Interdisziplinäre Frage

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Hallo,

manchmal fällt einem etwas wie Schuppen von den Augen, so mir jetzt, endlich mal mein dringlichstes Problem hier zu schildern

vor ca. 2 Jahren begannen bei mir (ich war gerade 30) erhebliche Probleme beim Arbeiten am PC (ich bin Architekt und habe zu dem Zeitpunkt 5 Tage die Woche bis zu 8 Stunden am CAD-Arbeisplatz gesessen, dazu abends noch bis zu 5 Stunden im Internet gesurft). Wo ich während des Studiums die auch beobachtete Ermüdung (ich arbeitete damals 3 Tage die Woche, abends ging ich mit Schwindelgefühlen nach Hause) dadurch ausglich, dass ich die Tage an der Hochschule zum "Relaxen" nutzte (sprich meist nícht an die Hochschule ging), war bei meiner ersten Anstellung in einem Büro die Konsequenz, dass ich Samstags fast den ganzen Tag durchschlief um für die nächste Woche halbwegs gerüstet zu sein. Durch einen glücklichen Umstand bekam ich eine andere Stelle angeboten, in der ich kaum noch am PC arbeiten muss.

Während der akuten Zeit, meine letzten Monate mit Kontaktlinsen, schaffte ich den Gang zum AA nicht mal, infolge des Stresses (Probezeit, Urlaubssperre, Angst den Job zu verlieren wegen schlechter Konjunktur).

Im neuen Job "wagte" ich dann den gang zum AA, besser gesagt zu mehreren, schilderte der ersten meine Probleme, tippte selbst auf Alterweitsichtigkeit, wurde aber vertröstet, ich sei noch zu jung. Das verschwommene Sehen am PC jedoch blieb...der Höhepunkt war, dass ein Prof. der Augenheilkunde meinte, ich solle halt am PC mal die Brille weglassen...tat ich auch und musste lachen bei -5,5 dpt. wirklich zum Schießen der Gedanke...aber um darauf zu kommen braucht man halt erst nen Ruf an eine Uni

Ok, dann kam ja gottseidank der Wink des Schicksals und ich erfuhr per Zufall übers Net von Prismenbrillen und WF, am nächsten Tag machte ich auch schon nen Polatest und bekam Prismen basis innen von je 2,5. 6 Wochen später von je 4, nochmal 5 Wochen später von je 6,5. Im Herbst wurde beim Nachmessen auf 12 Prismen insgesamt reduziert. Messungen im September in Koblenz ergaben gar nur wieder 8 Prismen, womöglich auch nur 5, aber auch 13 wären nicht schädlich, ich solle halt nach Gusto entscheiden...in Berlin wurden 12 für die Nähe und 9 für die Ferne gemessen, Basis Innen wohlgemerkt immer. Ich trage aber zur Zeit immer noch die 12 Prismen, weil ich nach dem ambitionierten Beginn ehrlich gesagt die "Lust" an immer neuen Korrektionen verlor. Schlusspunkt war da auch der Besuch in Berlin.

Somit dachte ich, habe ich alles abgeklärt, was abgeklärt werden kann und wollte abwarten, was sich tut und dann im nächsten Jahr mal nachmessen lassen und dann ggfs. neue Werte probieren.

Warum schreibe ich nun das alles? Die Probleme am PC habe ich noch immer!!! Ja, ich habe durch die Prismen erstmals erfahren, was räumliches Sehen bedeutet und wie wundervoll plastisch Landschaften sind (das als Architekt!), ich habe eine Sehschärfe, die ich nicht für möglich hielt...anzumerken wäre, dass ich gefühlsmäßig zur Zeit kaum noch räumlich sehe...aber wie gesagt, was mich mehr beunruhigt, trotz aller Fortschritte mir entgleitet beim Lesen und am PC noch immer die Scharfstellung...ich würde es so beschreiben wie eine Autofokuskamera, die irritiert die richtige Entfernung sucht...
bin ich Minus-überkorrigiert? Meine Optometristin hat es geschafft, meine Werte um bis zu -0,75 dpt. zu reduzieren...ich bemerke aber nunmehr besonders im Dunkeln Probleme, in der Ferne sofort scharf zu sehen, mit Anstrengung geht es jedoch, anders als früher, als eine Abschwächung der Werte ohne Prismenkorrektion ein Fiasko bedeutete (sprich Werte runter, Probleme Ferne, Werte rauf, Probleme Nähe, Zusammenspiel beider Augen gestört).

Nachtmyopie habe ich angeblich aber auch nicht.

Nur warum gehen einfach die Nahsehprobleme nicht weg, doch Alterweitsichtig, auch wenn alle bisherigen AÄ, alle ausnahmslos, auch solche die nach MKH messen, dies ausschließen???

Vielen Dank fürs Lesen und Danke im Voraus für das Nennen etwaiger Gründe und Lösungsmöglichkeiten,

Ralf

77 Answers

PS war heute in der Uniklinik zum Ausschluss pathologischer (heißt das so?) Gründe meiner Probleme, Resultat negativ! Augen also gesund. Eine Schieluntersuchung will ich allerdings noch machen lassen zur Sicherheit.

Hallo, Ralf

darf ich noch ein paar Fragen stellen?

Wann war die erste Prismenkorrektion?
Wurde bei den Prismenbrillen, die Kurzsichtigkeit unterschiedlich korrigiert?
Hat Dr. Wulff refraktive, bei der Kurzsichtigkeit, auch Änderungen in den Werten empfohlen? Evtl. eine getrennte Brille für die Bildschirmarbeit?
Und meine letzte Frage, was für eine Schiel-Untersuchung, steht denn nach den med. Untersuchungen noch aus? Soll noch eine Sehschul-Untersuchung durch eine Orthoptistin erfolgen?

Hallo Paul-Gerhard,

Im Februar 2002, im Alter von knapp 32 Jahren.

Minimal, die Werte wurden pro Nachmessung um je ca. -0,25 dpt. pro Auge reduziert (links von -5,75 -0,75 auf jetzt -5,25 -0,5; rechts von -5,5 -0,75 auf jetzt -5,0 -0,5)

Ja, links hat er wieder -5,5 -0,75 gemessen, leichte Abweichung der Achse außerdem (glaube 170° statt 4°)

Nein, Dr. Wulff meinte, durch die Reduktion der Prismen von zwölf auf neun sollten die Beschwerden weggehen.

Nach Rücksprache Ende November 2002 mit meiner ehemaligen Optometristin wurde aber die jetzige Korrektion von 12 Prismen belassen, womit ich mich vollkommen Einverstanden zeigte.

Ja, genau, diese will ich in der Uniklinik machen lassen. Habe mich dazu am Freitag entschlossen, um meinen Fall medizinisch abklären zu lassen.

Grüße

Ralf

Hallo, Ralf

erstmal danke für die promten Antworten.

Wenn wir uns in Solingen treffen sollten, wäre sicher auch einiges zum Thema "Ausschaltphänomen" austauschbar, was hier zu langwierig wird.
Meine Fragen zielten auf nachfolgenden Hintergrund
Bekannt ist, dass die Stelle schärfsten Sehens in einem sogenannten Netzhautgrübchen, etwas tiefer (leicht mehr "Minus") im Auge liegt. Das Ausschaltphänomen führt dazu, ein Auge "blitzartig" vom Sehvorgang abzukoppeln. Dies gelingt desto leichter, je unsauberer die Fixierung (auch durch etwas zuwenig "Minus") auf die Weite ist.

Evtl. kann es im vorliegenden Fall deshalb durchaus sinnvoll sein, eher eine Zweite unter Umständen mit geänderten Prismenwerten versehene Bildschirmbrille zu fertigen. Gute Erfahrung habe ich selbst auch mit einem speziellen Nah-Clip zu der Fernbrille gemacht. Dies nicht wegen mangelnder Akkommodation, sondern zur Unterstützung der Fixation beider Augen.

Hallo Paul-Gerhard,

vielen Dank für deine Antwort.

Ich habe eben mal versucht, bei den Artikeln hier nach Ausschaltphänomen Ausschau zu halten, leider ohne Erfolg. In Berlin habe ich dummerweise auch nicht nachgehakt, da war ich einfach zu sehr von der Rolle.

Isr es richtig, dass Auschaltphänomen bedeutet, dass ein Auge (bei mir bevorzugt das rechte) bei Unterkorrekur (in meinem Fall zu wenig Minus, insbesondere wenn das linke etwas Minus-überkorrigiert ist) einfach aufhört zu akkommodieren, i.e. scharfzustellen? Dieses Phänomen hatte ich bis vor einem Jahr (noch ohne Prismen), es war so, dass ich das rechte Auge simpel gesagt "wegwerfen" konnte, also damit ständig unscharf sah, was besonders auffiel, wenn ich in die Ferne schaute und kurzfristig das linke Auge durch einen nahen Gegenstand "verdeckt" wurde (z. B. im Bus, wenn man aus dem Fenster guckt und jemand vor einem sitzt)???

