Hallo,
heute habe ich per Zufall erfahren, dass eine gute Freundin von mir seit über 7 Jahren Prismen trägt - und sie wusste es nicht mal.
Hintergrund sie ließ sich 1997 eine neue Brille anfertigen. Der Optiker machte eine Refraktion und einige "andere Tests". Darunter offensichtlich auch eine Vermessung nach MKH mit dem Polatest.
Heraus kamen 3 Prismen B. a., welche sie seitdem auch trägt. Eine erneute Messung erfolgte nicht.
Ich bin baff.
Auf die Frage, ob sie die typischen asthenopischen Beschwerdebilder zeige, antwortete sie mit nein. Einzig eine gewisse Unlust bei Nachtfahrten im Auto wurde bestätigt.
Ich ärgere mich, da Claudia (wird sich sicher auch noch hier melden) damals meine wichtigste Kommilitonin war und meine Probleme und Unlust, die plötzlich im Studium auftauchten, mitbekam.
Ich meine hätte (Konjunktiv
) der Optiker besser aufgeklärt, was er Claudia da "verpasst" hat, und warum, wer weiß, ich hätte vielleicht mein Studium viel zufriedener und besser beendet...und sie hätte sich nicht seit 7 Jahren latent gefragt, warum sie denn nun schielte...
ein sehr erstaunter Ralf.
PS klar, der mündige Kunde kann nachhaken, aber muss er, wenn er keine Beschwerden hat, nichtmal weiß, dass er Prismen eingeschliffen bekommt (ich habe heute dem Brillenpass von 1997 entnommen, dass Claudia je 1,5 Prismen pro Auge trägt)? Ich meine nein! Deshalb diesmal den schwarzen Peter an einen Kollegen aus Trier von Eberhard und Paul-Gerhard
.
