Hallo donquichote,
>auch wenn zwei verschiedene Messergebnisse vorliegen, ich denke, das muss dann nicht gleich so wie bei Mistral laufen, oder?
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Natürlich kann man so lange zu so vielen Optikern laufen, wie zum Beispiel CaptainMu.
Ich bin aber eher um eine Ziel-Orientierte Lösung bemüht und weniger an einem herumprobieren. Auch nicht mit billigen Testbrillen.
Aller Wahrscheinlichkeit nach kommst du mit EINER EINZIGEN Testbrille aus !!
Denn die tatsächliche Differenz zwischen den beiden Augen, für das harmonische Sehen, beträgt nur 0,50 Dioptrin. Die allein es gilt zu bestimmen.
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Aber vielleicht wäre es ein Versuch wert, erst mal mit einer "billigen" Brille auszuprobieren, bzw. mit "billigen" Gläsern, oder spricht da was dagegen aus augenoptischer Sicht (vorausgesetzt, der Geldbeutel macht mit).
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Mit den Erfahrungen, die ich selber nun gewonnen habe, und gerne von der Optikerhochschule in Berlin als Beitrag der Optikerseite zur Anpassung einer Sehhilfe an ein gesundes Auge, und nicht immer nur durch die Ärzte, wissenschaftlich dokumentiert hätte, meine ich, ein Systematik gefunden zu haben.
Eine Systematik für den Fall, in dem eine Refraktion nicht möglich ist. Wie zum Beispiel bei mir.
Wenn es dem Optiker möglich wäre, die Richtung der Entwicklung zu bestimmen, wie ich es ganz am Ende darlege, würde eine einzige Testbrille reichen. Bei einer ungünstigen Variate wäre eine einzige Änderung der Testbrille erforderlich.
Zu deiner Frage LK,
Das harmonische Sehen beider Augen ergibt sich in der Regel, wenn beide Augen für sich optimal unterstützt werden. Darum begegne ich immer wieder Optikern und Optikerinnen, die keine Tests für das beidseitige Sehen machen.
Zum Beispiel die Refraktion bei mir vom 4. Dezember 05. Eine Absolventin der Berliner Hochschule.
Wenn du aber darum bittest ,das ein Test auf beidseitiges Sehen ( Binokularer Sehtest hesst es glaube ich, es gibt auch noch weitere, für die Dreidimensionaklität bei prismen und für dei Frage, ob deine Augen sich gleichmässig von der Ferne in die Nähe anpassen) gemacht wird, ist es völlig selbstverständlich das er gemacht wird. Nur halt von alleine. Das ist so eine Sache.
Wenn deine Brille schief ist, wird sie so gerade gebogen, das sie im Gesicht gerade sitzt. Dann die Frage an dich, ob es nun besser ist. Ich habe noch keinen Optiker kennengelernt, der ohne Aufforderung auf die Gläser Markierungen für das Glaszentrum setzt und prüft, ob sich das Zentrum der Gläser mit den Augen deckt.
Das erste mal hatte ich die Idee und meinen Optiker in Wismar darum gebeten. Und hier in Hamburg hat es in 40 Jahren Brilletragen ein Meister aus dem Gespräch heraus von sich aus versucht, sogar mit einem Raster. Dieser Meister hatte aber auch schon einmal mit einem Kreuz die Zentrierung des Video-apparates geprüft.
Hintergrund war hier meine Bitte ein brauchbares Glas aus einer Brille zu nehmen und zusammen mit einem neuen Glas in ein neues Gestell mit der Video-Einmessung zu setzen. Weil seine Kollegen von der anderen Filale bei diesem Gestell den Augenpunkt nicht hinbekommen hätten.
Und hier ging es ihm um die Reputation seiner Kollegen und die Reputation der konventionellen Brillenanpassung. Bei der seine Kollegin von der Berliner Hochschule nur die Höhe eines Auges in Bezug auf das Brillenestell gemessen hatte. Das meine Augen unterschiedlich hoch sind, habe ich ihr dann gesagt.
Bei der Prüfung auf beidseitiges sehen kann es sein, das ein Auge deutlich weniger unterstützt wird als das andere Auge. Bei mir ist es zur Zeit so, das mein rechtes Auge deutlich weniger weit sieht,als das linke Auge. Das Sehen aber so ohne Anstrengung klar und deutlich ist. Oder bei meiner Mutter, die auf einem Auge wegen Star nur 40 % sieht. Wie soll Sie nun exakt sagen, wann diese Auge optimal für die ferne ausgelotet ist ? Sie sieht ja nichts.
Aber auch wenn ein Auge nur schemenhaft sieht, sieht es doch ein Bild, das dem Bild entsprechen soll, das das andere Auge sieht.
