Ich hatte vor 3 Wochen ein Aha- Erlebnis, als ich meine Steuer-Erklärung persönlich beim Finanzamt abgab.
Sämtliche Brillenrechnungen aus 2003, egal´, ob für Gläser oder auch für ein Gestell, wurden NICHT anerkannt. Es waren ca. 500 Euro. Begründung Brille tragen viele, ist kein Heilmittel.
Andererseits werden Rezepte vom Frauenarzt für die "Pille" anerkannt. Sind doch auch keine Heilmittel und wird auch von vielen genommen, obwohl es ja kein umumgängliches Muss ist....
Der Sachbearbeiter erwiderte auf diesen Einwand meinerseits, dass das andere ja ein Rezept vom Arzt sei, die Optiker-Rechnung jedoch nicht.
Egal, ob meine Brille vom AA verordnet wurde, oder nicht, der Krankenkassenanteil ist doch immer derselbe und mein Eigenanteil der Zuzahlung auch. Er kann doch anhand der Optikerrechnung gar nicht sehen, ob die Brille vom AA verordnet wurde, oder nicht.
Hat der Sachbearbeiter hier falsch gehandelt (zumal in Schleswig - Holstein jeder 7. Steuerbescheid sowieso falsch ist - lt. Medienbericht)?
Wer kann mir hier genaueres sagen? Zumal 500 Euro kein Pappenstiel für mich sind.
Gruß
Kerstin
