Seit Jahren verweigern sich jene, die tagtäglich mit ARK zu tun haben.
Es sind mehrheitlich die Gleichen, die sich auch verweigern weniger erfahrenen Strabologen ihre grosse Erfahrung bezüglich der Operationstechniken bei WF weiterzugeben. Es ist offensichtlich das Ziel, dieses (sicherlich auch sehr mühsam aufgebaute) Wissen mit in den Tod zu nehmen.

Es ist abzusehen, dass in weniger als 5 Jahren einige Anlaufstellen (Augenärzte die sich mit WF beschäftigen) versiegen werden. Ich höre das grosse Klagen in der Landschaft schon heute!

Wenn wir den momentan sicherlich nicht optimalen Zustand zumindest erhalten wollen, braucht es dringend eine Aenderung. Es ist nicht die Studie zur MKH die vordringlich ist, es ist die Bereitschaft der spezialisierten Augenärzte, ihr wertvolles Wissen weiterzugeben und rechtszeitig für Nachwuchs zu sorgen.

Wer dies jetzt noch mit Humor sieht, der hat wirklich ein Problem.

Urs

Urs schrieb

Die PN ist unterwegs (ich bin auch nur ein Mensch und kann nicht immer nur am Rechner sitzen).

Gerne fordere ich alle andern Forumsteilnehmer auf, sich bei der entsprechenden Stelle intensiv einzusetzen, um den MKH-Anwendern und der IVBV das offenbar mehrheitlich fehlende Wissen bezüglich Mikrostrabismus zugänglich zu machen.

Mit freundlichen Grüßen
Urs

Ich hoffe inständig, dass die PN unterwegs ist. Den Betroffenen muss richtig geholfen werden. Ich würde mich gerne an entsprechender Stelle mehr einsetzen, aber ich habe Bedenken, dass ich als Laie kein Gehör finden werde. Ich bin weder Mediziner noch Optiker, und manchmal habe ich das Gefühl, man lächelt über mich... Blush

Mit dem Mikrostrabismus tun sich ja schon Ärzte schwer....ich persönlich würde es sehr bedauerlich finden, wenn sich Fronten auftun, wo keine zu sein bräuchten. Es ist schade, wenn man nicht offen und ehrlich miteinander kommunizieren kann. Ich ziehe mich dann gewöhnlich auch lieber zurück und behalte mein Wissen für mich. Ich bin nicht Don Quichote.

Aber Die Hoffnung stirbt zuletzt und ich sehe in der ivbv eine Organisation, die im Grunde alle Mittel und Möglichkeiten hat. Wenn hier interdisziplinärer Austausch offen stattfinden kann, wäre es ein Segen für die Betroffenen. Und ich wünsche gutes Gelingen für den nächsten Kongress.

Viele Grüße
Kerstin

Es ging ja zu wie im hessischen Wahlkampf.

AgnesMaria schrieb

Die Diskussion wegen Mikrostrabismus ist hier erst richtig aufgeflammt als ärtzlich orientierte Mediziner sich zu Wort meldeten. Voher gab es das hier ja fast nie...

das bestreite ich keineswegs. im gegenteil das ist aus meiner sicht eine absolute bereicherung. (auch wenn ich vieles nur mit google nebendran überhaupt annähernd verstehe).

und nach dem motto "man lernt nie aus" kann es ja auch nur von vorteil sein. und wenn durch diese diskussionen das interesse innerhalb der ivbv für das thema gesteigert wurde, um so besser. es wäre schön, würde diesem interesse (so es denn ernst gemeint ist) eine chance gegeben.

viele grüße,

michael

malan schrieb


es wäre schön, würde diesem interesse (so es denn ernst gemeint ist) eine chance gegeben.

viele grüße,

michael

Das wäre es wirklich. Aber ich habe da meine sehr berechtigten Zweifel und teile so einige Auffassungen von Akko Strabo.

Was ist denn wirklich der Zweck in einer öffentlichen Plattform jemanden zu aquirieren, wenn dieser auch noch unter Pseudonym unterwegs ist? Da fragt man sich schon. Ist die IVBV schon so am Ende dass man so etwas , nennen wir es mal höflich, unübliches tun muss, oder will man nur wissen wer wer ist.

Ich bin für solche Spielchen nicht zu haben. Da geht es wirklich um sehr ernste Sachen und ums Eingemachte zur Thematik FDII/6 oder ARK (annomale retinale Korrespondenz). Und wenn schon Professoren wie de Decker oder Kommerell nichts ausrichten konnten, was erhoffen sich denn die Herren von mir? Ich bin nur Praktiker und kein Theoretiker! Soll ich für die IVBV das heiße Eisen aus dem Feuer holen und dann bleibt nicht mal ein Aschehaufen von mir übrig?

Ich verstehe die Herren ganz und gar nicht und auch nicht Ihre Mimositäten hier. Schließlich geht es um meinen Kopf und nicht um den Ihren. Die können sich ganz süffisant nach hinten legen und sich zuraunen, von mir auch öffentlich, "Haben wir es nicht gewusst?" So was nenne ich Doppelmoral. Direkt, wie ich eben so bin.

Vielleicht tue ich Ihnen damit unrecht, vielleicht liege ich aber auch richtig. Ich jedenfalls habe mir meinen Teil sehr wohl dabei gedacht. Und es ist nicht das beste, was ich davon halte.

Was mich aber nicht davon abhalten wird, hier in diesem Rahmen, gelegentlich mal meine persönliche Meinung zu bestimmten Themen zu äußern. Das ist mehr recht als billig.

LG

A.M.

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