Hallo Optik-Experten,
mein Name ist Eveline und ich bin 28 Jahre alt. Vor gut einem halben Jahr habe ich meine erste Brille bekommen. Die Gläser haben die Werte - 0,75 links und - 1,5 rechts, jeweils spärisch, ohne Astigmatismus.
Das Gewöhnen an die Gläser bereitet mir erhebliche Schwierigkeiten. Normales Sehen bedeutet für mich, (objektiv) unscharf zu sehen. Subjektiv empfinde ich meine Sehleistung ohne Brille als gut.
Meine Brille trage ich zeitweise zu bestimmten Gelegenheiten wie Autofahren und Einkaufen. An das schärfere, aber merklich kleinere Bild mit Brille vermag ich mich einfach nicht zu gewöhnen. Nach wie vor empfinde ich die Brille als Fremdkörper. Zwischen mir und meiner Umgebung liegen immer wahrnehmbar diese Gläser! Auch die Brillenränder stören ziemlich. Oft sind die Glasflächen zu klein und ich sehe den Aussenbereich meines Gesichtsfeldes nicht durch die Brillengläser.
Wie bekomme ich den Spagat zwischen objektiv scharfem Sehem und meinen Sehgewohnheiten auf die Reihe? Ich befürchte, durch ständiges Dauertragen einen starren Tunnelblick zu bekommen. Meine guten natürlichen Sehgewohnheiten möchte ich im Grunde genommen nicht verlieren.
Daher meine Fragen Soll ich die Brille bei meinen Werten ständig tragen? Kann ich sie wie bisher nur zu bestimmten Gelegenheiten tragen, um dem starren Blick vorzubeugen? Oder soll ich gar ganz auf die Brille verzichten?
Ich bin wirklich gespannt auf die Expertenmeinungen und freue mich über jede Zuschrift.
Viele Grüße
Eveline