Hallo!
Ich brauche dringend Rat von einem Fachmann!!!
Seit über 20 Jahren trage ich Kontaktlinsen und hatte bisher keine größeren Probleme. Ich hatte zuletzt die Perseccon E von Zeiss. Nachdem aber bei einer Kontrolle in der Augenklinik festgestellt wurde, dass ich vermehrt Gefäßeinsprossungen habe, sollte ich zu einem gasdurchlässigeren Material wechseln.
Mein Optiker hat mir daraufhin von Müller-Welt eine Linse mit hoher Gasdurchlässigkeit besorgt. Nach ca. einem halben Jahr konnte ich nicht mehr gut sehen mit der Linse, wogegen ich mit meiner Brille keinerlei Veränderung bemerkte. Daraufhin wurde die Linse eingeschickt, und es wurde festgestellt, dass sich die Krümmung verändert hatte, ich deshalb also nicht mehr scharf sehen konnte. Die Linsen wurden kostenlos ausgetauscht.
Jetzt, wieder ein halbes Jahr später, wieder die gleichen Probleme. Ich sehe nicht mehr gut mit der Linse, mit der Brille schon.
Mein Optiker meint jedoch, meine Werte hätten sich verändert, ich hätte zusätzlich zur normalen Hornhautverkrümmung nun noch eine innere Hornhautverkrümmung bekommen. Auf mein Nachfragen, wieso ich dann mit der Brille unverändert sehen könne, sagte mein Optiker, das könne man nicht vergleichen, mit den Kontaktlinsen müsse man das ganz anders berechnen.
Ich kann dies zwar nicht ganz glauben, insbesondere auch, dass sich meine Werte in knapp einem halben Jahr so verändert haben, habe mich jedoch dazu überreden lassen, neue Kontaktlinsen zu bestellen. Beim Abholen fragte ich nach den Werten der neuen Linsen und bekam die Antwort, die seien genauso wie die der alten, lediglich der Durchmesser sei größer, da die alte Linse zu hoch sitzt, und dadurch evt. beseitigt werden könne. Durch den größeren Durchmesser würden die Werte anders berechnet werden, und dadurch ergäbe sich bei den Dioptrien keine Änderung.
Ich habe die Linsen nun einen Tag drin und kann damit nicht gut sehen. Mit jeweils einem Auge (also wenn ich mir das andere Auge zuhalte) sehe ich ganz gut (die Scharfstellung dauert allerdings einen Moment) mit beiden zusammen jedoch nicht. Hier habe ich das Gefühl, ein Auge sieht deutlich schlechter. Der Hochsitz ist zudem unverändert (sehe nachts starke Lichtverzerrungen). Außerdem denke ich, dass der größere Durchmesser doch noch weniger Sauerstoff an meine Augen lässt, was die Gefäßeinsprossungen doch begünstigt.
Wegen dem Hochsitz hat der Optiker auch noch torische KL bestellt, die er noch ausprobieren will.
Sind KL von Müller-Welt minderwertigere Qualität als von Zeiss und ist bekannt, dass diese sich verbiegen?
Ich weiß jetzt nicht, was ich noch glauben soll, da man als Laie auf die Meinung eines Fachmanns ja angewiesen ist, und wäre dankbar, wenn ein unabhängiger Fachmann ein wenig Licht in mein derzeitiges Dunkel bringen würde.
Danke schonmal,
Sabine.

(dieser darf hier stehen)

14 Stunden sind lange besonders wenn man bedenkt ,daß dein Auge vorbelastet ist. Mir stellt sich die Frage ob Du nicht ein paar Stunden Brille akzeptieren könntest.? Sagen wir mal Du brauchst die Linsen zur Arbeit und den Weg dahin und zurück so kommt man auf ca 10 Stunden. Die Rest-Tageszeit dann mit Brille hat auch noch den Vorteil ,daß zwischen Bett gehen (Lider geschlossen) und Linsen aus ca 4-5 Stunden liegen,d.h. das Auge kann in der Zeit schön atmen. Krass gesagt ist die Linse die sich nicht auf dem Auge befindet immer die beste Linse für das Auge.