Doppelbilder (auch mit einem Auge)

Viewed 0

Hallo,

da ich selbst nicht so recht einen Rat weiß, woher nun genau meine Doppelbilder kommen, möchte ich hier mal meine Symptome so genau wie möglich versuchen zu schildern und hoffe das mir vielleicht jemand eine Antwort darauf geben kann.

Meine Doppelbilder kann man sich folgendermaßen vorstellen

Um helle Flächen auf dunklen Kontrasten (z.b. wenn etwas durch einen Strahler beleuchtet wird) fallen mir diese Doppelbilder auf.

Der Teil, welcher das Licht Reflektiert ist ein zweites Mal, meist leicht nach oben versetzt sichtbar. Nicht der komplette Gegenstand, sondern nur der Teil welcher Licht reflektiert - und auch dieser nur ca. zur Hälfte. Bei digitalen Uhren ist es z.B. genau das gleiche. Um Autoscheinwerfer sehe ich auch eine Art „Kranz“, welcher den Scheinwerfer eines Autos natürlich viel größer erscheinen lässt und mich somit stark blendet.

Stutzig macht mich folgendes Das ganze tritt nur in dunkeln oder schlecht beleuchteten Räumen auf. Im hellen Tageslicht habe ich (bis jetzt) noch keine Probleme. Allerdings arbeite ich beruflich in 3 Schichten, so dass ich viel mit der Dunkelheit zu tun habe.

Ich selbst führe dieses Phänomen darauf zurück, dass im Dunkeln die Pupillen weiter sind als bei Tageslicht und das Licht dann nicht mehr richtig gebrochen wird. Ich denke deswegen dass es daran liegt, da diese Doppelbilder stärker sind, wenn ich stark nach oben, bzw. nach unten schaue, bzw. gerade aus schaue und meinen Kopf dann neige.

Zusätzlich brennen meine Augen oft stark und tränen, dazu kommen Kopfschmerzen.

Ich war nun deswegen 2 mal beim Augenarzt, der mir jedes Mal gesagt hat, dass meine Augen in Ordnung seien, was sie doch offensichtlich nicht sind?

Auch war ich in der Augenklinik in Hagen, aber auch dort konnte nichts auffälliges an den Augen festgestellt werden.

Ich hoffe sehr das mir jemand weiterhelfen kann, denn es kann einem das Leben wirklich zur Hölle machen und es muss einfach eine Erklärung für diese Doppelbilder geben, das meine Augen gesund sind möchte ich nicht hinnehmen, auch wenn es nun 2 Ärzte gesagt haben.

Noch einmal der Hinweis das all dies auch auftritt, wenn ich mir ein Auge zu halte.

Gruß,
Sven

82 Answers

Hallo Sven,

wenn organisch alles in Ordnung ist, kann und muß es an einer Fehlsichtigkeit handeln, und zwar tritt bei einem Astigmatismus(Stabsichtigkeit) dieses momokulare Doppeltsehen auf. Und das auch nur bei weniger Beleuchtung, wenn die Pupillen größer sind.
Hat man Deine Augen auch in dieser Richtung untersucht?

Gruß
Eberhard

Hallo Eberhard,

erstmal vielen Dank für deine Antwort, leider kann ich deine Fragen so nicht direkt beantworten, deshalb noch eine Frage von mir

Was meinst du mit organisch in Ordnung
Wie wird eine Stabsichtigkeit festgestellt?

Ich schätze darauf wurde nicht getestet, es wurde viel mit der Spaltlampe gemacht, es wurde getestet wie lange meine Augen brauchen um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen und es wurde ein Test vom Gesichtsfeld? gemacht.

Was ich gerne noch einbringen möchte ist folgendes

Ich sehe in letzter Zeit um Halogenlampen einen runden Kreis mit Regenbogen Farben, ist das normal oder sollte ich beunruhigt sein, habe da vorher einfach nie drauf geachtet.

Nochmals vielen Dank für jegliche Hilfe von den Usern dieses Forums hier.

Gruß,
Sven

Deine Phänomene können verschiedene Ursachen haben.

Ein Grund könnte in unregelmäßigen Krümmungen der Hornhaut (Linse) liegen, was zu der sogenannten Stabsichtigkeit zählt. Wegen der bei Dunkelheit grösseren Pupille, wird der optisch wirksame Bereich der Hornhaut grösser und Störungen wahrscheinlicher, als bei Helligkeit mit kleiner Pupille. Trockene Augen können das Problem verstärken bzw. beeinflussen.

Die Kopfschmerzen und brennenden Augen könnten gleichfalls auch auf eine WF deuten, über die du gerade hier Infos erhälst.
Dieser Eindruck verstärkt sich für mich dadurch, das zwei Mediziner keine Ursache aufdecken konnten.

Hallo Sven,

bei jeder Sehschärfenprüfung muß auf Stabsichtigkeit (Astigmatismus) geprüft werden. Was Du an Untersuchungen beschrieben hast, ist ein sog. Screening, einfach Auffälligkeiten feststellen oder ausschließen, dazu zählt nicht die Brillenglasbestimmung.

Daß Du an Halogenlampen diesen Regenbogenkranz empfindest, liegt am Spektrum dieser Leuchtmittel. Wenn an anderen Lampen, z.B. normalen Glühlampen auch dieser farbige Kranz sichtbar ist, wäre das bedenklicher.
Manche Weichlinsenträger kommen nach längerem Tragen der KL in den "Genuss" dieser Farbsäume, weil sich ein Ödem in der Hornhaut gebildet hat.

Gruß
Eberhard

Hallo Sven 1,bei einer Untersuchung beim Augenarzt wird eigentlich auch eine Refraktionsbestimmung gemacht (Untersuchung auf Brechkraftfehler).
Da hätte man feststellen müssen, ob Du eine Stabsichtigkeit hast. Leider kommt es vor, daß geringe Stabsichtigkeiten als nicht behandlungsbedürftig angesehen werden (und dann wird nach organischen Veränderungen "geforscht", was ja ok ist, organische Veränderungen müssen natürlich ausgeschlossen sein).
Aber auch bzw gerade kleine Stabsichtigkeiten machen solche Störungen, wie Du sie beschrieben hast. Bei manchen Menschen mehr, bei anderen weniger oder garnicht.
Mein Rat, deine Augen bei einem guten Optiker nochmal auf Refraktionsfehler untersuchen lassen.
Gruß
L.

Hallo Sven,

ich stimme Linus in diesem Punkt zu

"Da hätte man feststellen müssen, ob Du eine Aber auch bzw gerade kleine Stabsichtigkeiten machen solche Störungen, wie Du sie beschrieben hast."

Monokulare Doppelbilder weisen auf auf Veränderung der brechenden Medien in diesem Auge hin. Deswegen ja auch die Spaltlampenmikroskopie und die Augenhintergrundsuntersuchung. Das Gesichtsfeld ist eigentlich bei binokularen Doppelbildern aussagekräftig wenn Prozesse am und im Sehnerven oder der Sehbahn bzw. Sehrinde (Mittelhirn, Stammhirn) dazu führen. Nicht jedoch wenn es nur immer auf demselben Auge bei den beschriebenen Situationen ist.

Sind die Doppelbilder zeitweilig? Zitternd zyk:love:rtikal? Persisitierend bei Abdeckung Rechts/Links? Oder ständig?

Wenn nur bei Dämmerung Doppelbilder monocular da sind dann weißt das mehr auf eine Brechkraftveränderungen z.B. Astigmatismus hin. Es gibt Keratometer die die Hornhautvorderfläche genau aufnehmen können. Da sieht man auch astigmatische Veränderungen in der Peripherie. Wenn dort alles o.B. ist bitte genau die Tränenfilmsituation am Auge beurteilen lassen. Inhomogener Tränenfilm führt auch zu monokularen Doppelbildern und den schon von Ihnen erwähnten Halos um die Lichtquellen.

Kopfschmerzen seit wann? Wo? Zu welcher Zeit genau? Nach welchen Tätigkeiten? Ebenfalls mit Doppelbildern?

Und meine letzte Frage an Sie Was ergab der IOP (Augeninnendruck)?

Hallo,

ich will versuchen noch ein paar Antworten auf die Fragen zu geben, soweit mir das möglich ist.

"Daß Du an Halogenlampen diesen Regenbogenkranz empfindest, liegt am Spektrum dieser Leuchtmittel. Wenn an anderen Lampen, z.B. normalen Glühlampen auch dieser farbige Kranz sichtbar ist, wäre das bedenklicher. "

Ich sehe diesen Regenbogenkranz auch manchmal in Dunkeln um Autoscheinwerfer, teilweise auch um eine Glühlampe um die aber noch ein weiteres Glas ist. Was könnte das bedeuten?

"Sind die Doppelbilder zeitweilig? Zitternd zyk:love:rtikal? Persisitierend bei Abdeckung Rechts/Links? Oder ständig?"

Zeitweilig sind sie im Grunde schon, da sie nur stark im Dunkeln auftreten, dort aber permanent. Zitternt zyk:love:rtikel sagt mir nichts, zittern tun sie aber nicht, sondern stehen still. Was Persistierend bedeutet weiß ich leider auch nicht, aber sie sind sowohl auf dem rechten, wie auch auf dem linken Auge - auch wenn ich ein Auge abdecke.

Was ich festgestellt habe, die Doppelbilder sind sogar stärker wenn ich mir ein Auge zu halte, vielleicht liegt es daran das meine Pupille größer wird, wenn ich das andere Auge abdecke.

Kopfschmerzen seit wann? Wo? Zu welcher Zeit genau? Nach welchen Tätigkeiten? Ebenfalls mit Doppelbildern?