Wie könnte so ein Nahzusatz für mich aussehen? Mutmaßungen finde ich ja bekanntlich nicht verkehrt...

nochmals vielen Dank

Ralf

Hallo, Ralf

ich wünschte Erich hätte sich bei Dir gemeldet. Da er dies sicher treffender auf die Latte bringt.

Ein "Phänomen" lässt zuerst einmal keine Erklärung zu. Es ist erstmal nur eine Reaktion auf unterschiedene Sehreize. Das Ausschaltphänomen bedeutet insofern, das ein Auge, wie Du sagst, Dein Rechtes, sich urplötzlich vom Mitsehen verabschiedet. Dies ist ein "antrainiertes" Verhaltensmuster, welches sich, wie Du ja auch sagst, schon lange, vielleicht schon in jungen Jahren entwickelt hat. Es ist eine der Auswirkungen, Deiner Sehprobleme.

Diese Eigenart in Deiner persönlichen Sehgewohnheit kann jedem Augenoptiker (auch AA) sehr viel falsche Fährten legen, wenn wir Dein Sehen prüfen. Unter diesem Aspekt lies nochmal, was Erich geschrieben hat.

Wenn Du einen Sehberater gefunden hast, der Dir nicht nur einmalig, sondern längerfristig hilft, dann lass alle anderen Berater zur Seite, wenn es um Dein Sehen geht. Dieser eine Berater übernimmt die Aufgabe, Dein Sehen so zu korrigieren, das Deine Beschwerden minimiert werden. Im besten Fall kann er auch Dein Ausschaltphänomen aufbrechen. Allerdings ist dies nicht sein direktes Ziel, sondern eher, unter Kenntnis dieser Erschwerniszulage, optimales Sehen zu gestalten. Das ist höchste Schule! Leider kann jeder falsche Schritt den bisherigen Erfolg wieder zurückwerfen, solange das Ausschaltphänomen noch wirksam bleibt. Übrigens, bei dieser Erklärung lasse ich mich gerne korrigieren, DANKE!

Hallo Paul-Gerhard,

das alles klingt höchst interessant und spannend für mich. Nur schade, dass es kein Krimi ist, sondern mein Sehen, worum es sich hier handelt...

Ich bin jetzt wirklich wieder sehr motiviert und wie gesagt gespannt...irgendwie sehe ich halt das berühmte Licht am Ende des Tunnels...wenn ich richtig verstanden habe, fragt sich jetzt nur, wie lange dieser ist und was hinter ihm auftaucht.

Ich kann nur beipflichten, wann schaut Erich wieder hier rein?!

Ich finde übrigens deine Ausführungen sehr gut, wenn auch zugegebenermaßen etwas kryptisch, was wohl an der Materie selbst liegt

Grüße

Ralf

Hallo Ralf !
ich lese deine Berichte laufend, war bei mir nicht anders. F9 N12 Pr. Basis innen je Auge. Bin Glücklich mit dieser Korrektur und die dicken Gläser nehme ich gerne in kauf für Beschwerdefreies sehen. Hätte mir viele Prismenbrillen kaufen können für das Geld was ich in Kopfwehpillen investiert habe.
Grüße Erich

Hallo, Erich

Du verblüffst mich! Bist Du (nur) Betroffener und kein ausgebildeter Fachmann für Sehen? (AA, AO oder ähnliches?) Alle Achtung!

Hallo zusammen,

darf ich dir, Erich, noch eine Frage stellen (die mich selber schon einige Zeit beschäftigt)?

Ist eine Brille mit zwei Prismenstärken für Nähe und Ferne machbar und sinnvoll, wenn ja, wie sieht diese aus?

So wie ich es verstehe, besitzt du eine solche Brille, und auch Claudia hier im Forum meinte, eine solche Sache sei nix Außergewöhnliches und entspräche auch ästhetischen Ansprüchen.

Mir geht es wie dir, Erich, mir macht die Dicke der Brille (innen um einen Zentimeter) kaum mehr was aus, weil einfach die optischen und gesundheitlichen, aber auch leistungsmäßigen (man ist einfach belastbarer im Alltag) Vorteile überwiegen. Der Gedanke, eine Art Bifokalbrille zu tragen, macht mich zwar nicht besonders happy, aber auch hier denke ich mir einen Versuch wäre es unbedingt wert, um herauszufinden, ob das letzte Quentchen zum "perfekten", zumindest halbwegs beschwerdefreien Sehen damit zu schaffen wäre. Eine solche Brille würde ich zunächst einem ständigen Wechsel zwischen Nah- und Fernbrille vorziehen. Übrigens, wie sähe ein möglicher Nahclip aus, Paul-Gerhard???

Grüße

Ralf

Hallo, Ralf

vielleicht antworte ich Dir schonmal vorweg.

In Deinem Fall wären zwei Brillen unumgänglich. Die zweite Brille bei der Bildschirmarbeit nutzt ja die gleichen Sehzonen, wie bei der Fernsicht. Bei einer Bifokalbrille sitzt das Leseteil unten, was Dir bei der Bildschirmarbeit mit geändertem Prisma für die Nähe nichts nutzt.

Dies würde aber evtl. auch über einen Clip funktinoieren (Gewicht mit Prisma beachten). Diesen kann man maßanfertigen lassen, wie einen Clip als Sonnenschutz. Hierzu eignen sich bestimmte universell nutzbare Clipsysteme. Oder man nutzt eine Brillenfassung mit Sonnenclip als Komplettangebot und setzt hier, statt der Sonnenschutzgläser, die erforderlichen Differenzwerte für die Nahsicht ein.

Darf ich da mal was zwischen fragen?
Wenn dann später die Alterseitsichtigkeit dazu käme, würde man dann eine Bifo aus der zweiten Brille machen und könnte die Prismen praktisch "durchziehen" für den Nahbereich? Oder wäre dann noch eine dritte nötig?

Hallo, Kerstin

man arbeitet dann lieber mit Gleitsichtgläsern, da der gleitende Übergang günstiger im beidäugigen Sehgebrauch ist. Bei unterschiedlichen Prismenwerten in Ferne und Nähe kommt man aber an Bifokalgläsern nicht vorbei.

Diese sind aber nur äußerst selten notwendig. Eine der Ausnahmen könnte oben diskutierter Fall von Ralf sein. Ich habe auch schon erlebt, dass sich später beide Prismenwirkungen wieder angleichen. Dann war der unterschiedliche Korrektionszustand nur ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zu langfristig entlastetem Sehen.

Nachsatz zu Ralf (unten) Wenn der Optiker gut ist, reagiert er nicht so, wie Du es jetzt schnell hättest.

Hallo,

haltet mich nicht für verrückt, aber ich werde schnellstmöglich meinen neuen Optiker nach einer solchen Bifokalbrille fragen.

Heute war es z.B. wieder mal so, dass ich in einer Besprechung saß und viel lesen musste währendessen. Danach hatte ich (in der Mittagspause) so heftige Kopfschmerzen, dass ich am liebsten nachhausegegangen wäre. Gottseidank half dann einer meiner geliebten Ortstermine (und die frische Luft, denke ich), dass ich den Tag überstand.

In einer Besprechung mit Nahclip aufzutauchen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, mit Prismenbrille kennt man mich ja schon, aber mit einem zusätzlichen Aufsatz gehöre ich doch gleich zur Kategorie "Freak" oder "bei gleicher Qualifikation werden Personen mit einer Behinderung bevorzugt eingestellt", nichts für ungut, aber das musste mal raus. So gut die Idee mit dem Nahclip auch sein kann, aber für meine Bedürfnisse isses einfach nix. Vielleicht muss ich auch nur die Zeiten am PC weiter herunterfahren? Beruflich muss ich jedenfalls viel lesen, da ist nix zu machen. Aber wie gesagt bei mir geht lesen und kommunizieren ineinander über...

Als ich dann nach Feierabend zum Optiker wollte, war mein Sehen mal wieder so geil wie nie. Ich habe das öfters, das bei klarem Wetter abends die Stadt (und dann besonders die Leuchtwerbung der Geschäfte) eine ungewohnte Brillianz bekommt.

Also ging ich noch kurz was besorgen und bin dann doch mit dem Bus heim. Aber spätestens übermorgen will ich einen Polatest machen lassen.

