malan schrieb
stimmt - aber ich finde ihn erfrischend ehrlich. als ich mal fragte, ob es ihn interessiert wie ich die korrektur empfinde mit die ich die letzte halbe stunde in der messbrille hatte, meinte er nur "nein, eigenlich nicht".
Hm, ich bin da zwar vllt nicht representativ, aber ich habe in den letzten 2-3 jahren mehr als 3.000 EUR für prismen in verschiedenen stärken ausgegeben. 2.000 EUR min. davon für "falsche korrekturen". 
Dass ich von anfang an gesagt habe, dass sich die korrekturen so nicht richtig anfühlen, wurde anfangs weitgehend weggeredet. Obwohl ich schon damals einen sehr entgegenkommenden MKH-opitker hatte.
Wenn ich meinem subjektiven empfinden nicht auf der spur geblieben wäre und hartnäckig hinterfragt hätte, hätte ich heute w-scheinlich inzwischen längst 30 prismen ESO operiert, obwohl ich letztendlich 7,25 prismen in der brille habe und die endlich haargenau passen.
Wie sich letztendlich herausgestelltl hat, habe ich wohl zu meiner WF noch einen mikrostrabismus. Das wurde aber erst erkannt, als ich ein zweites mal zur OP (diesmal für 26 prismen) angemeldet war. Dieser mikrostrabismus hat in meinem speziellen fall dazu geführt, dass fast immer zu hohe werte gemessen worden sind.
Damit will ich eigentlich nur sagen, dass ich die einstellung von diesem "Dr. L" (wer immer das sein mag - komme aus düsseldorf) für gefährlich bis unverschämt halte. Ich meine, wir gehen doch zur MKH wegen der beschwerden und NICHT wegen irgendwelcher messergebnisse.
Übrigens wurde bei der letzten korrektur der ESO-wert in meiner brille um 0,25 erhöht und die höhe um 0,25 reduziert - und das, weil ich das genau so fühlen konnte. Bei den starken überkorrekturen vorher freilich lag ich mit meinen subjektiven einschätzungen daneben, weil die prismen viel zu falsch waren.
Deshalb kann ich nur jedem raten, einer gesunden mischung aus messergebnissen von fachleuten UND dem eigenen subjektiven empfinden zu vertrauen.
Das nur mal als gutgemeinter denkanstoß! 
Chris