Kopfschmerzen habe ich besonders im Dunkeln, da ich dann die Doppelbilder stärker wahrnehme. Vorher hatte ich fast nie Kopfschmerzen. Sie kommen auch nicht von irgendwelchen Tätigkeiten, ich denke eher von meinen Versuchen die Doppelbilder irgendwie durch zusammenkneifen der Augen etc. zu unterdrücken.

Ich fände es sehr nett wenn mir jemand einen Ratschlag geben könnte, in welcher Reihenfolge ich weiter vorgehen soll mit Arztbesuchen, da ja anscheind noch vieles ansteht. Neurologe, spezielle Augenuntersuchungen, Tränenfilm überprüfung...

Vielen Dank für die Mühe hier im Forum mir zu helfen.

Gruß,
Sven

ZitatOriginal erstellt von Sven1

Hallo,

Ich sehe diesen Regenbogenkranz auch manchmal in Dunkeln um Autoscheinwerfer, teilweise auch um eine Glühlampe um die aber noch ein weiteres Glas ist. Was könnte das bedeuten?

Unterschiedlich Brechung des Lichtes durch eben brechende Medien im Auge.

Wenn Regenbogenfarben um Lichtquellen wahrgenommen werden sollte auf jeden Fall der Augeninnendruck überprüft werden.

ZitatOriginal erstellt von Sven1

"Sind die Doppelbilder zeitweilig? Zitternd zyk:love:rtikal? Persisitierend bei Abdeckung Rechts/Links? Oder ständig?"

Zeitweilig sind sie im Grunde schon, da sie nur stark im Dunkeln auftreten, dort aber permanent. Zitternt zyk:love:rtikel sagt mir nichts, zittern tun sie aber nicht, sondern stehen still. Was Persistierend bedeutet weiß ich leider auch nicht, aber sie sind sowohl auf dem rechten, wie auch auf dem linken Auge - auch wenn ich ein Auge abdecke.

Wenn nicht zitternd zyk:love:rtikale (untereinenderstehend verkippt) Doppelbilder auftreten ist es wahrscheinlich keine Musculus obliquus superior Myokymie.

persistierend = anhaltend, dauernd

Das spricht alles für monokulare Doppelbilder jeweils auf beiden Augen. Da liegt entweder ein Astigmatismus, eine Medientrübung oder eine Makularveränderung vor. Letztere kann man neben der genauen Fundusbetrachtung und Sehschärfenprüfung noch mit dem Amslergitter prüfen. Aber diese Doppelbilder lägen dann auch mehr zentral und wären ständig sichtbar, nicht nur bei weiter Pupille im Dunklen.

Alles spricht für einen peripheren Astigmatismus oder aber eine periphere Medientrübung, eventuell in der Augenlinse als Cataracta coronaria (Kranzstar), oder Trübungen im Glaskörper oder auch als periphere Trübungen der Hornhaut.

Das hätte man aber eigentlich bei der Spaltlampenmikroskopie sehen müssen.

Es gibt da bei monokularen Doppelbildern durch Veränderungen der brechenden Medien (Hornhaut, Linse, Glaskörper) einfache Zusatzuntersuchung als Keratographie oder Pachymetrie der Hornhaut bzw. Beurteilung der Augenlinse mit der Scheimpflugkamera. Diese Gerät haben zumeist nur Kliniken die Kateraktoperationen oder refraktive Chirurgie ausüben.

ZitatOriginal erstellt von Sven1


Ich fände es sehr nett wenn mir jemand einen Ratschlag geben könnte, in welcher Reihenfolge ich weiter vorgehen soll mit Arztbesuchen, da ja anscheind noch vieles ansteht. Neurologe, spezielle Augenuntersuchungen, Tränenfilm überprüfung...

Vielen Dank für die Mühe hier im Forum mir zu helfen.

Gruß,
Sven

Es ist eigentlich soweit alles gesagt. Neurologische Abklärung sollte vorsichtshalber erfolgen. Man weiß ja nie.

Ein Forum kann keinen Augenarzt bei Ihren Problemen ersetzen. Aus der Ferne läßt sich m.E. dazu auch nichts konkreteres mitteilen.

Hallo,

werde mir einen Termin bei einem Neurologen holen und dort zuerst alles abklären lassen. Danach gehe ich mal zu einem anderen Augenarzt.

Wenn ich weitere Ergebnisse habe melde ich mich wieder.

Gruß,
Sven

Guten Morgen,

ich war nun in der Zwischenzeit beim Neurologen gewesen, der konnte nichts auffälliges feststellen. Vorsichtshalber hat er mich dann noch zum MRT geschickt, auch dort konnte nichts gefunden werden, bis auf eine Entzündung in der rechten Kieferhöhle (Habe schon lange Probleme mit Nebenhöhlenentzündung).

Jedenfalls habe ich nach wie vor diese monokularen Doppelbilder und in letzter Zeit schmerzt öfters mein linkes Auge, es fühlt sich an als hätte es irgendwie zu hohen Druck, besser kann ich es nicht beschreiben.

Auch sehe ich im Dunkeln um Lampen (Taschenlampe zum Beispiel) einen leichten Farblichen Kranz und bin sehr Blendempfindlich. Licht von Autoscheinwerfern und hellen LEDs wird stark bis sehr stark gestreut.

Diese Sympthome habe ich auch nochmals einem Augenarzt geschildert, habe dort angerufen um einen Termin zu machen. Da der Termin 4 Wochen hin ist, nehmen sie mich da entweder nicht ernst, oder die Sympthome sind doch harmlos, wobei ja hier gesagt wurde das bunte Ringe um Lichtquellen bedenklich sind.

Ich würde mich sehr über Vorschläge wie ich weiter Vorgehen soll freuen.

MfG,
Sven

Aus welchem PLZ-Gebiet kommst Du denn?

Hallo Kerstin,

aus dem Bereich 57xxx.

MfG,
Sven

Hallo Sven,

ich finde es prima, wenn Du uns über den Verlauf informierst. Dir wünschen wir jedenfalls eine möglichst harmlose Ursache der teilweisen DB.

Alles Gute, erstmal!

Hallo Sven,

unter www.selbsthilfegruppe-:wink:elfehlsichtigkeit.de und da unter "links" findest Du Adressen von versierten MKH-Anwendern, auch im 57er PLZ-Bereich. Auch ich vermute, dass bei Dir eine Winkelfehlsichtigkeit vorliegt, so wie Du Deine Symptome und Geschichte beschreibst. Medizinisch scheint ja alles abgeklärt zu sein, insofern kann ich Dir guten Gewissens empfehlen, Dir einen MKH-Anwender auszusuchen. Und dann bin ich gespannt, was Du berichten kannst. Halte uns auf dem Laufenden!

Viele Grüße
Kerstin

Guten Morgen,

also ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es eine Winkelfehlsichtigkeit seien kann, da die Probleme mit dem sehen ja auf beiden Augen sind, auch wenn ich ein Auge zuhalte.

Das einzige was ich feststellen kann ist das die Doppelkonturen stärker werden, je weiter meine Pupille ist. Wenn ich kurz z:wink:er ist es ganz kurze Zeit etwas besser, wird dann aber gleich wieder stärker.

Im moment weiß ich wirklich nich was ich nun machen soll, auf den Termin ende diesen Monats will ich nur ungern warten, da schaut der Augenarzt sich dann wieder kurz die Augen an und meint er könne nichts finden.

Was ich noch anmerken möchte ist, dass wenn ich meinen Finger über mein Auge halte, also sozusagen eine Kante nah vor das Auge halte, dann sind die Doppelkonturen auf der Stelle weg und ich sehe absolut scharf. Warum das so ist kann ich mir leider nicht erklären, ich habe das auch dem Arzt beim MRT versucht zu erklären aber der hat leider nur verdutzt geguckt und konnte mit dem Hinweis nichts anfangen. Falls jemand eine Idee hat warum die Doppelkonturen weg sind wenn ich die Kante meines Fingers über das Auge halte könnte er es mir ja vielleicht erklären.

Vielen Dank,
Sven

Hallo Sven,

Agnes Maria hat ja schon über die Möglichkeiten geschrieben. Ich weise auch nur noch mal auf die eventuellen Erkrankungen in den brechenden Medien des Auges Hornhaut Trübungen und Cataract (grauer Star). Wenn das nicht ist, bleibt nur der irreguläre Astigmatismus.

Sven1 schrieb

Guten Morgen,

Das einzige was ich feststellen kann ist das die Doppelkonturen stärker werden, je weiter meine Pupille ist.

Was ich noch anmerken möchte ist, dass wenn ich meinen Finger über mein Auge halte, also sozusagen eine Kante nah vor das Auge halte, dann sind die Doppelkonturen auf der Stelle weg und ich sehe absolut scharf.
Sven

Es sind definitiv monoculare Doppelbilder.

Die liegen wohl nasal wenn der Finger vor dem (anderen ?) (oder demselbem?) Auge die Doppelkonturen wegnimmt.

Scheimpflugkamera wäre des Rätsels Lösung. Nur wer hat das? Wer macht das?

Eberhard Luckas schrieb

Hallo Sven,

Agnes Maria hat ja schon über die Möglichkeiten geschrieben. Ich weise auch nur noch mal auf die eventuellen Erkrankungen in den brechenden Medien des Auges Hornhaut Trübungen und Cataract (grauer Star). Wenn das nicht ist, bleibt nur der irreguläre Astigmatismus.

Es wird so sein, Herr Luckas.

Wir beugen uns definitiv nicht zu weit vor wenn wir das behaupten. Auch aus der Ferne. Nur was es ganz genau ist? Da steht weiterhin ein großes Fragezeichen.

AgnesMaria schrieb

Sven1 schrieb
Die liegen wohl nasal wenn der Finger vor dem (anderen ?) (oder demselbem?) Auge die Doppelkonturen wegnimmt.

