Sehtraining - mit Verlaufswerten

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Nachdem ich bislang in anderen Threads zu diesem Thema geschrieben habe, mache ich mal einen eigenen auf, damit das alles nicht zu durcheinander wird.

Mal ein paar frühere Brillenwerte und Messergebnisse

Die erste Brille mit 12 Jahren 1981
R-2,75
L-2,75

Augenarzt 1994
R-3,5 cyl.-0,5 174°
L-3,0 cyl.-1,0 18°

Dann nach 2 Schwangerschaften

Augenärztin 1999 Brillenerezept
R-2,50 cyl.-0,5 0°
L-2,75 cyl.-1,0 10°
Visus 1,0

objektive Refraktion bei der AÄ im Juli 1999
R-2,50 cyl.-1,25 176°
L-2,50 cyl.-2,00 11°

objektive Refraktion bei der AÄ im November 1999
R-2,50 cyl.-1,50 166°
L-2,25 cyl.-2,00 6°

Kontaktlinsenanpasser vor OK-Linsen März 2003
R-2,75 cyl.-0,50 180°
L-3,00 cyl.-0,75 15° (Zylinder eher -1,0)

Nach 3 Jahren OK-Linsen
6. März 2006 Optiker Brille
R -2,50 cyl. –1,25 150°
L -2,75 cyl. –1,50 20°
Visus 1,2

Mitte April 2006 Beginn Sehtraining

3. Juli subjektive Refraktion (Optiker aus einem Optikerforum)
R-2,0 cyl.-1,00 155°
L-2,0 cyl.-1,25 15°
Visus 1,0

27. September objektive Refraktion in Zykloplegie
beim Augenarzt
R-2,25 cyl.-1,50 153°
L-2,00 cyl.-1,75 13°

bei meinem Optiker hier im Ort, direkt nach der Messung beim AA (auch objektiv in Zykloplegie)
R-2,00 cyl.-1,50 158°
L-2,25 cyl.-1,50 6°

Zur Zeit trage ich eine Brille mit -1,0 cyl. -0,5, wenn ich Brille trage.
Morgen habe ich wieder einen Termin mit dem Optiker aus einem Optikerforum und wir machen eine ausführliche subjektive Refraktion.
Da bin ich gespannt, ob ich tagsüber bei gutem Licht mit dieser Brille Autofahren dürfte. Bislang mache ich es noch nicht, da trage ich dann eine Brille mit -1,5 und einem Zylinder rechts -0,75 und links -0,5.

Und weil ich es gelesen habe und es selbst ausprobieren möchte, noch einmal das Zitat von Kaplan
Auf S. 96 (Die intergrative Sehtherapie)

Meine Forschungsergebnisse, die jetzt in klinischen Versuchen von mindestens 30 anderen Augenärzten erhärtet wurden, zeigen an, dass sich die Struktur des Auges sehr viel später verändert, als dass sich Verbesserungen auf der Tafel einstellen. Manchmal dauert es bis zu neun Monate, bis die Messungen des Auges erste Veränderungen anzeigen.

63 Answers

Bearbeiten klappt leider nicht, hier ein Nachtrag
Dei Messung in Zykloplegie war mit Zyklolat EDO 1%.

Was ich heute gelernt habe Mache keinen Sehtest, wenn du Migräne hast!
Als ich aufstand, dachte ich nur, dass ich mich verlegen hätte und die Kopfschmerzen daher kämen. War leider nicht so, es war Migräne. Nach einer Migränetablette ging es mir aber eigentlich ganz gut, so dass ich den Termin nicht absagen wollte. Bin dann losgefahren bei trübem, regnerischen Wetter.
Auf die Idee, mal zu Hause vorher einen kleinen groben Sehtest an der Testtafel zu machen, bin ich nicht gekommen.

Gut, raus kam
R-1,75 cyl.-1,25 156° Vis 1,0
L-2,00 cyl.-1,00 18° Vis 1,0

Nachdem wir uns danach noch etwas unterhalten hatten, hatte ich das Gefühl, mein Kreislauf kommt wieder etwas mehr in Fahrt und ich konnte dann doch wirklich eine Zeile auf der Tafel lesen, die ich VOR der Refraktion nicht mal annährend erkennen konnte. Da hätte ich nicht einmal sagen können, ob da Zahlen oder Buchstaben stehen.
Und das sind immer noch so fiese Zahlen wie 3,6,8 und 9. Da ist man mit einem Zylinder wirklich aufgeschmissen.
Und mit diesen Werten hätte ich die Zeile ohne jegliche Sehhilfe eigentlich gar nicht erkennen dürfen.
Auf der Rückfahrt merkte ich erst, dass ich doch besser sehe als auf der Hinfahrt. Nach ca. 20 Minuten ließ das aber wieder nach und jetzt ist mir kalt und leicht zittrig und ich gehe gleich ins Bett. Die Kopfschmerzen kommen jetzt auch wieder. (

Mal schauen, ob ich dann im nächsten Monat noch mal zu Jörg fahre, oder hier beim Optiker einen Sehtest mache.

