Hallo an alle die noch über eine Schieloperation nachdenken.
Hier nun mein klassisches Beispiel das diese Operationen auch eine Rückfallquote haben und deren Ausmaß.
Ausgangsdaten nach außen Schielen mit nach 4 Jahren Brillenbehandlung 15 Prismen.
Im Dezember 2001 wurde ich in einer Klinik in Berlin am linken Augenmusskel ambulant operiert. Resultat nach der Operation, ich schielte nun nach innen mit Doppelbildern. Ca. 3 Monate nach der Operation bekam ich zu Ausgleich des Innenschielen (da unerträgliche Kopfschmerzen)nun Prismenfolien, die sich im späteren Verlauf immer wieder ändern sollten. Die Zwischenuntersuchungen ergaben abstandsweise auch eine deutliche Besserung und eine Abnahme des Schielwinkels.
Anfang 2003 war es dann endlich soweit, 1 Prisma nur noch auf jedem Auge und einen " Freifahrtsschein" für eine Zukunft ohne Brille. Jetzt im Dez. 2003 hielt ich es vor Kopfschmerzen nicht mehr aus und machte prophylaktisch eine erneue Schieluntersuchung, mit einem Schockierenden Ergebnis Außenschielen mit einem Schielwinkel größer als vor der Operation, Alterssichtigkeit (mit 29 Jahren), mein Gehirn hat das Sehfeld meines linken Auges ausgeblendet (passiert eigentlich nur bei Kindern) - daher habe ich wohl jetzt auch keine Doppelbilder mehr gesehen -; alles in allem Grausammer geht es wohl kaum noch.
Nun kann/muss ich mir überlegen wie es weitergehen soll - auf jeden Fall muss ich wohl die ganze Schielprozedur nocheinmal durchmachen. Ob ich mich an den Augen nocheinmal operieren lasse oder lieber wieder eine dicke Brille in kauf nehme, weiß ich noch nicht. Mahl sehen was es in 2-4 Jahren für neue Möglichkeiten gibt.