Hallo,

ich versuche es nochmal besser zu erklären

wenn ich den Finger / ein Blatt oberhalb meines Auges halte, so dass es zu einem ganz kleinen Teil verdeckt ist, dann verschwinden die Doppelkonturen bei diesem Auge und die Kontur wird gestochen scharf. Die Doppelkonturen sind ansonsten nach oben hin versetzt, falls das irgendwie eine Rolle spielt.

Sven1 schrieb
wenn ich den Finger / ein Blatt oberhalb meines Auges halte, so dass es zu einem ganz kleinen Teil verdeckt ist, dann verschwinden die Doppelkonturen bei diesem Auge und die Kontur wird gestochen scharf. Die Doppelkonturen sind ansonsten nach oben hin versetzt, falls das irgendwie eine Rolle spielt.

Es spielt eine Rolle. Dann liegt im unteren (nicht lachen, das ist wirklich so) des Auges das Problem. Es wird nach oben lokalisiert. Mit dem Blatt davor wird nur das Doppelbild kaschiert.

Ist ein beginnender Keratokonus ausgeschlossen worden? Keratographaufnahme, Pachymetrie?

Hallo Sven,
ich kann immer noch nicht mehr schreiben. Alle dabei möglichen Ursachen sind aufgezählt.

Hallo Sven,

Du kannst mir gerne eine mail senden, dann rufe ich Dich zurück. Einfach meinen Brief-Button verwenden.
Bitte habe Verständnis dafür, dass ich mich erst dann bei Dir melde, wenn Du von Dir aus Verbindung zu mir aufnimmst.
Allerdings bin ich diese Woche nur noch heute und morgen in der Firma erreichbar.

Hallo,

Hornhaut Trübungen wurden vom Augenarzt am 29.6 ausgeschlossen, irregulärer Astigmatismus bereits von Herr Mosch, habe jedoch trotzdem vom Augenarzt eine Überweisung für eine Keratotopographie bekommen. Ob auf einen Caratact untersucht wurde weiß ich nicht genau, aber einer der mittlerweile 4 Augenärtzte hat es bestimmt gemacht.

Falls Herr Mosch zustimmt darf er von meiner Seite aus gerne die Keratograph Aufnahmen hier als Bild herein stellen, dann können alle mal drüber schauen ob sie evtl. doch etwas auffälliges feststellen können.

Somit wurde leider alle Vorschläge ausgeschlossen und ich weiß nun echt nicht mehr weiter.

MfG,
Sven

Ich habe bisher nichts von Hornhauttrübungen mitbekommen, sondern nur von Glaskörpertrübungen = Katarakt. Und wenn der Augenarzt durch die Pupille schaut, will er vermutlich alles ausschließen oder bestätigen, was mit dieser Methode geht.

:unsure:Bei der Wikipedia gibt es über Hornhautanatomie mehr zu lesen, als ich Geduld habedry

Hallo Sven,

durch eine alte Augenverletzung (Hornhaut) gibt es auf dem rechten Auge schon gewisse Irregularitäten, die mit dem Keratographen festgestellt werden konnten.. Aber das stärker durch Doppelbilder gestörte linke Auge weist diesbezüglich keine Irregularitäten und keine Hornhautverkrümmung auf. Zum Ausschluss wurden dennoch von mir Monatslinsen verwendet und nach einer knappen Stunde per Überrefr. angeschaut.

Messwerte Brillenglasbestimmung
R +0,25 = -0,25 A 115° Visus 1.25
L -0,25 sph Visus 1.25 +
Mit einem Prisma Basis außen als Gesamtmesswert war keine Verbesserung erzielbar. Am diff. Stereotest bis 1´ nach vorn und 0.5`nach hinten erkannt.

Monatslinsen zum Testabgleich an einem zweiten Termin
Ferne
R +0,25 sph
L -0,25 sph Überrefr. jeweils plan ohne! Restcylinder nach 40 min. Tragezeit gemessen. Der Visus war nicht besser(!) gegenüber dem Visus mit Brille.

Auffallend auf beiden Augen war allein über ein Ophtalmoscope betrachtet ein sehr helles Fundushalbbild oben, unten war das Fundushalbbild dagegen tiefrot bei klar durchsichtigen Medien.
Bei der Amsler-Chart wurde interessanter Weise der mittlere waagerechte Strich im abgedunkelten Raum doppelt gesehen, allerdings nur rechts im unkorrigiertem Zustand. Links war die Amsler-Chart sauber im Seheindruck, obwohl Sven hier auf die Ferne stärker über Doppelbilder klagt. Dies konnte durch abdunkeln des Raumes in der Fernsicht auch provoziert werden. (Schleier / Doppelkonturen)

Ich schließe augenoptisch behebbare Hintergründe aus, aber habe für die genannten Phänomene selbst auch keine Erklärung.
Der Augeninnendruck lag bei ca. 19 mm/Hg auf beiden Seiten.

Bei Sven1 wird es sich um die sog. Linsensklerose handeln, also um Linsen ohne Trübungen, in denen sich jedoch zunehmend subjektiv wahrnehmbar zwei Brennpunkte bilden. Eine Lochblende wirkt hier (fast) beweisend. In der Spaltlampe ist die Sklerose übrigens nicht zu erkennen (allenfalls bei viel Erfahrung zu vermuten). Weitere spezielle Untersuchung sind unsinnig. Die Therapie ist klar (und einfach) operatives Einpflanzen von künstlichen Augenlinsen. Die DB bleiben postoperativ meist noch einige Wochen ("sensorischer Nachhall" der präoperativen Kompensation) angedeutet erhalten, gehen dann aber immer komplett weg.

Hallo Sven,
wenn Du den Test mit einer Lochblende machst, braucht es eine schwarze Pappe mit einem Loch ca. 1.0 -1.5 mm Durchmesser. Dies könnten wir auch im Geschäft simulieren. Die o.g. Erklärung wurde mir zugemailt und wird von mir ins Forum gestellt.

Hallo Sven1,

organisch sind Deine Augen gesund. Das ist erst einmal das Wichtigste. An Deiner Stelle würde ich eine garantiert nebenwirkungsfreie Möglichkeit ausschöpfen die vollständige Augenglasbestimmung bei einem Augenoptiker vornehmen lassen, der mit der MKH umgehen kann. Seinem Rat würde ich folgen Wenn er sagt, Du solltest eine dem Meßergebnis der MKH entsprechende optische Wirkung tragen (im Volksmund Brille), dann mache es auch so.

Daraus ergeben sich zwei Möglichkeiten
1. Deine Probleme sind keine mehr, dann war die fehlende Vollkorrektion die Ursache. 2. Die Probleme bestehen nach wie vor, dann muß weiter gesucht werden.

Keinesfalls sind die Kosten im zweiten Fall vergeudet Du hast Geld dafür ausgegeben, um festzustellen, was es nicht war. Und das ist auch etwas wert.

Also erst, wenn die vollständige Augenoptische Korrektion getragen wird, und die Erscheinungen sind immer noch da, erst dann lohnt sich die Spekulation, was es noch sein könnte.

MfG, Doc

Hallo,

ich mache mir mittlerweile ehrlich gesagt immer größere Sorgen, da mir einfach niemand so richtig sagen kann woher diese DB nun kommen. Ich kann erklären wann sie stärker sind, ich kann sie wenn ich etwas vor das Auge halte unterdrücken (Wie AgnesMaria sage, ein DB wird einfach nur ein Blatt ausgeblendet). Da ich das DB ja mit einem Blatt / Finger kaschieren kann, bleibt für mich als Leihe nur die einzige Erklärung die für mich bis jetzt sicher erscheint Es ist ein Brechungsfehler und kommt definitiv nicht vom Gehirn.

Da sich die DB verändern wenn ich den Kopf nach oben und unten bewege, ist es für mich auch ein Hinweis, dass ein bestimmter Bereich meiner Augen die DB verursacht, bzw. ein bestimmter Winkel wie das Licht einfällt.

An doc möchte ich noch eine Frage stellen

Handelt es sich bei der MKH-Methode nicht um eine Methode zur feststellung von Winkelfehlsichtigkeit? In dem Bereich hat Herr Mosch mir wahrscheinlich schon bestens untersucht. An einer Winkelfehlsichtigkeit kann es auch nicht liegen, da es sich um monokulare DB handelt.

Allgemein macht mir auch die Email die Herr Mosch erhalten hat ziemliche sorgen, es gäbe zwar endlich eine Diagnose, falls das mit der Linsen-Sklerose stimmt, aber ein operativer Eingriff ins Auge macht mir schon Angst, erst recht, weil ich ja nicht wirklich sicher sein kann das es daran liegt, über Suchmaschinen konnte ich zu dem Thema leider auch nichts finden und eine Diagnose einer Lochkarte zu überlassen macht mir als Leihen nicht gerade viel Vertrauen.

Was mich jedenfalls noch interessieren würde ist, in wie weit die Tränenflüssigkeit des Auges Doppelbilder hervorrufen kann, wenn damit irgendetwas nicht in Ordnung ist.

MfG,
Sven

bevor die Diskussion um monokulare DB "überdreht", hier die häufigste Ursache, wenn organische Ursachen und frühere Schielbehandlungen (Sehschultraining und/oder Schieloperationen) ausgeschlossen sind.

diese Einleitung zum e-mail hatte ich vergessen mit zu kopieren. Die Situation ist für mich deshalb relativ klar.