Also weißte KerstinE, mischst dich einfach ein in meinen Thread, sowas Und dann auch noch die von mir kürzlich begonnene Konfusion in dem an sich schon so klar scheinenden Fall verstärkend, bin richtig sauer auf dich

Liebe Grüße

Ralf

Hallo,

es zeichnet sich eine klare Tendenz bei mir ab

mind. 3 Prismen weniger insgesamt, unterschiedliche Prismenwerte nah und fern nicht mehr feststellbar.

Wie es aussieht, wird meine nächste Brille diejenige, die mir von Dr. Wulff verordnet wurde.

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Grüße

Ralf

Das klingt gut!

Ich erwisch Dich nicht...

Kerstin

Danke, Kerstin

Bin auch ziemlich happy, da ich gestern mit aufgeklebten Prismen Basis außen so geil sah (ein bodenstehender Briefkasten der Post war plötzlich so plastisch, dass ich dachte, ich sehe einen der beiden Twin-Tower wieder wie Phönix aus der Asche steigen, schlechter und sehr makabrer Scherz, aber spontan fällt mir nix anderes ein, um meinen Seheindruck zu beschreiben).

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Grüße

Ralf

Gerade mal ein Paar Tage in Urlaub und nun lese ich die Abfolge dieses Forum-Punktes.
Es passiert bei Ralf1 genau dass, was wir von Dr. Wulff in seinen Seminaren immer wieder hören Durch ungezieltes Probieren, dazu noch mit unsinnigen Prismenfolien und sogar von unterschiedlichen Fachleuten, wird ein Ausschaltphänomen immer weiter in eine Sackgasse führen.
Zum Schluss fehlt nur noch die Empfehlung, einfach ein Auge zuzukleben?!

Vielleicht war ich verständlich?

Viele Grüsse von Erich (Optometrist aus dem tiefen Austria)

Hallo, Erich

ich danke Dir, dass Du den Finger auf die von mir noch nicht entdeckte wunde Stelle legst. Prismenfolien haben hier absolut nichts zu suchen! Danke.

Demnach bist Du ebenfalls Betroffener und auch Augenoptiker/Optometrist, wie so manche hier im Forum. Das löst mir jetzt mein stilles "?".
Wenn Du Dich registrierst, kann keiner unter Deinem "Namen" falsche Infos' einstreuen, das wäre schade. Überleg es Dir mal!

Hallo Erich,

bei mir wurden keine Prismenfolien aufgeklebt am Freitag, es wurde so vorgegangen

ich hatte meine Prismenbrille auf (mit umgerechnet 6,75 Pr. B i pro Auge, gemessene 6 pro Auge plus "Zulage" für PD und Kurzsichtigkeit -richtig?) und der Optiker hat damit den Kreuz- und Hakentest gemacht. Dabei zeigte sich, dass beide nach rechts verschoben waren, durch Vorhalten von Prismen basis außen vor meine Brille wurden Kreuz und Haken dann wieder ausgeglichen. Bei 3,5 Prismen Basis außen vor die Brille halten, sah ich dann wieder das Kreuz. Danach klebte mir der Optiker die Prismen auf meine Brille und ließ mich lesen und nach draußen schauen für ne Weile...ich spare mir dazu jeden weiteren Kommentar, auf die Frage, warum er nicht die Probebrille nähme, meinte er, meine Brille habe halt schon das wichtigste an Korrektion und jede Linse mehr bringt Verzeichnungen etc. (was ja auch stimmt). Ich musste nix bezahlen für die ca. anderthalbstündige Sitzung, weshalb ich mir wie gesagt meinen Teil dachte...deswegen auch meine Entscheidung, das Rezept von Dr. Wulff zu verwenden (er maß ja auch 3 Prismen weniger).

Ihr vermutet aber richtig, dass ich über das jähe Ende meines vorherigen Optometrie-Geschäftes noch immer nicht hinweg bin. Aber das ist ein Thema, dass nicht hierher gehört!

Grüße

Ralf

Hallo, Ralf

dann ist gegen das Vorgehen des Kollegen, bis auf die Kosten, z.Zt. nichts mehr einzuwenden! Und was die Kosten anbetrifft, wirst Du Dich sicher nicht beklagen wollen, das ist doch klar. Aber bei der insgesamt durchlebten Situation ist ein "Bonbon" jetzt auch keine verkehrte Investition. Sehen wir uns eigentlich am 24. in Solingen?

hallo paul-gerhard,

also du findest auch, dass dein kollege gut geprüft hat? ich eigentlich auch...aber darf ich doch sagen, dass es halt etwas improvisiert war. liegt aber wohl an der "umbruchsituation" in mainz

nein, im gegenteil, ich hätte auch bezahlt am freitag, aber da ich ja eh bald neue gläser brauche verrechnet sich das wohl dann.

nach solingen sind es von mir aus 210 km...ich bin mir noch etwas unschlüssig, hauptsächlich wegen des wetters zur zeit. aber ich habe kerstin am samstag gesagt, dass ich spontan entscheide...ich würde sofort kommen, wenn es näher wäre...vielleicht findet sich ja noch eine lösung...kommst du denn bestimmt?

tipp an kerstin ich war (jo, jetzt wieder meine alte leier) aufgrund der anderen genannten forumsseite mit den "nur registrierte user dürfen posten" bei zwei treffen...sollten wir uns sehen, zeige ich euch gerne worum es da ging

die organisatorin dort hat eine liste der teilnehmer erstellt und allen zugesandt...
das wäre doch für solingen auch interessant, oder?

Liebe Grüße

Ralf

Bei Ausschaltphänomen ist, wenn ich mich richtig an ein Seminar vor drei Jahren erinnere, der waagerechte Hakentest nicht erlaubt, da er falsche Fusionsreize??? enthält und damit "lockere" Ausschaltphämone in falscher "Prismen-Größe" verriegeln kann. Herr Mosch wird das genauer wissen, der hat es schon öfter geschafft, zu Dr. Wulff in die Seminare zu kommen.
(Und Entschuldigung für meine fachlich etwas umständliche Argumentation bei den anwesenden Fachleuten.)
Erich

Hallo Erich,

jetzt stehe ich wieder ratlos da, weil mir das bisher keiner sagte...also Dr. Wulff sprach im November von Ausschaltphänomen und maß 9 Prismen in der Ferne und 12 in der Nähe, verschrieb mir eine Brille mit 9 Prismen...

Ich ging mit dem Rezept umgehend zu meiner damaligen Optometristin und wir entschieden aufgrund der größeren Nahprobleme, die alte Brille mit 12 Prismen zu belassen.

Nun war ich letzten Freitag bei dem neuen Optiker und er maß in der Ferne UND Nähe 9 Prismen...Kreuz- wie Hakentest.

Ich habe mittlerweile die Brille mit 9 Prismen bestellt...

Inwiefern kann bei einem Ausschaltphänomen der Hakentest zu Fehlern führen? Wie gesagt, der Kreuztest wurde auch gemacht.

Kann, aber muss nicht unbedingt, das ganze bedeuten, dass die gemessenen 9 Prismen ein Trugschluss sind?...und wie findet man heraus (das ist ja die Kernfrage), ob die jetzige Korrektion ein Trugschluss ist?

Sollte ich vorsorglich die von Dr. Wulff im November gemessenen und nunmehr bestätigten Prismen nicht versuchen und die Bestellung anullieren? Gibt es einen sichereren Weg???

Grüße

Ralf

Ich wollte Dich nicht noch zusätzlich verunsichern. Die Aussagen aus dem waagerechten (nicht dem normalen) Hakentest sind einfach bei Ausschaltphänomenen nicht zu berücksichtigen. Und die bestellte Brille würde ich auf jeden Fall tragen und diesen Weh weiter beschreiten.

Prismenfolien soll man auf keinen Fall probieren um die Verträglichkeit der Prismen zu Testen. Man soll besser den Monatslohn einem Freundlichen Optiker überweisen den bei Aufschlägen zwischen 500 und 1000% pro Brillenglas kanns ja ziemlich teuer werden.
Lasst doch eure Augen 3x die Woche von einem anderen Optometristen vermessen und ihr werdet sehen jeder bringt andere Werte heraus. Ich hab eine ganze Schublade Prismenbrillen Zuhause und einer meiner Optiker einen neuen Wagen in der Garage -)))

Die vorige Antwortes des unregistrierten Gastes bedarf keines Kommentars ausser
Wer solche Behauptungen aufstellt, sollte sie auch beweisen können.
Mit ein Grund, doch Registrierung zu verlangen.

Eberhard Luckas

meine Rede.

Vor solchen Besserwissern schützen nur geregelte Foren.

Nimm den dummen Einwurf nicht persönlich Eberhard...du fährst Golf, oder?

ich denke, daß eine Registrierung die Diskussion mit Augenärzten und Orthoptistinnen, die nicht von der MKH-Methode überzeugt sind, fast unmöglich machen würde.