Nur dann arbeiten beide Augen ohne Anstregung zusammen. Gibt es das deckungsgleiche dreidimensionale Gesamtbild.
Und darum sind die Tests auf das Zusammenspiel beider Augen wichtig.
Die Refraktion geht von der optimalen Einstellung für die Ferne aus. Und prüft dann das beidäugige sehen. Wenn eine Refraktion nicht möglich ist, bleibt als Ziel NUR das harmonische sehen !!!
Das harmonische sehen, ohne beschwerden alles gut erkennen zu können, ist das Ziel jeder Brille. Über die Refraktion kann das Ergebnis sehr schnell und kostengünstig abgeleitet werden. Aber wenn dieser Weg verbaut ist, muss das Ziel direkt angesteuert werden. Anhand von Testbrillen die Verträglichkeit geprüft werden.
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> "Bei den Abweichungen bei deiner Frau dürfte es damit nicht sehr gut bestellt sein."
Verstehe ich nicht. Wie meinst Du das, Mistral?
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Der eine hat das gemessen
R sph -0,75 cyl -0,50 A 173
L sph +0,25 cyl -1,25 A 14
und der andere das
R sph -0,25 cyl -0,50 A 170
L sph +0,50 cyl -1,00 A 17
Die Werte vom linken Auge. Für die Entfernung eine Differnez von 0,25 Dioptrin die aber im Zylinder wieder ausgeglichen wird.
Einmal kommt die benötigte Schärfe über die von mir jetzt mal als Enfernungs-Dioptrin bezeichneten 0,50 Dioptrin, und einmal über den höheren Zylinder, für ein verschobenes Bild.
Das Auge unterscheidet aber im Zusammenspiel sehr, sehr genau die von mir als Entfernungsdioptrin bezeichnete Stärke von der Stärke des Zylindesrs, der eine andere Funktion hat.
Du kannst nicht sagen es sei mehr oder weniger egal, nur weil die Gesamtstärke links in beiden Fällen 1,50 Dioptrin beträgt. Beides Schärfe bringt.
Bei mir ist meine Entfernungsdioptrin seit 4 Wochen unverrückbar. Trotz aller Versuche. Es ist mir nicht möglich, die Schwächung eines Zylinders, durch die Entfernungsdioptrin auszugleichen. Obwohl ich auch mal versuchsweise auf dem rechten Auge den Zylinder von 1,0 bis auf null reduziert habe. Ich konnte die Differenz der Dioptrinzahl zwischen den beiden Augen nicht verändern. Innerhalb einer Stunde vollkommen unerträglich.
Wenn deine Frau komfortabel mit beiden Augen sehen will, kann das schon mit diesem geringen Unterschied nicht möglich sein.
Bei der Refraktion wird zuerst diese Entfernungsdioptrin gegeben, bis deine Frau sagt, es würde o.k. sein. Einmal hat deine Frau das bei 0,25 Dioptrin gesagt, und das andere mal 0,50 Dioptrin. Danach kommt der Zylinder, bis deine Frau sagt, jetzt ist es o.k.
Wenn du nun noch den rechten Wert ansiehst, der um 0,5 Diotrin schwankt, wie soll das je bei einer Refraktion ausgemessen werden ?
Es mag sein, das der nächste Test dem Ziel näher kommt. Aber Sicherheit ?
Wenn du jetz nur von den beiden Messungen aus gehst ist der rechte Zylinder mit 0,50 Dioptrin immer Stabil. Die Achse auch beinahe.
Das würde ich als Fixpunkt für die Suche nach dem Gleichgewicht zwischen den beiden Augen nehmen. Und dann über das Gleichgewicht die Entfernungsdioptrin suchen.
Bezogen auf Null bleibt bei der einen Messung -0,50 und bei der anderen Messung links + 0,25
Bei mir war es einfacher weil ich nur im Minusbreich war.Und somit keinerlei Kenntnis mit Kurzsichtigkeit auf dem einen und Weitsichtigkeit auf dem anderen Auge habe. Mit -0,75 kannst du deine Test nicht anfangen, weil der Wert schon überkorrigiert sein könnte. Ich würde
R -0,25 Zylinder -0,50 Achse 170 Grad Glas 1
L +0,25 Zylinder -1,00 Achse 17 Grad Glas 2
so das du in beiden Richtungen nachgeben kannst, wenn deine Frau nicht zufrieden ist. Den Zylinder vorerst mit - 1,0 weil der auch in der alten Brille deiner Frau ist. Also zwei mal gemessen zu einmal gemessen.
Wenn deine Frau damit nicht zufrieden ist, rechts um 0,25 erhöhen.
