Hallo,
seit zwei Wochen habe ich jetzt meine neue Brille und komme immer noch nicht so richtig damit klar.
Vorher hatte ich
R -5,5 Sph
L -3,5 Sph
Einen Zylinder hatten die Gläser, so weit ich weiß und den neuen Optiker verstanden habe, nicht. Einen Brillenpass habe ich leider nie bekommen, daher auch keine weiteren Werte.
Jetzt sind es
R -5,25 Sph; -0,50 Zyl; 178 Ach
L - 3,25 Sph; -0,25 Zyl; 12 Ach
Durch die neue Brille sehe ich mit dem rechte Augen wesentlich besser als vorher. Das Problem Habe ich vorher hauptsächlich mit dem linken Auge gesehen, wollen jetzt beide und es ist ein Hin und Her zwischen rechts und links. Inzwischen lese ich auch hauptsächlich mit rechts. Vor allem aber achte ich jetzt plötzlich bewusst darauf, welches Auge gerade „aktiv“ ist. Räumliches Sehen habe nicht.
Als Kind hatte ich eine Schiel-OP an einem Auge, beim anderen wäre es laut Aussage der Ärzte eine reine Schönheits-OP gewesen. Dass das Auge, mit dem ich gerade nicht gucke, leicht „wegrutscht“, stört mich weniger, weil ich es nicht mitbekomme. Bislang hat mich auch niemand darauf angesprochen, dass ich schiele. Lediglich beim Messen des Augenabstandes dauert es immer etwas länger, weil eben das rechte Auge zur Seite rutscht.
Ich war schon beim Optiker und habe ihm meine Probleme geschildert. Er hat es mit dem Zylinder noch mal getestet. Würde er ihn rausnehmen, würde ich weniger klar sehen. Und das kann ja nicht das Ziel sein. Er meinte ich solle die Brille regelmäßig tragen – bleibt mir ja auch nichts anderes übrig –, um mich daran zu gewöhnen.
Meine Frage Ist es wirklich eine reine Gewöhnungssache oder sollte ich die Augen nochmal von einem anderen Optiker vermessen lassen? Nah und fern sehen ist kein Problem. Mich stört nur, dass sich meine Augen anscheinend nicht einigen können.
Gruß,
André
