Hallo!
Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen, ich weiß nicht mehr weiter mit meiner Brillen-Odyssee.
Aufgrund einer Unverträglichkeit von Kontaktlinsen bin ich nun auf Brille angewiesen.
Mein Weg führte mich zu einem Optiker, der mir eine schöne Fassung und asphärische Kunststoffgläser (Index 1,67) verkauft hat. Alles klasse, bis nach einer Woche die Fassung einfach gesprungen ist. Ich habe die Brille reklamiert, nach einer Woche bekam ich dann mal bescheid (auf Nachfrage), dass der Hersteller nicht nachliefern kann. Aufgrund der Tatsache, dass der Herr mir für eine Fassung, für die seit 2001 nicht mal mehr Ersatzteile erhältlich sind, den vollen KP von 170 € abgeknöpft hat, habe ich den Optiker gewechselt. Da fühlte ich micht echt verschaukelt.
Neuer Optiker, neue Fassung, gleiche Gläser, etwas veränderte Werte. Als ich die neue Brille aufsetzte, war alles klein, vor allem in der Nähe. Die Buchstaben sprangen mich an, Gegenstände waren verzerrt. Im Seitenbereich sah ich verschwommen, alles war verzerrt. Natürlich alles "eine Frage der Gewöhnung" an die asphärischen Gläser. Nachdem mir nach einigen Stunden Tragen schwindelig war, ich Kopfschmerzen hatte und mir bei jeder Bewegung des Kopfes übel wurde, bin ich am nächsten Tag hin und habe meine Beschwerden mit dem Hinweis geschildert, dass ich bei den Gläsern des vorhergehenden Optikers gar keine Probleme hatte. Es kann demnach für mich keine Frage der Eingewöhnung sein. Wiedereinmal wurde ich nach hause geschickt.
Da ich mich ungern veralbern lasse, bin ich mit dem Brillenpass zu Fielmann (war nunmal in der Nähe) und habe den Mitarbeiter gebeten, die Brille durchzumessen. Ergebnis die gemessenen Achswerte wichen eklatant von denen der Augenmessung ab. Aussage des F*-Mitarbeiters daran gewöhnt sich kein Auge. Also bin ich zurück zu meinem Optiker und habe ihm die Neuigkeiten mitgeteilt. Seine Reaktion die Brille sei in Ordnung, außerdem lasse er sich von einem Fielmann-Mitarbeiter nichts sagen. Für meinen Hinweis, dass ich die Probleme bei den ersten Gläsern nicht hatte, ist er taub.
Das war vor genau einer Woche. Er wollte neue Gläser bestellen und am Montag schleifen. Als ich da anrief, sagte er mir er hätte die neuen Gläser wieder zurückgeschickt, weil die Meßwerte eine Abweichung gehabt hätten (wie schon die reklamierten Gläser). Und überhaupt ließe er sich von einem Fielmann....blabla. Ich sagte ihm dass ich mich mit meinen Beschwerden als Kundin nicht ernstgenommen fühle und wenn es so schwierig ist, könnten wir den Auftrag ganz aufgeben, da legt der einfach auf!!!!
Tja, eigentlich hätte die Brille heute fertig sein müssen, aber ich habe vergebens auf eine Benachrichtigung gewartet. Meine Brillensuche zieht sich nun schon einen Monat hin, und ich laufe mit einer Brille rum, deren Werte 9 Jahre als sind bei einer Sehschwäche von fast -8 dpt.
Kann mir mal einer sagen, was ich mir da noch gefallen lassen muß? Wenn der mich trotz meiner Hinweise auf eine Unverträglichkeit (die nicht durch die asphärischen Gläser bedingt sein kann) einfach wieder wegschickt muß er es sich gefallen lassen, dass ich anderswo seine Arbeit überprüfen lasse! Und so langsam geht mir die Arroganz der traditionellen Optiker auf die Nerven, die sich von einem F*-Mitarbeiter nichts sagen lassen! Der ist doch auch Optiker, oder nicht??? Und der hat gemessen, was ich gesehen hab und sich Zeit für mich genommen, obwohl klar war dass ich da aufgrund der Fassungsmarke nicht Kunde werde.
Hat hier jemand einen Rat für mich, wie ich in der Sache nun vorgehen kann? Ich könnte platzen vor Wut. Meine Euros liegen bei dem in der Kasse, und da gehören die bei der eingeschnappten Patzigkeit nicht hin. Außerdem eilt es nun wirklich mit einer neuen Brille.
Lieben Dank.....
PS Ich will hier nicht das Thema "Tradi gegen Filialist" eröffnen. Ich bin aus Überzeugung zum Tradi. Ich fürchte nur, dass mich die Erfahrung ein anderes lehrt. Da wird die -für mich berechtigte- Fehde auf dem Rücken der Kunden ausgetragen, das ist nicht in Ordnung. 
. Aber bevor man mit solchen Geschützen kommt, gehts ja auch anders.