Hallo zeusel,
Deine Freundin muß die Infektion als Fötus erwischt haben. Ansonsten ist die Toxoplasmose nicht besonders gefährlich, schon gar nicht für die Augen.
Wenn die Mutter Deiner Freundin whrend der Schwangerschaft nicht infiziert wurde, glaube ich nicht an die fast Blindheit eines Auges durch Toxoplasmose. Hat diese "fast Blindheit" von Geburt an bestanden? In welchem Lebensalter ist das den festgestellt worden? Und hat sie noch andere Befindlichkeiten wie etwa Kopfschmerzen, Migräne, Lichtempfindlichkeit, Brennen, Tränem, Jucken der Augen, Schwindelgefühl, Nacken-, Rücken- und/oder Magenbeschwerden, Konzentrationsschwierigkeiten?
Angenommen, und jetzt taufe ich mal die "fast Blindheit" in Schwachsichtigkeit um, sie hat sich erst später herausgestellt, ist das mit großer Wahrscheinlichkeit die Folge von unkorrigierter Winkelfehlsichtigkeit (Wf). Das deutet der Hinweis auf ihre Blendempfindlichkeit bei Dunkelheit hin. Dieses Phänomen ist nicht unbekannt. Bei Augenoptikern, die mit der MKH umgehen können, wird diesen Menschen häufig mit der vollständigen Augenoptischen Versorgung sehr gut geholfen. Gleichzeitig werden auch die anderen Befindlichkeiten minimiert oder gar ganz abgestellt.
Deiner Freundin ist also zu raten, sich einen Augenoptiker zu suchen, der mit der MKH umgehen kann. Und dessen Rat soll sie folgen. Adressen sind hier zu finden. Wenn sie in ihrer Nähe niemanden findet, PLZ/Ort an mich per PN. Möglicherweise habe ich eine empfehlenswerte Adresse, die in ihrer Nähe ist.
Übrigens Das irgendwelche Krankheiten ausgeschlossen wurden, davon gehe ich aus, wenn ich diesen Rat gebe.
Also, viel Erfolg!
Doccy