Hallo doc,

Du darst mir glauben dass hinter der Messung (Ergebnis 1.0 Prisma außen) eine komplette MKH stand. Leider ohne nur die geringste Veränderung der genannten DB oder sonstiger "positiv" zu erfahrenden Effekte im Sehen bzw. im Erkennen auch der MKH-Testbilder in Ferne und Nähe. Aufgrund der mail kam mir allerdings noch der Gedanke, dass dies wegen dem "sensorischen Nachhall" möglicher Weise erst mit der Zeit abgeschaltet wird. Wegen der geringen Fehlsichtigkeit könnte sich gewisser massen ein Problem aufgeschaukelt haben, was nun nicht mehr verschwinden will. Dagegen spricht von der Logik aber, dass die DB übereinander(!) liegen. In der Höhe aber kein Test Hinweise angab, und ich habe sie wirklich gesucht!

Es wäre eine Entscheidung und ein Versuch von Sven hier mittels Brillenkorrektion fortzusetzen.

Hallo Sven,
Ich kann der Quelle des e-mails sehr viel Vertrauen entgegen bringen. Im Übrigen, ist die "Fern-"Diagnose hier eingebettet in alle bislang gegebenen Hinweise. Insofern gibt Dir der simple Lochtest (er hat durchaus einige sehr wertvolle Hintergründe, denn es wird das in das Auge eintretende Lichtbündel sehr stark auf den Bereich der achsennahen Lichtstrahlen abgeblendet) physikalisch - optisch definiertere Aussagemöglichkeiten in Deiner Problematik.

Trifft die Ursache zu, wäre dies ein organischer Befund der eindeutig zu Deinem Beschwerdebild passt und der, nach Deinem Ermessen und Deinen Möglichkeiten, zu einem Zeitpunkt "X" einmal komplett behoben werden kann. Allein dies ist in meinen Augen eine viel günstigere Prognose, gegenüber den Ursachen und Verläufen sonst möglicher Hintergründe bei augenoptisch nicht behebbaren monokularen Doppelbildern. Von mir weißt Du ja gewisser Maßen schon, das ich eigentlich augenoptische Ursachen ausschließen wollte. Deshalb ist der oben angeführte Versuch von meiner Seite aus in Deinem speziellen Fall nur halbherzig zu verstehen.

Wir haben darüber schon hier gesprochen.

Es sind Irreguläritäten der brechenden Medien die sicher peripher liegen. Ich wies schon auf die Keratographenaufnahme hin. Noch besser wäre eine Aufnahme mit der Scheimpflugkamera für Hornhaut, Vorderkammer und Linse.

Die Verwendung einer Lochblende und damit die Verbesserung des Sehens weist aber nicht auf eine Linsensklerose hin, Herr Mosch.

Aber Sie haben soweit recht, das auch die Augenlinse unterschiedlich altern kann das dadurch zentral und peripher ungleiche Brechwerte entstehen die monokulare Doppelbilder erzeugen können.

Oder es kann sich auch um eine Dislocatio lentis handeln wo zwei Brennpunkte vorhanden sind. Also Überweisung in eine Augenklinik geben lassen die entsprechende apparative Möglichkeiten der speziellen Diagnostik ermöglicht.

Hallo AgnesMaria,

eine Keratographenaufnahme hat Herr Mosch gemacht, leider Gottes konnten keine irregularitäten festgestellt werden. Ich war bis zu diesem Zeitpunkt auch sicher das sich bei mir sowas wie ein beginnender Keratokonus vorliegt, alle Symtome sprechen dafür, besonders für einen beginnenden Keratokonus.

Zitat einer Keratokonus Website
Erste Anzeichen für Keratokonus sind nicht so sehr unscharfes Sehen und verzerrte Konturen der Gegenstände, sondern schwer zu erklärende Phänomene wie Doppel-, Dreifachbider, Streifen oder Schlieren die von Buchstaben ausgehen, Sterne oder Leuchtspuren beim Betrachten von punktförmigen Lichtquellen im Dunkeln. Relativ häufig ist auch das Phänomen, dass Keratokonusbetroffene oft beim Wechsel der Umgebungshelligkeit besser oder schlechter sehen können.

Meine Sehschärfe ist gut, ich kann relativ scharf sehen und möchte mich in diesem Bereich auch nicht beschweren. MIr gehts im Grunde exakt wie es in diesem Text von der Keratokonus Website steht.

Weiteres Zitat
Bei Keratokonus entstehen durch die kegelförmige, meist exzentrische Wölbung der Hornhaut mehrere Brennpunkte, wo es normalerweise nur einen gibt, d.h. zusätzlich zu dem auf die Retina projizierten Bild sind noch verschiedene andere Phänomene zu sehen.

Wenn ich mich richtig erinnere waren bei meiner Keratographenaufnahme Wölbungen in Form einer "8" zu erkennen, allerdings waren die Höhenunterschiede nur gering, wobei auch das ja unter Umständen ein Hinweis sein könnte, dass es ein beginnender ist.

Ich füge ein Bild ein, wie die Keratographaufnahme bei mir aussah, es ist nicht das Orginal, nur die beschriebene 8 ist wie bei mir.

MfG,
Sven

Linkes Auge
(nur noch als Hinweis, es gibt zwar einen geringen Astigmatismus, der aber durch einen inneren (Linsen-)Astigmatismus sehr gut kompensiert wird)

Hallo Sven,

das Bild, das Du zeigst, ist nichts anderes als ein recht hoher Astigmatismus rectus, ohne Auffälligkeiten.
Bei Paul-Gerhard´s Aufnahme sagen die Indizes/Topographische Klassifizierung des Keratographen ebenfalls keinen Keratokonus voraus.

Rechtes Auge (1)
Hier fällt eine alte Narbe im zentralen Bereich der Hornhaut auf, aber rechts stören Sven die Doppelbilder weniger. Beide Hornhäute zeigen keinerlei Auffälligkeiten, die schon das Programm sonst durch gelbe oder im extremen Bereich durch rote Felder hervorheben würde.

So jetzt hab ich es endlich einigermassen geschafft!, Puh, ich bin doch kein Profi!
Aber jetzt musste es doch sein. Ich bin ja begeistert, von den neuen Möglichkeiten.

Das Bild Nr.1 "Linkes Auge" in optimaler Grösse (Jetzt, NEU zum Schluss!) Hierauf bezog sich Eberhards´ Komentar! Da dies Bild (allerdings noch kleiner) schon gestern von mir übertragen wurde. Ich hoffe, ich weiß jetzt, wie es geht.

Und hier noch einige Infos´ aus einer Praxis.

Über zwei Dutzend Patienten (die mit wildesten Spekulationen zur Ursache von mon. DB kamen) wurden behandelt. In wirklich allen Fällen war es eine Linsensklerose, denn organische Ursachen waren vorher abgeklärt.
In den Jahren 1980 bis 1990 war es dazu übrigens noch sehr schwierig, einen geeigneten Operateur zu finden, denn der sah ja keine Linsentrübung und mit mon. DB konnte er auch nichts anfangen. Inzwischen ist das aber meist kein Problem mehr.

Als schnelles Ausschlussverfahren für optische Ursachen von der vorderen brechenden Fläche (Hornhautaußenfläche) wurde früher und auch noch heute, wenn die Radienmessung nicht eindeutig war, eine gute harte sph oder Plan-KL eingesetzt (beim Augenarzt mit einem Betäubungstropfen vorher). Nur, wenn dann die mon. DB weg waren, war auch die Ursache an der Hornhautaußenfläche zu suchen. Tränenflüssigkeitsveränderungen gleich welcher Ausprägung erzeugen keine stabilen mon. DB. Ein Keratokonus oder -globus, der mon. DB in der hier erwähnten Art erzeugt, muss schon ausgeprägter sein und zudem Visusverminderung aufweisen.

Als Hinweis angefügt
Durch die Keratographie-Aufnahmen erweisen sich die Unregelmäßigkeiten der Hornhaut als völlig unspezifisch für die beschriebenen Doppelbilder. Die Weichlinsen wurden von mir wegen der Kompensation des Hornhautastigmatismus mit dem inneren Astigmatismus in diesem Fall bevorzugt. Beim rechten Auge ergab sich über die KL ein gering gestiegener Visus. Außerdem konnten die Linsen einen Monat versuchsweise getragen werden, (So war ein Ausgleich der geringen Anisometropie testweise möglich). Ein Test mit festen KL dürfte hier keine anderen Erkenntnisse mehr bringen.

Die Keratographenaufnahmen und auch die Fourier-Analyse zeigt, bis auf klitzekleine Veränderungen der astigmatischen Komponente (Berechnung des regelmäßigen Astigmatismus), kaum Auffälligkeiten. Das sieht alles, wie im Normalbereich, aus.

Ich würde meinen Kein Anhalt für Keratokonus.

Minimaler Astigmatismus. Der macht aber nicht die monokularen Doppelbilder.

Auch die sphärische Abflachung der Hornhaut vom Zentrum zur Peripherie ist im Normbereich.

Lochblende weist nicht auf unterschiedliche Alterungsprozeße der Augenlinse hin. Das kann noch was anderes sein. Ein gelockerter Halteapparat der Linse. Vierfachsehen binokular weist darauf hin. Das kann alles sehr gering ausfallen und trotzdem Doppelbiler machen. Das da was in der Richtung ist, darauf spielt ja das Ophthalmoskop-Bild von Herrn Mosch an. Auch ein Lentikonus erbringt solche Doppelbilder. Es müssen nicht Alterationen der Linse wie die vermutete Linsensklerose sein. Es kann natürlich.

Eine harte KL auf das Auge setzen und dann auf die Angaben der Patienten warten, ob nun Doppelbilder monokular vorhanden oder nicht, weist ebenfalls nicht auf einen unterschiedlichen Alterungsprozess der Augenlinse hin. Da spielen ein paar mehr Faktoren eine Rolle.

Ich bleibe dabei Pentacam - Scheimpflugkamera wäre hier besser als Vermutungen aus dem Berlin-Brandenburgischen.

Ich denke , die Praxiserfahrung, von Herrn Mosch hier beschrieben, sieht das ähnlich.