Immerhin doch irgendwie beruhigend, dass es mit Migräne nicht schlechter ist als beim letzten Mal. Wink

lieben Gruß
Nicole

Hallo Nicole,

ich finde das sehr interessant.
Was Deinen aktuellen post betrifft, so kann ich es nur unterstreichen, dass die Ergebnisse von Sehtests von der jeweiligen Tagesform abhängen. Es ist mir schon klar, dass das für Augenärzte/Optiker eine schwierige Situation sein mag, aber über die Jahre habe ich festgestellt, dass sowohl Tageszeit als auch insgesamt Tagesform einen Unterschied ausmachen. Hinzu kommt noch das allgemeine Wohlgefühl, zu einem Optiker hat man Vertrauen, zum anderen weniger.
Ich will nicht leugnen, dass es einen objektiven Tatbestand einer messbaren Sehschwäche gibt. Aber die aktuelle Messung variiert sicherlich. Bei mir z.B. auch der erreichte Visus.
Gruß
Jan

Hallo Jan,

Ich finde das auch sehr interessant.
Inzwischen habe ich so einige Bücher über das Thema gesammelt und es sind noch einige Fragen bei mir offen. huh
Die werden sich dann hoffentlich im Selbstversuch klären. Wink

Bislang bin ich z.B. nur zweimal mit Migräne Auto gefahren, weil es nicht anders ging. Da trug ich aber harte Linsen, mit denen ich normalerweise einen Visus von 1,2 hatte. Und da habe ich nicht darauf geachtet, ob ich schlechter sehe. Wink

Früher war ich alle paar Jahre mal beim Augenarzt. Beim Kontaktlinsenanpasser öfter zur Kontrolle mit den harten Linsen. Da blieb eigentlich immer alles gleich. Bei den Linsen seit 1990 und bei der einen Brille ab 1999. Bis zum März 2003, als ich mit den Nachtlinsen anfing waren es stabile Werte bei den Linsen und der Brille.

Inzwischen erlebe ich Schwankungen beim Messen. Eine Vierteldioptrie ist ja noch "normal".

Solange der Trend über die Dauer aber in Richtung weniger Dioptrien geht, sind mir "Zwischenwerte", die etwas höher ausfallen, recht egal.
Und was ich jetzt verstärkt merke Ich nehme schnell zuviel Minus an.
Bei Fielmann war es beide Male so, dass beim Rot-Grün-Test die Zeichen im grünes Feld deutlicher waren. Und ich denke, da zuviel Minus wieder wegzunehmen wird bei mir schwer.

Heute war es bei dem Optiker so, dass es bei einem Auge im roten Feld einen kleinen Tick deutlicher war. Das wurde dann nachkorrigiert.
Beim anderen Auge war es auf Anhieb in rot und grün gleich.
Und dieses "vorsichtige" Messen hat mir sehr gut gefallen. )

Und ich bin wirklich froh, dass heute in dieser Verfassung (die ich subjektiv gar nicht so empfand, die mir erst an der Sehtafel aufgefallen ist), keine Werte ÜBER -2 dpt sphärisch rausgekommen sind.

Mit den Werte vom linken Auge hatte ich vor 4 Wochen beim Augenarzt einen Visus von 1,2 - heute waren es nur 1,0.

Ich denke, ich schaue demnächst noch mal bei meinem Optiker rein, wenn ich meine, recht gut zu sehen. Wink

lg
Nicole

Nicole1 schrieb

Und was ich jetzt verstärkt merke Ich nehme schnell zuviel Minus an.
Hallo Nicole,
meinst Du für kurze Zeit (bei der Messung) oder zum Tragen?

Hallo Iuser,

Nein, beim Messen.
Beim Tragen merke ich es ab einer gewissen Zeit erst. Da würden 10 Minuten im Laden nicht reichen, um es zu merken.

lg
Nicole

Das ist ja normal! Ich dachte, Du bist nicht normal, sondern eher wie ich.

Hallo,

was ist der Rot-Grün-Test?

donquichote

Hallo donquichote

was ist der Rot-Grün-Test?

Der Rot-Grün Test ist ein Test zum sphärischen Feinabgleich.

ICh muss etwas ausholen

JEDES auge besitzt chromatische Abbildungsfehler http://de.wikipedia.org/wiki/Abbildungsfehler. D.h. Das licht wird JE nach Wellenlänge unterschiedlich stark gebrochen (blaues stärker als rotes).
Grün liegt ziemlich genau zwischen dem blauen Brennpunkt und dem roten Brennpunkt des Auges.

Der Rot Grün Test wir benuzt um den Prüfling so zu korregieren, dass er die roten und grünen Felder gleich(un)scharf sieht.

Grüße an alle...

Iuser schrieb

Das ist ja normal! Ich dachte, Du bist nicht normal, sondern eher wie ich.

Satz der Woche!!! ) :silly:

Jan22 schrieb


Satz der Woche!!! ) :silly:

) cheer laugh :woohoo:

Ich finde mich bis jetzt ganz normal. Wink

Hallo. Heute habe ich endlich den kompletten Führerscheinsehtest mit der Brille R plan und L -0,25 bestanden) . Natürlich mit Schwierigkeiten, aber ich habe noch nie einen FS-Sehtest ohne Probleme bestanden.

seh trainig ist eine sehr sehr anstengende und harte Arbeit.

So ähnlich wie wenn mann sich auf einen Iron-Men vorbereitet oder so.

Unser Ziliarmuskel, der über die Zonulu zini fasern dafür zuständig ist, die Akkomodation zu steuern = Brechwertänderung im auge, für Fern und Nahsehen, muss so zu sagen trainiert werden.

Und das ist verdammt hart!!!

Und noch was. Ich kenne mehrer die es geschaft haben von kleineren myopien das heißt ca. bis 4 dpt innerhalb von ca. 4 Jahren auf emetrophie zu kommen.

Und je weiter mann gegen emetrophie kommt, desto langsamer ist der Spürbare Erfolg!

liebe Grüße

Florian Metzel schrieb


Und je weiter mann gegen emetrophie kommt, desto langsamer ist der Spürbare Erfolg!