Oder ist das nicht in Ihrem Interesse?

hä???-sorry,

ich kapier grad net, warum wer wie und warum sich nicht registieren wollte um hier zu posten!!!

ps um klartext zu schreiben, wiederhole ich es nochmals jeder, der sich hier berufen fühlt etwas zu schreiben, wird es früher oder später tun (und ggfs. auch registrieren). aber nur durch die registrierung ist gewährleistet, dass hier jeder das schreibt, was er auch unterschreiben würde und ihm unter den nägeln brennt.

so und jetzt ist schluss mit dieser scheindiskussion, ich greife mal durch hier (wenn es sonst keiner tut). es gibt einfach sachen, die sind wie sie sind!

pps und noch eines fällt mir auf wenn mal was kommt, dass sich durch spitzfindige und unsachliche aussagen am rande zu persönlichen beleidigungen in foren auftaucht, dann zu 99% von einem unregistrierten teilnehmer, weil er sich womöglich in einer scheinanonymität befindet und mal so richtig "die sau rauslassen" kann, was er vor seinem chef oder geschäftspartner meist nicht tut.

so, und jetzt bitte ich euch inständig, das thema wieder aufzugreifen...falls dazu nicht schon alles gesagt wurde.

Lieber Erich,

ich danke dir für deine Beiträge, auch wenn ich zeitweise dadurch aufgewühlt wurde, bisher war JEDE deiner Mitteilung informativ und hat (ich hoffe nicht nur) mich weitergebracht! ich werde weiter berichten (dies ist eine Drohung )

liebe Grüße an alle, die wissen, dass sie gemeint sind

Ralf

Hallo, Kerstinb

freue mich sehr über das Lebenszeichen von Dir!!! Ohne zu wissen, wer sich hinter dieser "unregistrierten" Person befindet, hast Du jedenfalls meine Hochachtung für Deine vielen ehrlichen Beiträge in diesem Forum. Mach weiter so, ob "registriert" oder "unregistriert", solange es so geht.

Auch MKH-Anwender brauchen Courage, um "registriert" Aussagen vor jedermann/frau ins Internet zu stellen, Du weißt warum.

Zunächst einmal ich bin nicht der Verfasser des Beitrags über Prismenfolien, der für soviel Aufruhr sorgt. Dennoch würde auch mich eine ernsthafte Erwiderung auf diesen Beitrag interessieren - und so ganz verstehe ich auch die Empörung nicht. Was ist denn nun so schlecht an Prismenfolien? Es wurde ein paarmal gesagt, wie schädlich, ja geradezu schändlich deren Gebrauch sei; doch ich würde schon gerne den Grund erfahren, warum das so ist. Und um den vielgeschmähten Beitrag von "Gast" noch einmal aufzugreifen es ist doch nicht von der Hand zu weisen, daß Prismengläser sehr teuer sind. Und da niemand bestreitet, daß der endgültige Prismenwert sich oft erst nach längerem Tragen ermitteln läßt, ist es doch auch so, daß u. U. viel Geld den Besitzer wechselt, bzw. daß man, bevor man etliche Euro bezahlt, zunächst einmal Probetragen möchte, um zu sehen, ob die Sehbeschwerden mit Prismenkorrektur tatsächlich verschwinden. Also was spricht gegen das Probetragen mit Prismenfolien?

Endlich einmal wieder ein fachliche Frage.
Antwort Schon eine nicht genaue Korrektion von bestehender Fehlsichtigkeit (Kurz- oder Weitsichtigkeit) führt zu teilweise erheblichen Veränderungen weg von richtiger Prismenkorrektion.
Eine Prismenfolie reduziert die Sehschärfe wegen ihrer schlechten optischen Qualität erheblich. Dadurch ist sie als Korrektionsmittel zum Ersatz von normalen Prismengläsern völlig ungegeignet. Und wenn man gar die Wirkung eines bestimmten Prismenwertes auf das Sehen und auf bestehende Sehbeschwerden austesten möchte, dann taugen sie ebenfalls überhaupt nicht.

Selbstversuch gür die Ungläubigen Fahrt einfach einmal mit einer Prismenfolie (kleiner Wert 1 pdpt)
in der Dämmerung Auto. Oder noch besser, klebt Euch jeweils eine Prismenfolie rechts und links mit gleicher Basislage auf Eure Brille (Gesamtwirkung als 0,0 pdpt). Damit könnt Ihr nicht einmal tagüber Autofahren.

Es wird also dieser billige Weg (im wahrsten Sinne des Wortes) leider nicht gehen, obwohl es vieles einfacher machen würde.
Viele Grüße Erich

Genau so sehe ich das auch, Erich.
Prismenfolien haben nur dann Sinn und Zweck, wenn Diplopie durch Unfall, Schlaganfall u.ä.
entstanden ist und damit zu rechnen ist, daß tägliche Änderungen eintreten.

Viele Grüße
Eberhard Luckas

Hallo,

bin auch froh, dass hier wieder diskutiert wird

Kleine Anmerkung bzw. Frage die neueste Brille bekommt links je -0,25 mehr Sphäre, Achse und außerdem diesen Wert als Prismen Basis oben, rechts bleibt alles beim alten bis auf eben die Prismen und eine leichte Achsenverschiebung.

Somit habe ich dann links -0,5 mehr Minusdioptrien als rechts, was bei den Prismenbrillen bisher noch nie der Fall war. Werte wurden in Berlin aber so gemessen und beim Optiker bestätigt.

Ich frage nur, weil Erich einwarf, das geringe Fehler sich schlecht auswirken können und meine Erfahrung vor den Prismen war, dass zuviel Minus links mit mehr als -0,5 Unterschied zu rechts katastrophal endeten (Ausschaltphänomen). Wäre schade, wenn die neue Brille aufgrund des Unterschiedes rechts links versagen würde (ähnlich wie bei Kerstins neuester Prismenbrille), denn z. B. hatten meine KL immer links und rechts eine Stärke, womit ich super zurecht kam (Ausschaltphänomen bei KL kenne ich nicht). Aber man wird sehen, objektiv ist mein linkes Auge das kurzsichtigere, aber auch dominante!!!

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Grüße

Ralf

Hallo, lieber Ralf

Du bist ja schon ein halber Augenoptiker. Das sind manchmal die schlimmsten (entschuldige!), wenn's um das Warten auf die neue Brille geht.

Könnte, hätte, was wäre wenn, u.s.w.

Nun hilft kein theoretisieren mehr, jetzt ist die Praxis dran und dabei zeigt es sich dann schnell, was wirklich Sache ist. Sei mir bitte nicht böse, aber alle "wenn und aber" bringen jetzt keine neuen Fakten mehr, bevor nicht die Brille fertig ist.

In der nächsten Woche wissen wir dann alle, denke ich, viel mehr! Nur Mut und noch etwas Geduld!

Hallo Paul-Gerhard,

ich weiß genau, was du meinst,

wie oft haben mir schon übermotivierte Bauherren den letzten Nerv geraubt...

bis Mittwoch werde ich es noch aushalten (außerdem ist so eine Brille ja reversibel und auch keine Investition fürs Leben wie ein Eigenheim...Geldbeträge sind relativ, was )!

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Grüße

Ralf

Na, prima, aber was hast Du mit "Kerstin" gemeint, wo hat Sie Probleme mit einer neuen Brille beschrieben, oder ist das schon älter?

Hallo Paul-Gerhard,

bisher wurde es hier noch nicht besprochen. Unsere Probleme sind aber ähnlich.

Beschreiben kannst aber nur du Kerstin selber, falls du magst? (Um nicht zu irritieren es handelt sich um Kerstin mit einem Nickname, der zwei E enthält.)

Aber wie gesagt, ich weiß von nix...warum werden hier auch nur alle Absätze so genau gelesen, liegt das an der Vollkorrektion und damit dem totalen Durchblick? (Mit dem zweiten sieht man besser? - Wobei ich mich immer wundere, warum in den Spots des ZDF ausgerechnet ein Auge zugedrückt wird )

Liebe Grüße

Ralf

Stop, Ralf!
Was Du hier ansprichst, hat nichts mit den Prismen und/oder Ausschaltphänomenen zu tun und ist hier nicht Thema. Wird es auch nicht sein, denn das klärt sich.
Bitte jetzt nicht irgendwas andeuten Und/oder hier allgemeine Verwirrung stiften.

Kerstin

Ok, Ende...es ist eh alles gesagt und man will nun Taten sehen.

