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Bild des Benutzers packesel
Beigetreten: 5. August 2007 - 12:53
Nebenjob während Ausbildung

Hallo, ich bins wieder einmal mit einem anderen Thema ;-), und zwar
Mit dem etwas mageren Ausbildungsgehalt mit einem Stundenlohn von knapp 3-4 € (im Monat krieg ich knapp 420€ raus) konvergiert mein Konto gegen Ende des Monats oftmals gegen Null. Ich wohne alleine und bezahle von dem Ausbildungsgehalt anfallende Lebenshaltungkosten, Benzin, Versicherungen, Telefon, Kleidung und andere Ausgaben. Nicht immer komm ich (trotz des Versuch etwas sparsamer zu leben) da so gut über die Runden. Brauch deshalb dringend einen Nebenjob!!!

Hat hier jemand während der Ausbildung oder dem Studium noch einen Nebenjob gehabt? Wie hat das geklappt und was habt ihr gearbeitet? Ist ja nicht ganz ohne bei einer 40Std-WOche + ab und zu Lernen für die Schule.

Ich arbeite 40 Std. in der Woche von Mo-Sa. Unter der Woche bis 18.45 Uhr, samstags immer bis um 14 Uhr. Einen Aushilfjob machen könnte ich eigentlich nur an zwei Abenden in der Woche ab ca. 19.30 Uhr und sonntags. Von daher Hat jemand eine kluge Idee, welcher Nebenjob sich da gut eignet und wo ich mal anfragen kann?

Hab mir bisher überlegt z.B. Sonntags beim Bäcker Brötchen verkaufen zu verkaufen oder in einem Sonnenstudio in Arbeitsortnähe (hat bis 22 Uhr geöffnet, die suchen da auch Aushilfen) zu jobben.

Nur Was natürlich noch toller wäre, wäre ein Job, der was mit \"Augentoptik\" zu tun hat oder zumindest etwas, was sich bei späteren Bewerbungen besonders toll machen würde. Hat da vielleicht jemand unter euch einen super Einfall?

Bild des Benutzers Adele
Beigetreten: 12. August 2008 - 13:30

Hallo Packesel!

Abends einen 2.Job zu finden ist nicht einfach, zumindest nicht, wenn es mit Optik zu tun haben soll.

Mir fällt für abends nur die Gastronomie ein.

....und da kann man ja auch schöne (Glas)Zylinder auf einem Tablett transportieren und zum späteren Doppeltsehen beitragen...hat doch auch ein wenig was mit Optik zu tun;-)

Sorry für das bisschen Ironie, aber ich habe gerade eine optische Sinnkrise....

Hoffe Du bleibst weiterhin am Ball!

LG,A.

Bild des Benutzers Kerstin Harms
Beigetreten: 10. April 2002 - 0:00

Hallo Packesel,

hast Du es mal mit einem Antrag auf Wohngeld versucht? Ist zwar kein Nebenjob, aber Wohngeld wird allein einkommensabhängig gezahlt. Hast Du dem Gesetz nach Anspruch auf BaföG oder ist es keine Erstausbildung? Wenn es keine Erstausbildung ist, könntest Du eventuell auch ergänzenden Anspruch auf Alg2 haben - das ist aber vermögensabhängig...

LG
Kerstin

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Bild des Benutzers Richardt
Beigetreten: 28. Oktober 2007 - 17:35

Hallo Packesel,

neben dem Abi, habe ich am Wochenende, in einem Fastfoodrestaurant gearbeitet. Aber bei
einer 40 h Woche und deinen Arbeitszeiten stelle ich mir das nicht grad einfach vor.
Dann konvergiert nicht nur dein Konto gegen Null, sondern auch deine Freizeit. Hast du mal mit
deinem Chef gesprochen, vielleicht ist ihm deine Arbeit mehr als 420 € Wert?
Wenn jeder Azubi die Leistungen des Staates in Anspruch nehmen würde, na ja….

LG
Richardt

Bild des Benutzers donquichote
Beigetreten: 30. September 2004 - 0:00

Hallo packesel,

zuerst kurz zu mir Auch ich war mal Azubi, allerdings nicht zum Augenoptiker (das wollte ich Dir neulich schon in einem Deiner anderen Threads schreiben, nicht dass es hier ein Missverständnis gibt). Aber manche Dinge gelten ja fachübergreifend.

Ich hatte mit der Wahl meines ersten "Ausbildungs"platzes (ich musste mir letztendlich einen neuen Ausbildungsplatz suchen) für meine jetztige Berufstätigkeit einen Fehlgriff getan. Einen gewaltigen Fehlgriff sogar, sozusagen einen Griff ins Klo. Daher habe ich auch ein gewisses Interesse für Fragen zur Ausbildung.

Eines vorweg Ich weiss nicht, ob man nicht den Ausbilder um Erlaubnis für den Nebenjob fragen muss, oder dem Ausbilder wenigsten sagen muss, dass man einen Nebenjob hat. Vielleicht willst Du Dich mal erkundigen, nicht dass Du Probleme deswegen bekommst.

Die Frage nach einem Nebenverdienst stellte sich auch mir damals, obwohl mich meine Eltern (in jeder Hinsicht) unterstützten. Aber bei einem Lehrgeld 10 % unter Tarif und mit bis zu 3 Wochen Verspätung war ich froh um jede DM.

