Ein Forum lebt ja auch von Erfahrungen Betroffener, also zu mir
35 Jahre, immer schon Brille (wahrscheinlich schon mit 5 jahren)
ca 1984
stationärer Aufenthalt in Augenklinik Tübingen, da ein Auge ab und zu nach aussen weglief ...so hat man es damals bezeichnet....nach 2 Wochen, vielen Klebepflastern und aufgeklebten Linsen, hat man sich damals entschlossen nichts zu machen. Die Ärzte sagten was von fifty fifty chance bei einer op....
Genauer kann ich es nicht schildern, es ist schon lage her, daher die Infos nur noch rudimentär vorhanden. Es war defintiv kein sichtbares Schielen.
1984 bis 2001
zahlreiche Brillen, seit 1990 recht stabil 8 dpt pro auge. Bin immer super damit klar gekommen, es gab ja dann auch schon hochbrechende Gläser. Das Problem des wegdriftenden Auges war nicht spürbar und erkennbar für mich und Umgebung.
2001
Beschwerden wie leicht "herzustellende" Doppelbilder und Kopfweh von den Augen kommend.
Konsultation von Optiker und Arzt. (nach den üblichen Irrwegen)
Prismenbrille 1(5,5 Prismen, 5 Tage super dann alte Beschwerden)
Prismenbrille 2 ( 18 Prismen, am Anfang zu anstrengend, ein Auge klappte plötzlich nach aussen weg), nach ein paar Wochen ging es und war ok.
Weitere Messungen und Arztbesuche und Tragen von Folien usw usf.
Bei deutlich über 20 Prismen gab es Probleme mit dem Auf / Abdecktest (heißt der so?), will sagen, ein Auge hatte Probleme wieder reinzukommen...immer erst nach ein 1-2 sekunden wars wieder ok...Man hat sich dann entschlossen nicht die volle Abweichung operativ zu korrigieren, sondern nur ca knapp 20 Prismen. Ich denke das Zusammenspiel beider Augen hat nicht mehr vetrragen. (leider weiß ich das nicht exakt und kann es auch in meinen Unterlagen nicht herausfinden)
OP war ok, und die Beschwerden waren weg (keine Kopfschmerzen, keine Doppelbilder) habe mittlerweile sogar Kontaktlinsen getragen.
2007
Seit Mai, starkes kopfweh von den Augen kommend (morgens ok, nach ca 5h Autofahren oder PC Arbeit extrem stark...beim bewussten entspannen der augen lässt es etwas nach), plus zusätzlich leichte Schwindelprobleme (wenn ich etwas ansehe, das unerwartet wackelt. Der Check des gleichgewichtsorganes beim HNO war ok))....
also wieder zum Optiker....bei der ersten Messung ging es nach 20 minuten gleich richtung 15 Prismen, allerdings dann auch Probleme beim Ab-/Aufdecktest...so haben wir uns entschlossen, erstmal nur 8 in die Brille einzuarbeiten...die Prismen sind aussen dick, innen dünn (we damals), konkret
R sph -8.25 PR 4,00 B 180
L sph -8,50 cyl 1 A 85 Pr 4,00 B 360
Bilanz seit 1 Woche
1. Tag ok ( irgendwie ein "richtiges" Gefühl), 2. - 5. Tag starkes Anstrengungsgefühl der Augen (Muskelarbeit, aber kein kopfweh)
Das Anstrengungsgefühl bleibt, wenn es schwächer wird, habe ich eher Schwindelprobleme...ich denke da ist grad einiges in Bewegung. Das einzig gute ist momentan, das die Augen jetzt innen bleiben und auch kein Auge mehr nach aussen abriftet, egal ob müde oder hellwach...
Arzttermin ist avisiert, ich bin sehr gepannt wie es weitergeht, momentan ist es kein akzeptabler Zustand.
PS ich fühle mich von meinem Optiker optimal betreut, möchte jetzt nur nochmal eine breiter gefasste Meinung einholen...
Frage 1
Der entspannte Zustand meiner Augen liegt wohl innen ...wie passt das mit dem Wegdriften von einem Auge nach aussen zusammen ? Eigentlich müssten die Augen doch die entspanntere Lage einnehmen? Sind das vielleicht überlagerte Fehler ?
Frage 2
Gibt es hier Erfahrungswerte und vielleicht einen Denkanstoß, in welche Richtung das jetzt weiterlaufen könnte...? ... Bin momentan etwas unsicher, ob der Weg der nächsten Monate (Jahre) zum Erfolg führt, auch bin ich mir unsicher, ob die Winkelabweichung jemals vollkorrigiert werden kann ?
Man möge mir fachliche Ungenauigkeiten nachsehen, Rechtschreibfehler ebenso 



