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Bild des Benutzers Mutti
Verbunden: 5. September 2002 - 0:00
Wie sehen Kunden die Fassungsauswahl?

Hallo, Ihr alle!

Wollte den würdigen Anlaß benutzen, ein spezielles Problemfeld mit Euch zu beleuchten

Wenn zu mir Kunden in den Laden kommen, kommt es manchmal vor, daß diese sich die Brillenfassungen flüchtig ansehen und gleich sagen "Nö, die Brille hat der nicht...!"

Manche Kunden empfinden es dann lästig, angesprochen zu werden, andere wieder sind ganz froh.
Viele Brillen befinden sich bei uns eben auch in Schubladen. Meist weise ich die Kunden darauf hin, daß bei uns auch noch viele andere Fassungen vorrätig sind. Wenn die Kunden nun eine Vorstellung haben, wonach sie suchen, kann man ihnen meist sehr präzise helfen. Wenn....!

Wenn z.B. jemand den Wunsch äußert, alle grünen schmetterlingsförmigen Fassungen zu sehen, weiß man doch meist, ob man so etwas hat oder nicht...
Jedenfalls scheinen sich die Kunden zu unterteilen in solche, die echt eine Brille suchen und auch für eine Beratung dankbar sind.
Und dann gibt es auch solche, die den Eindruck machen, ihr Bus käme in 3min und sie wollten sich mal kurz die Zeit vertreiben, dabei aber nicht angesprochen werden....

Wie seht Ihr Brillenträger dieses Problemfeld?
Werdet Ihr gerne vom Augenoptiker angesprochen?
Oder nerven die Optiker, indem sie immer gleich angesprungen kommen?
Wie sollten sich die augenoptischen Berater verhalten?

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Beste Grüße von Mutti

Bild des Benutzers sehpferdchen
Verbunden: 23. März 2004 - 0:00

Hallo Mutti,

obwohl in puncto AO praktisch fast total unerfahren, möchte ich hier was dazu beitragen
- Die 3min-Kunden könnten tatsächlich auf den Bus warten und einfach nur mal vorbeisehen, was es Neues gibt. Ich mache das auch ab und zu, allerdings nicht beim AO sondern in einem anderen Fachgeschäft (mit für mich interessanten Waren). Nämlich dann, wenn ich einen Termin in der Stadt habe und zwar pünktlich, doch nicht zu früh erscheinen möchte, in solch einem Fall bin ich froh, wenn mich kein Verkäufer anspricht, ich schaue nur kurz und flüchtig rein, eben nur mal unverbindlich schauen, was es Neues gibt.
- Die 3min-Kunden könnten aber auch so Leute wie ich sein, die ja eigentl. schon mal ... aber doch nicht ... und wer weiß, vielleicht sind gerade zu viele andere Kunden drin, womöglich ein Kollege, Nachbar, Bekannter ... mal will ja nicht, daß einem jemand beim Brillenkauf beobachtet ... (so wäre es bei mir, aber wahrscheinlich sind das die wenigsten der 3min-Kunden).
- Zur Beratung Ich habe tatsächlich mal als Kind eine Brille getragen (lange, lange ist es her ...). Der Kauf der vorläufig Letzten ist mir noch im Kopf Ich bin zum AO gegangen und wußte ganz genau, was ich wollte. Naja, wenn ich mir die Fotos von damals heute anschaue, wäre nicht mehr mein Geschmack. Aber wer weiß, wie ich reagiert hätte, hätte man versucht, mich dazu zu bewegen, noch was anderes auszuprobieren. Heute wüßte ich nicht mal eine grobe Richtung (Metall, Kunstoff, rund, eckig ...), ich hätte keine Ahnung, was mir steht, und so wäre ich um Beratung eines AO mit Geschmack (aber Geschmäcker sind eben sehr verschieden) womöglich sehr froh, solange die Beratung nicht allzu aufdringlich ist. Vielleicht ist eine kurze, leise Frage, ob man Beratung will, das Beste für den Anfang, danach ein evtl. Rückzug hinter den Tresen. Aber selbst diese leise Frage kann einem als Kunden schon mal nerven.
- Problem Man sucht in relativ kurzer Zeit etwas raus, was man dann womöglich über Jahre hinweg im Gesicht spazieren trägt, und wenn man mal sieht, wieviel Fehlkäufe bei Bekleidung und Schuhen stattfinden ("... hat mir im Laden gut gefallen, jetzt überhaupt nicht mehr ..."), Deine Frage ist wirklich nicht ohne Bedeutung.