Guten Morgen,

ein Test mit harten KL blieb leider ohne Erfolg, anfang August. erfolgt nun eine Untersuchung mit der Pentacam. Ich hoffe wirklich sehr das man dann endlich nach einem halben Jahr "hin und her rennen" endlich eine Diagnose stellen kann.

Eine frage an die Experten hätte ich noch, kann kurzfristige, sehr starke IR-Strahlung von ca. 10 Minuten die Linse schädigen oder sogar die besagte Linsensklerose hervorrufen? Ich war zufällig ein, vielleicht zwei Wochen bevor die Probleme anfingen sehr hoher Temperatur ausgesetzt.

Gruß,
Sven

Hallo,
ich möchte mich nur ungern in diese disskusion einmischen, doch ich muss hierzu
auch etwas sagen. Also, ich habe die gleichen Symptome wie "Sven1". Ich war damit auch schon beim Augenarzt und in einer Augenklinik, aber organisch nichts feststellbar. Meine Doppelbilder verschwinden auch, wenn ich den oberen Teil der Pupille abdecke. Außerdem habe ich festgestellt, dass die Doppelbilder zunehmen, wenn die Augen, aus welchen Gründen auch immer, anfangen zu tränen. Ebenfalls verstärken sich die Doppelbilder bei leichtem zukneifen der Augen. Wenn ich blinzle, verschwinden die Doppelbilder für kurze Zeit. Kommen dann aber wieder. Man kann sich das so vorstellen, dass sie sich langsam wieder "aufbauen". Mache ich die Augen ganz weit auf, und blinzle dann, dann bleiben die Doppelbilder verschwunden. Doch sobald ich wieder normal sehen will, sprich die Augen nicht mehr so stark anspanne, kommen die Bilder wieder. Ich würde gerne wissen ob diese Doppelbilder mit dem Tränenfilm zusammenhängen können? Ich glaube die Frage ist auch im Interesse von "Sven1"

Das hatte ich ganz vergessen. "Sven1" erwähnte einen Kranz um Lampen bzw. Lichtquellen. Die habe ich manchmal auch, allerdings verschwindet dieser Kranz wenn ich ein paar mal blinzle oder die Augen reibe.

Kann die Ursache vielleicht doch "nur" der Tränenfilm sein?

Wir haben wirklich wie es ausschaut exakt das gleiche Problem, leider kann uns nur niemand helfen (

Ich hätte zwei Fragen an Dich Hast du Probleme mit den Nasennebenhöhlen? (Gefühl von Druck im Kopf, ständig Schnupfen etc.) das andere wär wie es bei Dir mit der Tränenflüssigkeit aussieht, Stichwort trockenes Auge, vielleicht könntest Du es etwas beschreiben damit wir das mal vergleichen können.

Irgendwie liegt es alles ja nahe das es ein gestörter Tränenfilm seien "könnte". Wie sich die DB bei Dir verändern usw. ist alles 100% gleich wie bei mir selbst. Ich denke bei Dir wirds auch so sein das Du auch DB hast, wenn Du das andere Auge zuhälst.

Gruß,
Sven

Hallo,
Ja, ich habe Probleme mit den Nasennebenhöhlen. Es besteht nämlich eine Hausstauballergie. Schnupfen nicht gerade ständig, aber sehr oft. Ein Druckgefühl habe ich manchmal an der Stirn, also über der Nase. (Haben Sie das mit den Nasennebenhöhlen, Schnupfen und Druckgefühl auch?) Ich habe öffters leichte Symptome des trockenen Auges. Sprich Fremdkörpergefühl und brennen. Ich sitze allerdings auch oft vor dem PC. Das könnte eine Ursache dieser Symptome sein.

Ich hab auch schon geschrieben, dass die Doppelbilder schlimmer werden, wenn
die Augen anfangen zu tränen (Ist das bei Ihnen auch so?). Daraus habe ich mir dann folgende Theorie gebastelt Könnte es daran liegen, dass die Tränenflüssigkeit nicht richtig über den Tränenkanal abfließen kann? Denn morgens tränen meine Augen relativ stark (auch Symptome eines trockenen Auges) und die Tränenflüssigkeit läuft dann außen herunter (Hört sich komisch an, ist aber leider so). Aber nicht jeden morgen.

Und ja, Doppelbilder sind auch da, wenn ein Auge zu.

Ja, ich habe Probleme mit den Nasennebenhöhlen. Es besteht nämlich eine Hausstauballergie. Schnupfen nicht gerade ständig, aber sehr oft. Ein Druckgefühl habe ich manchmal an der Stirn, also über der Nase. (Haben Sie das mit den Nasennebenhöhlen, Schnupfen und Druckgefühl auch?)

Auch hier alles wie bei mir, wobei ich nicht weiß, warum ich Probleme mit den Nebenhöhlen habe. Hab nun schon bald 1/4 Jahr am Stück Probleme damit. Schnupfen, Druckgefühl dabei natürlich auch vorhanden und oftmals Kopfschmerzen.

Ich hab auch schon geschrieben, dass die Doppelbilder schlimmer werden, wenn
die Augen anfangen zu tränen (Ist das bei Ihnen auch so?). Daraus habe ich mir dann folgende Theorie gebastelt Könnte es daran liegen, dass die Tränenflüssigkeit nicht richtig über den Tränenkanal abfließen kann? Denn morgens tränen meine Augen relativ stark (auch Symptome eines trockenen Auges) und die Tränenflüssigkeit läuft dann außen herunter (Hört sich komisch an, ist aber leider so). Aber nicht jeden morgen.

Bei mir sind die Doppelbilder manchmal sehr stark nach dem Aufstehen, dann laufen mir übrigens auch schonmal am Rand von den Augen (außen) Tränen herunter.

Was mich noch interessieren würde ist, ob die Doppelbilder stärker werden, wenn ein Ziel fixiert wird und dann der Kopf nach unten oder oben bewegt wird? Und wie sieht es mit der Blendempfindlichkeit (z.B. Autoscheinwerfer im Dunkeln) aus? Nicht zufällig stark gestreut, bzw. mit Streifen abgehend Wink

Gruß,
Sven

Edit Mehrere Packungen Sinupret Forte und ne menge Nasenspray haben übrigens nicht geholfen. Daher Montag Termin beim Hausarzt für Überweisung nach HNO-Arzt.

Ja, Doppelbilder stärker bei fixieren von Zielen und dann Kopf nach oben oder unten.
Und auch Blendempfindlichkeit Z. B. Strahlen abgehend

Da kann man wohl nur hoffen das es wirklich "nur" an den Tränen liegt. Aber beruhigend ist es doch auf eine Art schon, dass die Augenärtzte nichts "organisches" feststellen können.

Ach übrigens. Ich wurde damals auch wegen Kopfschmerzen zum HNO-Arzt überwiesen. Diagnose Hausstauballergie. Muss jetzt nen Dauernasenspray nehmen (Beclometason Nasal - verschreibungspflichtig). Wenn man das ersteinmal eine Weile geommen hat, wird das mit der Nase wirklich besser. Aber mit den Augen weiß ich auch keinen Rat mehr. Ich wurde jetzt zur Sehschule geschickt (September), aber das wird wohl auch nichts bringen. Dort werde ich aber von meinem Verdacht mit den Tränen erzählen.

Wenn es was neues gibt, werde ich selbstverständlich drüber schreiben. Ich hoffe irgendeiner von uns kann eine Lösung finden, denn diese Ungewissheit macht einen mehr zu schaffen als das Problem an sich.

Ja, ungewissheit ist immer das schlimmste. Ich habe wie gesagt Montag einen Termin beim Hausarzt und ende August die Pentacam Untersuchung, was wohl die letzte Möglichkeit ist etwas am Auge feststellen zu können.

Ich werde natürlich wie immer weiterhin berichten wenns was neues gibt, nun sind wir ja schon zwei mit dem Problem.

Gruß,
Sven

Schade, Sven hat mir per mail mitgeteilt, dass der Termin beim Arzt am Montag erstmal geplatzt ist. Der Arzt war verhindert.

Nun gilt es noch zuzuwarten.

Hallo Prometeus,

ich zweifle an der Theorie "Tränen". Hier sollten die Bedingungen bei jedem Lidschlag variieren, und je nach Aufreizzeit des Tränenfilms total verändert sein. Zum Glück schafft dies der Tränenfilm nicht. Sonst hätten viel mehr Menschen dies Problem.

Entweder hat Deine Hornhaut eine vernarbte Oberfläche, oder zumindest eine sehr unregelmässige Struktur, oder der Fall (es hört sich ja ähnlich an) liegt ähnlich, wie bei Sven vermutet, an der Augenlinse.

Meines Wissens bietet nur eine Untersuchung per "Pentacam der Fa. Oculus" eine sichere Ausschlussdiagnostik. Das seit wenigen Jahren erhältliche Gerät ist noch nicht so verbreitet. Ich empfehle Dir eine medizinische Untersuchung zur Abklärung. Sven hat seinen Arzt wohl über das Internet ausfindig gemacht, da der einzige Facharzt, der dies Gerät in unserer Gegend nutzt, z.Zt. in Urlaub weilte.

Ich weiß nicht, wo Prometeus wohnt, aber in Köln ist die Praxis Maus & Heiser, dort ist eine Pentacam.

Hallo,

Pentacam - Scheimpflugkamera blieb ohne Befund. Es gibt nach wie vor keine Verbesserung und wie es ausschaut kann mir wohl niemand helfen...