Oh ja....da merke ich auch schon. ohmy
Aber ich gebe nicht auf! Wink

lg
Nicole

ist ja auch irgenwo klar oder?

dpt ist ja nur der kerwert der strecke in metern.

ganz grob gesagt -20 dpt = (-)50 mm vorm auge scharfes sehen

-10 dpt = (-)100 mm scharfes sehen vorm auge

-5 dpt = (-)20 cm scharfes sehen vorm auge

-2 dpt = (-)50 cm scharfes sehen vorm auge

-0,5 dpt = (-)2 m scharfes sehen vorm auge

ja, ist schon klar

Habe hier eine kleine Tabelle angefertigt
-2,00 = 50cm
-1,75 = 57cm
-1,50 = 67cm
-1,25 = 80cm
-1,00 = 100cm

Da muss ich erstmal hinkommen. Die -1,0 sind das nächste "Etappenziel". Wink
Je anch Verfassung, Licht und Schriftgröße sehe ich Buchstaben in 75-80cm inzwischen mehr oder weniger scharf. Wink

Aber ich merke uch deutlich einen Unterschied in der Ferne. So ganz 11 lässt sich die erreichte Weite in cm nicht in Dioptrien umrechnen, wenn man eine Sehtafel in 5-6 m beim Optuiker dagegensetzt.
Ich sehe doch in 80cm besser, als das entsprechend beim optiker rauskommen würde. (

Florian Metzel schrieb

seh trainig ist eine sehr sehr anstengende und harte Arbeit.
Was soll die Behauptung? Wenn das AT anstrengend ist, stimmt meistens etwas nicht. Ich habe doch bereits geschrieben, dass die Gewöhnung an eine schwache Minusbrille schwieriger als AT war.

I-user,

Du hattest ja auch nur ganz geringe Werte. Ausserdem hast du noch ein anderes "Problem" mit deinen Augen, als nur eine Myopie.
Das kannst du nicht auf andere Leute anwenden, die ganz andere Ausgangssituationen haben.

Und ganz ehrlich
Augentraining IST mit "Mühe" verbunden, denn von alleine geht da gar nichts.
Was man nun unter "anstrengend" und "hart" versteht, ist die andere Sache.....
"Einfacher" wäre es natürlich, eine Brille zu tragen und nichts weiter zu machen. Wink

Nicole),
doch, die AT-Übungen dürfen nicht anstrengend sein. Sonst können sie zwar nutzen, aber auch Schaden bringen. Die "Mühe" ist nur die psychische Einstellung, einige Minuten pro Tag den Übungen zu widmen.
Aber teilweise hast Du Recht Wenn jemand mit seiner Brille keine Probleme hat (solche Leute gibt's wohl auchlol), ist das Brillentragen einfacher als AT. Aber ich denke auch in diesem Fall, dass es sich lohnt. Wegen der schönen Nebeneffekte, z.B. man fühlt An- und Entspannung, hat besseres peripheres Sehvermögen und/ oder noch etwas.

Iuser schrieb

Florian Metzel schrieb
seh trainig ist eine sehr sehr anstengende und harte Arbeit.
Was soll die Behauptung? Wenn das AT anstrengend ist, stimmt meistens etwas nicht. Ich habe doch bereits geschrieben, dass die Gewöhnung an eine schwache Minusbrille schwieriger als AT war.

Also ich wage mal die kühne Behauptung im Bezug auf den letzten Satz, dass dann mit der schwachen Minusbrille war nicht stimmte. Meine erste hatte 0,25 und 0,5 und ich habe sie aufgesetzt und auf dem Bahnhof die SChilder wieder gelesen. Da war nix mit Gewöhnung. Einfach aufsetzen und alles wurde besser.

So richtig versteh ich das nicht...das ist mir doch dann allemal lieber, als täglich irgend ein Training zu machen...
Muß man das dann eigentlich lebenlang machen, oder man wird wieder kurzsichtig? Was trainiert man denn da, ausser den Zinien? Man kann ja wohl schlecht den myopen, verlängerten Glaskörper (bei -4) etwas kürzer trainieren...

Hallo Kerstin,

Es gibt Leute, die tragen eine Brille und kommen damit wunderbar klar.
Zu denen gehöre ich nicht. Ohne Brille finde ich es viel angenehmer. Nichts beschlägt, keine Regentropfen, kein Rutschen, wenn man auf der Nase schwitzt, usw. Ganz zu schweigen von Fusseln oder Flecken, die beim Sehen stören.
Obwohl ich MIT Brille wunderbar sehe und rein damit keine Probleme habe und noch nie hatte.

Ob man die Übungen ein Leben lang machen muss, habe ich noch nicht abschließend rausbekommen.
Ein Autor meint, wenn man erstmal wieder normal sieht, bleibt es so, weil man sich ein "anderes" Sehen angewöhnt hat.

Aber wenn es nötig sein sollte, immer wieder kleine Übungen zu machen, damit es nicht wieder schlechter wird, dann mache ich das eben - so wie ich mir mehrmals täglich auch die Zähne putze. Wink

Vielleicht weiß Florian dazu mehr?

lieben Gruß
Nicole

Bates schreibt
"Man kann natürlich nicht durch seine Brille sehen, wenn man nicht exakt den gleichen Brechungsfehler, der korrigiert werden soll, immer wieder hervorbringt. Brechungsfehler, in einem dem Muskelgleichgewicht überlassenen Auge, bleiben aber nie konstant.
Wenn einer mit Hilfe von konvexen, konkaven oder astigmatischen Linsen gutes Sehen erzielt, so bedeutet das daher, dass er ständig einen Fehlgrad beibehalten muss, der sonst nicht bleibend festgehalten würde."

Klingt doch auch irgendwie logisch.....

