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Bild des Benutzers hakunamatata
Beigetreten: 25. Juli 2021 - 15:07
Suche Experten für WF, der mir helfen kann

Hallo zusammen,

zunächst einmal bin ich sehr froh auf dieses Forum gestoßen zu sein und freue mich über jede Antwort zu meinem Thread. Und damit zu mir und meiner mittlerweile 2 Jahren andauernder und stark lebensbestimmenden Problematik:

Ich bin männlich, 33 Jahre alt und trage seit meinem 6. Lebensjahr Brille mit aktuell folgenden Werten:

R: SPH: +3,00  CYL: -3,00   ACH: 102

L: SPH: +2,00  CYL: -3,00   ACH: 82

 

Zu meinen Beschwerden:

- Seit meiner Kindheit leide ich an Kopfschmerzen und Migräne.

- Jedes Mal, wenn ich eine neue Brille bekam, hatte ich das Gefühl, dass sie nicht die richtige ist diese würde nicht richtig sein. Ich erinnere mich daran, dass ich auch als Jugendlicher immer beschrieben habe: "Irgendetwas stimmt nicht mit der Brille. Ich sehe zwar scharf aber irgendwie komisch". Ich brauchte bei jeder neuen Brillejedes Mal bei einer neuen Brille 10-14 Tage um mich an diese daran zu gewöhnen.

- Seit dem 20ten Lebensjahr leide ich an immer stärker werdenden Nackenbeschwerden. Aber das alles konnte mein Körper irgendwie kompensieren und ich war in der Lage kognitive und körperliche Höchstleistungen zu erbringen (Studium und Promotion). Jedoch bemerkte ich ab dem 25ten Lebensjahr immer wiederkehrende merkwürdige Erschöpfungs- und Benommenheitszustände, die zum Teil einige Tage anhielten. Bluttests, EKG etc. blieben ohne Befund.

- Das alles änderte sich vor ca. 2 Jahren. Seitdem habe ich ein durchgehendes Benommenheitsgefühl im Kopf. Als würde ich in Watte sein Wie als wenn (AUA) man in Watte ist. Diese Benommenheit geht nie weg, es ändert sich nur die Intensität. Ich bin sehr häufig arbeitsunfähig, gefühlt hat sich ein Schleier über meine kognitiven Fähigkeiten gelegt und es ist als hätte sich ein Schleier über meine kognitiven Fähigkeiten gelegt. Diese Benommenheit beeinträchtigt mein Leben ganz massiv und ich bin teilweise völlig verzweifelt.

Weite Symptome:

- sehr häufige Kopfschmerzen (zumeist hinter der Stirn, manchmal hinter dem Auge den Augen)

- Kiefergeräusche und -schmerzen

- Kopfdruck (zumeist Gesicht, manchmal aber auch ganzer Schädel)

- Schwindel und Benommenheit

- Nacken/Schulterschmerzen

- Augenzucken (Lid unten und oben, meistens rechts)

- Müdigkeit/Erschöpfung

- Konzentrationsschwierigkeiten

- Sehen strengt an

- Bildschirmarbeit sehr schwierig, nach sehr kurzer Zeit super anstrengend

- Beim Autofahren (insbesondere als Beifahrer) nimmt Benommenheit oft stark zu

- häufig geistig abwesend, auch in Gesprächen schalte ich zwischendurch einfach ab

- unmittelbar nach dem Aufwachen sind die Symptome nicht so stark, nehmen dann jedoch in der Regel nach 1-2 Stunden zu und steigern sich bis zum Abend

 

Ich habe einen Ärztemarathon hinter mir (MRT Schädel,  Angiogramm der hirnversorgenden Blutgefäße, Neurologe, diverse sehr umfangreiche Blutabnahmen, HNO, Orthopäde --> Steilstellung HWS + Bandscheibenvorwölbung, sonst o.B. --> erklärt nicht die Symptome). Alles ohne Befund.

Auch bei zwei Augenärtzen war ich bereits:

- Augenarzt 1; --> "Sie haben keine Winkelfehlsichtigkeit"

- Augenarzt 2: --> "Sie haben Winkelfehlsichtigkeit." Der zweite Augenarzt hat mir eine Prismabrille verordnet und mich zu einem Optiker geschickt, der dies mit nachgemessen und auch bestätigt hat. Die Prismabrille, die ich dann eine Woche später erhalten habe, war eine Katastrophe. Habe sie 5 Tage am Stück getragen und kam gar nicht klar. Ich habe zwar scharf gesehen, aber alles war komplett komisch. Ich kann es nicht recht beschreiben. Nachdem ich sie 5 Tage am Stück getragen habe, hat sich das Gefühl nicht geändert. Das Gefühl kann ich nicht richtig beschreiben, es war auf jeden Fall total unangenehm. Dazu kommt, dass ich mich nicht richtig beraten gefühlt habe und dann wieder eine nicht prismatische Brille bestellt habe.

