Hallo,
ich (39) trage seit 7 Jahren eine Brille (li.-1,75 / re.-1,75) mit angeblich sphärischen Gläsern (entspiegelt) und hatte bisher keine Probleme damit. An die Krümmung von senkrechten Linien am Rand des Blickfeldes habe ich mich längst gewöhnt.
Seit 2Wochen habe ich eine neue Brille (Apollo) mit gleicher Sehstärke und annähernd gleicher Glasgröße.
Daten Re.+Li. -1,75 sphärische Kunststoffgläser mit der Bezeichnung "Express-E Clarlet-1.5-Carat"
Kein Zylinder und auch keine anderen Korrekturen.(wie alte Brille)
Leider habe ich an der neuen Brille nicht viel Spaß, da die Krümmung der senkrechten Linien von Gegenständen nun viel stärker ausgeprägt ist und viel früher(Blick zur Seite) auftritt als bei der alten Brille. Ich habe das Gefühl, als ob die Gegenstände im Blickfeld um mich herumschwanken, während ich die Augen oder den Kopf bewege. Aber auch ohne Bewegung ist der Blick durch die Brille "anstrengender" als bei meiner alten (gleiche Stärke!).
Beim Optiker hat man mir gesagt, daß ich mich erstmal an die neue Brille gewöhnen müßte. Leider bekomme ich nach 1-2 Stunden nur Kopfschmerzen und auch der Versuch über 5Tage ändert nichts daran.
Eine kürzliche Problembetrachtung beim AA hatte zum Ergebnis, daß der Mittelpunkt am rechten Glas um 2mm abweicht und der Arzt die Ursache des Problems in der Krümmung des "Glases" vermutet.
Haben Kunststoffgläser eine andere Krümmungsstärke als normale Gläser ? (beides -1,75)
Kann mir hier jemand weiterhelfen und etwas Licht in die Sache bringen ?
Danke im voraus.
Andy