sehpferdchen

Bild des Benutzers sehpferdchen
Verbunden: 23. März 2004 - 0:00

Hallo Mutti,

wenn ich es mir recht überlege, dann ist die leise Frage ob Beratung gewünscht ist, oftmals auch schon fast zuviel Ich war im letzten Winter wegen zwei-drei Anschaffungen, die man nicht alle Jahre macht, in diversen Kaufhäusern. Fast überall hatte ich sofort einen Verkäufer am Hals, bevor ich überhaupt einen ersten Blick auf die Waren werfen konnte. Auch wenn der Verkäufer sich gleich wieder verzogen hat, weil ich mir erst einmal in Ruhe und alleine einen Überblick verschaffen wollte, so hat es doch genervt. Das krasse Gegenteil findet sich leider auch gelegentlich Erst, wenn man als Kunde anfängt Packungen aufzureissen, weil man keinen Verkäufer "aufreissen" kann, kommt dann doch mal jemand vorbei.


Ich erinnere mich, da gab es hier in der Stadt früher mal ein Fachgeschäft, da stand am Eingang ein Korb mit ganz klitzekleinen, bunten Wäscheklämmerchen (1-2 cm lang) oder sonst so was, ich kann mich nicht mehr so richtig erinnern. Über dem Korb ein Info-Schild, das mitteilte, daß die Kunden, welche sich ungestört umsehen wollen, sich solch ein Klämmerchen an die Jacke klemmen sollten. So oder so ähnlich. Eigentlich doch eine prima Idee.

sehpferdchen

Bild des Benutzers Ralf
Verbunden: 28. September 2002 - 0:00

Hi Mutti,

ich hasse es, angesprochen zu werden, wenn ich am Stöbern bin ("Kann ich Ihnen helfen?" - "Nein, mir ist nicht mehr zu helfen" - Eiserne Regel für Verkäufer Don´t), ich hasse es noch mehr, wenn ich auf der Suche bin und nicht weiterkomme, vergebens nach Verkäufern suche oder vom dritten beim zweiten Ansprechen einfach übergangen zu werde.

Ich denke mal, wenn du schon merkst, dass ist einer vom Typ Zeit überbrücken bis zum Bus, dann lass ihn doch einfach. Wenn der Laden leer ist und er will doch was von dir, dann meldet er sich schon. Nur wenn der Laden fast leer ist und der potentielle Kunde will wirklich Beratung, kann auch mal die Stulle liegen bleiben

Ich bin im öffentlichen Dienst und so gutmütig, dass ich sofort für jeden da bin, wenn er was wissen möchte. Da vergisst man auch schon mal wichtige eigene Geschäfte...

Soviel zu meiner Erfahrung als Kunde (nicht nur beim Optiker) und als Dienstleister.

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Grüße

Ralf

Bild des Benutzers sehpferdchen
Verbunden: 23. März 2004 - 0:00

Hallo Ralf1,

stimmt, ich habe mich ja im zweiten Beitrag quasi korrigiert. Aber auch schon da sieht man, manchmal weiß man es selber nicht so recht. Aber von daher finde ich die Idee mit den Wäscheklämmerchen gar nicht so schlecht. Will man dann doch Beratung, so steckt man das Teil einfach in die Hosentasche.
Übrigens, ich kenne mich aus im ÖD, und da lässt man sein Butterbrot öfters liegen, als daß manch einer aus der freien Wirtschaft so denkt. (So, mal eine Lanze für den ÖD gebrochen und Dich getröstet, Du bist nicht alleine ...) Nur ein kleiner Unterschied Hier geht es nicht um Brillen sondern um andere Dienstleistungen.

