Hallo,
ich bin von einer Winkelfehlsichtigkeit betroffen, die 7 Jahre unausgesprochen blieb und trage erst seit 8 Monaten Prismenbrillen, die aber nicht passen. Mein Optiker misst nach MKH das ist schon mal klar, aber ich kann mich nicht an die Brillen gewöhnen. Das soll heißen, dass ich mich noch niemals angenehm gefühlt habe wenn ich die Brillen trage. Immer lese ich hier, erst ist es angenehm, die Augen müssen sich nicht mehr anstrengen und später erst wird es wieder unangenehm wenn eventuell noch Prismen fehlen. Bei mir ist das leider nicht der Fall. Vom Beginn an des Tragens der Prismenbrillen habe ich Schmerzen, die sich auf den ganzen Körper ausbreiten. Am Willen die Prismenbrille zu tragen scheitert es nicht! Ich schätze mich auch nicht als empfindlich ein. Ich glaube eher, dass bei mir ein Refraktions- oder Höhenfehler vorliegt der unentdeckt geblieben ist und das Chaos in meinem Kopf und Körper verursacht.
Als ich vor 7 Jahren meine erste „normale“ Bifokalbrille mit Achsen, Zylinder und der Nähe bekam, spielten sich unerwartete Dinge ab. Mein Optiker sagte mir, dass mein rechtes Auge abweicht. Aber mein linkes Auge welches zur Nase gerichtet war wurde jäh gerade gerichtet. Ab da an konnte ich nicht mehr richtig in der Ferne sehen und in der Nähe gleich gar nicht. Trotz das das Nahteil richtig gearbeitet war störte es mich beim sehen. Ich hatte den Eindruck es stand zwei mm zu hoch. Ein Optiker erwähnte, ich hätte in der Ferne und Nähe unterschiedliche Achsen. Beim Tragen von „normalen“ Brillen passierte es zweimal, dass der Muskel vom linken Auge sich schlagartig in eine andere Richtung begab, mir das Sehstörungen und schlimme Verspannungen in der Wirbelsäule, Hals, Armen, Beinen einbrachte. (So etwas habe ich hier noch von niemanden gehört.) Das linke Auge wurde jäh wieder zur Nase gezogen und das glaubt mir keiner! Seit dem habe ich in der Ferne Doppelbilder. Das rechte Auge wandert jetzt weg. Die Achse und Dioptrien des rechten Auges waren danach stets eine andere (ehemals 20°, jetzt gemessen bis 45°, in die Brille verarbeitet 30°, Dioptrien niedriger, dann wieder höher) und ich sah durch die Brille mit dem rechten Auge immer schlechter.
Dann bekam ich endlich eine Prismenbrille, die helfen sollte, es eben aber auch nicht tat.
Die Bifokalbrille konnte ich nicht tragen. Es wurden zwei Brillen angefertigt, die ich nur mit eisernem Willen auf der Nase ertragen kann. Das ist doch nicht normal! Die Nähe geht jetzt einigermaßen, die Ferne ist grausam. Damals war es genau umgekehrt.
Meine aktuellen Werte sind
Ferne
R -1,00 -0,75 Achse 30° Prisma 5 Basis außen
L -0,50 -0,50 Achse 165° Prisma 5 Basis außen
Die Nahwerte entsprechen der Add. 2 habe hier nur die Plusschreibweise
Nähe
R +0,25 1,00 Achse 120° Prisma 5 Basis außen
L +1,00 0,50 Achse 75° Prisma 5 Basis außen
Meine neuen Werte die vom Augenarzt mit W in Berlin gemessen wurden sind jetzt
Ferne
R -0,50 -1,25 Achse 30° Prisma 7 Basis außen
L -0,25 -0,75 Achse 165° Prisma 7 Basis außen
18 Prismen wurden insgesamt gemessen, bekommen soll ich 14. Das Kreuz war einwandfrei zu sehen. Nur der senkrechte, obere Strich neigte sich ein wenig nach rechts.
Mir wurde von meinem Optiker eine Gleitsichtbrille empfohlen, damit ich in allen Bereichen wieder sehen kann. Aber wenn es schon mit dem Einstärkenglas nicht klappt? Ich bin skeptisch und unsicher ob das die richtige Entscheidung war.
Gibt es tatsächlich Sehfehler, die auch mit MKH nicht beseitigt werden können?
ZB. Das sich durch die veränderte Lage des linken Auges die Werte nicht klar bestimmen lassen? Oder ein Höhenfehler verschleiert worden ist? Wenn ja, was tut man dann? Gute Frage was?
Andere körperliche Schäden, außer Bandscheibenprobleme habe ich nicht.




- aber ich war auch nur draußen im Garten, habe nicht gelesen und dergleichen. Kopfweh hatte ich heute schon ein wenig, vor allem im Sonnenlicht. Aber ich kann es nicht vertragen, wenn ich ohne Brille schärfer sehe als mit....ich habe ja auch ohne Brille einen Visus von 1.4 oder 1.6....