Hallo,
Eberhard hatte kurz auf die Zeit verwiesen die eine Brillenwertbestimmung in der Regel benötigt. Und es wurde auch die Frage nach dem womöglich erschütterten Vertrauen aufgeworfen.
Darum scheibe ich nochmals ausdrücklich das ich mit keinem der Optiker die ich in den 40 Jahren kennengelernt habe, unzufrieden bin. Wobei ich über die Optiker in meiner Kindheit wenig sagen kann. Aber alle Optiker waren motiviert, haben zum Teil sehr viel Arbeit in die Brillenwertbestimmung investiert.
Das es nicht von Erfolg gekrönt war, ändert nichts an dem Vertrauen, das ich der Arbeit enigegen bringe, die von Ihnen gemacht wurde.
Hier handelt es sich um meinen dritten Groß-Anlauf in meinem Leben um das Brillenproblem zu lösen. Ich gebe mal kurz die bisherigen Ergebnisse.
Mit dem Apparat, in dem die Gläser eingebaut sind wurde getestet
Bode eine Lesebrille 2 Messungen, zweiverschiedene Optiker
12.7.04 und 13.07.04
R -3,25 Minus 0,5 120°
L -2,25 Minus 0,25 165°
Fielmann Lesebrille, noch in Arbeit
11.9.04
R -4,0 Minus 0,75 116°
L -3,0 Minus 0,25 123°
Binokular Lesebrille mit Prismen
17.9.04 Gegen 16 Uhr
R -3,37 Minus 0,75
L -3,00 ----
Mit der Messbrille sehr viele Messungen. Mal er, mal seine Kollegin. Zuletzt am
17.9.04 gegen 12 Uhr
R - 6,0 Plus 0,75 25°
L - 4,5 ----
Ich habe heute mit meinem Optiker gesprochen, wobei er wegen eines Termines wenig Zeit hatte. Wenig Zeit waren etwa 45 Minuten. Wir unterhalten uns auch über andere Sachen.
Er kannte die früheren Werte vom Optiker Bode und das Fielmann praktisch das gleiche ( nur eine andere Entfernung) gemessen hat, sagte ich ihm.
Er kann nur nach den Werten gehen, die er selber feststellen kann. Gleich wieder das Testprogramm abgelaufen. Absolut stabil die Werte die er oder seine Kollegin immer feststellen. Wobei der Zylinder auch manchmal 0,5 anstatt 0,75 beträgt.
Zu den anderen Tests. Er sieht keine Anhaltspunkte dafür, das ich im Nahbereich andere Werte benötigen würde, als die linear ermittelten. Er hat das sehr gut begründet.
Die Unterschiedlichen Messwerte können nach seiner Meinung meine Beschwerden nicht erklären.
Ich ja eine Brille mit diesen Werten habe und habe den gleichen Eindruck. Montag bekomme ich noch die Fielmann Brille
Kontrolltest kann er nicht machen. Auch im Hinblick auf diesen Apparat. Er sagt, das macht nur Sinn, wenn auch eine binokulare Vollrefraction durchgeführt wird. Und der darauf spezialisierte Kollege im Ort ist noch etwa 14 Tage krank.
Nach einer schweren OP hätte er ihn schon wieder gesehen. Aber so wie er den Eindruck hatte, würde es wohl noch 14 Tage dauern.
Ich habe dann im nächsten Ort (70 KM) die Optiker abtelefoniert. Einer machte mir Mut, das er das machen könne. Kostenlos. Den Apparat hätte er aber nicht.
Den Test selber hat er relativ schnell durchgezogen. Das ganze lief auf Prismen hinaus.
Da ich etwa 10 Jahre oder noch länger Prismen hatte, war mir die Sache bekannt.
Günstige Gläser hatte er nicht. Und bei 90 Euro das Glas habe ich erst einmal gepasst.
Er verwies zwar auf seine Haftung, wenn die Gläser nicht passen würden. Aber damit ich ihn mit gutem Gewissen in Regress hätte nehmen können, hätte die Bestimmung der Nahwert weniger subjektiv erfolgen müssen. Ich hatte bei den Fragen in Nahbereich keine Handfesten möglichkeiten.
Resmümee
Ich hatte über lange Zeit Prismen und trotzdem diese Probleme. Die beiden Optiker, die mit den Prismen gearbeitet haben, haben mein volles Vertrauen.
Mein Optiker hatte mir Mittags auch so ein Kreuz und so ein Kästchen gezeigt. Absolut ruhig. Die Darstellung absolut korrekt.
Bei dem Binokulartest waren die Kästchen und das Kreuz sehr unruhig. Das Kreuz kam nie richtig zu stande. Es rutschte immer nach links weg.
Genau wie ich das von früher bei diesen Tests für die Prismen kenne.
Insoweit liegt diese Sache erst einmal auf Eis.
Dieses Kästchen für die Nahbestimmung gibt es von Zeiss. Der Nahtest erfolgt binokular. Ich werde am Montag mal telefonieren, wer den Apparat hat.
Grüße
Mistral