Also ich habe mir hier jetzt annähernd alle Beiträge angesehen. Dabei ist auch mir als Laie die harsche Auseinadersetzung pro/kontra MKH-Methode aufgefallen.
Ich habe jedoch bei den AO´s konkrete Lösungswege (Prismen) gesehen, die mir bei den AÄ fehlen. Gibt es denn AÄ´s, die eine "verdeckte" Fehlstellung wirklich operieren? Also ich fahre schon so lange blind durch die Nacht, dass ich das Gefühl habe, die AÄ´s sind zwar gegen die Prismen, also "übersehen" sie Asthenopiebeschwerden und handeln sie als nicht-behandelbar ab. So nach dem Motto Damit müssen Sie leben...
Andererseits frage ich mich, ob denn die Kinder, die zuvor mit Prismen behandelt wurden und bei denen sich die WErte binnen 9 Monaten verdreifacht haben nicht sowieso hätten operiert werden müssen. Und - ich habe mal bei Ortohptistinnen einen Tag zugesehen in einer Augenklinik - mit welcher Methode messen denn die?????? Ich wags ja kaum auszusprechen, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass da was anders ist als beim Optiker...
Für mich kann ich subjektiv entscheiden, aber wenn´s um ein Kind geht wird´s für den Laien ja echt schwer zu entscheiden. Dabei sehe ich die Vorteile derzeit bei den AO´s, denn die haben den Ärzten vor allem dies voraus ZEIT - für vernünftige Aufklärung...
Jetzt mal im ernst, Ärzte, meßt Ihr nicht auch nach MKH? Wenn nicht, wie dann???? Bitte, sagt es mir! Und was muß ich alles schildern, damit ich beim Doc überhaupt in den Genuß einer solchen MEssung komme?
Ich fühle mich vom Doc SEHR gut betreut, allerdings die Refraktionsbestimmungen waren ausnahmslos Käse...und mehr als 10-15 Minuten dauern die auch nicht. (Kein Vorwurf, ist ja auch echt keine Zeit in den überfüllten Praxen), aber warum kooperiert Ihr dann nicht mit Optikern? Ist es nicht möglich, mal alle an einen Tisch zu kriegen?
Mal ehrlich, könnt Ihr Euch vorstellen, wie sich eine Mutter fühlt, die gesagt kriegt "Ihr Kind hätte die Prismenbrille nie tragen dürfen!", deren Kind allerdings mit dieser Brille anstatt Sonderschule zum Abi gelangt?
Bitte, sagt was...
