Hallo, ich habe da mal eine Frage, meine Freundin trägt seit ihrem 5 ten Lebensjahr eine Brille, die zwar nicht sonderlich stark ist mit +1,5//-0,75 und +2,5//-1,5 dpt, aber trotzdem hat sie Probleme beim Sehen. Mehrmalige Untersuchungen bei Augenärzten sowie in der Augenklinik in Heidelberg haben ergeben daß sie mit voll auskorrigierter Brille 60 Prozent Sehleistung auf dem einen und 40% auf dem anderen Auge hat. Es wurden weder Netzhautschäden noch neurologische Störungen gefunden. Auch ein Test mit Kontaktlinsen brachte keine Erhöhung der Sehleistung. Im Prinzip sind die Augen 100% in Ordnung, aber keiner weiß so genau warum sie nicht mehr sieht, allerdings hat das bessere Auge eine Bewegungsstörung, es kann sich nicht so weit nach aussen drehen wie das andere, so daß sie dann anfängt zu schielen und immer den ganzen Kopf drehen muß, aber wie gesagt, das ist das bessere Auge. In Heidelberg meinten sie lediglich damit müsse sie wohl leben es sei ansonsten alles ok, und wenn sie links so schlecht sieht sei das vermutlich darauf zurück zu führen daß sie ihre damalige eigentlich relativ schwache Brille erst mit 5 Jahren bekommen habe, klingt für mich nicht sehr logisch, zumal das Auge mit der schielenden Bewegungsstörung eine deutlich höhere Sehleistung hat. Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Ausserdem darf man eigentlich mit 40 und 60% Sehleistung noch Auto fahren? Tatsache ist, freiwillig würde sie niemals aufs Autofahren verzichten, egal wie gut oder schlecht sie sieht.