Hallo miteinander,
Tut mir leid, daß ich mich erst jetzt wieder melde, die Technik wollte nicht so wie ich...
Nun, der AA hat meinen Sohn recht gewissenhaft vermessen (leider nicht auch nach MKH, obwohl er das nach eigener Aussage auch könnte), auch die Orthoptistin stellte ein Schielen fest. Die Qintessenz aus dem AA-Besuch (man verzeihe mir meine laienhafte Ausdrucksweise) Das Schielen hätte man evtl. im Anfangsstadium mit "Training" in der Sehschule inden Griff, d.h. beschwerdefrei bekommen können, mit den jetzigen starken Korrekturen sei es aber dazu zu spät. Die Anfertigung einer Brille mit 2 x 9 Prismen ohne AA-Verschreibung nannte er "fast krimminell". Allerdings kann mein Sohn diesen Wert bei Absetzen der Brille noch selbst ausgleichen (er sieht momentan Doppelbilder, die sich nach einigen Sekunden wieder "aufeinanderschieben"). Die "Winkelfehlsichtigkeit" verglich der AA mit einer Modeerscheinung. Er überwies meinen Sohn an die Uni-Augenklinik München, da man sich dort fast ausschließlich mit Schielen befasst. Ihm sei die Schache bei so starken Werten schon zu weit fortgeschritten und ich solle auf keinen Fall die Brille mit 36 Prismen anfertigen lassen.
Wir haben erst Mitte November einen Termin in München, so lange lasse ich meinen Sohnemann noch die jetzige Brille tragen, dann hören wir mal die weisen Professoren an.
Ich vermute, ehrlich gesagt, dass es wohl so oder so auf eine OP hinausläuft (was mich gar nicht mal so sehr ängstigt, scheint ja echt fast so harmlos wie Haareschneiden zu sein...); fragt sich nur, nach welchen Werten operiert wird...
Tja, und es bleibt beim alten Dilemma
Wem glauben wir nun?
In der Hoffnung, dass ich im November schlauer bin
Gruß
Uli
