Hallo!
Seit einigen Jahren habe ich zunehmende Probleme beim Autofahren. Es fing damit an dass ich es vor ca. 5 Jahren auf einmal als anstrengend empfand Autobahn zu fahren und öfter Pausen brauchte. Später dann wurde die Verunsicherung beim Autofahren so groß, dass ich Angst hatte den Blick von der Strasse zu nehmen, um zum Beispiel in den Rückspiegel zu sehen oder auf das Radio. Besonders auf langen breiten Strassen machten die Streifen mich fast irre. Auf meiner letzten Autobahnfahrt vor 6 Wochen tastete ich mich mit 80 immer mit dem rechten Rad auf dem Begrenzungsstreifen lang und bekam eine Panikatacke nach der anderen. Da wusste ich jetzt ist Schluß, es muss was passieren.
Schon vor 4 Jahren hatte ich wegen den Problemen beim Autofahren, der auch mit Schwindel und starken Kopfschmerzen einhergeht meinen Arzt befragt. Der schickte mich unter anderem zum Augenarzt der aber feststellte, dass ich ausgesprochen gute Augen habe.
Vor einem Jahr suchte ich eine Sonnenbrille und kam mit der Optikerin ein wenig ins Gespräch. Sie empfahl mir einen Polatest und ich machte ihn. Zwei Wochen später hatte ich meine Prismenbrille, die aber nicht half.
Letzte Woche war ich jetzt bei einer Augenärztin, die mir (nach 4 Stunden warten und vielen Tests) eine Winkelfehlsichtigkeit attestierte. Sie schildert mir recht kurz, ich würde nach einem abschliessenden Polatest bei nicht geweiteten Pupillen, Prismengläser bekommen, an die sich die Augen jedoch gewöhnen, ich bräuchte dann jeweils stärkere Prismen bis das Endstadium erreicht sein, dann würde ich operiert werden.
Das ging mir alles ein wenig zu schnell!
Verstehe ich das richtig?
Ca. 11 Monate zunehmende Glasbausteine mit dahinter zunehmend schielenden Augen und dann unters Messer???
Bei der Internetrecherche habe ich einen Optiker gefunden, der schreibt, nur selten würden stärkere Prismen nötig werden. Bei ihm kann man die Brille innerhalb von drei Jahren zurückgeben, wenn die Probleme damit nicht behoben würden. Ganz schnell würden sich die Augen an die Brille gewöhnen.
Da ich einerseits mein Problem lieber heute als Morgen in den Griff bekommen möchte, ich auf der anderen Seite aber auch immer sehr kritisch bin gegenüber Ärzten denen als erstes immer eine OP einfällt, bin ich gerade etwas verunsichert wie ich weitermachen soll.
Wie kommt sie darauf, dass eine Brille nicht reicht? Waren die Werte so hoch? (Ich hab die mir leider gar nicht gemerkt, weil ich so perplex war und völlig fetrig vom langen Warten)
Ist es nicht auch seltsam, dass sich meine Probleme in den letzten Jahren langsam und jetzt zum Schluss so schnell verstärkt haben? Ich hatte gelesen, Winkelfehlsichtigkeit sei angeboren. Aber wieso habe ich dann erst jetzt so gravierende Probleme bekommen?
Wenn ich dann endlich Prismengläser habe, wie lange wird es dauern bis ich mich daran gewöhnt habe? Werde ich nach nur wenigen Tagen wieder Autofahren können wie früher?
Wie schnell werden danach dann möglicherweise stärkere Prismen nötig?
Es wäre schon sehr hilfreich, wenn ich planen könnte, ab wann wieder längere Fahrten möglich werden, oder ob ich das Auto als Verkehrsmittel längerfristig abschreiben muss.
Völlig verwirrte Grüße
Kathrin



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. Leider kann ich dir zunächst keine weiteren Ratschläge geben.