Hallo nochmal,
da ich inzwischen mehrmals einen Sehtest gemacht habe - Einzelheiten und Gründe würden den Rahmen sprengen -, unter sehr unterschiedlichen Bedingungen und teilweise deutlich voneinander abweichenden Ergebnissen, bleibt die Frage, welches Kriterium ich am stärksten gewichten sollte.
Irgendwann möchte man ja auch mal zu Potte kommen und durch die neuen Gläser klarer sehen!
Die aufgewendete Zeit und der Umfang der Messung (auch der Preis?) scheint mir für den Laien fast die einzige Orientierung für deren Genauigkeit zu sein.
Wie wichtig sind aber Abdunkelung des Raums, Verwendung von Meßbrille oder Meßgerät, Check des Biokularsehens auch in der Nähe, Abfragen der Testringe, nicht nur der Zahlen und Buchstaben - und wie groß bleibt dabei der Einfluß der eigenen psychischen Verfassung?
Denn Jeder Test führte zu einem anderen Ergebnis, mehr oder weniger entspanntem Sehen, mehr oder weniger Visus, monokular, binokular, wie auch immer. Und mancher gar zu Kopfschmerzen und roten Augen.
Dies ist nun ein Versuch, die Aussagekraft der einzelnen Ergebnisse zu bewerten, da ich midestens zwei, wenn nicht gar drei neue Brillen brauche, und alles somit auch eine Frage des Preises ist. Ich möchte mich für die wahrscheinlichsten Werte einer optimalen Korrektion entscheiden. Ausprobieren ist also nicht wirklich drin, das Bedürfnis nach gutem Sehen hingegen schon.
Daher kamen auch Fragen wie die nach den Asphären und den Prismen, den 0.125er-Schritten etc. Alles Dinge, mit denen ich in letzter Zeit konfrontiert wurde auf der Suche nach dem guten Sehen. Also habt "Übersicht - Einsicht - Nachsicht"!
Wieviel Anteil am Ergebnis haben nun die genannten Faktoren, und wieviel die reinen Meßwerte wie plusmisnus 0.75 cyl, 5-10° Abweichung der Achslage?
Last but not least Darf man vermuten, daß, wer genau mißt, auch genau fertigt und anpaßt?
Wer bis hier durchgehalten hat, sei bedankt.
Über Resonanz freut sich
Michel
