Hallo,
da ich leider immer noch auf meine Prismenbrille warte, habe ich zwischendurch nach längerer Zeit mal wieder ganztägig meine Brille ohne Prismen getragen.
Dabei fiel mir wieder einmal auf, dass ich trotz Bildschirmarbeit mit Brille weniger Beschwerden (Ermüdung, Schwindel, Übelkeit, Bildsprünge etc.) habe als mit KL.
In die gleiche Richtung geht mein Eindruck, dass sich meine wfs-Beschwerden in den letzten Jahren verschlimmert haben. Das mag zum Teil daran liegen, dass ich heute sehr viel mehr am Bildschirm lese als früher.
Ich denke, dass es aber auch mit meinen veränderten Tragegewohnheiten zu tun hat früher auch beim Arbeiten sehr viel mehr Brille als in den letzten beiden Jahren, in denen ich ganztägig KL trug.
Ich war die ganze Zeit skeptisch, ob ich mir die Veränderung mit Brille nicht nur einbilde. Nachdem ich aber im chat gehört habe, dass andere ähnliche Erfahrungen machen, frage ich mich, ob es eine Erklärung dafür geben kann.
Etwa, dass eine Brille für Kurzsichtige schon eine leicht prismatische Wirkung an den Rändern zu haben scheint?
Oder, dass ich durch den großen Unterschied meiner beiden Augen (2,5dpt) mit Brille nichtrichtig beidäugig gucke?
Oder werden die Augen durch die Brille gar stärker gezwungen, durch die Brillenmittelpunkte, und damit parallel, zu sehen?
In diesem Zusammenhang würde mich noch interessieren, was der "rot-grün-Test" zu bedeuten hat. Ich meine einen Test, bei dem auf einer Seite ein grünes Feld zu sehen ist, auf der anderen ein rotes, und auf beiden jeweils schwarze Kreise und Kreuze. Man soll angeben, ob die Kreise gleich schwarz sind, was bei mir der Fall war und anscheinend ok.
Wie immer schon ein herzliches Dankeschön an alle Antwortenden,
Gruß,
Anna