Ich laufe wie fast alle gegen Wände. Habe einen Sohn der nach einem Jahr Prismen tragen in Berlin von Dr. Wulf operiert worden ist. Die Kosten wurden in voller Höhe von der Kasse übernommen. Zwei Jahre später stehlten sich bei meiner Tochter gleiche Syntome ein(Kopfschmerzen, Konzentrationschwäsche,Müdigkeit).Auch sie bekam eine Prismenbrille verordnet.Kein Augenarzt stellte die Winkelfehlsichtigkeit fest, bis wir auf eine Augenoptikerin stießen die uns half.Nach etwa 11 Monaten konnte ich Maurin auch bei Dr. Wulf mit einem gemessenen Wert von 40 Prismen operieren lassen.Die gleichhe Kasse übernahm hier die Kosten nicht mit der Begründung es wäre beim ersten Kind eine Ausnahmeregelung getroffen worden.Maurin behielt einen Wert von 7 Prismen zurück, den sie selbst sehr gut ausgleichen konnte und es keine Schwierigkeiten gab. Dr. Wulf machte uns aber gleich nach der OP aufmerksam, dass bei Maurin eine nochmalige OP nicht auzuschließen sei. Nach fast 2 Jahren bekam meine Tochter wieder die gleichen Schwierigkeiten und ich ließ die Augen wieder von der Augenoptikerin messen. Das traurige Ergebniss war ein Wert von 15 Prismen.Tendenz steigend. Nachdem wir die Brille abholten und den vollen Betrag der Prismengläser zahlen mußten besuchte ich heute abermals die Kasse, mit der Bitte wenigstens die vollen Kosten der notwendigen Gläser bis zur OP zu zahlen. Ich bekam eine Absage mit der Begründung, dass die Gläser nicht von einem Kassenarzt verordnet wurden.Ich kann es einfach nicht mehr verstehen.Sollen die Kinder leiden, wenn man nicht die finanziellen Mittel aufbringen kann? Ich versuche nun einen Arzt zu finden, der Maurin die notwendigen Prismen verordnet und hoffe dann, das sich die TKK bereit erklärt die Kosten der OP oder aber die Kosten der Prismengläser zu zahlen.