Nicole1 schrieb

Bates schreibt
"Man kann natürlich nicht durch seine Brille sehen, wenn man nicht exakt den gleichen Brechungsfehler, der korrigiert werden soll, immer wieder hervorbringt. Brechungsfehler, in einem dem Muskelgleichgewicht überlassenen Auge, bleiben aber nie konstant.
Wenn einer mit Hilfe von konvexen, konkaven oder astigmatischen Linsen gutes Sehen erzielt, so bedeutet das daher, dass er ständig einen Fehlgrad beibehalten muss, der sonst nicht bleibend festgehalten würde."

Klingt doch auch irgendwie logisch.....

Solch einen Blödsinn habe ich noch nie gelesen!

Hallo Eberhard,

Das ist schon logisch, wenn man bedenkt, wie die Sicht im Laufe des Tages schwankt.

Aber es gbt auch Leute, die die Wirksamkeit kleiner Zuckerkügelchen bestreiten, in denen sich kein substanzieller Wirkstoff mehr befindet.
Dank solcher Zuckerkügelchen habe ich seit Jahren keine Heuschnupfenbeschwerden im Sommer mehr.
Laut Schulmedizin ist Heuschnupfen aber so nicht heilbar.....

lg
Nicole

Interessant dazu auch etwas von Schaeffel

"Licht ins Dunkel brachten die Experimente des deutschen Biophysiker Dr. Frank Schaeffel von der Tübinger Universitäts-Augenklinik. Der Privatdozent stattete Küken mit "Brillen" aus, die den Brennpunkt hinter die Netzhaut verlegen und somit dem Auge vorgaukeln, es sei weitsichtig. Die Folge Um die verlorene Schärfenebene wieder "einzufangen" wächst der Augapfel in die Länge - offenbar von einem eingebauten "Autofokussystem" gesteuert. Wie dieser Autofokus funktioniert, weiß selbst Frank Schaeffel nicht "Das Auge benutzt keines der uns bekannten Autofokussysteme". Doch hat dieser wunderbare Mechanismus in der Netzhaut für den Menschen von heute einen Nachteil Mit der Anpassung an moderne Sehgewohnheiten, wie lange lesen und andere Naharbeit, kommt er nicht klar. Für Dr. Schaeffel steht außer Zweifel, daß rund 90 % aller Kurzsichtigen ihre Myopie durch "Seherfahrung" erworben haben. Die Meinung, daß Myopie ein erworbenes Leiden sei, teilen auch andere Wissenschaftler. Die Genetik spiele nur eine untergeordnete Rolle. Seitdem Myopie nicht mehr als schicksalhaft angesehen wird, suchen Forscher weltweit nach Therapieformen, mit denen das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit bei Kindern und Jugendlichen gebremst oder gar gestoppt werden kann. In Boston versuchen Wissenschaftler mit einer groß angelegten Studie zu klären, ob sich der Myopie verstärkende Autofokus in der Netzhaut mit Bifokalbrillen überlisten läßt."
http://www.augeninfo.de/presse/medien98.htm

Das mit dem Autofokus kann ich nicht so recht glauben. Ich kenne genuegend Leute die beruflich am Computer arbeiten und/oder viel lesen. Nach dieser Therie muessten die ja im Laufe der Zeit myop werden. Sind sie aber nicht, im Gegenteil. Eher Weitsichtig.

Und warum gibt es dann Leute mit so starker myopie das sie selbst nicht mehr Lesen koennen ohne Brille? Bei eine Staerke von -5 siehst du schon nur noch 20cm scharf. Und ich wuesste nicht was man in weniger als 20cm entfernung gucken sollte so dass sich das Auge darauf einstellt. Und immerhin gibt es Leute mit -30. whistle

MfG Sven

Ich kann nur von mir sagen, dass ich ab 10 Jahre viel gelesen habe (nachmittags und soagr nachts unter der Bettdecke) und das sehr nah. Besonders unter der Bettdecke mit Taschenlampe war die Nase ganz nah am Buch. (Ich hatte eine Zimmertür mit Glaseineinsatz - deswegen Taschenlapme und Bettdecke.)

Und *schwups* zwei Jahre später brauchte ich dann eine Brille, die schon -2,75 Dioptrien hatte. (

Mit 10 Jahren war ich nach der 4. Klasse beim Augenarzt und hatte noch eine Supersicht. dry

Und ich war weit und breit die erste in der weiten Familie, die kurzsichtig wurde......

Hallo Nicole,

kennst du den Unterschied zwischen kausalen und temporären Zusammenhängen?

G.

Hallo granosana,

Was soll in diesem Kontext ein temporärer Zusammenhang sein?

Ein zeitweiser Zusammenhang?
Auf das Alter/Wachstum bezogen, oder worauf willst du hinaus?

edit
Fakt ist, dass ich inzwischen ohne Sehhilfe wesentlich weiter weg von Monitor sitze und alles gut lesen kann. Weiter weg als noch im April und im Mai.
Und ich gehe nicht davon aus, dass meine Augen auf einmal schrumpfen. Wink

Nicole1 schrieb
Und ich gehe nicht davon aus, dass meine Augen auf einmal schrumpfen. ;)

Was ist denn mit deinen Augen passiert? In welcher Entfernung kannst du mit welcher Fehlsichtigkeit vernünftig am Rechner arbeiten?

Hallo Horst,

Hier in diesem Forum sind es 65cm von Monitor entfernt, wo ich noch gut und entspannt lesen kann.
Anfangs habe ich mich fast über die schlecht lesbare Schrift hier aufgeregt. Wink
Da klebte ich fast mit der Nase am PC. S

Hier finde ich die Schrift extrem klein.