Es war wirklich spannend und sobald es was Neues zu berichten gibt von mir, öffne ich ein neues Thema,

Bye

Ralf

Hallo,

der Einfachheit halber verwende ich diesen Thread am besten doch weiter, um über die neue Brille zu berichten

Habe sie heute Mittag abgeholt, erster Eindruck das räumliche Sehen ist sofort besser in der Ferne, dazu mehr Brillianz und Schärfe. Negativ fällt auf a) wie bei der Probekorrektion erstaunlicherweise abrupte Schmerzen der Augenmuskulatur (was ich aber als "Entspannungsschmerz" deute) und b) entgegen der Probekorrektion leichte Probleme beim Lesen und am PC. Dieses Phänomen kenne ich aber schon von den früheren Wechseln der Prismenstärke, zudem geht es diesmal spürbar schneller mit der Gewöhnung am PC (ich kann nach einer Stunde schon die Seite Optometrie Online trotz ihrer verdammt kleinen und unsäglichen Schriftgröße halbwegs beschwerdefrei studieren , leichtes Verschwommenheitsgefühl ist noch da, aber ich krieg das in den Griff, die Erfahrung lehrte mich das).

Was ausblieb meine Befürchtung, das rechte Auge "schaltet ab" wegen der zum linken Auge um insgesamt -0,75 weniger Minus - nix da, ich sehe mit beiden Augen gleich gut und unverzögert !

Dr. Wulff ist eine Wucht, diese Korrektion könnte ich schon seit 2 Monaten tragen...drückt mir die Daumen, dass es für die nächste Zeit meine letzte ist

Vielen Dank für´s Mitlesen

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Grüße

Ralf

Zwischenstand

die Augen gewöhnen sich langsam an die neuen Gläser, ich kann mit zeitweiligen Abstrichen wieder halbwegs am PC lesen ohne Augenzukneifen.

Das Problem, dass ich verschwommen sehe, insbesondere nachdem ich morgens die Brille aufsetze und am PC lesen will, ist wiederum nicht behoben!

Da ich nun alle Möglichkeiten ausgeschöpft habe und keiner eine Altersweitsichtigkeit bzw. mangelnde Akkommodation in der Nähe attestieren kann, werde ich wohl oder übel mit meinen Nahproblemen (als Autofokusphänomen nach Ralf1 in der Fachliteratur bezeichnet) leben bis zur nächsten Korrektionsversuchsetappe. Die werde ich aber längerfristig terminieren und das Projekt "beschwerdefreies Sehen mit dem Anspruch zur perfekten, störungsfreien Wahrnehmung" mit einem Teilerfolg von ich würde sagen 75% ad acta legen. Wiedervorlage frühestens in 6 Monaten, wenn eine Reise nach Berlin eh erstrebenswert ist (das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden).

Kann mir bitte jemand sagen, ob Dr. Wulff bei einer Zweituntersuchung (Kontrolle mit Polatest) wie bei mir analog der Erstuntersuchung für ca. 15 Minuten Praxisaufenthalt 182,64 € in Rechnung stellt (inkl. Gesichtsfeldmessung, die ich nicht verlangte, aber aufgrund des Überrumplungseffekts auch nicht ablehnte), oder bei Folgeuntersuchungen seinen Satz erniedrigt??? (Sehr ernstgemeinte Frage mit der Bitte um konkrete Antwort zwecks diesjähriger Haushaltsplanung von Ralf1.)

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Grüße

Ralf

Hallo Ralf,

zu Deinem Problem Verschwommenes Sehen nach dem Aufsetzen der Brille morgens Hat bei mir 2 Wochen gedauert, bis ich endlich gleich nach dem Aufsetzen scharf gesehen habe. Dann hat sich die Eingeöhnungszeit langsam minimiert von ca. 30 Minuten auf 5 Minuten und jezt geht es innerhalb von Sekunden. Mein Problem ist mittlerweile das Absetzen; Tue ich das tagsüber während der PC-Arbeit, kommt mir der Bildschirm und die Tastatur als Beule entgegen, und zwar so unerträglich, dass ich die Brille schnell wieder aufsetze. Schaue ich andere Gegenstände an oder in die Ferne, habe ich das Problem nicht.

Hab noch etwas Geduld! Ansonsten Glückwunsch zum besseren Sehen!

Gruß
Kerstin

Hallo, wollte nur mal meine neue Signatur vorführen Ich finde, solche Statements braucht es öfter!

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Grüße

Ralf

Brille tragen ist Cool - vier Augen sehen mehr als zwei;)

Hallo, Ralf

danke für die Lanze, die Du brichst.
Aber sagt mir unbedarftem Computer-Benutzer mal, wie Ihr an die Smiley´s u. ä. kommt.

Gruß
Eberhard

Das mit den Smileys übernehme dann ich...
Ganz einfach Doppelpunkt Klammer-zu für ein lächelndes Smiley
oder Semikolon Klammer-zu für ein z:wink:erndes Smiley
aber keine Leerzeichen machen.
Weitere Symbole hab ich aber auch noch nicht "gefunden".
Gruss
Lucccy

Hallo zusammen,

neuer Zwischenstand

weiterhin phänomenales 3D-Sehen in der Ferne, allerdings das subjektive Gefühl in der Nähe, dass das rechte Auge nach Außen abdriften will. Schlimme Sehstörungen in der Nähe (Verschwommensehen, wie vor der Prismenkorrektion schon gekannt), kann ich nicht kontrollieren, einzig Augen schließen und wieder Öffnen hilft. Schwindel und Kopfschmerzen am Abend. Die Brille ist jetzt knapp 2 Wochen alt.

Bilanz absolut besseres Sehen in der Ferne als mit vorheriger Korrektion. Kein Unscharfsehen rechts, allerdings das Gefühl, "es dreht sich rechts im Kopf alles".

Ich beabsichtige nicht, nochmals neue Gläser zu probieren, sondern akzeptiere! Es bleibt die Wut, dass es einen plötzlichen Ausfall der Optometristin gab. Aber so ist das Leben

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Grüße

Ralf

Brille tragen ist Cool - vier Augen sehen mehr als zwei;)

Ralfrückblickend, wär da nicht besser gewesen wenn du deine Korrektion mit Folien gemacht hättest. Wenn man jetzt bei dir eine andere Prismenstärke feststellt kannst deine neue Brille nach 2 Wochen wieder beiseite legen. Dieses Spiel hab ich zu oft mitgemacht drum werde ich immer wenn eine neue Prismenbrille fällig wird vorher mit Folien die Verträglichkeit testen. Du könntest auch für Naharbeit eine andere reingeben. Deine jetzige Situation ist ja auch nicht die beste. Meine Empfehlung daher. Nie eine Prismenbrille bestellen bevor nicht über einige Tage ein Trageversuch gemacht wurde.
Grüße F9 N12 Pr. je Auge

Hallo, Ralf, ich war auch zu bl... , die 2. Seite zu finden, da sie oben unterstrichen ist, dachte ich, ich wäre darauf. Danke für die Smiley-Tips. Ich habe die Dinger irgendwo hier gesucht, wie in anderen Foren üblich, aber hier ist es ja viel komfortabler.
Zu Besserwisser

nochmal deutlich nur wer beruflich keine besonderen Anforderungen an das Sehen hat, nicht Autofahren muß, soll ruhig Folien verwenden, aber darf nicht erwarten, daß damit der gleiche Erfolg eintritt, wie mit endgültigen Brillengläsern.

macht´s gut
Eberhard

Hallo zusammen,

ich kann bzw. muss den Thread mal wieder nach oben holen

seit heute trage ich wieder die 13 Prismen (also die vorletzten Gläser vor den 9 Prismen) und spontan sind sämtliche Beschwerden wie Schwindelgefühle, Augenlidzucken und das Gefühl von schweren Augenlidern weg .

Bin auf morgen früh gespannt. Denn bis vor ein paar Wochen (also seit ich die 9 Prismen trug), hatte ich das für mich tolle Gefühl beim Aufwachen, meine Augenlider sind leicht und kaum fühlbar. Die letzten Wochen bin ich allerdings mit "dicken Augen" ins Bett und mit denselben auch wieder aufgewacht, was im Laufe des Tages bedeutete, dass die Augenlider schwer waren und ich auch subjektiv ein Fremdkörpergefühl bzw. gerötete Augen wahrnahm.

Vielleicht kann jemand zu dieser Beobachtung, die ja wohlgemerkt durch Reduktion der Prismenstärke hervorgerufen wurde, etwas kommentieren, nett wäre es.

Topaktueller Stand ich bin mit den 13 Prismen begeistert, bitte Daumen drücken, dass dies anhält.

