Hallo,
ich bin selbst Betroffener (aufgedeckte Winkelfehlsichtigkeit, jeweils 10 Prismen innen) und frage mich nun, wie dick die Brillengläser im Allgemeinen werden. Bei mir wird eine Randdicke nasenseitig von ca. 15 mm erreicht, was mich, obwohl ich "schleichend" an die Prismenwerte herangeführt wurde, doch anfangs erschrak. Zudem scheint ein Ende des Prismenaufbaus noch nicht in Sicht.
Nun meine Frage wie dick sind die Prismenbrillen bei Ihnen oder Ihren Kindern?
Weiß jemand, bis zu welcher Randdicke (nicht bis zu welchem Prismenwert) überhaupt Prismen eingeschliffen werden sollten? - Bei mir kommt nämlich zusätzlich eine Kurzsichtigkeit von -4 Dioptrien mit leichter Hornhautverkrümmung hinzu, was ja die Randdicke von vornherein beeinflusst.
Von hochbrechenden Gläser wurde mir aufgrund der Prismen jedoch abgeraten.
Der Seheindruck mit meinen "Glasbausteinen" ist zwar perfekt, jedoch bekomme Hautirritationen an der Nase aufgrund des Gewichtes der Gläser. Und irgendwann ist ja auch Schluss. U.a. bin ich schon öfter wegen meiner Brille komisch angegafft worden. Im Familien- und Bekanntenkreis traut sich jedoch keiner, etwas negatives zur Brille zu sagen, weil jeder merkt, wie ich mit der Prismenkorrektion auflebe...
Welche Erfahrungen haben Sie oder Ihre Kinder vom Standpunkt des Aussehens und des Gewichts der Brille gemacht?
Vielen Dank im Voraus
Tony