In anderen Foren und auf "normalen Webseiten" sind es über 70cm Entfernung, wo ich gut lesen kann.
Und ich habe hier einen ganz normalen Röhrenmonitor stehen - nix besonders großes.

lg
Nicole

Hallo Horst,

Nun habe ich mal in meinen Aufzeichnungen gekramt
6. Mai 10 Uhr (sonnig)
Ohne Sehhilfe klappt das Lesen am Monitor aus 54 cm Entfernung immer besser – aber nur bei etwas größerer Schrift – so wie dieser hier (Tahoma 12) oder auf Spiegel.de

Mittwoch, 13.12.06
Diese Schrift (Tahoma 12) ist nun aus knapp 80cm gerade eben noch lesbar, wenn auch nicht scharf.
Aus 75cm ist sie recht scharf.

Das allles auf dem selben Monitor mit den selben Einstellungen - lässt sich so ganz gut vergleichen. Wink

Bearbeiten klappt mal wieder nicht

Werte findest du auf der ersten Seite dieses Threads

Hallo Nicole,

in der Theorie von Schaeffel ist doch etwas falsch, wenn im umgekehrten Fall bei Nicht -oder Unterkorrektur keine Längenverminderung eintritt.
Mach Dir doch nichts vor Bei Dir geht es nur um Gewöhnung an das schlechtere sehen. Das ist nicht unbedingt falsch, aber nur im privaten Bereich. Solange berufliche Erfordernisse optimales Sehen verlangen, das Autofahren nicht zur Gefahrenquellen werden soll, habe ich nichts dagegen.

...und noch ein Tipp, für den die Schrift hier zu klein erscheint.

Man kann hier ganz oben direkt unter dem An- und Abmeldebutton ein + finden (links neben der Lupe) - einfach drauf drücken und die Schrift ist so groß, dass man sie aus 2 m Entfernung lesen kann - dann muss man sich nicht über die Schrift hier aufregen. Ist echt entspanntes Sehen, ohne eine senkrechte Falte in der Mitte der Stirn zu bekommen - da bin ich nämlch echt eitel.... Wink

Viele Grüße
Kerstin

Phänomenal Nicole .. eine Akkommodationsbreite von über 8 dpt in deinem Alter! laugh

Hallo Eberhard,

Das mit der Gewöhnung an die schlechtere Sicht ist aber nur ein kleiner Teil. Klar, auch das spielt mit rein im Gegensatz zu jemandem, der immer seine Brille trägt und ohne meint, schlechter zu sehen, als jemand, der öfter ohne Brille rumläuft.

Ich merke es aber doch deutlich, wenn ich nun Sachen wieder lesen kann, die ich früher nicht aus der selben Entfernung lesen konnte.
Und ich meine wirklich LESEN und nicht raten oder wissen. Wink

Hallo Kerstin,

Das habe ich ein paar Mal am Anfang hier gemacht, mir die Schrift größer gestellt. Aber ich habe es nicht dauerhaft hinbekommen und nun lasse ich es bei der kleinen Schrift, die ich inzwischen auch deutlich besser lesen kann.

Hallo Horst,

Ich habe das nur mal interessehalber festgehalten, damit ich in 10 Jahren (und noch später) mal einen "Ausgangswert" habe. Wink

Bin froh, das ich im realen Leben hier um mich herum 3 Optiker habe, die etwas von Sehtraining halten. Ansonsten müssten mir schon Zweifel kommen, bei dem, was hier im Forum dazu geschrieben wird. (

lg
Nicole

Nicole1 schrieb

Bin froh, das ich im realen Leben hier um mich herum 3 Optiker habe, die etwas von Sehtraining halten. Ansonsten müssten mir schon Zweifel kommen, bei dem, was hier im Forum dazu geschrieben wird. (

lg
Nicole

Ich hoffe die lassen sich das auch ordentlich bezahlen *g*

Horst schrieb


Ich hoffe die lassen sich das auch ordentlich bezahlen *g*

Nö. Kostet mich gar nichts. Dirol

Liebe Nicole

Wenn das alles gar nichts kostet, bist du dir dann sicher, dass diese seriös sind? Und woher hast du die ganzen Buchquellen, die auf Deiner Website zu finden sind? Wurden die dir auch von den Sehtrainern empfohlen?

Viele Grüße
Kerstin

Hallo Kerstin,

Warum soll etwas nicht seriös sein, nur weil es nichts kostet?
Der eine Optiker ist hier am Ort und seine Optikerin in der anderen Filiale macht eine Zusatzausbildung zur Sehtrainerin. Dies schon länger. Und in der anderen Filiale bieten sie Sehtraining an - natürlich nicht kostenlos. Wink
Ich habe von Anfang an deutlich gemacht, dass ich das im "Selbstversuch" mache und kein Interesse an einem Kurs habe.
Und der Optiker findet es selbst interessant, was da so passiert.
Von daher "ergänzen" wir uns etwas. Ich kann ab und zu Messungen machen lassen und er erzählt mir so, was seine Optikerin über Sehtraining lernt. Und er sieht, welche Schwierigkeiten auftreten können, inwiefern sich Sehen verändert, usw.

Die Bücherliste auf der Internetseite könnte ich noch um einige Bücher ergänzen - man braucht bloß einmal bei Amazon Sehtraining oder Augentraining einzugeben.
Einige sind ganz nett zu lesen, bringen aber nichts.......