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Grüße

Ralf

Hallo, Ralfsehr schwankende Werte, oder falsche Messungen? Was mich wundert ist, daß Dein AO damals über die 12cm/m nur am Kreuz und Hakentest gemessen hat. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß anfängliche Überkorrekturen am Kreuz an den Stereotesten und am Valenztest wieder verschwanden. Die Messungen von Dr. Wulf in der Ferne 9 und Nähe 12 hatten mich auch nicht überzeugt, sorry; denn meistens ist doch eine Nahexophorie nichts anderes, als eine noch nicht volle Korrektur für die Ferne. Sie verschwindet oft nach einigen Wochen. Vielleicht solltest Du jetzt Geduld haben und nicht so schnell die Korrektur wieder wechseln. Das Vergenzsystem muss sich auch auf die neuen Sehbedingungen erst einmal einstellen.
Viel Erfolg dabei.

Viele Grüße
Eberhard

P.s. Hast Du schon neue Meldungen für unser geplantes Treffen?

Hallo, Ralf

freue mich erstmal über Dein positives Erleben. Sei nicht zu sehr enttäuscht, wenn es nicht sehr lange anhält. Irgendetwas kann ja noch nicht stimmen. Sonst wäre die Brille schon vorher in Ferne und Nähe gut gewesen. Bis später mal!

Hallo,

vielen Dank für die Rückmeldungen. Tja, ich weiß ja auch mittlerweile, wie unklug es ist, ständig die Korrektion zu ändern, aber diesen Schritt habe ich heute nach wochelangem Hinundher getan. Die Verschlechterungen im Allgemeinbefinden sind einfach zu überwiegend und ich habe jetzt die Chance, falls die Gläser mit den 13 Prismen die nächsten Tage eine Stabilisierung des Entspannungsgefühls der Augen zeigen, ich die Gläser mit den 9 Prismen zurückgeben kann gegen Kostenrückerstattung. Dann möchte ich, ja, unumwunden ja!, nochmals -wo auch immer- meine Augen messen lassen auf Kurzsichtigkeit und WF.

Mit den 13 Prismen sehe ich jetzt insgesamt klarer aber nicht mehr so dreidimensional, aber Gott sei Dank sind die Schwindelgefühle weg. Aus Erfahrung vermute ich, dass die -0,5 dpt. weniger rechts den Ausschlag hierfür gaben, denn die Gläser mit den 13 Prismen sind rechts und links bis auf den leicht unterschiedlichen Zylinder identisch. Rechts sehe ich zwar tagsüber total scharf mit diesen geringeren Werten, aber abends und wenn ich länger gelesen habe oder am PC war und in die Ferne schaue, sehe ich nur noch alles verschwommen während links alles scharf ist.

So, bis bald. Leider hat sich auf meinen Aufruf bisher nur Eberhard per Mail gemeldet, alle anderen Interessensbekundungen blieben leider ohne Mail. Eines verspreche ich der Gedanke, per Mail eine Teilnehmerliste zu erstellen hat rein prophylaktische Gründe, da

a) mir persönlich nicht daran gelegen ist, "Zufallsbekanntschaften" zu machen,

b) das Treffen im überschaubaren Rahmen zum Zwecke des Erfahrungsaustausches, jedoch ohne den Charakter einer Versammlung, deshalb auch im lockeren Kreis, stattfinden sollte,

c) es sicher ausreicht, Vor- und Nachname sowie Wohnort zu nennen mit Angabe, weshalb du kommen möchtest.

Eigentlich wollte ich die Liste bis Anfang März fertig haben (also bis gestern ). Warten wir noch ein paar Tage, ansonsten sieht man (sich) nicht .

In diesem Sinne

Ralf

Ich versuche es bei Dir nochmals Ralf1, denke aber, Dein Bastelzwang hat wieder zur falschen Zeit (zu spät) und damit voraussehbar falsch (nämlich dann stärkere Prismen)zugeschlagen und Dich damit wieder etwas in die Sackgasse hineingetrieben.
Zudem ist Deine Theorie der Kurzsichtigkeitskorrektion nur mechanisch, aber wohl ohne Kenntnis genauer aktueller Messdaten sehr gewagt.
Verstehe bitte richtig, dass ist hier keine Schelte oder Beleidigung. Ich kann sehr gut nachvollziehen, welche erheblichen und von anderen kaum zu verstehenden Beschwerden Dich plagen. Mein Lehrer H.-J. Haase hatte mit einigen gleichartigen Fällen zu tun und wir durfen als Studenten dies in der Zuguckstunde begleiten. Er hat dann entsprechendes sehr viel drastischer und deutlicher seinen Prüfpersonen gesagt. Aus dem Gedächtnis dem Sinne nach..."Wenn sich irgendetwas auch nach kurzer beschwerdefreier Zeit tut oder sich wieder verschlechtert, dann ist in diesem speziell Fall umgehende Nachkorrektion notwendig, ansonsten kann der Weg wieder rückwärts gehen oder uns wieder entgleiten."
- Konsequente Nachkorrektion, leider geht das heute kaum noch, mangels Zeit und Geld. -
Alles beste für die Zukunft. Erich

Hallo Erich,

hier darf mir (fast) jeder (fast) alles sagen, ich bitte sogar ausdrücklich darum, allerdings mit der Einschränkung, dass es konstruktive Kritik bzw. Hilfe ist. Und die bekam ich bis auf kleinste Ausnahmen hier.

Vielen Dank an alle, die mich unterstützen, virtuell wie auch real!!!

Ich möchte etwas zur "Erhellung" meiner, sagen wir Umwege - ich hoffe und denke nicht, dass es eine Sackgasse war, beitragen

Die jetzige Korrektion von 13 Prismen, die ich, zugegebenermaßen "instinktiv", aus der Bastelecke hervorgekrammt habe (eigentlich hasse ich Basteln, aber das liegt wohl auch an meiner zu spät erkannten WF), war bei der Erstanpassung definitiv zu hoch. Ich wusste es und meine Optometristin wusste es teilweise. Ich muss beichten, dass ich aufgrund einer mir heute unbgegreiflichen Ungeduld mehr Prismen forderte (also bei den verschiedenen Darstellungen des Polatests sehr wohl eine leichte Überkorrektion zu dem Zeitpunkt wahrnahm), als wohl gut gewesen wäre. Die Folge waren zeitweise Doppelbilder bei seitlichem Blick durch die Brille bzw. generell am Abend beim Lümmeln auf dem Sofa vor dem TV. Ohne hier die Fachleute langweilen oder gar ärgern zu wollen Mittlerweile brauche ich die 13 Prismen, Doppelbilder nehme ich keine mehr war, zu keinem Zeitpunkt. Ich erlaube mir die Bemerkung, dass ich einfach zu schnell zu viel wollte...und das warf mich tatsächlich um mind. ein halbes Jahr zurück, aber bitte die Sackgasse habe ich augenscheinlich verlassen, wie eine hochaktuelle Messung ergab.

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Grüße

Ralf

Ich sehe, Du bist heil zurück gekommen -)
Das ist 200% gut

Grüße!
Kerstin

Hallo Kerstin mit dem E,

ja, von 80 auf 200 in 5 Jahren...aber Spaß beiseite, Herbert kommt (nicht)

Allen einen wunderschönen Sonntag

wünscht euch

Ralf

Ja, Herbert! Der ist zwar schon tot und die Serie ist auch schon etwas älter. Mach dir also keine Gedanken drüber, war nur ein Spruch zur allgemeinen Verwirrung (Herbert eben ).

So, damit es nicht vollends chaotisch wird, mir geht es den Umständen entsprechend gut...

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Grüße

Ralf

Hallo, Ralfnicht zu schnell gefahren? Und schon wieder am Rechner. Ich hoffe, Deinen Augen geht es gut. Ich kam eben erst dazu, zu lesen.
Schönen Sonntag
Eberhard

Hallo,

ja, ich bin wohlbehalten in Mainz angekommen, nicht schneller als die Polizei erlaubt.

Nun aber, hätte ich es geahnt, als ich den Titel "Interdisziplinäre Frage" kreiert habe, eine tatsächlich in diese Richtung zielende Frage

Mittlerweile fühle ich mich mit den 13 Prismen sehr wohl, die seinerzeitigen Probleme (Doppeltsehen am Abend und Probleme beim Wechsel Nah-/ Fernesehen sind (fast) komplett verschwunden. Nun zur Sache ich habe seit vier Monaten eine feste Zahnspange. Wer eine hatte kann dies sicher nachvollziehen. Nun ist mir schon seit geraumer Zeit aufgefallen, dass meine Augenschmerzen in Beziehung zu den Veränderungen an der Spange stehen. Heute morgen war ich mal wieder beim Kieferorthopäden, prompt habe ich rechts im Auge wieder Schmerzen (wobei mir vor Einsetzen der Spange rechts ein Zahn gezogen wurde und dort im Kieferbereich ein massiver "Umbau" stattfindet). Aber nun endlich die Frage kann es eine Korrelation von kieferorthopädischer Behandlung und der Vergabe der Prismenkorrektion geben?, war es u. U. ein Fehler, während des Prismenaufbaus auch noch mit der festen Spange zu beginnen??? Habe ich mir damit selber geschadet? Oder spinne ich einfach gerade nur? Wurde jetzt doch mehr an Fragen, als ich dachte, aber die Fragestellung ist ja eindeutig. Ich wäre ja auch nie drauf gekommen, wenn ich nicht bewusst Veränderungen wahrgenommen hätte nach den Besuchen beim Kieferorthopäden. Letzte Frage zugegebenermaßen stimmt jetzt die Überschrift, oder?

