Hallo,
Kathrin hat ein Thema angeschnitten, das so einige interessieren dürfte wie lange noch?
Ja ich weiß, dass niemand Prognosen geben kann, in welche Höhen eine WF sich entwickelt.
Aber aus der praktischen Erfahrung heraus müssten sich doch einige Anzeichen deuten lassen
-Kann der Anstieg auch abrupt aufhören oder flacht sich die Kurve immer nur langsam ab?
-Kann es nach einem langsamen Anstieg noch zu größeren Sprüngen kommen?
-Verlaufen die Kurven bei Außenschielen anders als bei Innenschielen (abgesehen davon, dass Exoten meist nicht so hohe Werte entwickeln wie Esos)?
-Was sind die höchsten möglichen Werte bei einer WF? Man hört schon mal Gruselgeschichten von 60, 70 Prismen
.
-Hat es was zu bedeuten, wenn eine Gewinkelte beim Blick durch die Prismenbrille immer noch doppelt sieht, wenn sie die Augen entspannt, also bewusst gegen unendlich guckt? Lässt sich aus dem Abstand dieser Doppelbilder voneinander irgend etwas ablesen?
Ehrlich gesagt, habe ich so langsam keine Lust mehr. Nach knapp zwei Wochen Folientragen (von 22 auf 32 erhöht) ist die anfängliche Verbesserung (die auch noch nicht optimal war) schon wieder fast dahin, wie jedesmal kurz nach einer Erhöhung der Werte. Nicht ohne Grund hat Dr. Wieditz mich anscheinend mit den tröstenden Worten entlassen "da kommt noch was".
Wie lange soll man also noch der Dinge harren, die da kommen mögen?
Da man mehr als die Werte, die ich jetzt trage, nicht auf einmal operieren kann, ist auch die Frage, ob es gut wäre, die Folie weiter zu erhöhen, wenn die Werte noch ansteigen.
Dr. Wieditz riet, erst einmal abzuwarten, ob der Rest nicht von selbst kompensiert werden kann. Wie lange dauert es aber, bis die eigene Kompensation wieder einsetzt, die zuviel gelockerten Muskeln sich also wieder so weit verkrampfen, dass genau der Wert ausgeglichen wird, den die Brille korrigiert? Laut MKH sollen solche Teilkorrektionen doch unverträglich sein.
Gruß,
Annadie in Sachen Prismen lieber nicht beherzigt, was in ihrem Poesiealbum steht "alles kommt zu dem, der da harrt".
PS Nachtrag ich wundere mich selbst ein bisschen, dass die hohen Werte erst im fortgeschrittenen Alter (32) herauskommen. Ich hatte zwar schon seit Mitte 20 Beschwerden, aber nie Doppelbilder oder Kopfschmerzen.
Andererseits hatte ich weder als Erwachsene noch als Kind je schwere Krankheiten mit hohem Fieber - bei denen sich eine WF anscheinend am ehesten bemerkbar macht. Außerdem habe ich immer schon sehr viel gelesen, also doch so etwas wie Funktionstraining betrieben - vielleicht waren die Muskeln deshalb so verspannt, dass sie nicht gleich locker lassen wollten?
Immer noch Fragen über Fragen... 