Und da es auch dort verschiedene Ansätze gibt, muss jeder selbst entscheiden, welche Richtung ihm mehr liegt.
Solche Bücher kann man sich ja mal in einer größeren Bücherei ausleihen, man muss nicht alle kaufen.

lg
Nicole

Ja, aber ich finde, es sind ja auch nicht alle Bücher immer seriös und wirklich wissenschaftlich fundiert - egal welches Thema. Papier ist geduldig und so mancher verdient sich eine goldene Nase mit einem Buch, welches reine Augenwischerei ist. Und ich als Laie würde mich nicht trauen, von vorneherein zu wissen, was nun gute und was weniger gute Lektüre ist. Ich würde nur empfehlen, was ich selber gelesen habe und was generell gute Kritiken bekommten hat, bei ärztlicher Literatur gucke ich auch gerne, was mein Kinderarzt im Regal hat (z. b. hinsichtlich ADS) bzw. frage ihn (Kinderarzt sei hier nur als Beispiel genannt). Insofern nahm und nehme ich an, du hast alle Bücher selber gelesen und nachgeforscht, aus welcher Quelle sie stammen ?!?

Viele Grüße
Kerstin

Hallo Kerstin,

Hast du eine Bibel zu Hause stehen?
Hast du mal nachgeforscht, ob das alles stimmt, was darin steht? Wink

Man kann eine Literaturauswahl angeben, damit sich Leute über das Thema informieren können. Und in jedem Buch steht doch etwas drin, was einem "nützlich" sein kann.
Die Schreibstile sind verschieden, die Ansätz sind verschieden, usw.
Von daher gibt es Leute, die das eine Buch bevorzugen, mit welchen andere gar nichts anfangen können.

Bei medizinischen Fachbüchern findet man selten eines, in dem ALLES zu dem Thema drin steht. Wenn man sich da zu einem Thema Informationen sucht, ist man meistens auf mehrere Bücher angewiesen.

Warum habe ich das Gefühl, dass du mich hier angreifst?

lg
Nicole

Nicole1 schrieb


Hast du eine Bibel zu Hause stehen?
Hast du mal nachgeforscht, ob das alles stimmt, was darin steht? Wink

Tut mir leid, aber dieser Vergleich mit der Bibel hinkt ganz gewaltig.
Die Geschichten der Bibel sind allegorisch zu verstehen und nicht wortwörtlich. Ich glaube kaum, daß z.B. noch irgendein rational denkender Mensch das mit der jungfräulichen Empfängnis glauben kann. Oder den Ursprung mit Adam und Eva. Trotzdem haben sie ihren Sinn und ihre nicht zu leugnende Funktion.
Man kann aber diese Art von Text wohl kaum mit wissenschaftlicher und/oder medizinischer Literatur des 20. Jhts. vergleichen. Oder man muß sagen, wenn diese Texte eine ähnliche Struktur wie die Bibel haben, dann können sie in jedem Fall nichts taugen. Dann sind sie nur allegorisch-metaphorisch zu verstehen. Damit schießt Du Dir allenfalls selbst ein Eigentor.
Gruß
Jan

Hallo Jan,

Nein, der Vergleich mit der Bibel bezieht sich mehr auf die Verkaufszahlen und die Popularität.
Und nur, weil "ich-weiß-nicht-wieviel-tausend" das Wort Gottes aus der Bibel in der Kirche predigen, ist es eben nicht die absolute Wahrheit, wie du selbst ja auch geschrieben hast.

Ich bin solche Diskussionen leid, wie ich sie auch von anderen Themen kenne, wo es z.B. um Homöopathie ging.

Man wird Befürworter und Kritiker auf so eine Art und Weise nie unter einen Hut bekommen.
Man kann Kritikern nur Handwerkszeug aufzeigen - was sie damit machen, ist dann nicht meine Sache. Wink

lg
Nicole

Eberhard Luckas schrieb

Hallo Nicole,

Mach Dir doch nichts vor Bei Dir geht es nur um Gewöhnung an das schlechtere sehen.

Hallo Eberhard,
das glaube ich nicht. Nicole ist ja in dieser Hinsicht ähnlich wie ich. Ich habe eine Bescheinigung vom 08.2004, dass ich mit keinem Augen den FS-Sehtest bestehen konnte. Und als ich bei Dir war, konnte ich rechts ohne Brille Landoltringe für 100% erkennen, oder?

Iuser schrieb

Eberhard Luckas schrieb
Hallo Nicole,

Mach Dir doch nichts vor Bei Dir geht es nur um Gewöhnung an das schlechtere sehen.

Hallo Eberhard,
das glaube ich nicht. Nicole ist ja in dieser Hinsicht ähnlich wie ich. Ich habe eine Bescheinigung vom 08.2004, dass ich mit keinem Augen den FS-Sehtest bestehen konnte. Und als ich bei Dir war, konnte ich rechts ohne Brille Landoltringe für 100% erkennen, oder?

-Das visuelle System verändert sich kontinuierlich
-Ein FS-Sehtest ist keine Refraktion
-schonmal was von Instrumentenmyopie gehört?

@ Nicole .. wenn ich bei Amazon nach Penisvergrösserung suche werde ich sicher auch einige Bücher finden .. auch seriös, wa.
Ich denke ja du machst dich nur verrückt ..alterbedingt bist du in 5 jahren wohl eh ziemlich rechtsichtig .. mit oder ohne Training.

Hallo Horst,

Ich mache dazu mal ein neues Thema auf.

Horst schrieb

1) Das visuelle System verändert sich kontinuierlich
2) Ein FS-Sehtest ist keine Refraktion
3) schonmal was von Instrumentenmyopie gehört?
Moin Horst,
1) Klar. Aber das scheinen bei weitem nicht alle Fachleute zu wissen, insbesondere schulmedizinische Augenärzte. Sonst würden sie diverse "kleine" Verbesserungen nicht so skeptisch sehen.
2) FS-Sehtest zeigt aber, dass die Sehschärfe bzw. Visus 0,7 erreicht oder nicht erreicht wurde. Wenn jemand zuerst -0,75 Dpt. braucht, um den Test zu bestehen und paar Jahre später ohne Brille oft 100% hat, halte ich das für eine deutliche Verbesserung.
3) Davon habe ich gelesen;) . Aber so etwas habe ich doch höchstens 1/4 Dpt. Wenn ich richtig schätze.