Was aufgefallen ist (Schon dem zweiten von vielen Ärzten), meine Pupillen sind wohl sehr groß, er meinte meine Probleme könnten davon kommen. Hab Tropfen gegen Grünen Star bekommen (Diese haben als Nebenwirkung das die Pupillen kleiner werden - Pilopos 0,5%). Meine DB und Blendempfindlichkeit wird dadurch zwar weniger,verschwinden aber auch bei minimaler Pupillengröße nicht komplett, bisher jedenfalls, ich habe die Tropfen erst 2 oder 3mal genommen.

Könnte mir bitte auch mal jemand erklären woher es genau kommt wenn man solche farbigen Lichthöfe um Glühbirnen sieht? Ich sehe solche farbigen Ringe z.B. um Autoscheinwerfer oder um normaler Glühbirnen, bei denen kein mattes Glas drum ist. Bei Halogenstrahlern hab ich das auch sehr stark, aber da ist es glaube ich ja normal. Wer schön wenn mir das jemand erklären könnte.

Gruß,
Sven

Hallo Sven,

wenn ich nicht wüßte, daß alle notwendigen Untersuchungen schon gemacht sind,würde ich jetzt aufgrund Deinerfarbigen Halos (Lichthöfe) doch wieder an Keratokonus denken.
Aber Deine Hornhaut zeigt noch nichts davon, lt. Keratometerdaten.

Der Arzt welcher die Pentacam Untersuchung gemacht hat konnte auch keinen Keratokonus erkennen, hat er von sich aus gesagt ohne weitere Nachfrage.

Irgendwo her müssen die Doppenbilder, Lichthöfe und Blendempfindlichkeit aber kommen, leider hab ich absolut keine Idee mehr an wen ich mich noch wenden kann, jetzt wo sogar die Pentacam Untersuchen nichts aufdecken konnte... (

Was niemand wirklich ausgeschlossen hat sind die Tränen und meine chronische Nebenhöhlenentzündung. Es wurde zwar gesagt das es nicht vorstellbar ist oder unwahrscheinlich, jedoch konnte bei allen Dingen die naheliegend sind ja nichts gefunden werden.

Was ich Prometeus noch fragen wollte, gibt es bei Dir vielelicht irgendetwas neues?

Gruß,
Sven

Hallo,
nein bei mir gibt es leider auch nichts neues. Aber das mit den Pupillen ist sehr interessant, da meine auch sehr groß sind. Und das sich die Doppelbilder leicht gebessert haben ist doch schon mal was. Vielleicht verschwinden diese ja wenn man die Tropfen länger nimmt. Und das mit mit der Pentacam nichts schlimmes festgestellt wurde, ist doch auch nicht schlecht.

Hallo Sven!

Deine Beschreibung passt auf meine Beschwerden wie die Faust auf's Auge! Lies mal meine Beiträge unter Sonstige Themen ("Durch Epidemica?" und "Glaukom?"!
Mal eine ganz andere Frage Ist die gelegentliche Anwendung von den dir verordneten Augentropfen Pilopos 0,5% unbedenklich auch wenn bei dir kein Glaukom bzw. erhöhter Augeninnendruck festgestellt wurde?
Ist Herr Mosch Augenarzt oder Optiker und wo genau?

MfG
Luwi

Hallo,

die beschriebenen Phänomene der Doppelbilder treffen auch bei mir größtenteils zu, vielleicht aber ist bei mir eine andere Erkrankung der mögliche Auslöser

Ich war dieses Jahr zweimal wg. Verdacht auf eine entzündliche ZNS-Erkrabkung im Krankenhaus ( multiple T2-Hyperintense Herde im subkortikalen Marklager, verdacht auf encephalomyelitis disseminata )

Ich wurde mehrmals, letztmalig im August im Klinikum augenärztlich Untersucht mit dem Ergebnis o.B., allerdings hatte ich die nachfolgenden Beschwerden da noch nicht

- strahlenförmige Ausbreitung rund um punktförmige Lichtquellen
- schleierhafte Verzerrungen rund um Lichtquellen, welche
auf dem rechten Auge nach rechts und auf dem linken nach links verzerrt sind
- brennende Augen
- versersetztes zweites Bild einer Lichtquelle, deutlich schwächer und nach
unten verschoben ( auch bei beidäugig )
- Lichthöfe
- Das Lesen von Texten mit kleinen Buchstaben ist schwierig,
Buchstabenkonturten sind nich gestochen scharf
- Schleiersehen in der Dunkelheit, Beispiel Tachoscheibe ablesen, hier bilden sich
Schlieren/Schleier, :blink:ende Objekte, wie zB. die Blinkerkontrolleuchte
erscheinen auch deutlich doppelt bei beidäugigem Sehen.

Ich werde demnächst ( geplant am 12.12. ) in die Ambulanz der Uni Mainz gehen.

Ob diese Veränderungen im Auge lokalisiert sind, möchte ich bei diesem Ambulanztermin ansprechen und weiterverfolgen.

Viele Grüsse

Hardy

Hallo Sven,

zu der chronischen Nasennebenhöhlenentzündung fällt mir noch etwas ein. Hast Du mal einen Zahnstatus machen lassen? Also am besten ein Panoramaröntgenbild (nachfragen, ob die Praxis so ein Röntgengerät hat) des Ober- und vielleicht auch Unterkiefers. Denn oft hat man chronische Eiterherde in den Zahnwurzeln und nicht immer äußert sich dies durch Zahnschmerzen, vor allem, wenn der Zahn eventuell eh schon überkront und der Nerv gezogen wurde.

Zahnvereiterungen können zu Kopfschmerzen und Nebenhöhlenvereiterungen führen, Streptokokken sind der Auslöser. Unbehandelt können diese in den ganzen Körper geschwemmt werden und Schlimmes anrichten (Hirnhautentzündung, Nieren- und Herzprobleme, Gelenentzündungen. Mittels Blutuntersuchung kann man den ASL-Titer bestimmen lassen, er soll unter 200 sein, alles darüber weist auf einen chronischen oder auch akuten Schub hin, beim akuten sind dann i.d.R. auch die Leukozyten erhöht.

Mit dem Sehen direkt hat dies nun nichts direkt zu tun, aber da Du mehrmals Deine Nasennebenöhlenprobleme erwähntest, denke ich, der Tipp könnte hilfreich sein.

Übrigens hat bei mir so eine Zahngeschichte dazu geführt (neben den unerträglichen Kopfschmerzen), dass meine Prismenwerte nun angestiegen sind - wahrscheinlich ausgelöst durch Krankheit und Stress, und schließlich entgleiste mir ein Kompensationsmechanismus. Vorher hatte ich 5 Jahre lang stabile Werte.....

Viele Grüße
Kerstin

Hallo Sven,

wie ist es denn mit den Doppelbildern weiter gegangen?

Falls du noch keine Lösung hast, lies doch einmal meinen Erfahrugnsbericht über "Monokulare Doppelbilder durch Druck des Oberlides auf die Hornhaut" durch und überprüfe bei dir folgendes

1. Wo befindet sich der Rand des Oberlides, wenn du im Dunkeln arbeitest, also die Pupille groß ist? Liegt der Lidrand dann im Bereich der Pupille, eventuell auch nur dann, wenn du nach unten blickst?
2. Verschwinden die Doppelbilder, wenn du die Augen etwas schließt?
3. Kommen die Doppelbilder nicht, wenn du die Augen bewusst ("krampfhaft") weit offen hältst?

Möglicherweise ist bei dir die Ursache die gleiche wie bei mir und du brauchst dir wenigstens keine Sorgen mehr zu machen.

Nach den Ausführungen von Prof. Kommerell sind die Hornhautveränderungen durch das Oberlid nur durch Strichskiaskopie sicher zu erkennen.

Herzliche Grüße, Helmut

Hallo Helmut,

rsgza schrieb

wie ist es denn mit den Doppelbildern weiter gegangen?

Ich habe zuletzt eine Untersuchen mit der Pentacam durchführen lassen, das war im September? letzten Jahres. Meine Linse war laut Augenarzt (welcher mich als erstes nach mehr als 6 Augenärzten vermutlich ernst genommen hat) absolut klar.

Eine genaue Ursache konnte auch hier nicht ermittelt werden. Es wurde aber festgestellt, dass meine Pupillen in der Dunkelheit sehr groß werden. Mein rechtes Augenlied hängt übrigens seit vielen Jahren minimal herab (fällt normal kaum auf).

Im Grunde bin ich jedenfalls nicht weiter gekommen, eine defekte Linse wie vor einiger Zeit hier disskutiert möchte ich mir aber auch nicht einreden lassen, was ist wenn ich mir eine Kunstlinse einsetzen lasse und sich nichts verändert? Ich glaube ich würde ausrasten evil

Nach wie vor also monolulare, vertikale Doppelbilder auf beiden Augen. Außerdem ein oft tränendes und gereiztes Auge, sowie farbige Kreise um helle und blendende Leuchtquellen wie manche Autoscheinwerfer.

alls du noch keine Lösung hast, lies doch einmal meinen Erfahrugnsbericht über "Monokulare Doppelbilder durch Druck des Oberlides auf die Hornhaut" durch und überprüfe bei dir folgendes
Habe ich gemacht.


1. Wo befindet sich der Rand des Oberlides, wenn du im Dunkeln arbeitest, also die Pupille groß ist? Liegt der Lidrand dann im Bereich der Pupille, eventuell auch nur dann, wenn du nach unten blickst?
Beim nach unten schauen dürfte der Lidrand definitiv drüber liegen, ich werds aber mal genau betrachten und noch bescheid geben.

2. Verschwinden die Doppelbilder, wenn du die Augen etwas schließt?
Ja, komplett. Habe wenn ich die Augen leicht schliesse dadurch das die Doppelbilder verschwinden eine meiner Meinung nach perfekte Sehschärfe. Mit Doppelbildern lässt sie eher zu wünschen übrig im Dunkeln.