Rechts, weil nach der rechnerischen Wahrscheinlichkeit bei dem ersten Messergebnis um 0,50 Dioptrin nachgebessert werden kann und bei dem zweiten Messergebnsi links nur um 0,25 Dioptrin. Insoweit ist zu vermuten das bei einer Unzufriedenheit rechts eher Erfolg zu finden ist.
R -0,50 Zylinder -0,50 Achse 170 Grad Glas 3
L +0,25 Zylinder -1,00 Achse 17 Grad Glas 2
Entweder wird es besser oder schlechter.
Wenn es besser wird, könnte eine weitere Verbesserung
R -0,50 Zylinder -0,50 Achse 170 Grad Glas 3
L +0,00 Zylinder -1,00 Achse 17 Grad Glas 4
Links auf null gehen um die Differenz zu erreichen, weil die Erhöhung rechts auf -0,75 schon überkorrigiert sein könnte. Das währe das Ergebnis der ersten Messung. Für das Gleichgewicht zwischen den Augen. Nicht für die Ferne.
Wenn es schlechter wird gibt es bei den beiden vorliegenden Messergebnissen nur noch eine Möglichkeit. von
R -0,25 Zylinder -0,50 Achse 170 Grad Glas 1
L +0,25 Zylinder -1,00 Achse 17 Grad Glas 2
zu
R -0,00 Zylinder -0,50 Achse 170 Grad Glas 5
L +0,25 Zylinder -1,00 Achse 17 Grad Glas 2
Hier ebenfalls rechts auf null weil eine Erhöhung links auf + 0,5 überkorrigiert sein könnte. Das währe das Ergebnis der zweiten Messung. Für das Gleichgewicht zwischen den Augen. Nicht für die Ferne.
Anhand der beiden jetzigen Messungen glaube ich nicht,das es eine Entwicklung in Richtung der jetzigen Brille deiner Frau, +1,50,geben wird. Aber wegen dieser grossen Veränderungen scheint es mir vorteilhaft, neue Werte als Brille über längere Zeit auf ihre Verträglichkeit zu testen.
Und du wirst dann auch konkret sehen ob die Werte deiner Frau schwanken, also hin und her, oder eine bestimmte Richtung haben.
Bezogen auf die beiden neuen Messungen bist also mit 5 Gläsern für etwa 20 Euro das Stück dabei.
Ganz zum Schluss kannst du dann noch den Zylinder links erhöhen, wenn es deiner Frau noch nicht optimal erscheint.
Durch das Tragen der richtigen Werte werden sich auch die Achsen stabiler bestimmen lassen.
Die erste Stufe kann der Optiker versuchen, mit der Refraktion herauszufinden, so das du dann mit einer einzigen Testbrille auskommen könntest.
Also die Frage ob du von
R -0,25 Zylinder -0,50 Achse 170 Grad Glas 1
L +0,25 Zylinder -1,00 Achse 17 Grad Glas 2
den linken Wert erhöhen musst oder den rechten. Wenn er in die Prüfbrille
R -0,00 Zylinder -0,50 Achse 170 Grad
L +0,00 Zylinder -1,00 Achse 17 Grad
einsetzt einmal rechts um 0,50 Dioptrin erhöht und dann einmal links. Von null ausgehen, weil dann die Differenz in beiden Richtungen gross ist. Die Tendenz deutlicher zu merken ist. Das ist alles. Bei welcher der beiden Varianten deine Frau meint besser zu sehen ?
Damit könnte es bei EINER EINZIGEN Testbrille sein Bewenden haben.
Die Gläser 1+2 wenn keine Tendenz vorhanden ist. Also so ok.
Oder die Testbrille mit den Gläsern 1+5, Das zweite Messergebnis.
Oder eine Testbrille mit eventuell einer Änderung. Die Gläser 2,3+4 Das erste Messergebnis.
Im Grunde ist es das, was Eberhard zu der Objektiven Messung durch den Computer und der endgültigen Bestimmung der Werte durch den Optiker anhand der Subjektiven Feststellungen sagte. Nur das hier das Subjektive nicht nur 5 Minuten Zeit hat um die Verträglichkeit zu empfinden, sondern zwei oder drei oder vier Tage.
Das hier das Mass der Verträglichkeit die Zusammmenarbeit beider Augen ist, weil eine Refraktion auf die Entfernung nicht möglich ist.
An Stelle deiner Frau würde ich hier bei einem einzigen Metallgestell bleiben und immer nur ein Glas wechseln. Bei dem Metallgestell könntest du zur Not auch mal selber ein vorhandenes Glas mit einem kleinen Schraubenzieher wechseln.
Wenn deine Frau Kontaktlinsen trägt, rechts auf jeden Fall ja torisch, währe es mit den Kontaktlinsen kostengünstiger zu machen.
Viele Grüsse
Mistral