Hallo,
ich habe auf Grund eines Kratzers bei dem Optiker meines Vertrauens ein neues Brillenglas für mein linkes Auge bestellt. Als das Brillenglas da war, wurde es von meinem Optiker in die Fassung eingeschliffen.
Die alten Werte auf meinem Brillenpass lauteten für mein linkes Auge
sph +2,75 cyl -0,75 A 0 Grad Durchmesser 50
der neue Brillenpass, der mit dem neuen Glas ankam hat die gleichen Werte angegeben (dort steht allerdings für das rechte Auge, mein Optiker meinte, das wäre egal, weil Rodenstock ja nicht wüsste, für welches Auge das Glas bestimmt wäre).
Die ganze Sache ist, dass das Einsetzen etwa drei Wochen her ist. Zwischendurch hat mich auch nichts gestört, aber in den letzten Tagen mache ich mir Gedanken, bzw. versuche einen scharfen Punkt durch das Glas zu fokussieren der weiter weg ist (Nah sehen gelingt recht gut), was mir recht selten gelingt. Mit dem rechten Auge, was bei mir stets das schwächere Auge war, gelingt mir das ohne Probleme.
Ich kenne die Prozedur, dass man sich erst ans neue Glas gewöhnen muss, weil evtl. die Zentrierung anders ist etc. Aber irgendwie bin ich mir da sehr unsicher, denn nach drei Wochen, sollte man sich doch daran gewöhnt haben, oder? Ich bin aber auch recht pingelig, was meine Brille angeht, muss ich dazu sagen...
Solange das Glas die gleichen Werte hat, muss es doch eigentlich auch für das Auge passen (es ist auch die gleiche Glasart wie vorher, von der gleichen Firma, entspiegelt etc.)? Es kann also nur die Zentrierung anders sein, oder?
Vielleicht steiger ich mich auch etwas rein, und sollte einfach lockerer bleiben?
Vielleicht hat ja jemand eine Anmerkung, die mich beruhigt!
P.S. Ich habe noch eine weitere Frage. Wenn ich längere Zeit ferngesehen oder vor dem PC gesessen habe, wandert mein rechtes Auge nach außen. Ich habe eine Hornhautverkrümmung und bin weitsichtig seit meiner Geburt und in Kindesjahren geschielt. Dieses wurde mit Hilfe von Pflastern und natürlich mit Hilfe von dauerhaft getragenen Brillen reduziert, bis kein Schielwinkel laut Augenarzt mehr vorhanden war. Vor vier-fünf Jahren bemerkte ich, dass ich etwas häufiger nach außen schiele und besuchte meinen Augenarzt, der mir um 0,5 schwächere Brillengläser verschrieb, damit sich die Augen mehr anstrengen und somit das Schielen ausgleichen. Das hat soweit auch gut funtkioniert. Wie oben erwähnt, wandert aber nach längerem Fernsehen oder Vor dem PC sitzen jetzt ein Auge nach außen. Wenn ich dann lese, oder andere Tätigkeiten ausführe, gleicht sich der WInkel wieder aus, und die Augenstellung scheint normal zu sein. Kann man das Auge trainieren, so daß sich das Schielen verringert in solchen Situationen? Muss und kann sowas operiert werden? Behinderungen beim Sehen habe ich dadurch nicht!
Gruß
Daniel