Nicole1 schrieb

Nein, der Vergleich mit der Bibel bezieht sich mehr auf die Verkaufszahlen und die Popularität.

Willst Du damit allen Ernstes behaupten, diese Augenübungs-Bücher hätten einen ähnlichen Erfolg oder eine ähnliche Popularität wie die Bibel?? :blink:
Das ist absurd! Die Bibel ist das meistverkaufte Buch aller Zeiten, nicht einmal Harry Potter kam in die Nähe der Verkaufszahlen.
Ich glaube kaum, daß diese Übungsbücher von den Massen gekauft und gelesen werden. Ihre Popularität dürfte der der Lektüre zur Penisvergrößerung (um an ein Beispiel von Horst anzuknüpfen lol ) noch eher nachstehen.
Vielleicht solltest Du die Vergleiche mit der Bibel besser streichen. Die hinken in jedem Fall.
Gruß

Sag mal Jan, WILLST du mich hier falsch verstehen?

Deine Interpretation ist mir rätselhaft. (

1. Zitat Hast du eine Bibel zu Hause stehen?
Hast du mal nachgeforscht, ob das alles stimmt, was darin steht?

Damit willst Du doch wohl sagen, daß man in Büchern eben nicht alles immer so ganz genau nehmen darf.

2. Zitat Nein, der Vergleich mit der Bibel bezieht sich mehr auf die Verkaufszahlen und die Popularität.

Nun, wenn Du Verkaufszahlen und Popularität von Bibel und Augenübungsbüchern vergleichst, wie soll so ein Vergleich denn gemeint sein?

Ich konnte Deine beiden Zitate nicht anders verstehen wie beschrieben. Sollte ich etwas gänzlich falsch verstanden haben, so mußt Du es mir halt erklären.
Dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, daß ein Vergleich von Bibel und dieser Art von Literatur keine Chance hat.
Gruß
Jan

Jan22 schrieb

Die Bibel ist das meistverkaufte Buch aller Zeiten, nicht einmal Harry Potter kam in die Nähe der Verkaufszahlen.
Hallo,
ich kenne zwar keinen Harry Potter außer durch allgemeine Informationsflut, aber das mestverkaufte Buch ist doch Guiness World Records. Zumindest habe ich das dort gelesen;)

Iuser schrieb

Eberhard Luckas schrieb
Hallo Nicole,

Mach Dir doch nichts vor Bei Dir geht es nur um Gewöhnung an das schlechtere sehen.

Hallo Eberhard,
das glaube ich nicht. Nicole ist ja in dieser Hinsicht ähnlich wie ich. Ich habe eine Bescheinigung vom 08.2004, dass ich mit keinem Augen den FS-Sehtest bestehen konnte. Und als ich bei Dir war, konnte ich rechts ohne Brille Landoltringe für 100% erkennen, oder?

Hallo Igor,

zwischen 2004 und Deinem Besuch bei mir in diesem Jahr liegen Welten!

Physiologische Änderungen gibt es bei vielen Menschen. Nur wenige haben über lange Jahre die gleiche Fehlsichtigkeit. Dann zu glauben, daß das Weglassen der einmal nötigen Korrektur der Grund für das bessere Sehen ist, ist zwar zu verstehen, aber wissenschaftlich falsch. Der Beweis ist niemals zu erbringen.

Hallo Jan,

Ich bezog mich damit auf den Beitrag von Kerstin.

Kerstin Harms schrieb

Ja, aber ich finde, es sind ja auch nicht alle Bücher immer seriös und wirklich wissenschaftlich fundiert - egal welches Thema.
[...] Insofern nahm und nehme ich an, du hast alle Bücher selber gelesen und nachgeforscht, aus welcher Quelle sie stammen ?!?

Warum Kerstin hier so einen "merkwürdigen" Tonfall anschlägt, wo sie sich doch gar nicht für Augentraining interessiert, verstehe ich auch nicht ganz. dry

lg
Nicole

Hallo Nicole,

ich wollte dich weder angreifen noch finde ich an meinem Tonfall Merkwürdiges - und Du hast mein Zitat aus dem Zusammenhang gerissen. Ich habe danach noch geschrieben, wie ich es machen würde, nämlich nur selbst gelesene Bücher weiterempfehlen. Darauf bist du nicht eingegangen. Ich habe auch wirklich Achtung vor Menschen, die viel lesen.

Und eine Bibel mit Medizin vergleichen, geht schon gar nicht. Über die Entstehung der Welt gibt es bekanntlich zwei "Glaubensrichtungen"....

Man muss nur aufpassen, was man liest und wie man es interpretiert. Und dass ich mich nicht für Augentraining interessiere, stimmt nicht, aber meine Logik hat mich nunmal dazu gebracht, nicht blümerantem Geschreibsel zu vertrauen - egal, aus welcher Richtung es kommt. Und über Autoren mache ich mich in der Regel auch schlau.

LG
Kerstin

Hallo Kerstin,

Dann kam es bei mir "schief" rüber, was ja immer mal passieren kann, wenn man sich nur kurz und knapp schriftlich austauscht.

Bei mir ist es so, dass ich aus fast jedem Buch etwas für mich mitnehmen kann, ohne dass ich deshalb ein Buch empfehlen würde. Es gibt auch nur wenige Bücher, die ich völlig ablehne.

