Einleitend möchte ich erwähnen, daß ich selbst ein "gebranntes Kind" bin.
Bei mir wurde in der dritten Klasse festgestellt, daß ich auf einem Auge nur eine Sehschärfe von 10 % habe. Vorher hat es kein Mensch bemerkt. Aufgefallen ist nur, daß ich sehr "ungeschickt" war. Zur Einschulungsuntersuchung habe ich noch alles gesehen (auf beiden Augen), wobei ich mir aber das jeweils andere Auge SELBST zuhalten mußte. Es kann jetzt also keiner mehr nachvollziehen, ob ich durch die Finger geschaut habe oder ob das linke Auge damals tatsächlich noch sehen konnte.
Meine Frage geht jetzt auch um meinen Sohn.
Er wird im Juli vier, hat das KISS-Syndrom und wird Ende Juni das erste Mal behandelt.
Da auch mein Mann Brillenträger ist, sind wir mit den Jungs eh zur engmaschigen Kontrolle beim Augenarzt. Im letzten Jahr hatte er auf beiden Augen die volle Sehschärfe, der "Lang Stereotest" war nicht vollständig o.k., aber er hat das schwierigste Bild prompt benannt und gezeigt.
Jetzt sprach mich seine Erzieherin an, er habe Schwierigkeiten mit dem räumlichen Sehen, wobei ich noch nicht so recht weiß, wie sie das festgestellt hat.
Soll ich jetzt auf die Schnelle aktiv werden oder erst mal die Behandlung der HWS abwarten??
Vielen Dank für kompetenten Rat von
Katrin



und am Dienstag zur KISS-Behandlung, möchte ich nochmal kurz berichten.