sehpferdchen

Bild des Benutzers OpTigger
Verbunden: 6. März 2003 - 0:00

Hallo,

ich habe das Glück in einem riesigen Laden zu arbeiten so dass wir weitgehend alles zeigen können was wir haben und wir den Lagerbestand soweit abgebaut haben, dass wir nur noch ca. 100 Brillen (früher bis zu 600!!!) in den Schubladen haben.
Aber die Sache mit dem ansprechen, hm ... erst einmal bin ich dafür und das ist daß mindeste, den Kunden ansprechen um Ihm zu zeigen dass man ihn bemerkt hat, und nicht nach dem Motto "HILFE-Kunde-droht-mit-Auftrag" sich verstecken.
Ich handhabe es im allgemeinen so, dass ich dem Kunden frage ob ich etwas für Ihn tun kann, (und nicht "kann ich Ihnen helfen !"
Im übrigen hasse ich es auch wenn ich einen Verkäufer wie einen jungen Hund an den Hacken habe und nicht mehr loswerde, meist kaufe ich in einem solchen Fall aus Trotz schon nichts.

Grüsse
Kai

Bild des Benutzers eric
Verbunden: 10. Juni 2003 - 0:00

In einer Optik wird man eigentlich immer angesprochen. Ich finde, dass ein Kunde damit zurechtkommen sollte. Bei vielen ist das vielleicht nicht der Fall. Dann benötigt der Optiker selbst das Fingerspitzengefühl, indem er z.B. fragt

"kann ich ihnen behilflich sein, oder wollen sie sich zuerst einmal umsehen?"

Dadurch zwingt man den Kunden nicht dazu, sich rechtzufertigen. Man nimmt beide Antworten vorweg. Sind wir nicht alle Psychos?

Bild des Benutzers Gast
Gast (nicht überprüft)

Toll,daß sich jemand Gedanken um den Kunden macht.
Also meine Meinung
Ich mag es definitiv nicht,sofort angesprochen zu werden.Ich möchte die Möglichkeit haben,zunächst in aller Ruhe zu schauen (Am liebsten wäre es mir,wenn man beim Optiker einen Katalog mit Fassungen bekommen und zu Hause in aller Ruhe eine Vorauswahl treffen könnte).Werde ich sofort befragt(Kann ich Ihnen helfen? u.ä.),lasse ich mir meist etwas aufschwatzen,was der Optiker/Verkäufer persönlich (an mir) gut findet,ich aber vielleicht nicht.Das führt zu Frust.
Andere gehen vielleicht direkt auf den Optiker zu und fragen.Auch okay.
Wenn ich nicht mehr weiterkomme,gehe ich auch fragen oder lasse meinen Blick suchend zum Optiker schweifen.
Schönen Gruß,Ingo

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Verbunden: 29. September 2002 - 0:00

Hallo,zusammen

ich denke, es ist in einem Fachgeschäft (egal ob Optik oder Schuhe) legitim, wenn der Verkäufer/Berater den Kunden sofort anspricht, ob er ihm helfen darf. Können sollte er auf jeden Fall, sonst ist er im falschenBeruf.
Sicher sind die Wäscheklammern ein gutes Ding für große Häuser, z.B. Möbel, aber in einem Geschäft, indem vielleicht 3-8 Kunden gleichzeitig da vor Ort sind, ist das nicht so prickelnd.
Ich möchte keinen Kunden stehen lassen, der vielleicht Beratung wünscht, das aber nicht so deutlich zeigt.
Ich gebe zu, daß ich in Kaufhäusern ähnliche Gefühle als Kunde habe, wie ihr alle. aber in kleineren Fachgeschäften finde ich es normal, wenn ich zumindest angesprochen werde.
Interessantes Thema, Mutti, gratuliere zum 100.

Viele Grüße
Eberhard

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers Mutti
Verbunden: 5. September 2002 - 0:00

Hallo, Ihr alle zusammen

Das ist ja gut, OpTigger! (Zitat) "kann ich Ihnen helfen ?" Da sollte man immer dran denken.
Vor allem ist eins wichtig Die Sprache ist ständig im Wandel begriffen und daher muß auch der Umgang mit ihr von Zeit zu Zeit neu überdacht werden. Manche Verkäufer / Augenoptiker gehen deshalb zum Verkaufsseminar, andere lernen selbst an und mit ihren Mitmenschen und wieder andere Verkäufer vereinsamen allmählich...

