Guten Tag (besser gute Nacht) allerseits
Ich bin stark kurzsichtig und habe vor ca 14 tagen eine neue Brille (Typ "Professorenbrille") mit kleinen, ultradünnen (n = 1.7)Gläsern gekauft. Dazu liess ich mir vorgängig auch ein neues Brillenrezept ausstellen (Sehtest 1)
R -6.0 -0.75 144
L -4.5 -1.0 23
Danach fühlte ich mich aber nicht wohl mit dre neuen Brille. Ich sah bloss scharf wenn ich genau geradeaus schaute, nicht so sehr aber wenn ich nach links schaute und besonders unscharf wenn ich nach rechts schaute.
Ich ging deshalb zurück zum Optiker. Er bog die Brille ein bischen und passte sie neu an, womit sich der störende Unschärfebereich beim Schauen nach rechts etwas verringerte. Aber nur etwas. Der Optiker meinte, dies liesse sich nicht weiter verbessern, dies sei eben der Nachteil bei ultradünnen Gläsern, dass man im Seitenbereich nicht so scharf sehe. Beim Optiker entdeckte ich im Weiteren auch, dass ich mit dem linken Auge allein nicht richtig scharf sah (schon beim gerade ausschauen. Nach einigen Diskussionen kamen wir überein einen zweiten Sehtest zu machen.
Resultat von Sehtest 2
R -6.0 -1.0 145
L -4.5 -1.0 180
Der Optiker meinte dann, dieses zweite Rezept zeige zwar dass mann beim linken Glas etwas korrigieren könnte, dies sei aber minim und würde die Unschärfe beim rechtssehen auch nicht beeinflussen. Zudem seien die unterschiedlichen Resultate wohl physiologisch beingt. Als Laie kann ich das nicht beurteilen. Mir fällt bloss auf, dass die Achsenlage beim linken Auge in Sehtest 1 den Wert 23 und in Sehtest 2 den Wert von 180 hat. Soll dies kein grosser Unterschied sein? Und müssten nicht auch ultradünne Gläser zumindest derart sein, dass beim gerade ausschauen jedes Auge einzeln scharf sieht. Fragen über Fragen, was meint ihr dazu?
Vieln Dank, dass ich bei Euch meinen Frust über den Brillenkauf loswerden durfte
Valentin