Mir stieß es nur auf, als du gefragt hast, ob ich die Quellen überprüft habe.
Einmal habe ich eine Autorin angeschrieben, was es genauer mit ihrer "praktisch Normalsicht" auf sich hat. Zu meinem Erstaunen bekam ich sogar eine Antwort - aber sehr schwammig formuliert und keine konkrete Antwort auf meine Frage.

Ich finde allerdings schon, dass man einen kleinen Vergleich machen kann, denn wie beim Glauben, existieren auch in der Medizin verschiedene Richtungen.
Der Grabenkampf zwischen "Schulmedizin" und Alternativmedizin ist schon lange da.
Nicht alles, was "Schulmedizin" ist, ist gut, und längst nicht alles, was sich hinter Alternativmedizin verbirgt ist gut.

Es kommt immer auf den Menschen an, was er sich erhofft und was er für seine speziellen Bedürfnisse sucht.

Meine Logik hat mich sehr lange von alternativen Ansätzen ferngehalten. Wink
Aber als mir immer mehr die bisherigen Ansätze nicht immer als ganz richtig erschienen, habe ich einiges selbst ausprobiert.
Dass sich eine Myopie nicht bessern lässt, hing laaaaaange in meinem Kopf fest, weil ich es immer wieder und wieder so gehört habe - eben auch von Physiologieprofessoren, denen man das ja schließlich glaubt, ohne es zu hinterfragen. Und so steht es auch in (fast?) jedem Augenheilkundebuch.

Meine eigene Erfahrung sagt mir nun, dass das eben nicht alles so stimmt, wie es in den Fachbüchern steht. Zumindest nicht so absolut, wie es dort dargestellt wird.
Und ich bin gespannt, wo ich augenmäßig in einem halben Jahr bin. Wink

lieben Gruß
Nicole

Laut einschlägiger, medizinischer Fachliteratur ist die Refertilisation 10 Jahre nach Sterilisation beim Mann, nicht reversibel. Eine Zeugung auf natürlichem Wege ist daher zu 99% nicht möglich.

Mein "Wunder" heißt Ole, wurde nach Referti natürlich gezeugt und kam 10 Monate post-op spontan zur Welt.

Soviel dazu.

Laut einschlägiger, medizinischer Fachliteratur - zumindest der von der wissenschaft Anerkannten - gibt es keine Winkelfehlsichtigkeit und Prismen helfen auch nix sondern führen nur arme Irre in die OP...

Mir hat es aber geholfen.

Laut Aussage einer Augenärztin kann ich nach einer Cortisonbehandlung keine störenden Beschläge mehr sehen. Nur, was ICH sehe muß sie schon mir überlassen.

Warum also soll AT nicht helfen?

Warum helfen "Spuren" von Wirkstoffen in weißen Kügelchen? Babies kennen keinen Placeboeffekt.

Die Frage ist doch, worauf ICH bereit bin mich einzulassen. 'Die Nemesis der Wissenschaft - das wissen wir doch alle - gibt es längst nicht mehr.

Erlaubt ist, was hilft. Und möglich ist, woran ich glaube.

KerstinEP schrieb


Erlaubt ist, was hilft. Und möglich ist, woran ich glaube.

) ) )

Hallo,

KerstinEP schrieb

Erlaubt ist, was hilft. Und möglich ist, woran ich glaube.

Na, dann hätten wir hier doch eine Lösung, oder?

Es ist doch wie auch sonst in der Medizin, manche vertrauen auf die Schulmedizin, andere auf nichtschulmedizinische Verfahren, und manche kombinieren beides.

Ich denke, solange noch nicht alles geklärt ist (wird es das je sein?), soll jeder sein Glück nach seinem Weg suchen.

Und dass man sich gegenseitig Tips oder Empfehlungen gibt, das ist auch in Ordnung.

Weniger in Ordnung finde ich, wenn jemand steinhart auf SEINEM Lösungsweg besteht, und der Meinung ist, NUR dieser Weg helfe ALLEN!

Das ist in meinen Augen fast genauso schlimm, wie wenn man jemanden die Nahrungsaufnahme verbieten würde.

donquichote
(der sich gleich mal vorab für harte und laute Wortwahl entschuldigt oder auch nicht)

Lange war ich nicht mehr hier und ich bin inzwischen beruflich deutlich eingespannter als während meiner letzten Beiträge hier.

Auch bin ich wirklich faul und nachlässig geworden, was die Sehverbesserung angeht. *schäm*

Hallo Nicole, Mach Dir doch nichts vor Bei Dir geht es nur um Gewöhnung an das schlechtere sehen.
 

Naja, immerhin ist die Gewöhnung so gut gelungen, dass ich mit weichen Monatslinsen (ohne Zylinder) in der Stärke -1,0 bei meinem Optiker an der geeichten Sehtafel einen Visus von 1,0 erreiche.

Und ich kann die Zeichen dort immer noch nicht auswendig. Wink

Und je weiter mann gegen emetrophie kommt, desto langsamer ist der Spürbare Erfolg!

Ich hoffe, ich knacke die letzte gute Dioptrie auch noch.

Der innere Schweinehund wird nun in seine Hütte verbannt.

Leider ist mein PC uralt und hat irgendwo eine Macke und auch mein Betriebssystem ist aus der Steinzeit. Beiträge lesen und antworten dauert eeeeeeewig, bis die Seiten geladen sind.

Leider ist mein PC uralt und hat irgendwo eine Macke und auch mein Betriebssystem ist aus der Steinzeit. Beiträge lesen und antworten dauert eeeeeeewig, bis die Seiten geladen sind.

Hier noch ein nicht-optometrie-relevanter-tipp: Für 10€ zusätzlichen Arbeitsspeicher in die Hauptplatine gesteckt und der alte PC rennt wie Sau.

[not to be continued]

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