Hallo!
Ich bin ganz neu hier im Forum und möchte zuerst einmal alle begrüßen, die hier Rat geben und lesen.
Ich habe folgendes Problem, plane schon einen Arztbesuch aber ich würde gerne wissen, ob jemand ähnliche Probleme hatte/kennt.
Ich trage seit Kindertagen harte (formstabile) Kontaktlinsen, seit über zehn Jahren (grob geschätzt), ich hatte nie Probleme damit, bis letztes Jahr.
Da hat plötzlich die rechte Linse angefangen zu reiben, ich hatte ein Fremdkörpergefühl schon kurz nach dem Einsetzen der Linse. Während des Tages wurde das immer schlimmer, bis das Auge zu laufen begann und ich die Linse rausnehmen musste, weil gar nichts mehr ging. Erst habe ich sie gründlich geputzt, in den Eiweißlöser gelegt, überpenibel alle Reinigungs- und Umgangskriterien erfüllt, aber nichts hat geholfen. Mit dem linken Auge hatte ich übrigens keine Probleme. Schließlich bin ich dann zum Augenarzt, muss schon etwa ein Jahr her sein, habe mein Problem geschildert. Die Ärztin fand nichts Auffälliges, keine Abnutzungen, einfach gar nichts. Sie meinte nur, ich hätte "zu wenig Tränenflüssigkeit" und "dass ich bei so wenig Tränenflüssigkeit gar nicht erwarten dürfte, keine Probleme zu haben", das war aufgrund einer meiner Ansicht nach definitiv falschen Messung vor einigen Jahren - denn hätte ich tatsächlich zu trockene Augen, könnte ich doch nicht schon seit über zehn Jahren problemlos harte Linsen tragen! Leider ist die Messung aber in der Akte und verfolgt mich seitdem. Trotzdem habe ich auf neue Linsen bestanden und die schließlich auch bekommen, eingesetzt - und alles war okay.
Seit ein paar Wochen fängt das Spiel leider wieder von vorne an, dieselben Symptome mit den "neuen" Linsen von letztem Jahr.
Seit die Probleme diesmal auftreten, ist mir beim Einsetzen der rechten Linse aufgefallen, dass unmittelbar nach dem Einsetzen zwischen Linse und Auge dann so eine Art "Schleim" oder ähnliches vorhanden ist, aber nur sehr, sehr wenig. Das ändert aber leider nichts an den Beschwerden, denn dann nehme ich die Linse immer aus dem Auge, spüle sie nochmals aus und setze sie wieder ein. Sekret ist dann keines mehr zu sehen. Das heißt wenn ich die Linse einsetze ist sie IMMER sauber, sie scheint durch den Kontakt mit dem Auge erst "verunreinigt" zu werden. Nach dem erneuten Abspülen ist sie ebenfalls sauber, aber wenn ich sie einsetze, reibt es trotzdem.
Entzündungen am Auge kann ich selbst nicht entdecken, das Auge schmerzt ohne Linse auch nicht.
Was kann das sein, wieso tritt das nur auf dem rechten Auge auf und vor allem warum bemerkt die Ärztin nichts, obwohl ich ganz deutlich spüre, dass etwas nicht stimmt und es auch nach einer Weile furchtbar weh tut? Ich halte mich für recht erfahren im Umgang mit meinen Linsen und bin mir sicher, dass ich nichts "falsch" mache (selber Reiniger wie sonst, selbe Art zu putzen usw.).
Kennt jemand dieses "Krankheitsbild" und sollte ich vielleicht lieber den Arzt wechseln? Da muss doch etwas sein...
Es wäre schön, wenn mir jemand weiterhelfen könnte. Falls noch andere Daten benötigt werden, bitte einfach nachfragen.
Danke!

Außerdem sind Ablagerungen bei normalen Vergrößerungen nicht sichtbar, aber man sieht am Verhalten der Linse schon, daß etwas nicht stimmt. Z.B. wird die Linse vom Oberlid stärker mitgezogen, wenn die Oberfläche nicht ganz glatt ist. Nimmt man die Linse zum Reinigen zwischen Daumen und Zeigefinger, fühlt sie sich stumpf an.