3. Kommen die Doppelbilder nicht, wenn du die Augen bewusst ("krampfhaft") weit offen hältst?
Beim starken aufreissen der Augen kann ich die doppelbilder teilweise/meisstens auch unterdrücken, ist aber nicht gerade besonders angenehm Wink

Nach den Ausführungen von Prof. Kommerell sind die Hornhautveränderungen durch das Oberlid nur durch Strichskiaskopie sicher zu erkennen.
Kann ich mich von diesem Professor untersuchen lassen? Geld spielt dabei keine Rolle.

Ich möchte Dir auch nochmal für diesen Beitrag danken und bin immer erfreut wenn jemand versucht mir zu helfen, wenn auch bisher _leider_ erfolglos.

MfG
Sven

Hallo Sven,

Herr Mosch, mit dem du ja schon vor einiger Zeit Kontakt hattest, hat kürzlich von mir den Artikel von Prof. Kommerell erhalten und sich schon mit dem Problem beschäftigt.
Ich denke, er kann dir auch weiter helfen, das dürfte der einfachere Weg sein.
Prof. Kommerell war an der Augenklinik der Universität Freiburg tätig und ist inzwischen emeritiert, also quasi in Pension. Ich glaube nicht, dass er noch praktiziert.

Viele Grüße, Helmut

Noch ein Nachtrag
Die farbigen Ringe um Lichtquellen hatte ich vor vielen Jahren auch mal, da wurde nach längerem Suchen eine Iritis (Regenbogenhautentzündung) diagnostiziert, die mit irgend welchen Tropfen schließlich erfolgreich behandelt wurde. Wenn ich mich recht erinnere, waren das Cortison-Tropfen; aber die sind am Auge nicht unproblematisch.

Hallo Sven,

mir ist noch ein Selbsttest zur Ursachenfindung eingefallen

Wie ist es denn unmittelbar nach dem Aufwachen? Entwickeln sich die Doppelbilder (hoffentlich) erst nach einiger Zeit, würde dies auf einen Zusammenhang mit den Augenlidern hinweisen. Sind sie jedoch sofort da, dann sind die Augenlider wahrscheinlich die falsche Spur.

Viele Grüße, Helmut

Hallo Sven,

lass doch noch mal von Dir hören. Mein Angebot steht ja noch.

Hallo zusammen,

dieses Thema ist zwar schon sehr alt, allerdings kann ich mich zu 100% mit dem Threadersteller identifizieren. Diese monokularen Doppelbilder und auch alles andere, was Sven(Threadersteller) angesprochen hat trifft auf mich zu. Auch die Probleme mit den Nasennebenhöhlen! Und das die Doppelbilder verschwinden wenn ich mir ein Finger vors Auge halte. Ich erkläre mir das so, dass ich mir mit dem Finger die Stelle der Netzhaut abdecke, an der das Licht das zweite mal auftrifft. Gleiches gilt, wenn ich die Augen "zusammenpetze".

Schlimm ist es auch nur Abends, wenn meine Pupillen groß sind.
Ich komme gerade vom Augenarzt und habe die Augen getropft gekriegt und sehe jetzt alles doppelt.

Auch strahlen alle Lichtquellen, wie riesige Sterne. Lichthöfe sehe ich auch um sie herum.

Im Kiefer hab ich auch ständig leichte Schmerzen, beim Kauen knackt es. Manchmal habe ich auch leichte Schmerzen im Zahnfleisch.
Mein Entzündungswert(CRP) im Blut liegt bei 212 (Normal unter 5).
Allerdings hab ich bis jetz nur Diagnose: Schilddrüsenüberfunktion mit Struma(Kropf).

Ich habe alles gelesen und konnte nichts, wirklich gar nichts finden was ich nicht auch habe.

Ich war schon bei 2 Augenärtzen. Die konnten nichts finden, auch keinen Keratokonus. Er sagte aber, dass mit diesem Gerät kein beginnender Keratokonus erkannt wird. Ich hatte aber auch immer das Gefühl, die nehmen mich nicht ernst oder wissen nicht was ich meine.
Ich traue mich schon kaum noch zum Arzt, weil die mich glaub für bekloppt halten.

Das wars erstmal, mir fällt aber sicher noch mehr dazu ein. Hab das nämlich schon lange(seit Sommer)

Ich hoffe jmd antwortet mir mal, ansonsten mach ich vllt mal ein Thema auf, ich würde zu gern wissen was dieser Sven noch rausgekriegt hat, möchte nur ungern den gleichen Ärtzemarathon hinlegen. Morgen hab ich Termin beim Neurologen.

Bin übrigens männlich und 20 Jahre alt.

Danke!

Hallo Morph,

zunächst: ich denke, Du solltest Deinen eigenen Thread aufmachen - kommt immer besser...

und dann: Zu allererst die Entzündung im Körper ausfindig machen (Zähne?!?!) und die Schilddrüsenwerte in den Griff bekommen. Beides hat Auswirkungen auf das Binokularsehen!

Dann erst der Augenarzt.

Viele Grüße
Kerstin

würde mich mal interressieren wie es weiterging. Habe seit 5 Tagen exakt die gleichen Symptome...

Hallo,

nachdem es inzwischen den i.profiler der Firma Carl Zeiss Vision gibt (seit August 2007)

würde ich mir dessen Ergebnisse bei den angesprochenen Fällen gerne mal ansehen.

Zur Erklärung, hier wird mittels eines Wellenfrontsensors über die volle Pupillenöffnung die Abbildung des menschlichen Auges ausgewertet. Zudem gibt es dargestellte Fehlerbilder und auch Beschreibungen der Abbildungsfehler höherer Ordnung.

Hi, ich würde in diesem älteren Thread gerne nochmal einsteigen, weil meine monokularen Doppelbilder immer intensiver werden und ich auch immer mehr Kopfweh kriege, ich frage mich, welche Untersuchungen ich noch in die Wege leiten soll.

Meine Doppelbilder waren bisher immer (monokular) übereinander versetzt, z.b. dass ich den Waagrechten T-Strich darüber nochmal sehe oder das obere Drittel vom buchstaben "S" etc. Seit etwa 2 Monaten sehe ich jetzt zum ersten Mal auch nach links/rechts leichte Verschiebungen, da hat sich also was verändert Sad

Hornhautverkrümmung wurde festgestellt (Werte könnte ich bereit stellen heute Abend), aber da hat man schon 2,3 verschiedene gemessen, keine Brille brachte Besserung, im Gegenteil, komplett unverändert die Doppelbilder.

Was mir auffällt: IN der Ferne sind sie viel stärker, sie sind besonders bei hell-dunkel-kontrasten und besonders bei elektronischen Geräten, also TV-Bildern, PC-Monitoren, Handy.....alles, was mehr leuchtet quasi. Tagsüber in der Natur bei Sonne nehme ich sie mit Sicherheit am wenigsten wahr, nachts am TV am stärksten. Mittlerweile wird so ziemlich alles doppelt angezeigt wo hell in schwarz übergeht. z.b. helle gesichtshaut im tv und schwarzes haar darüber. da sehe ich dann sozusagen die stirn darüber in den haaren nochmal Sad Lenkt natürlich sehr stark ab.

Trockene Augen habe ich .......ich tropfe echt oft, aber ich habs Gefühl durch die Tropfen ist das mit den Doppelbildern noch intensiver, weil die augen dann feucht sind und dann scheint das noch verstärkt zu sein. Seit kurzem wackeln die Doppelbilder auch minimal, also im milimeter-bereich, aber es verschlechtert sich eigentlich permanent.

Was bei mir noch nie gemacht wurde, die Ursache der Trockenheit festzustellen.....also Tränenfilm oder so, könnte hier die Antwort liegen? Falls ja, wie soll ich das umsetzen? Bei unskriegt man bei augenärzten nach 3,4 monaten mit Glück einen Termin, die meisten nehmen gar keine neuen Patienten auf......kann man wegen sowas einfach in die Augenklinik? IN dem Fall Freiburg.

Ich würde gerne einen Termin mit einem Experten der Augenklinik Freiburg ausmachen, aber das geht dann halbes Jahr oder länger ... bei mir kamen jetzt zu den Doppelbildern noch leichtes Augenflimmern dazu, also fast die volle Palette jetzt für meine Augen.

In den Augen/Pupille sieht man per Spiegel auch ein leichtes Pochen...... Sad Aber ich war schon zigmal beim Augenarzt, es hieß immer nach kürzesten Tests ohne Befund.....ich glaub, es bedarf professionellerer Tests.

Ich kann mich euch nur anschließen, habe die gleichen Symptome.
Habe auch schon 2 Augenärzte hinter mir und bei einer Sehschulung war ich auch, leider ohne Erfolg.
Bei mir fing es vor ca 1,5 Jahren an und nahm bis heute an Stärke zu.
Wie morph leide ich wahrscheinlich auch an einer Schilddrüsenfehlfunktion, bei mir sind es jedoch Symptome einer Unterfunktion, welche im Januar diesen Jahres begannen.
Vielleicht hat es damit etwas zu tun.

Hey! Habe ebenfalls DIESELBEN Symptome. Innerhalb 1-2 Jahren haben sie sich sehr verschlimmert. Ich habe auch Probleme mit Nasennebenhöhlenentzündungen! War schon bei mehreren Augenärzten und Neurologen. Bald hab ich ein Termin in einer Uniklinik. Über weitere Antworten würde ich mich echt freuen. Danke.

Und auch mich hat es getroffen, ich habe seit Jahren diese Doppelbilder, aber kein Augenarzt kann es sich erklären - immer nur Vermutungen.
Wo bittschön steht denn hier die Wissenschaft? Da können sie einem neue Linsen implantiert oder die Hornhaut ablasern - aber diesen Fehler können sie nicht einmal vernünftig diagnostizieren. Oder liegt es etwa daran, dass man damit kein Geld verdienen kann? Böse Unterstellung, ich weiß, aber ich habe schon etliche gelangweilte, unmotivierte Augenärzte erlebt, die erst dann extrem munter wurden, als ich meine Absicht über einen refraktiven Linsentausch bekundete. Sorry, das musste ich mal loswerden... und bleibe damit wie viele andere weiter auf der Suche nach des Rätsels Lösung.

