Hallo Forum'ler,
ich bin neu hier im Forum und habe eine Frage, auf die ich in den bisherigen Beiträgen keine passende Antwort gefunden habe. Aber vielleicht ist auch jeder Beitrag wieder so individuell, dass es nicht immer "den" passenden Vergleich gibt.blush
Vielleicht so viel vorweg Ich bin Vaters eines beinahe-11-jährigen Sohnes mir einer recht "unklaren Krankengeschichte". Schon früh angeblich Epileptiker, dann medikamentös eingestellt, mittlerweile medikament- und anfallsfrei. Zwischendurch dann eine "Entwicklungsstörung/-verzögerung".
Ziemlich grobmotorisch veranlagt. Dazu jede Menge Ergotherapie mit mäßigem Erfolg. Mit 7 Jahren vom dritten(!) Orthopäden Einrenkung des Atlaswirbels. Danach leichte Besserung der Motorik.
Einige Tomatis-Hörtherapieen mit weiter leichter Verbesserung. Einschulung in Sonderschule, Schwerpunkt Sprache.
Heute "normale" Grundschule 4. Klasse mit Betreuung im sozial-emotionalen Bereich. Malte nie gerne, schreibt mit einer Sauklaue, die, gäbe es das Fach "Hässlichschreibung", sicher ganz vorne benotet würde...
Trotzdem ein liebes Kind, das sich Mühe gibt, alles und allen alles Recht zu machen und gerade schulisch massiv unter Druck steht. Gerade Mitschüler ärgern ihn immer wieder gerne, vor allem wenn keiner zuschaut. Es ist eben sehr leicht, ihn "auf 180 zu bringen"...
Glücklicherweise haben wir eine "gute" Klassenlehrerin erwischt, soll heißen sie nimmt ihn so an, wie er ist und kompensiert viel, fördert und fordert, hat ihn nach der Überschulung seelisch aufgefangen. 
So, dass soll reichen an Vorgeschichte...
In der Zeitung haben wir dann vor ein paar Wochen einen Bericht über einen Optiker in unserer Umgebung gelesen, der optometrische Untersuchungen durchführt. Da wir bei der Beschreibung der möglichen Probleme bei den Patienten in diesem Artikel sehr viel wiedererkannten, sind wir dort mit unserem Sohn hin, um ihn auf Winkelfehlsichtigkeit untersuchen zu lassen. Ach ja, das haben wir bei einem Augenarzt auch schon gehabt, mit dreimal (!!) Augentropfen, einem dadurch fast amoklaufenden Sohn und einem "negativ"-Ergebnis... 
Dieses bestätigte der Optiker auch, allerdings machte er einige Einschänkungen Unser Sohn könne nicht räumlich sehen, würde rechts und links vertauschen (was uns als Eltern allerdings neu ist...), die Augen würden nicht beide gleichzeitig einem Gegenstand folgen (eines würde immer "wegspringen"), er sei durch optische Reize sehr schnell abgelenkt (stimmt...). Dann fragte er noch, ob er größere Probleme mit den Hausaufgaben hätte und Probleme beim Schwimmen und besonders Radfahren. Ja hat er, alles drei...
Der Optiker meinte, zunächst müsse durch eine Ergotherapie ein wenig Ruhe in ihn kommen, dann wäre er aufnahmefähig für Übungen in einem Visualtraining, die er (der Optiker) unbedingt empfehlen würde.
Nun bin ich ein wenig hin- und hergerissen. Natürlich macht man alles für sein Kind, auch wenn es die Kasse nicht zahlt. Aber bisher hat die Ergotherapie auch nicht so viel gebracht (derzeit haben wir allerdings wieder eine neue angefangen), und nun soll so ein Training die Lösung der (einiger) Probleme sein? Gehört habe ich davon noch nie, daher bin ich ziemlich skeptisch...
Vielleicht kann hier ein/e freundliche/r Mitleser/in etwas dazu sagen?
Ach ja, folgende Untersuchungen hat der Optiker durchgeführt
Screening Test
Van-Orden-Stern
Cheiroskopie
...für mich alles böhmische Dörfer...
Vielen Dank für's Durchhalten beim Lesen.
Kürzer ging leider nicht..-(
Wenn noch Infos fehlen, kann ich allerdings noch "stundenlang" nachlegen... 

Bei uns war das zumindest so. Wir sind eh kurz vor Einweisung ins Irrenhaus gewesen. Die Lehrerin hätte unseren Sohn am liebsten in den ersten 6 Wochen nach der Einschulung schon in eine Förderschule gesteckt. Wir haben uns gewehrt und den Zorn der Lehrerin geerntet.whistle Nun kommt er in der Grundschule, zwar mit zwei Vierern bereits schon in die 3 Klasse, aber er hat es doch geschafft. Wir haben von der WF ja auch erst im März diesen Jahres erfahren und dann mit der Prismenkorrektion begonnen. Was da bis jetzt zum Vorschein kam sind nicht nur Prismen, sondern auch Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. Die Augenärzte sagten immer Ihr Kind sieht sehr gut. Er wurde auch getropft. Da sieht man was das gebracht hat. Nichts, wenn man NICHT das binokulare Sehen testet. Bei uns geht es im Moment zwar noch in kleinen Schritten vorwärts, aber die 60% Verbesserung seiner Schrift in nur 6 Wochen stimmt uns sehr positiv. Seine Rechtschreibung ist jedoch noch eine totale Katastrophe, teilweise nicht zu entziffern und beim Lesen haperts grad auch wieder stellenweise. Jetzt bekommt er aber in der 3 Klasse auch neue Lehrer, mal sehen was die dazu meinen.cheer Vielleicht lassen wir ihn ja freiwillig wiederholen. Er selbst ist ja auch so verunsichert und hat gar kein Selbstvertrauen mehr, und wir als Eltern auch nicht.( Lieber kaspert er rum als zu lernen.


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sowas ist wirklich schon mal passiert! Dem erzähl ich dann auch wie ich das sehe auch wenn ich persönlich die "Geistheilung" noch nicht ausprobiert habe - daher macht jeder seine eigenen Erfahrungen und jeder Mensch hat ja auch seinen eigenen Verstand und Logik!