 

Aufgrund der bei mir vorherrschenden Symptomatik und der von mir in der Zwischenzeit recherchierten Infos Informationen zu Winkelfehlsichtigkeit gehe ich jedoch seit diesem Zeitpunkt (vor ca. 4-5 Monaten) stark davon aus, dass ich an einer WF leide und diese die Probleme verursacht.

Ich habe jedoch den Eindruck, dass Winkelfehlsichtigkeit (zumindest bei mir) irgendwie schwierig zu behandeln ist und bin jetzt auf der Suche nach einem Optometristen/Augenoptiker, der mit mir langfristig und mit viel Geduld dieses Thema angeht. Ich suche einen richtigen Experten auf diesem Gebiet.

Ich war aus diesem Grund auch schon bei Herrn Peschlow in Berlin und er hat bestätigt, dass ich an WF leide, jedoch haben mir hat die, von ihm angefertigte Brille bei mir zu keiner nachhaltigen Verbesserung der Symptomatik geführt:

Zunächst hat er mir eine Brille mit folgenden Werten angefertigt:

R: SPH: +3,75  CYL: -3,00   ACH: 97  Pr1: 0,27
Bas1: 90  Vis 1,10

L: SPH: +2,75  CYL: -3,00   ACH: 81  Pr1: 0,46
Bas1: 180  Vis 1,10

Diese habe ich jedoch überhaupt nicht vertragen, was vermutlich an den plötzlich deutlich erhöhten Sphärenwerten lag. Nach meinem Feedback hat Herr Peschlow noch einmal etwas geändert (ich vermute geringere Sphärenwerte) und mir diese zweite Brille zugesendet. Diese prismatische Brille habe ich etwas besser vertragen: Ich habe bemerkt, dass sich meine Nacken- und Gesichtsmuskeln am ersten Tag des Tragens deutlich und fast direkt entspannt haben (Innerhalb weniger Stunden entspannte sich die Nackenmuskulatur). Jedoch war dieses Gefühl nicht nachhaltig: Am Nachmittag wurde das Sehen mit der Brille sehr anstrengend und mein linkes, unteres Augenlid fing wild an zu zucken. Dies ging die nächsten Tage so weiter und auch das Entspannungsgefühl war ab dem zweiten Tag nicht mehr da. Die Besserung war - wenn überhaupt - minimal oder kaum zu bemerken. Insbesondere auf die Benommenheit hatte dies keinen nennenswerten Einfluss. Insgesamt kann ich Herrn Peschlow aber nichts vorwerfen. Er schien mit seinem Latein jedoch ein wenig am Ende und da er jetzt auf unbestimmte Zeit gesundheitlich ausfällt, komme ich dort nicht weiter.

Ich bin mittlerweile richtig verzweifelt, da die letzten zwei Jahre eine unglaublich Leidenszeit für mich waren/sind. Ich freue mich über jeden Tipp und bedanke mich schon jetzt vorab bei Euch für jeden Hinweis/Tipp.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir Optometristen/Augenoptiker nennen könnt, die auf dem Gebiet richtige Experten sind und bereits viele Winkelfehlsichtigkeiten behandelt haben. Am besten wäre es für mich jemand im Ruhrgebiet (Raum Dortmund/Bochum) aber ich fahre auch sonst überall hin, wenn mir dort endlich geholfen werden kann.

Danke für Eure Hilfe 😊

 

 

 

Bild des Benutzers Meindl Hans Jörg
Beigetreten: 23. April 2017 - 14:03

Hallo Herr Hakunamatata,

Ihr Augenoptiker aus Berlin misst WF nach Aussage auf seiner Homepage nicht nach der MKH-Methodik.

(Mess und Korrektionsmethodik nach H.-J- Haase). Die MKH - Methodik ist aber u.a. entscheidend für

einen Korrektionserfolg bei WF.

Versuchen Sie es bei einem Augenoptiker, der nach dieser Methodik misst.

Auf der Seite der IVBS ( Internationale Vereinigung für binokulares Sehen) sind z. B. Augenoptiker gelistet, die

nach der MKH-Methodik messen. (https://www.ivbs.org/)

Viel Erfolg

H.J. Meindl

 

 

 

Bild des Benutzers Seestern
Beigetreten: 2. Januar 2015 - 14:03

Habe dir eine PN geschickt! 

Liebe Grüße vom Seestern