Guten Morgen! Ich habe seit etwa einem Jahr die exakt gleichen Symptome und auch keine Lösung in Sicht.. Allerdings verschlechtert sich das sehen permanent. Hat sich bei Ihnen inzwischen eine Diagnose ergeben? Gruß Sebastian

Hallo Zero,

nachdem ich jetzt seit einem Jahr exakt das gleiche Problem habe und von Arzt zu Arzt gerannt bin, werden jetzt im September die Linsen getauscht. Es ist mittlerweile fast unerträglich geworden, sowohl vom sehen als auch von Kopfschmerzen, ziehen, druckgefühl usw. 

Ich bin gespannt ob das die Lösung bringt. Vielleicht hilft dir das ja als Anhalt. 

Gruß Seb

Ich habe das gleiche Problem, Doppelbilder auch mit einem Auge bei weißer oder leuchtender Schrift auf hellem Hintergrund, Lichtquellen sind ausschweifend, Ampelmännchen nur noch als großer, leuchtender Punkt erkennbar, nicht mehr als Figur. Zudem Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Gesichtsschmerzen. Beschwerden werden über den Tagesverlauf stärker. Problem besteht auch mit Korrektur (Sowohl Brille als auch Linsen) der Kurzssichtigkeit u. Hornhautverkrümmung (minnimal -0,5)
Augenärzte haben keine Erklärung, wo die Wissenschaft bei diesem Thema steht, frage ich mich auch...
Ich bin überzeugt davon, dass es etwas mit meiner Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie zutun hat, hierbei sind weder Augenärzte noch Unikliniken nach meiner Erfahrung die richtigen Ansprechpartner.
Vielleicht können andere Betroffene dahingehend weiter forschen? Bezüglich der Kopfschmerzen macht das auch Sinn. Bin ebenfalls dankbar für weitere Info.

Moin,

monokulare Doppelbilder haben mit WF nichts zu tun. Das sind Ergebnisse von irgendwelchen Fehlern der brechenden Medien im Auge. Also nichts anderes, als noch nicht richtig gemessene Fehlsichtigkeit, was auch die Kopfschmerzen erklären kann.

Scheint wohl ein komplexeres Problem zu sein. Ich habe bisher auch keine wesentlichen Fortschritte. Die Probleme verschlechtern sich quasi zusehends. Jetzt scheint man erkannt zu haben, dass meine Hornhaut eine zu geringe Spannung aufweist. Das klingt mit Blick auf die Symptomatik plausibel, Gründe oder geschweige denn eine Lösung gibt es bisher leider weiterhin nur nicht. 

Vielleicht gibt es hier ja zwischenzeitlich neue Erkenntnisse?

Gruß Sebastian 

Harte Kontaktlinsen. 

Zuwenig Spannung.... Hornhautschichten zu dünn oder nicht gut vernetzt. Dystrophie von Epithel, Bowman- Membran, Stroma, Descement oder Epithel. Therapie: harte Kontaktlinsen als, quasi, Verband.

Hallo alle zusammen...Auch ich habe seit 3 Jahren die monukularen Doppelbilder. War bei vielen Ärzten auch in der Uniklinik Magdeburg. Keiner hat eine Erklärung. Hat jemand inzwischen eine Lösung für die Symptome? 

Gruß Thomas 

Moin Thomas,

es gibt zu viele Möglichkeiten, z.B. beginnende Cataract, trockene Augen, irreguläre Hornhaut, Keratokonus....

Hallo Herr Luckas...

Ich habe eine schweres Sica Syndrom. Meine Ärztin hat meine Tränenkanäle mit Stöpsel verschlossen. Ich sehe die DB nur mit dem rechten Auge. Ich trage eine Brille mit 0.25 / 1,0 /170 Grad. Dieser Wert ist seit 3 Jahren unverändert.  Ich hatte ein OCT und eine Hornhauttopographische Untersuchung. Alles ok. Doch die DB werden mehr. Ich war letzte Woche bei einen Optiker der besitzt das neuste Gerät von der Firma Rodenstock. Er konnte damit die Werte für Tag und Nacht ermitteln. Nachts brauch ich 0,5 Dioptrien mehr. Dabei wurde auch die Hornhaut topographiert und Bilder von der Linse gemacht. Alles ohne Auffälligkeiten. Wegen dem Sica Syndrom meinte ein Augenarzt ich sollte mich mal auf das Sjögren Syndrom testen lassen. Das macht auCh Probleme mit den Augen. Der Test ist abereits sehr langwierig. Aber ich klammere mich an jeden Strohhalm. 

MfG. Thomas  H.

Hallo, ich würde gerne wissen wie es euch nach so langer Zeit geht, exakt die selben Probleme hab ich.

Hallo,

auch ich leide unter den meisten hier beschriebenen Symptonen, seit über 5 Jahren Doppelbilder über den Objekten. Verschiedene Augenärzte und auch eine Uniklinik konnten nichts feststellen. Neurologe unauffällig, ebenso wie MRT.

Ein Brille trug dann zur Linderung bei, sodass ich den Alltag bewältigen konnte. Wenn ich also "schärfer" sehe, sind auch die Doppelbilder geringer (aber nie weg).  Lochblende, bzw. Finger von oben ins Sichtfeld schiebe hilft tatsächlich auch.

Nun scheint wie ein zweiter Schub dazugekommen zu sein, und die Doppelbilder sind nun mit Brile so stark wie früher ohne. Ein Optiker diagnostizierte mir eine starke Verschlechterung der Sehstärke und verwies auf einen Augenarzt, nur ist ein Termin in naher Zeit hier fast aussichtslos. 

Besteht hier ein genereller Zusammenhang mit den Doppelbilder? Also habt ihr anderen Betroffenen auch gleichzeitig eine Sehschwäche? Und an die Experten, wo kann das noch hinführen / enden? Könnte Lasern dieses Problem lösen oder eher Verschlimmern?

Wie ergeht es den Betroffenen, im speziellen Sven1? Sein Beitrag ist von 2006 und mich würde sein Weg interessieren.

Vielen Dank für die Anworten und viel Durchhaltevermögen an alle Betroffenen. Wir müssen alle nützlichen Infos sammeln!

Hallo Thomas, 

der Thread ist so alt, ich glaube nicht das du hier noch eine Antwort der entsprechenden Person bekommst.

Du bist jedenfalls nicht allein, schau mal in meinen Beitrag:

Doppelkonturen - Bin Ratlos

Ich denke wir können uns die Hand geben.

Ich würde mich auch sehr gerne einmal zu dem Thema melden, weil ich quasi mit den gleichen Symptomen auch schon seit ca. 3 Jahren auf einer Arzt/Optiker Odyssee bin. 

Ich habe in dieser Zeit aber auch einige Erkenntnisse erlangt, die ggf. auch bei einigen der anderen Betroffenen zutreffen und für Erkenntnisse sorgen können.
 

Auch ich sehe monokulare Doppelbilder, ich würde sagen auf beiden Augen ähnlich stark ausgeprägt. Irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass ich die Höhe und Stärke dieser nach oben verschobenen DB mit der Stellung meiner Augenlider beeinflussen kann. Es gibt bei mir also einen eindeutigen Zusammenhang Zwischen Augenlid und DB (dabei ist mir dann auch aufgefallen, dass ich von Natur aus eher tief sitzende Augenlider habe. Diese bedecken zum Teil sogar meine Pupille und das ist auch exakt der Bereich in dem dann die DB erzeugt werden).

Kneife ich meine Augen bewusst noch etwas weiter zu, kann ich meinen Seheindruck nochmals schärfen und gleichzeitig auch die DB so gut wie eliminieren. 
 

Reiße ich meine Augen bewusst weit auf wird zwar mein Seheindruck insgesamt unschärfer, allerdings verschwinden dann auch die von den Lidern erzeugten DB. 
 

Was beim Aufreißen jedoch bleibt sind trotzdem manchmal leichte DB, die ich bei mir A) auf meinen recht hohen Astigmatismus zurückführe und/oder Dirol auch auf relativ trockene Augen, die denke ich schon zu einer verzerrten Sicht führen können. Diese DB sind auch nicht konsistent nach oben versetzt sondern manchmal auch genau nach unten oder sogar beides. -> vielleicht hat hierzu noch jemand eine Idee woher das kommen könnte? Ist mein Astigmatismus evtl nicht vollständig korrigiert? Ich werde ebenfalls mal meine Brillenwerte anhängen

R: -5,25  4,00  14
L: -4,50  4,25  174

Organisch und neurologisch habe ich sonst nämlich auch schon einiges hinter mir (Ausschluss von MS sowie Myasthenia Gravis - das war eine harte Zeit und ich hoffe, dass so etwas den meisten erspart bleibt - auch wenn eine Abklärung natürlich auch immer zu Gewissheit führt) 

Alles in allem bin ich aber auch noch unzufrieden mit meinem Seherlebnis. Eine konsequente Therapie für trockene Augen habe ich jedoch auch nie gemacht (d.h. Wärmekompressen, Lidmassage etc.) - vielleicht bringt das ja irgendwas. 
 

Ich hoffe es kann sich jemand in dem Geschriebenen wiederfinden und vielleicht hat ja jemand noch die ein oder andere zündende Idee/Erklärung oder Ergänzung! 
 

Liebe Grüße

Vicky

Bitte jeweils eigenes Thema eröffnen!

Seit 2000 · Impressum