Hallo und guten Abend,
mein Name ist Barbara, 32 Jahre – und offenbar winkelfehlsichtig. MKH ist letzte Woche gelaufen, zuvor mehrfach die abgespeckte Version des Polatests.
Die hierbei ermittelten Prismen (bis zu 4) und Cyl/Sph-Werte waren jeweils unterschiedlich; insbesondere herrschte bei den fünf konsultierten Augenoptikern keine Übereinstimmung hinsichtlich der Frage, ob ich nun weitsichtig, kurzsichtig oder beides sei (Problem 1)
Problem 2, und damit mein kleiner persönlicher Albtraum, sind meine Beschwerden beim Lesen! Meine Sicht auf dicht gedrängte Buchstaben (wie auf einer normalen Buchseite) ist unstet, so daß ich Schwierigkeiten habe, Wörter und Zeilen zu fixieren. Zwar gelingt mir das im Endeffekt, jedoch nur mit einem ähnlich unangenehmen Gefühl, als würde ich in gleißendes Licht schauen. Doppelbilder habe ich nicht, Migräne ebensowenig, und im sonstigen Alltag bewege ich mich ohne Brille sicher und beschwerdefrei.
Meine Fragen
1. Kann MKH eine solch präzise Prismenbestimmung gewährleisten, daß meine Lesebeschwerden verbessert/behoben werden können oder erwarte ich einfach zuviel von dieser Methode? Mich stimmt bedenklich, daß ich bei der MKH das Testbild, das an eine Tankanzeige im Auto erinnert, kaum fixieren konnte. Vielleicht bewegen sich die Korrekturwerte, die ich für ein anstrengungsfreies Sehen benötigen würde, im nicht zuverlässig meßbaren Bereich? Lohnt sich ein neuerlicher Versuch?
2. Ist es „normal“, wenn ich mit Prismenbrille bei geneigtem Kopf lauter schiefe Ebenen sehe (Tischplatte etc.) ?
Vielen Dank fürs Lesen – ich habe versucht, mich kurz zu fassen, seufz. Bin total verzweifelt – und nach vier Prismenbrillen ziemlich pleite...
Schönen Abend noch,
Barbara



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