In echt Es gab hier in der Gegend einen Hutladen aus uralten Zeiten. Der hatte eklig gelbe verknitterte Sonnenschutzfolien an den Fenstern. Der Laden war dunkel und zugemüllt mit Mützen, Kappen und Hüten aller Arten und Generationen. Einige davon haben den Laden garantiert schon 20 Jahre lang `gehütet´. Und dann der Geruch.... und dann beschlich mich oft die Angst, der alte Ladeninhaber (75) könnte schon irgendwo tot zwischen seinen Hüten liegen und ich muß ihn entdecken... Grrhhh!

Ich habe mir alles sehr gut durchgelesen, was Ihr geschrieben habt.
Mit Sehpferdchen kann ich gut mitfühlen... sehr guter Hinweis von eric...vielen Dank an Ralf1 und an Ingo.
Es ist prima, daß das Thema so einen Anklang findet. Wir können ja noch weitermachen. Da kommen bestimmt noch ein paar nützliche Gedanken für alle dabei heraus...

Danke an Eberhard für die Glückwünsche!

Das ich nach dem 100.Beitrag zur Seniorin abgestempelt werde, hat mich erst einmal erschreckt.
Aber ich werde auch damit leben lernen.

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Beste Grüße von Mutti

Bild des Benutzers Holger Klein
Verbunden: 11. November 2003 - 0:00

Hallo, Mutti!

Auch mir ist es lästig, von Verkäufern "angesprungen" zu werden.
Wenn ich etwas möchte, kann ich ja reden. Dann können die sich immernoch einsetzen. Oder ich gehe gleich auf den Verkäufer zu und sage, er soll mir mal dies oder das zeigen. Das ist dann aber ein anderer Fall.

Holger

Bild des Benutzers Gast
Gast (nicht überprüft)

Hallo, Mutti!

Wir freuen uns, wenn wir überhaupt mal angesprochen werden. Für so kleinere Kinder ist das Angebot meist eingeschränkter.

In diesen Riesenläden der großen Ketten läufst Du die Wände ab, wie ein Tiger und findest Fassungen für die gut situierte Dame, für den sparsamen Herren und witzige Fassungen, die man gerne ansieht, die man aber nicht selbst tragen würde. Da spricht einen niemand an, auch wenn manchmal nicht viel los ist.
Da lob ich mir die Beratung in den kleinen Läden, wo man den Ladenbesitzer noch persönlich kennen lernt. Die reißen sich dort oft echt ein Bein aus und besorgen, was sie nicht haben. Meist haben sie aber sogar das Richtige am Lager.
Das Vorsortieren übers Internet bringt auch nicht viel, weil die wenigsten dort Kinderfassungen zur Vorauswahl zeigen.

Familie Lehmann

Bild des Benutzers Vatti
Verbunden: 1. April 2003 - 0:00

Hallo, Ihr alle --- ich finde den Gedanken nicht schlecht, sich mit den Kunden darüber zu unterhalten, wie sie die Augenoptiker und augenoptischen Berater gerne hätten.

Aber bis jetzt sind relativ wenig Stimmen reingekommen, obwohl dieses Thema eigentlich für alle hier wichtig ist, oder?

B.Grambach

Bild des Benutzers Markus
Verbunden: 27. Dezember 2004 - 0:00

Nachdem ich gerade mühsam meine neue Fassung ausgesucht habe und einen Spießrutenlauf (>5 Optiker) hinter mir habe, möchte ich gerne meine Erfahrungen und Meinung dazu abgeben.

Zuvor noch als Vorbemerkung Ich bin etwas deftiger kurzsichtig (sph -10,00; cyl -1,75) und habe daher "kleine" Probleme, die Brille wirklich zu begutachten, bevor sie fertig ist.

1./ Die meisten Optiker wollten mir irgendwelche Fassungen andrehen ohne auf ein paar fundamentale geschmackliche Bedürfnisse - die ich sehr wohl artikuliert habe - einzugehen (bin als technischer Consulter tätig und muß eher seriös wirken... Extrembeispiel war eine Fassung die links monochrom grün und rechts monochrom rot war).

2./ Viele Optiker wollten entweder absolut überteuerte Fassungen oder für meine Stärke eher suboptimale (zierlichste Metallfassungen.... in ein paar Monaten kaufe ich die nächste???) Fassungen anbieten und ließen nicht diskutieren.