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Grüße

Ralf

Hallo Ralf,

ist das jetzt die Jokerfrage?

Wo gibt es den Optiker, der sich auch in Kieferorthopädie auskennt und wo ist der Kieferorthopäde, der was zur Prismenkorrektur und deren Nebenwirkungen sagen kann?

Aber Spaß beiseite ich persönlich finde es schon anstrengend, gleichzeitig Zähne und Augenkorrektur in Angriff zu nehmen. Kann Dir nur aus eigener bitterer Erfahrung sagen, dass Probleme mit den Zähnen sehr wohl auch auf den Kopf schlagen. Prismen hin, Prismen her. Die Nerven im Gesichtsbereich haben ja auch alle irgendwie Verbindungen. Meine letzte Zahnbetäubung ist mir bis ins linke Auge geschlagen - und hielt sich da für Stunden. War nicht angenehm. Will sagen, das Auge war zwar nicht mit betäubt, aber es tränte und alles fühlte sich komisch an.

Also, wer weiß?? Wie fühlt es sich denn mit neuer Zahnspange und neuen Prismen? Möcht nicht mit Dir tauschen!

Liebe Grüße
Kerstin (die endlich Entspiegelte)

ZitatOriginal erstellt von Kerstin
Hallo Ralf,

ist das jetzt die Jokerfrage?

Also, wer weiß?? Wie fühlt es sich denn mit neuer Zahnspange und neuen Prismen? Möcht nicht mit Dir tauschen!

Liebe Grüße
Kerstin (die endlich Entspiegelte)


Hi Kerstin,

Danke, Danke

Naja, ich fühle mich den Umständen entsprechend gut. Aber gar nicht mal so schlecht. Vielleicht etwas wie eine Baustelle mit zwei neuralgischen Punkten. Wobei mir erst vor kurzem klar wurde, dass sich bei mir alles rechts abspielt, wo ich doch Linkshänder bin (jetzt reicht es aber ).

Also, als ich mir die Spange verpassen ließ, tat ich es, weil ich davon ausging, dass ich in Sachen Prismen aus dem Gröbsten raus bin....und ich wollte halt auch spätestens mit 35 wieder ohne Zahnklammer sein. Vielleicht stimmt da auch wieder der Spruch ich wollte zu viel zu schnell...aber das relativiert sich, wenn man bedenkt, wie lange ich Probleme mit dem Sehen habe und ich seit Jahren die Sache mit den Zähnen in Angriff nehmen wollte.

Also insofern Optimismus, dass ich mit besagten 35 wieder so richtig durchstarten kann (sind ja nur noch 2 Jahre bis dahin)...

alles Liebe

Ralf

Hallo Ralf,
Ich bin zwar auch kein Kiefer-Optikspezialist aber der Zusammenhang scheint nicht so weit hergeholt. Bei meiner Kollegin messen wir bei einer regelmäßig wiederkehrenden Kieferhöhlenentzündung grundsätzlich höhere Vertikalprismen obwohl ja ein an sich fester Knochen zwischen Augen- und Kieferhöhle liegt. Wenn die Entzündung abgeklungen ist sinken auch die Prismenwerte wieder auf das Standartmaß.

Gruß Optima

Hallo Optima, hallo zusammen,

vielen Dank für deine Hinweise. Na, war ja zu erwarten, dass sich hier kein Kieferorth-o-ptiker findet. Wäre aber tatsächlich interessant (Doktorarbeit?), über mögliche Wechselwirkungen zu forschen. Oje, ich als Proband, ich wusste es ja schon immer, dass ich mal in die (Medizin-)Geschichte eingehe .

Aber nun wieder zurück zur Optik. Irgendwas stimmt hinten und vorne nicht. Mir ist immer noch schwindelig rechts, heute ist es so schlimm, dass ich echt Schlagseite habe, den ganzen Tag der absolute Tolpatsch bin, mein rechter Arm und Bein sich anfühlen mögen wie bei jemand, der nach einem Schlaganfall genest (sorry für den harten Vergleich, ich habe heute echt gedacht Hut ab, wer solch ein Schicksal hat, also einen Schlaganfall). Ich habe echt Angst, dass es doch ein Tumor o.ä. sein könnte, aber wenn ich nicht diese Symptome schon seit Jahren hätte!!! Und geröngt bzw. CT gemacht wurde schon. Kann es sein, dass sich rechts die Nerven einfach "abschalten", weil es ihnen zu bunt wird???

Komische Beobachtung heute ich bin heute morgen aufgewacht und weil ich gestern nicht mit der Brille zurecht kam, hab ich mal meine alte Brille von 1999 mit richtigen Werten aber ohne prismatische Korrektion blindlings gegriffen und aufgesetzt. Alles spontan ok. Dann hab ich nach mehreren Minuten die Prismenbrille dazugenommen. Spontan sah ich erstmal Doppelbilder und bekam Augenschmerzen.

Dann habe ich wie gesagt den ganzen Tag in Tran verbracht, "prüfte" meine Augen in Form von abwechselndem Zukneifen. Ich sah förmlich, wie sich die beiden Bilder erst zusammenschieben mussten. Auch war neu, dass ich bei über den oberen Brillenrand schauen nicht wie zuletzt unscharf doppelt sag sondern sich die scharfen Bilder verzweigten, obwohl der scharfe Anteil mehr als 50% betrug. Aber ich machte eine andere wichtige Beobachtung

Ich schob meine Brille bis zur Nasenspitze und konnte nun entspannt lesen. Schob ich die Brille in ihre "Nullposition", also so dicht wie es geht vor die Augen, sah ich unscharf, verschob ich meine Sehhilfe wieder nach unten, wurde es schärfer, bis ich, kurz nachdem die Brille die Nasenspitze passierte, wieder alles unscharf in der Nähe wahrnahm, wohlgemerkt alles mit vollkommen entspannten Augen.

Optik ist, wie ich früher schon bemerkte, sehr faszinierend, nur nicht unbedingt, wenn sie einen selber betrifft...

Bin ich jetzt doch altersweitsichtig??? Ich nerve, ich weiß . Fakt ist doch, dass ich in der Ferne meine Dosis Minusdioptrien brauche, in der Nähe aber meine Dosis Prismen...

Zusammenfassend stelle ich fest, dass, je nach Tagesform oder auch Lichtverhältnissen, ich entweder perfekt (heute beim Autofahren bei strahlendem Sonnenschein) oder bescheiden (in Räumen bei künstlichem oder diffusem Licht) mit der Brille zurechtkomme. Das Thema Wellenlänge des Lichtes hatten wir ja schon, Eberhard . Ich merke schon seit Jahr(zehnt)en, dass ich abends mehr Minus möchte - Nachtmyopie? -

Gut, genug für heute, wäre trotzdem schön, wenn sich die Kenner meldeten. Denn auch wenn ich dilettantisch versucht habe, meine Beschwerden schnellstmöglich zu beseitigen habe ich damit meine Chance, über dieses Forum Hilfe zu bekommen, verwirkt?

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Grüße

Ralf

Hallo, Ralfich habe wohl in der letzten Zeit geschlafen. Irgendwie habe ich zwar andere Postings gesehen und beantwortet, aber Deine total übersehen.
Ich bin auch kein Kiefernchirurg, wie Du weißt. Aber beim Ziehen eines Zahnes wird doch sicher der 5. Gesichtsnerv (Trigenimus) mit beeinträchtigt (ich laß mich gerne korrigieren)Der innerviert auch Augenmuskeln!
Zu Deinen Äußerungen über unterschiedliche Sehschärfen bei unterschiedlichem Licht, kann ich etwas neues berichten. Ich habe von der Fa. Hussel (Schleichwerbung) Prospekte über Bio-Licht erhalten. Die sollen Wunder wirken bessere Gesundheit, psychisches Wohlbefinden, kontrastreicheres,schärferes Sehen usw. Im Übrigen kann ich Dich beruhigen, alterssichtig bist Du noch nicht.
Ich kann mit nur gut vorstellen, daß Deine Zahnbehandlung nicht so gut für Deine Augen war. Aber das wird sich sicher schnell legen.