Ich passte damals manchmal auf 2 kleine Jungen auf, meist erst am späteren Abend, so dass sie bereits schliefen wenn ich kam, und meist freitags, so konnte ich samstags bei Bedarf länger schlafen. Die ganze Sache war sogar sehr förderlich für meine Ausbildung, denn ich hatte oftmals nichts weiter zu tun, als anwesend zu sein. Und so nahm ich immer ein Fachbuch mit und lernte fleissig - aus lauter Langeweile. Wurde die Nacht mir zu lang, so schaute ich auch ein bisschen fern oder döste mit gepitzten Ohren.

Das war ein toller Nebenverdienst Lernen, fernsehen, dösen und dafür Geld bekommen.

Ein weiterer Nebenverdienst ist der des Probanden oder einer Testperson. Ich denke hier jetzt nicht an das Testen neuer Medikamente. Manchmal gibt es solche Jobs auch ohne Medikamente. Befragungen (anonym), Tests ... Leider gibt es solche Jobs nur in Universitäts- oder Institutsnähe und sie dürften spärlich gesät sein. Aber ich habe erst vor ein paar Monaten wieder mal ein solches Angebot gesehen, obwohl ich das schwarze Brett nur aus Langeweile las (Seminarpause) und gar nicht nach einem Nebenjob suche.

Dabei fällt mir noch das Blutspenden ein, das hatte ich auch ein paar mal gemacht Eine kleine Weile abliegen, evtl. ein kleines Stück Gebäck und eine Tasse Tee oder Kaffee und dafür Geld bekommen ... und dabei noch etwas Gutes tun. Wobei man es auch ohne Bezahlung machen könnte, aber wenn man schon Geld geboten bekommt ...

An Deiner Stelle würde ich mich umsehen, ob es in Deiner Nähe einen Betrieb gibt, der mit Optik zu tun hat. Denn meine Erfahrung zeigt, dass auch für Nebenjobs die ein Ungelernter ausüben könnte, lieber jemand genommen wird, der wenigstens ein bisschen Fachwissen hat. Das ist zwar blöde, weil man damit letztendlich den Fachkräften die Arbeit wegnimmt, aber die Frage stellt sich wohl bei fast allen Nebenjobs. Und irgendwie muss man ja von etwas leben.

Der Kreativität bei der Suche sind fast keine Grenzen gesetzt, allerdings sind manche Jobs rar und auch ich möchte Dir ans Herz legen, zu schauen, ob es nicht auch ohne Nebenjob geht, denn die Ausbildung alleine ist schon ein gewaltiges Arbeitspensum und sollte unbedingt Vorrang haben!

Viel Erfolg,
donquichote

Bild des Benutzers Gika
Beigetreten: 26. März 2004 - 0:00

donquichote schrieb

Hallo packesel,

Eines vorweg Ich weiss nicht, ob man nicht den Ausbilder um Erlaubnis für den Nebenjob fragen muss, oder dem Ausbilder wenigsten sagen muss, dass man einen Nebenjob hat. Vielleicht willst Du Dich mal erkundigen, nicht dass Du Probleme deswegen bekommst.

Nur ganz kurz Ja, muss man!

LG Gika Smile

Ein wirklich erwachsener Mensch hat Kindlichkeit nicht abgelegt, sondern sie auf einer höheren Ebene wiedererlangt (David Steindl-Rast)

Bild des Benutzers donquichote
Beigetreten: 30. September 2004 - 0:00

Hallo Gika,

Gegenfrage Muss man den Nebenjob nur dem Ausbilder kundtun oder muss man den Ausbilder um Erlaubnis zur Ausübung eines Nebenjobs fragen?

donquichote

Bild des Benutzers Kerstin Harms
Beigetreten: 10. April 2002 - 0:00

Hallo Don,

der Betrieb darf das Ausüben eines Nebenjobs unter gewissen Umständen verbieten, insbesondere dann, wenn die Arbeitszeiten desselbigen so liegen, dass nicht genügend Ruhezeit dazwischen ist, bis man wieder im eigenen Betrieb arbeitet (Gastronomie ist demnach unter der Woche ungeeignet...). Er darf den Job auch verbieten, wenn man damit in Konkurrenz zum eigenen Betrieb geht. Und der Nebenjob darf in keinem größeren zeitlichen Umfang ausgeübt werden, als ein Fünftel der eigenen wöchentlichen Arbeitszeit. Bei 40 Std. Woche also 8 Stunden Nebenjob pro Woche erlaubt.

Für Jugendliche gelten noch strengere Regeln, weil sie unter das Jugenarbeitsschutzgesetz fallen.

Ansonsten sind Nebenjobs nur anzeigepflichtig. Tut man es aber nicht, und wird erwischt, kann man fristlos entlassen werden. Ebenso kann man fristlos entlassen werden, wenn man in Urlaub oder Krankenstand beim Jobben erwischt wird. Urlaub soll nämlich der Erholung dienen und nicht dazu, um den Nebenjob evtl. noch ausgedehnter auszuüben. Also sollte man auch das ansprechen, wenn man im Urlaub weiterjobben möchte.

Ansonsten wäre es vielleicht eine gute Idee, im eigenen Betrieb gewisse Arbeiten gegen Bezahlung verrichten zu dürfen. Ich habe das in der Ausbildung auch gemacht. Habe dadurch berufsbezogen dazugelernt, habe diese Stunden mit "echtem" Stundenlohn vergütet bekommen und mein Arbeitgeber musste kein Fremdpersonal ranholen.

LG
Kerstin

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