Hallo zusammen!
Nach längerer Zeit schreibe ich auch mal wieder, was ich in den letzten Wochen gemacht habe. Ich war in der Uni-Klinik Münster und da hat sich herausgestellt, dass meine Augenoperationen während meiner frühen Kindheit (4-6 Jahre alt) gemacht wurden, um mir trotz des Nystagmus ein binokulates Sehen zu ermöglichen.
Ohne die zusätzliche Belasung, die die Augen aufbringen müssen, um den latenten Schielwinkel zu kompensieren, kann ich die Augen nicht vernünftig fusionenren, da es wegen des Nystagmus zu sehr wackelt. Das ist interessant und war mir auch neu - ich dachte bislang, ich hätte "normale" Schieloperationen gehabt. Naja, soviel zur Arzt-Patient Kommunikation.
Die Ärztin an der Uni-Klinik hat mir jetzt vorgeschlagen, einen Teil des Winkels (Gemessen wurden bei mir 30 Prismen.) operativ zu beseitigen, da wohl auch 15-20 Prismen reichen werden, um den Nystagmus zu beruhigen. Und dann hätte ich schon deutlich weniger zu kompensieren.
Und da komm ich auch schon zu meiner Frage. Bevor ich mich jetzt unters Messer lege, würde ich doch mal gerne ausprobieren, was bei einer Prismenbrille mit 15/20/25 Prismen passiert. Wo liegt denn die Grenze des technisch Machbaren? Ab welcher Prismenzahl ist Schluss? (Ich habe eine recht kleine Brillenfassung...)
Schöne Grüße,
Martin
