Hallo,
ich bin auch neu im Forum und bin total verunsichert. Ich habe mit meinem Sohn Jakob, 5 1/2 Jahre, ebenfalls eine Odysse (Ergotherapie, 100 Augenärzte, Psychologen)hinter mir. Er schielte als Kleinkind, worauf er mit 2 J. eine Brille bekam. Mittlerweile sind es rechts +7 und links +5,5. Er schielt nicht mehr sichtbar, die Augenärztin bezeichnet es als Mikrostrabismus. Wir kleben ab, aber nur selten. Seine Sehleistungen sind nach Angaben der Ärztin stabil, wobei ich denke, dass er mittlerweile die Bilder auswendig kennt. Nun habe ich mich mit zwei Optikern und im Internet über Winkelfehlsichtigkeit informiert und muss sagen, die Symptome treffen 100% auf meinen Sohn zu wie Gleichgewichtsprobleme, verweigern von Malen, Puzzlen, Ballspielen usw., die ganze Bandbreite eben. Er sollte nächstes Jahr in die Schule kommen, was aber fraglich ist aus den beschriebenen Gründen (ganz zu Schweigen vom Sozialverhalten). Warum sagt mir dann die Augenärztin, dass das alles Quatsch ist und nur Geldmacherei wegen der teuren Gläser? Für mich ist das logisch und nachvollziehbar, aber die Ärzteschaft ist dagegen? Ich bin so unsicher und weiss einfach nicht, was ich machen soll. Ich habe in zwei Wochen einen Termin bei einer sehr renommierten Optomertistin. Ich möchte mich aber vorher noch umfassender informieren und wende mich desahlb an dieses Forum.
Vielen Dank, Christiane Streek
