Hallo,
da ich ja schiele und Doppelbilder habe (seit Geburt im Prinzip) habe ich ja vor einigen Monaten das tragen von EINER Prismenfolie versucht, um die Doppelbider verschwinden zu lassen. Nun hatte ich ja schon beim testen bei der Orthoptistin, welche Stärke ich nehmen soll, enorme Probleme sobald ich die Folie probiert hatte. Es wurde mir sofort schwindelig, hätte ich sie länger getragen, wäre es mir Schwarz vor Augen geworden (Anfangsstärke der Folie lag bei ca 8, was ich weiß). Wir sind immer weiter mit der Stärke runter gegangen bis auf 5, da war es dann einigermaßen erträglich. Die Orthoptistin meinte dann nur, das sei ja blöde, wenn ich die nicht vertrage. Je weiter sie mit der Stärke runter geht, desto mehr Doppelbilder sah ich ja wieder. Dann hatte ich mit Stärke 5 eine Folie fürs rechte Auge bekommen, das linke Auge ist das schwächere und ist als siebenjähriger kosmetisch (damit man das schielen nicht mehr so sieht) operiert worden.
Nun hatte ich monatelang probiert, die Tragezeit der Folie - trotz Schwindel und Unwohlseins beim tragen, jedesmal zu verlängern. Erst fünf Minuten, dann acht, dann zehn. Aber jedes Mal war mir unwohl dabei, unsicher.
Nun hatte eine Augenärztin im netz gemeint, daß ja die Folie auch Streulicht hereinläßt, sie ist ja auch nicht entspiegelt gewesen, das hat mir auch Probleme bereitet. Andererseits soll ja die Folie das Ergebnis einer eventuellen OP simulieren.
Ich bin nun am überlegen, doch wieder zum Augenarzt zu gehen und wenn der nix weiß, ihn darum bitten, eine Überweisung in eine spezielle Augenklinik fürs schielen zu geben.
Was meint Ihr dazu? Es ist schon verhext. Da hätte man ne Lösung für die Doppelbilder (die einen doch belasten) und diese verträgt man nicht.
Liebe Grüße,
Daniel
P.S Ein neurologischer Chefarzt meinte, ich hätte im Bereich der Hirnnerven eine Abduktionsschwäche des linken Auges. Was heißt denn das???