3./ Offensichtlich ist aufgrund der Kettenbildung das Personal immer schlechter geschult (oder nur mehr darauf geschult, Modeaccessoires zu verkaufen - mit Heilbehelfen haben sie keine Ahnung) - Anforderungen, die sich vielleicht technischer Natur ergeben könnten werden durch die Bank ignoriert

4./ Anscheinend will man nur mehr teuerste höchstbrechende Gläser (wegen der Farbsäume aufgrund meiner Tätigkeit häufig ein Problem) verkaufen. Um ein vernünftiges Kompromißglas wie das Rodalent 1,7 zu bekommen, muß man fast schon zur Erpressung greifen.

Aber Trotz meiner Erfahrungen habe ich doch noch einen Optiker gefunden, der auf meine Bedürfnisse einging und gemeinsam mit mir ein Konzept für die Brille entwickelt hat. Positive Überraschung Dank Berücksichtigung meiner Anforderungen war diese Brille dann die preiswerteste (nach Abzug des Kassenbeitrags EUR 190,00 anstatt der sonst angebotenen üblichen EUR 300,00-600,00).

Bild des Benutzers Daniel Kueblboeck
Verbunden: 1. April 2003 - 0:00

Guten Tag, Ihr alle,
also ich finde die Hilfen der Optiker in Ordnung. Die lassen einen auch in Ruhe, wenn man nicht so will.
Wenn ich aber etwas Bestimmtes suche, weiß der Optiker meist wirklich besser, wo es liegt. Viele holen wie selbstverständlich Kataloge herbei und zeigen andere lieferbare Farben und Größen. Das alles hätte ich nicht ohne Beratung.
Vielleicht wollen ja viele bloß mal so gucken. Frauen machen ja so etwas oft Blättern die Kostüme und Blusen durch und wollen oft eigentlich gar nicht kaufen. Seelenmassage oder so etwas muß das sein.

Vielleicht tun das viele Leute wirklich nur, um den Tag ein bischen durch Gedanken an Mode und Gesichtsgestaltung abzurunden. Schade natürlich für den Optiker, der die Zeit dann vergeuden muß.

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Daniel K.

Bild des Benutzers hexe803
Verbunden: 5. Juli 2003 - 0:00

Hallo an alle,
wie man hier aus den verschiedensten Antworten lesen kann Man kann es nicht jedem recht machen
Meine letzte Brille habe ich in einem sehr großen und bekannten (:grin:s) Geschäft gekauft. Die Beratung war echt gut.Ich selbst mag es auch nicht, wenn direkt ein Verkäufer auf mich zu springt. Ich konnte mich erst mal selber in Ruhe umsehen und als ich mich nach einem Verkäufer umsah, war auch sofort jemand zur Stelle.
Die Beratung war sehr kompetent.Aufgrund meiner dicken Gläser (Kurzsichtigkeit und Prismen)hatte ich immer dicke,große Kunststoffgestelle um die dicke der Gläser zu "verstecken".Der Verkäufer hatte mich gefragt ob ich nicht mal ein kleineres zierliches Gestell ausprobieren möchte. Als ich ihm meine Gründe für das große sagte, hat er mir erklärt, welche möglichkeiten es für mich gibt trotzdem ein kleineres Gestell zu tragen. Da ich ohne meine Gläser nicht beurteilen kann, wie eine Brille bei mir aussieht, muss ich mich in einem solchen Fall auf den Verkäufer verlassen können oder halt jemanden mitnehmen. Bei diesem Verkäufer hatte ich wirklich das Gefühl er möchte nicht nur verkaufen, sondern mir helfen.Da ich ihm sagte, das es bei mir auch so eine finanzielle Sache ist, hat er mir wirklich nur die Preiswerteren Gestelle gezeigt.
Nachdem ich dann meine fertige Brille hatte, muss ich sagen das ich damit sehr zufrieden war. Nun trage ich ein kleines, zierliches Gestell was mir sehr gut gefällt.Ich bin froh an so einen Verkäufer geraten zu sein und werde bei meiner nächsten Brille wieder in dieses Geschäft gehen.
Gruß Petra