Hallo,
ich habe im februar eine neue Brille gekauft. Es sollte eine sein mit hohem Brechungsindex. 1,7 von Seiko und Kunsstsoff sollte es sein - so der Optiker.
Die Brille kam und die Gläser waren wirklich vergleichsweise dünn. Aber beim Aufsetzten Alles unscharf! Also eine Woche probetragen
Es wurde nicht besser. Jedenfalls nahm ich nach einer Woche die alte Brille mit 1,9er mineralischen Gläsern und die Welt sah wieder super aus!
Die Gläser wurden noch einmal nachgemessen und neu bestellt. Diesmal etwas schärfer, aber im Fernbereich war es wieder wieder unscharf. Obwohl mit der Messbrille das Beste herausgeholt wurde, waren Schilder unscharf, als ob ich es nicht richtig fokussieren könnte. Auch Anstrengung mit dem Auge brachte nichts.
Der Optiker meinte dann, dass es sowas wohl gäbe und ich evtl. Probleme mit Kunsstoffgläsern hätte. Jetzt habe ich mir genau die gleichen Werte neu machen lassen wie in der alten Brille - mit der ich perfekt sehe.
Und wieder ist die neue Brille unscharf! Gleiches Glas, gleiche Stärke, gleiche Firma. Woran kann das liegen? Ich bilde es mir leider nicht ein. Der Unterschied ist einfach da. Der Optiker ist überfragt.
Ich habe nun folgendes bemerkt Bei meiner alten Brille sind die Bügel leicht verbogen, sodass die Gläser oben leicht zu Auge hin geneigt auf der Nase sitzen. Neige ich nun die neue Brille in ähnlicher Weise wie die alte, wird es leicht schärfer. Natürlich sitzt das Glas dann ziemlich direkt auf dem Auge, wo ich es fühlen kann. So kann ich die Brille jedenfalls nicht tragen.
Kann es sein, dass ich mir durch den falschen Sitz meiner alten Brille irgendwie das Sehen mit \\"geraden\\" Gläsern versaut habe? Gewöhne ich mich wieder an die neuen Gläser? Die Brille war sehrteuer und ich bin ziemlich frustriert.
Anbei ein Bild. beide brillen liegen direkt und mit aufgeklappten Bügeln auf dem Schreibtisch. Links alte brille, rechts neue Brille. Die Unschärfe an den Rändern bei hoch brechenden Gläsernsind mir bekannt.
Grüße hummy