Übrigens, hast Du noch andere Anmeldungen erhalten?

Viele Grüße
Eberhard

Hallo Eberhard, hallo zusammen,

leider kamen auch auf den letzten Aufruf keine neuen Anmeldungen mehr, wir wären am 5.4. also weiterhin zu Dritt bzw., wenn wir in der Lokalpresse inserieren, 3+x. Aber ich schätze x auch eher gegen Null ein, nach einschlägigen Erfahrungen andernorts.

Tja, dass mit dem Zahnziehen war ca. 10 Tage bevor ich nach Berlin fuhr...heißer November kann man sagen. Aber aus solchen konzentrierten Terminhäufungen kann man schlussendlich nur seine Lehren ziehen, eine andere Antwort habe ich nicht parat.

Alles Gute und bis hoffentlich bald

Ralf

PS meine Beobachtung, dass ich "das Entgleiten meiner Sehschärfe in der Nähe" durch herabschieben der Brille bis zur Nasenspitze vollständig eliminieren kann, hat sich bestätigt. Praktizieren tuhe ich es allerdings nur zuhause, weil ich bei Besprechungen auf der Arbeit nicht "hochnäsig" erscheinen will bzw. dann zwar vor mir direkt unterhalb scharf sehe, aber über den Brillenrand schauen müssend meine Gesprächspartner ja dann nur schemenhaft wahrnähme. Ich würde echt gerne mal eine Bifokal- oder Gleitsichtbrille probieren, auch wenn ich noch zu jung bin, um alterweitsichtig zu sein. Da fällt mir auch die Aussage von dir, Kerstin, ein, dein Freund, auch um die 30, bekam wegen seiner Probleme dies ans Herz gelegt?

Ralf1
vergiß die Sache mit den Zähnen. Ich habe selbst mehrere Kandidaten gehabt, bei denen ich schier verzweifelte. Hier kann wohl nur einer helfen, und den scheinst Du zu kennen. Alles probieren und alle Hilfe im Inter"net" ist halt nett, aber wird Dir als physikalisch denkenen Menschen nicht wirklich helfen. Eher das Gegenteil passiert, so wie jetzt wieder, wo Du eigentlich am Ende bist? Da kommst Du nie alleine wieder raus.
Alles Gute

ZitatOriginal erstellt von martina S.
Ralf1
Hier kann wohl nur einer helfen, und den scheinst Du zu kennen.
Alles Gute


Hallo Martina,

vielen Dank für deinen Beitrag. Ich stehe ein klein wenig auf der Leitung, vielleicht hilfst Du mir ja Kann es sein, dass derjenige, der mir helfen kann, dort wohnt, wo Marlene Dietrich noch einen Koffer hatte?

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Grüße

Ralf

Hallo Ralf,

ja, mein Freund hat nun mit 30 jungen Jahren seine Prismenbrille mit eingebautem Leseteil. Wurde hier ja schon kritisch bemustert. Ich habe nochmal selbst meim Optiker nachgehakt, warum denn sowas, und ich habe es ungefähr so verstanden Dadurch, dass mein Freund schon mit Mitte 20 nach einem schweren Unfall eine 08/15 Lesebrille für den Nahbereich (er ist in der IT-Branche)vom AA bekam, die eigentlich für Personen mit Altersweitsichtigkeit gedacht ist, haben seine Augen verlernt, die Dinge in der Nähe zu akkommodieren; Brille hat es halt leicht gemacht. Mit der Prismenbrille kann er zwar in der Ferne gestochen schard sehen, aber die Naheinstellung klappt überhaupt nicht. Das Leseteil der Brille ist so gestaltet, dass er sich sehr wohl ein wenig anstrengen muss (also weniger Plus als vorher), aber nicht überanstrengen. Mit Chance lernen seine Augen das Akkommodieren wieder. Er ist nun auch ganz happy, außer dass er feststellen musste, dass er wohl eine für diesen Zweck zu kleine Fassung gewählt hat, denn der eingebaute Leseteil nimmt doch viel Platz in den relativ kleinen Gläsern ein. Es nervt ihn halt noch, zumal er die Brille ja immer tragen soll. Und nun soll er immer am Leseteil vorbeigucken, wenn er Auto fährt oder eben gerade nicht am PC arbeitet.

Ich habe ihm vorgesschlagen, wenn er in 6 Wochen zur Nachmessung geht, größere Gläser mit nur einem recht kleinen Leseteil zu wählen.

Tja, so viel aus dieser Front!

Gruß
Kerstin

Kerstin,
Dein Freund kann durchaus eine Akkommodationslähmung oder/und eine Konvergenzschwäche durch den Unfall haben.
Da ist die Frage, warum er durch Gabe von weniger als den benötigten Nahzusatz diese Fähigkeiten wieder erlernen sollte (nach 20 Jahren?)
Hier erscheint mir einiges ungeklärt und diese Sache sich jetzt in reines Probieren ohne genauere Diagnostik auszuufern???

Ralf1
Du stehst zwar wohl mit Deinen Augen zur auf dem Schlauch, aber bezüglich des Ortes nicht. Und ich dachte, Du hättest die Diskussionsbeiträge zu Deinen Augen gründlich verfolgt. Ich finde, bis auf die Pc-technischen Ausuferungen, hier viel Wissenswertes, was auch anderen ähnliche Leidtragende durchaus geholfen hat und helfen wird im Sinne "auch Anderen geht es ähnlich und ich bin nicht alleine mit so einem massiven Zusammenbruch, für den sonst niemand Verständnis hat".

Danke an Alle, die ernsthafte Beiträge liefern.
martina S.

Hallo,

ja, so ist es. Ich habe mir lange überlegt, ob und warum ich diesen Seelenstrip im Internet mache. Sicher hätte ich nicht alles öffentlich dargelegt, wenn nicht die Wahrscheinlichkeit gegeben wäre, dass auch andere Betroffene hiervon Nutzen ziehen können.

Zum Thema Emoticons und Netikette möchte ich aus gegebenem Anlass und weil es eine Art Steckenpferd für mich darstellt, nochmals etwas schreiben

Diese sich aus Satzzeichen generierenden farbigen Piktogramme empfinde ich als nicht störend, im Gegenteil, als sehr wohltuend (gut dosiert natürlich). Einige Ausschweifungen in diesem Thread diesbezüglich erachte ich persönlich als das Salz in der Suppe für diejenigen, die Abwechslung wollen; wer dran bleiben muss am Thema, überliest sie gezwungenermaßen. Auf jeden Fall gehört auch sowas zum Internet.

Ebenfalls dazu gehört die Netikette, die jeder mal vergisst. Aber wer hier seinen Stinkefinger raushängen lassen möchte, sollte ihn wenigstens vorher waschen und desinfizieren. Tut mir leid für den unappetitlichen Vergleich, aber manche Leute verstehen halt nur Tacheles

------------------
Grüße

Ralf

Hallo Martina,

die gleiche Frage des Wiedererlernens der Akkommondation stelle ich mir auch - und muss Dir in der Fragestellung völlig Recht geben. Andererseits mein Freund muss letztendlich selber wissen, was er tun möchte. Ich habe ihm auch einen AA empfohlen zur medizinischen Abklärung wg. des Unfalles und möglicher Folgen. Aber dahin gehen muss er letztendlich selber (er hasst es, von mir bemuttert zu werden.....).

Jedenfalls danke ich Dir für Deine Unterstützung hier im Forum. Magst Du ein bisschen mehr von Dir verraten (oder habe ich das hier irgendwo überlesen)? Bist du Optikerin? Und woher rührt Dein Vertrauen in Dr. Wulff? Kommst Du aus der Berliner Ecke? Sorry, wenn es zu neugierig klingt.

Gruß
Kerstin

Kerstin,eigentlich wollte ich mich unter diesem Forum-Teil(Interdiz. Frage) nicht mehr melden, da er ausufert. Aber Deine Frage beantworte ich noch. Ich bin AO und im bayrischen Raum speziell mit Kindern beschäftigt. Den darunter befindlichen Problemfällen und den höheren WF´s und Schielern empfehle ich meist Dr. Wulff, da der AO und Augenarzt ist. Dabei spielt die Entfernung für die meisten Eltern keine Rolle. Sie sind es im Laufe des Leidensweges mit Ihrem Kind schon gewohnt, dass die Spezialisten meist nicht um die Ecke wohnen.
Und warum ich empfehle, ist sicher aus seinem Buch zu entnehmen.
Ich selbst werde mich nicht outen, da ich mit meiner Arbeit an Kindern schon jetzt nicht mehr nachkomme.
Viele Grüße
Martina S.

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