Hallo, ich bin neu hier und nach der stundenlagen Lektüre eher noch verwirrter als vorher.
Ich bin 36 und trage seit ca. 10 Jahren eine Brille mit 10,5 Prismen. ( Ich habe schiss vor der OP) Ich habe vor 3 Jahren noch mal einen Polatest machen lassen, weil ich gemerkthabe, dass das Beidäugige Sehen verschwunden war... . Der Optiker kam auch 32 Prismen! Seit dem habe ich mit dem Gedanken gespielt einfach meine Brille ohne Prismen wieder rauszuholen um der Schönheit willen! Denn die OP machte mir Angst, die Prismenbrille ist teuer und räumliches Sehen ging mit 10,5 Prismen nicht, 32 Prismen passen nicht rein...
Nun kommt dazu, dass ich ziemlich weitsichtig bin ( im Brillenpass steht R. + 3,5 / +1,5 A 95° pr 10,5 B außen und L +2,75 / +1,0 A 90° pr 10,5 B außen) Nun habe ich inzwischen zwei Kinder (meine Tochter ist fünf, mein behinderter Sohn 2,5) und bei ihnen zeichnet sich die gleoiche Geschichte ab. Beide sind übersichtig aber der Augenarzt will nicht auskorrigieren. Beide haben "Ermüdungsschielen", die Tochter nach innen, der Sohn nach aussen, bei beiden bekomme ich den Rat Augen abzukleben. Alles in allem wie bei mir - trage Brille seit ich drei bin und für die Augenärzte war alles O.K. wenn das Schielen unter der Brille steht. Als Erwachsene konnte ich nicht mehr ordentlich lesen, ich leide unter Verspannungen und hatte Probleme mit der Rechtschreibung, dem Ballsport, dem Entfernungsabschätzen z.B. bei Auto fahren. Das erstemal bewust räumlich gesehen habe ich mit mitte zwanzig - war irre. Meinen Kindern hätte ich es gern erspart und bin jetzt bereit, mich selbst als erste, operieren zu lassen. Habe an DR. Wieditz oder Dr. Wullf gedacht, doch nun hat mich das Forum verunsichert. WEil die Prismen bei einigen Menschen wohl ziemlich schwanken!? Rauf und wieder runter? Würde ich nach der OP sichtbar schielen?
Wer bezahlt? Ich bin Kassenpatientin. Ab wann können die Kinder sinnvoll auf WF untersucht werden? (Mein kleiner ist behindert und kann sich nicht äußern1)
Vielen Dank im Voraus für einige Tipps.