Hallo!
Mir steht eine Schiel-OP zur Korrekur meiner (absolut beschwerdefreien) Esophorie an der Uni-Klinik Gießen bevor. Zu den verschiedenen Operationsmöglichkeiten habe ich nun 2 Fragen. (die Suchfunktion habe ich bereits bemüht)
Erstens
Ich habe die Wahl die OP unter Vollnarkose oder örtlicher Betäubung durchführen zu lassen. Mir wurde gesagt, dass die OP unter örtlicher Betäubung nichts für "schwache Naturen" (zu denen ich nicht zähle) sei und deswegen meist unter Vollnarkose operiert wird. Dafür kann aber während der OP unter örtlicher Betäubung in beschränktem Maße schon der Schielwinkel gemessen und falls nötig nachkorrigiert werden. Da in meinem Fall eine möglichst gutes Ergebnis (am besten perfekte Heterophorie) von enormer Wichtigkeit ist, tendiere ich auf jeden Fall zur OP unter örtlicher Betäubung. Was spricht dagegen?
Zweitens
Die Esophorie kann korrigiert werden in dem an einem Auge der äußere und der innnere Muskel operiert werden oder in dem an beiden Augen jeweils der innere Muskel operiert wird.
Die erste Variante, so wurde mir gesagt, ist die in Deutschland übliche, die Zweite in den USA sehr weit verbreitet. Bei der zweiten Variante wäre die Regenarationszeit kürzer und der Patient sähe schneller wieder "normal aus" (an den genauen Wortlaut kann ich mich nicht mehr erinnern).
Momentan tendiere ich zur "amerikanischen" Variante da ich wahrscheinlich wenige Tage nach der OP für mehrere Wochen ins Ausland reisen werde. Dennoch hat ein möglichst gutes Ergebnis die mit Abstand höchste Priorität. Was gibt es noch für Argumente, für oder gegen eine der beiden Varianten?
Über Expertenmeinungen zu meinen beiden Fragen würde ich mich sehr freuen!
Gruß
NFF
PS Es besteht eine gewissse Dringlichkeit, ich würde mich also über möglichst baldige Antworten freuen! 
