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Bild des Benutzers joshi217
Beigetreten: 5. April 2020 - 15:30
Probleme Tunnelblick/Peripheres Sehen beim Autofahren

Hi nochmal :), 

ich bin wahrscheinlich tatsächlich an einer Myasthenia Gravis erkrankt. Wurde mit Medikamenten eingestellt.

Alle 3 3/4 std 30mg Mestinon (3 mal am Tag) abends 90mg Mestinon sowie morgens 5mg Cortison und Vitamin D7. Ich merke deutliche Unterschiede im sehen,laufen,stehen usw. Jetzt zu meinem "Problem". Zwar ist meine Lichtempfindlichkeit und das Sehen allgemein besser geworden. Auch beim Autoafahren. Früher war das sehen gerade aus so anstrengend das mir die Augenlider zugefallen sind. Das ist nun nicht mehr der Fall. Trotzdem ist das Sehen nach rund 20-30 min nach Fahrtantritt sehr anstrengend. Dadurch entsteht eine Art Tunnelblick und ich habe das Gefühl ich sehe nur noch das was genau gerade aus bzw vor mir passiert. Ich erkenne in meinen Blickwinkel schwieriger Personen am Fahrbahnrand und ich muss alles genau anschauen und kann nicht geradeaus sehen und gleichzeitg Personen oder z.B wenn ich über eine Ampel fahre muss ich exakt schauen welche Farbe die Ampel anzeigt und das ist natürlich nervig. Früher konnte ich entspannt nach vorne schauen und habe gleichzeitg links und rechts alles mitbekommen. Aufgrunddessen ist Autofahren auf kürzeren Strecken möglich auf längere jedoch nicht. Oftmals springen meine Blicke auch unkontrolliert umher ... Kann dies noch aufgrund einer Schwächung der Augenmuskeln vorkommen ? Wie gesagt das Problem besteht nicht dauerhaft sondern nach 20-30 min erst. Ich habe oftmals gehört das Cortison bei den Augenmuskelproblemen einer MG am häufigsten wirkt und das Cortison soll noch auf 65mg täglich gesteigert werden. Wäre nett wenn jemand das evlt beantworten könnte Smile