Hallo,
ich habe seit längerer Zeit beidseitige Ptosis (herabhängende Oberlieder), die bis in den Bereich der Pupille geht und deshalb zu Hornhautdeformationen und damit verbundenen Problemen mit der Sehschärfe (monokulare Diplopie) führt.
Seit über 30 Jahre trage ich Kontaktlinsen, zunächst harte, dann weiche, und seit vielen Jahren wieder formstabile.
Bei Internet-Recherchen wegen einer vielleicht geplanten Ptosis-Operation bin ich auf eine Seite gestoßen (http//www.iroc.ch/lid_falllid.html) wo erwähnt wird, dass sich bei 10%(!) der Träger von harten Kontaktlinsen nach etwa 10 Jahren eine Ptosis manifestiert.
Da ich auch nach längerer Suche keine weiter gehende Information für letzteres Problem gefunden habe, möchte ich hier (insbesondere an Optiker und Augenärzte) folgende Fragen stellen
Wenn es stimmt, dass bei 10% der Anwender harter Linsen eine Ptosis induziert wird, müsste dies doch schon einer Reihe von KL-Anpassern aufgefallen sein, oder?
Weiß jemand hierzu weiter führende Informationen?
Falls ja, wie sieht es nach einer etwaigen Operation mit der weiteren Anwendung von formstabilen Kontaktlinsen aus?
Gibt es, für den Fall der Fälle, Alternativen?
Ich muss noch erwähnen, dass ich bei Brillengeläsern mit -6 bzw. -10 nur äußerst ungern auf Linsen verzichten möchte.
In gespannter Erwartung Helmut - rsgza
der Ptosisbetroffenen, die einmal harte Kontaktlinsen trugen.