Bin hier neu dazu gestoßen und hoffe jemand zu finden der meine Sorgen versteht.
Wir haben eine Tochter die im März 6 wird. Vor einem Jahr wurde per Zufall festgestellt, daß die Kleine eine deutliche Ambylopie rechts hat. Befund lautet Strabismus convergens ca. 4 grad wobei die Fixation nur links möglich ist. Visus Rechts +5,0 sph und links +3,5 sph.
Seit einem Jahr trägt sie nun eine Brille mit der sie gut zurecht kommt und wir führen soweit wie möglich die Occlusionsbehandlung tgl. durch. Dieses gestaltet sich sehr schwierig da sie während der Zeit wo das Auge abgeklebt wird nur innerhalb der gewohnten Umgebung agieren kann und psychisch schwer mit der Behandlung fertig wird. Wir versuchen mit Mühe tgl. 3-4 Std. das Auge abzukleben aber der Erfolg läßt weiter auf sich warten und nun sind wir langsam verzweifelt und fragen uns ob die Occlusionsbehandlung fortzuführen wirklich sinnvoll ist? Kennt sich damit jemand aus? Der behandelnde Arzt sagt er hat wenig Hoffnung auf Besserung, da mit 6 das Auge eigentlich nicht mehr geändert werden kann. Was würde passieren, wenn das Abkleben beendet wird? Wird das Auge schlechter? Sie meistert alles wie ein "normal" sehendes Kind ist aber wg. der fehlenden 3D Wahnehmung ängstlicher was Klettern, stufensteigen, usw. betrifft. Sie kommt nächstes Jahr in die Schule und natürlich mache ich mir auch gedanken ob ihre Sehbehinderung Auswirkungen auf die Schulischen Leistungen hat. Kann mir dazu jemand einen Ratschlag geben? Wäre Euch wirklich dankbar, denn irgendwie hab ich noch nicht den richtigen Ansprechpartner für all meine Fragen und Gedanken gefunden.
