Hallo, ich bin 40 Jahre alt und habe bisher 20 Jahre lang Kontaktlinsen getragen die ich zumindest bis vor ein paar Jahren gut vertragen habe. Die letzte Zeit vertrug ich nur noch weiche Monatslinsen, die ich jetzt auch nicht mehr vertrage. Mein Augenoptiker und Augenarzt hat mir nun das Tragen von CL verboten, da ich viel zu trockene Augen habe und durch mein übertriebenes CL-Tragen die Hornhaut beschädigt habe. Auch ein Umstieg auf harte CL ist mir nicht möglich.
Als ich meine erste Brille vor ca. 4 Wochen bekam (-5,5 dpt beidseitig), dachte ich zunächst, daß die Gläser falsch geschliffen worden sind. Ich sah alles kleiner, so richtig scharf sah ich nur im Mittelpunkt der Gläser, in Richtung des Randes wird es immer verzerrter. Außerdem ist beim Sehen irgendwie die Räumlichkeit schlechter.
Jetzt meine Frage, ich kann mich anscheinend nicht an meine Brille gewöhnen. Bin Tennisspieler und spiele jetzt deutlich schlechter (wegen des eingeschränkten Sehens). Außerdem fühle ich mich unsicher, ich habe nämlich Angst, meine Brille, auch außerhalb des Sports, zu verlieren. Mir ist mit CL noch nie so bewußt geworden, wie stark ich auf eine Sehhilfe angewiesen bin.
"Rechnet" das Gehirn das "schlechtere" Sehen mit Brille "um" oder muß man sich mit den Einschränkungen abfinden ?
Ich fühle mich auf jeden Fall ziemlich eingeschränkt und unsicher, verstärkt wird es auch dadurch, daß meine Bekannten und Arbeitskollegen sehr überrascht waren mich mit Brille zu sehen und fast jeder hat mich gefragt, warum ich denn so eine starke Brille nun trage. Sieht es man denn sofort, daß man eine Brille mit 5,5 dpt trägt, denn ich habe auf Anraten von meinem Augenoptiker höherbrechende Kunststoffgläser für meine randlose Brille gewählt. Die Gläser sind überraschenderweise nicht so dick, wie ich zunächst erwartet hatte.
Schon jetzt danke für eure Antworten.
Sigi