Hallo,
ich war heute beim Optiker (einer der auf der Liste des ivbv steht), der nach MKH mißt.. Dieser hat kanpp 1 1/2 Stunden meine Augen ausgemessen (mit Gespräch) und folgendes herausgefunden
1.) Meine Brille ist zu stark, bzw. der Astigmatismus ist falsch korrigiert. Er hat dazu u.a. meine Augen auch mit einem Computer gescannt, das die Hornhautverkrümmung auf dem Bildschrim sichtbar gemacht hat. Dies sah sehr interessant aus. Auf jeden Fall ist meine Brille bei Berücksichtigung des Astigmatismuses um 0,25 Dioptrinen zu stark (seiner Meinung nach).
2.) Ich habe eine Winkelfehlsichtigkeit (kein Wunder haben ja auch 75% der Bevölkerung... das hat die Optikerin auch nicht geleugnet). In der waagrechten beträgt diese 3cm/m und in der Horizontalen 0,75cm/m. Also wohl eher gering.
Ich muss dazu sagen, dass diese Messung, obwohl sie extrem lange gedauert hat, mir ziemlich suspekt vorkam (das habe ich auch der Optikerin gesagt). Das Kreuz beim Polatest war nur minimal verschoben und Änderungen bei den Prismen hat meist nicht zu einem für mich eindeutig ersichtlichen Ergebnis geführt. Oftmals sind die einzelnen Striche zeitweise verschwunden und eskam nur zu einer minimalen Verschiebung. Auch das habe ich der Optikerin mehrmals zu verstehen gegeben. Meiner Meinung nach konnte ich kaum eine wirkliche eindeutige Aussage treffen, da die verschiedenen Bilder teilweise sehr instabil waren und sich in ihrer Ausrichtung häufig verändert haben.
Nach dem Test habe ich dann die Optikerin gefragt, was von dieser starken Instabilität zu halten ist und ob es nicht durchaus sein könnte, dass bei einer 2. Messung komplett umgekehrte Werte heraus kommen könnten. Daraufhin meinte sie, dass sie natürlich nur nach meinen Aussagen die Stärken/Prismenverändern kann. Wenn ich an dieser Stelle natürlich eine Fehlaussage machen, kann sie nichts machen.
Die Optikerin hat mir dann auch gesagt, dass ich es selber entscheiden müßte, ob ich nun eine neue Brille haben möchte oder nicht. Es ist jedoch durchaus möglich, dass meine Schmerzen bedingt sind von den beiden obengenannten Punkten. Eine eindeutige Empfehlung wollte sie jedoch nicht geben. Sie hat mir jedoch angeboten die Gläser in ein altes Gestell zu machen. Zudem hat sie mir die Empfehlung gegeben, zunächst erst einmal günstige Gläser (keine Superentspiegelung und extrem-verdünnung) zu nehmen und dann damit zu testen, ob meine Beschwerden davon weggehen. Diesen Rat halte ich für durchaus sinnvoll.
Im Moment tendiere ich dazu mir diese Gläser machen zu lassen, obwohl ich leider zur Zeit ziemlich am zweifeln bin und von der Meßmethode nicht wirklich 100% überzeugt bin, da eine wikliche eindeutige Aussage kaummöglich war und eine wirkliche Verbesserung für mich subjektiv nicht erkennbar war. Natürlich bin ich nur ein absoluter Laie und habe keine Ahnung von der Meßmethode. Unter Umständen ist es ja auch durchaus normal,dass es dem "Patienten" alles sehr unspezifisch vorkommt, aber bevor ichmich nun endgültig für oder gegen eine solche Brille entscheide, wollte ich nochmal ein paar Meinungen einholen.
Viele Grüße,
Sebastian