Da unsere beiden Mädels eine WF haben, befasse ich mich seit einigen Monaten mit dieser Thematik. Nun habe ich bestimmt 100 Fragen. Ich fang mal mit einigen wenigen an.
Unsere Große (8 Jahre) hat eine recht hohe Abweichung. Erster Wert vor knapp einem Jahr 8 Prismen, 6 Wochen später nächste 16 Prismen, dann wieder 8 Wochen später 24 Prismen, Fahrt nach Berlin zur Beratung, vor sechs Wochen neuerliche Gläser anfertigen lassen (32 Prismen, Basis außen), da ihr Zustand nicht mehr zu ertragen war. OP vorgestern. Schulprobleme hatte sie überhaupt nicht, aber andere Bauchweh, Einschlafprobleme, Bettnässen, konnte sich nicht entspannen. Diese Probleme haben sich teileweise / zum großen Teil / zumindest vorübergehend gebessert. Lesen mag sie gar nicht. Doch die Lehrerin meinte, sie liest durchschnittlich. Nun macht sie beim Lesen furchtbar viele Fehler, auch beim freien Schreiben sind sehr viele verschiedene Fehler drin. In Diktaten hatte sie bei den geübten immer kaum Fehler in Klasse 2. Auch Anfang Klasse 3 schrieb sie das erste Diktat mit nur 2 Fehlern. Trotzdem bin ich mir sicher, dass sie da ein Problem hat. Mit neuen Prismengläsern war ihre Leseleistung immer maximal ein paar Tage besser. Der Optiker meint, ich sollte unbedingt noch die OP abwarten, da man danach eher in den "sensorischen Bereich" komme, der für die Probleme verantwortlich sei. Ich habe eine ersten Warnke-Test mit ihr gemacht (zur Feststellung, ob sie auf der Sinnebene und Ganzwortebene liest). Erbegnis in Schulnoten 5. Das hieße, dass sie Probleme mit der auditiven Verarbeitung hat. Fragen Hängen Sehen und Hören bzw. deren Verarbeitung zusammen, bzw. kann eine schlechte auditive Verarbeitung aufgrund einer großen WF entstehten? Kann mir jemand sagen, ob es Sinn macht, ein Warnke-Training parallel zu beginnen? VT und Blicksteuerungstraining nach Fischer sei parallel zu den Prismen (wenn man noch nicht fertig ist) nicht angesagt. Ich will eigentlich nicht jahrelang warten, bis mein Kind prismatisch voll korrigiert ist.







