Hallo,
erstmal vielen Dank für deine Antwort. Leider habe die ganzen Brillenpässe momentan nicht zur Hand - müsste ich erstmal suchen, für die Prismenbrille habe ich gar keinen. MIr wurden die Werte zwar erklärt, aber ich kann mir das so schlecht merken. Höherbrechendes Glas habe ich wohl nicht, zumindest hatte ich es angesprochen und mir wurde gesagt, daß es damit nichts zu tun hat...
Hm, also die Ganze Brillengeschichte zieht sich ja schon über fast 10 Jahre hin und ich dachte, daß des Rätsels Lösung die Winkelfehlsichtigkeit war - dem ist aber ja irgendwie nicht so. Am Anfang hatte ich fast volle Sehstärke (rechts jetzt auch fast noch), links mittlerweile -1,25. Außerdem habe ich eine Hornhautverkrümmung. Ich hatte so trotz Höhenfehler ja auch nie Probleme - außer daß mir bei hellem Licht (in der Schule) immer die Augen getränt haben, hatte mir aber auch nie was dabei gedacht als Kind. Ich habe immer gerne und viel gelesen. Auf die Brille bin ich erst gekommen, seit ich in einem Laden mit schlechtem Licht gearbeitet hatte, und ich an der Kasse auf dem Display die Zahlen nicht mehr gut lesen konnte. War anstrengend so den ganzen Tag. Sie waren "verschwommen" (vermutlich aber eher doppelt durch den Höhenfehler).
Ab der ersten Brille hatte ich Probleme. Die einzigen beiden Brillen, die ich problemlos den ganzen Tag tragen konnte waren die, bei denen der Wert der Hornhautverkrümmung auf 0° gesetzt wurde. Da war aber auch noch fast volle Sehkraft auf beiden Augen. Jedenfalls mit der ersten kam ich super klar, bis die Sehstärke sich verändert hatte (links-Schielauge). Dann neues Gestell, weil mir das andere nicht mehr so gefiel und auch da funktionierte es erst, als der Wert auf 0° gesetzt wurde - bis ich mir die Brille bei der Arbeit verbogen hatte (Karton gegen gehauen whistle ). Danach war es trotz erneuter Einstellung unangenehm.... Mir wurde da erklärt, daß einige MEnschen Probleme damit haben, sich an den Ausgleich der Hornhautverkrümmung zu gewöhnen.
Seit dem rätsel ich herum, renne von einem Optiker zum anderen (auch Augenarzt) und habe zig neue Gestelle probiert, weil ich immer dachte, es liegt am Gestell!?
Ich kann meine Prismenbrille jetzt so ca. eine halbe Stunde auflassen, dann nervt es mich richtig. Aber eben nur in der Ferne. In der Nähe beim Lesen ist es o.k. Wenn ich alleine bin und nichts weiter wichtiges zu tun habe - wenn meine Tochter (2) allerdings da ist und ich mich echt konzentrieren muß, dann geht es nicht, weil ich nicht richtig reagieren kann?
Ach so, ich habe übrigens ganz, ganz viele ADS (ohne Hyperaktivität!)-Symptome, d. h. sowieso Probleme mich länger auf irgend etwas zu konzentrieren (wenn es nicht super spannend ist) und das Gefühl, daß sich durch die Brille alles noch verstärkt. Da werde ich demnächst einen Termin zur Diagnostik machen, wenn der Doc aus dem Urlaub zurück ist. Ich habe ja auch bisher keine Ahnung, ob es ADS ist oder etwas anderes und wie das vielleicht noch im Zusammenhang steht mit der Brille? Ich bin echt überfragt zur Zeit und es nervt mich, weil ich zum (länger) lesen und am PC definitiv eine Brille brauche mittlerweile und dieses ewige Aufsetzen und Abnehmen auch nicht gerade angenehm ist bei der Prismenbrille, wenn man es öfter hintereinander macht.
Mittlerweile frage ich mich, ob es nicht doch einfach nur an mir liegt. Mir wurde ja schon des öfteren gesagt, ich müsse dann da mal durch und "die Zähne zusammen beißen". Ich KANN es aber nicht. Ich möchte doch einfach nur "scharf" sehen können - ohne daß das Bild drumherum so "unecht" wirkt und bei jeder Bewegung irgendwie verzerrt evil
So, sorry für den langen Text und das Gejammere, ich mußte das jetzt einfach mal loswerden...
LG Britta