Hallo,
leider doch noch mal eine Frage in eigener Sachederzeit krebse ich mit 22+10(Folie) Prismen herum, die im Februar gemessen und korrigiert wurden und dem zu operierenden Winkel entsprechen.
Ich bin aber sicher, dass die Werte seitdem wieder angestiegen sind - nicht nur, weil mir dies wegen des vorherigen schnellen Anstiegs schon bei der Messung prophezeit wurde, sondern auch, weil die Folie nur ein paar Tage Erleichterung brachte.
Seit einigen Wochen bemerke ich die typischen Anzeichen leichtes Krampfgefühl am Folienauge, kein räumliches Sehen bei Müdigkeit, Lichtempfindlichkeit, und vor allem starke Anstrengungsbeschwerden und Übelkeit beim Lesen. Wenn ich mir zum Arbeiten für längere Zeit ein helles Papier hinter das Folienauge stecke, gibt es danach eine deutliche Einstellbewegung.
So kann ich auf keinen Fall mein derzeitiges Arbeitspensum schaffen, das sich auch nicht mehr beliebig verschieben lässt, weil sich wegen den WF-bedingten Arbeitsausfällen im letzten Jahr schon zuviel angesammelt hat.
Die OP steht aber erst in zwei Monaten an, und laut Doc soll ich danach versuchen, den Restwinkel ohne Prismen zu kompensieren.
Für mich steht aber jetzt schon fest, dass ich keine Zeit mehr für weitere wochenlange Experimente habe. Wenn es nicht sehr bald nach der OP von alleine gut geht, werde ich den nächsten Prismenaufbau starten.
Daher meine Frage, ob es nicht möglich wäre, jetzt noch einmal nachzumessen und die Folienwerte jetzt schon auf eine Vollkorrektion zu erhöhen. Oder würde das die OP erschweren? Hat es vielleicht gar keinen Sinn, weil das Sehen mit Folie so unscharf würde, dass trotzdem keine Besserung zu erwarten wäre?
Grüße + ein schönes Wochenende,
Anna


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